Leider muss ich euch gleich mit meinem ersten Beitrag um Hilfe bei einem Problem bitten.
Problem ist vielleicht ein wenig übertrieben, eher geht es um eine Entscheidungshilfe
Folgendes: Ich habe mitte des Jahres von meiner Großmutter 1ha Wald geerbt. Den Wald hat sie nach dem Krieg mit meinem Opa selbst aufgeforstet. Für ihre Kinder/Enkel...
Jetzt ist es aber so, dass ich bisher wenig bis keine Ahnung von Forstwirtschaft habe. Aber wie ihr euch vorstellen könnt ist es auch eine ganz schön emotionale Sache sowas einfach zu verkaufen.
Ich denke mir es gibt 2 möglichkeiten, entweder verkaufe ich den Wald oder ich behalte ihn um eine eigene Brennholzquelle zu haben.
Ich würde ihn ja am liebsten behalten! Jedoch weis ich nicht welche Pflichten damit verbunden sind.
Waldpflege ist das eine, da würde mir ein guter Freund der Forstwirtschaft studiert hat und in dieser Branche arbeitet mit Rat und Tat zur Seite stehen. Know how wenn auch nicht von mir persönlich wäre diesbezüglich also vorhanden.
Allerdings hab ich keinen schimmer was sonst noch alles drum rum dazugehört. Stichwort BG, Versicherungen usw.
Andererseits hab ich auch keinen schimmer was der Wald Wert ist oder wer mir das unparteiisch Auskunft geben könnte
Das Waldstück ist von Stadtwald umgeben, drum würde die Stadt den Wald kaufen. Aber was ist ein fairer Preis, ist der Förster in diesem Fall objektiv?
Ihr seht schon, fragen über fragen...
Kurze Info noch zum Wald selbst, geschätzte 90% des bestandes sind 50-60 Jährige Fichten. Der Bestand selbst sieht nicht sehr rosig aus, geschätzte 60% sind nem Sturm zum Opfer gefallen. Teilweise wurde wieder aufgeforstet, diesmal allerdings mit Buchen. Desweiteren stehen einige "wild" gewachsene ca 5 Jährige Birken.
1/3 der Gesamtfläche müsste allerdings noch aufgeforstet werden.
Die Arbeit im Wals selbst würde ich nicht scheuen, eher die Bürokratischen Hürden sind es die mir ein wenig Sorge bereiten!
Vielen Dank schonmal für Tipps und Anregungen
MfG
