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Waldgrenzen ohne Vermessungsamt feststellen?

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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52 Beiträge • Seite 3 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Waldgrenzen ohne Vermessungsamt feststellen?

Beitragvon hehehe » So Jan 19, 2014 14:25

Wie funktioniert das eigentlich mit dem Kompass und dem Bandmaß (bzw Entfernungsmesser)?

Mal angenommen ich hab die Maße

Ich hab nen Kompass mit Gradanzeige - wie ich damit halbwegs genau ne Richtung peilen kann? Keine Ahnung!!

Hier mal ein Bildchen dazu

Was sollen die beiden grünen Striche? Sind auf ner drehbaren Scheibe angebracht.
Dateianhänge
kompass.jpg
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Re: Waldgrenzen ohne Vermessungsamt feststellen?

Beitragvon robs97 » So Jan 19, 2014 14:32

Vielleicht hilft Dir das hier weiter
Egal wie tief man die Messlatte des geistigen Verstandes setzt,
es gibt jeden Tag jemanden der bequem darunter durchlaufen kann.
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Re: Waldgrenzen ohne Vermessungsamt feststellen?

Beitragvon fasti » So Jan 19, 2014 14:45

dondito hat geschrieben:In Bayern heisst das Bayern-Atlas. Da kannst du die Satelitenbilder und Karten einsehen.


Die Vorgängerversion des Bayernviewer zeigte jeden Grenzstein an und man konnte sowohl die Abstände als auch Flächen exakt ermitteln. Aktuell kann man zwar immer noch die Abstände und Flächen exakt ermitteln, aber die Grenzsteine fehlen. Von daher nur bedingt nützlich...
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Re: Waldgrenzen ohne Vermessungsamt feststellen?

Beitragvon racker » So Jan 19, 2014 16:03

Hallo,

wenn noch nicht bekannt, für Sachsen, mal "RAPIS" guggln (Raumplanungsinformationssystem)!
Dort in der Regionalplanung könnt ihr Flurstücke eingeben.
Viel Spaß!
MfG
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Re: Waldgrenzen ohne Vermessungsamt feststellen?

Beitragvon rima0900 » Mo Jan 20, 2014 0:49

@ hehehe

Was genau möchtest du denn mit dem Nachbarn besprechen?
Falls die Grenze nicht klar durch (alle!) vorhandene Grenzsteine ersichtlich ist, würde ich in jedem Fall neu vermessen lassen! Das kostet zwar im ersten Moment ziemlich viel Geld, bewährt sich jedoch auf lange Sicht, da man so Streitigkeiten um das Eigentum von vorne herein vermeidet. Danach muss die Grenze halt sauber gepflegt werden, dann brauchst du normalerweise nie mehr vermessen lassen. Und dein Nachbar ist übrigens gesetzlich verpflichtet, die Hälfte der anfallenden Kosten zu übernehmen!
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Re: Waldgrenzen ohne Vermessungsamt feststellen?

Beitragvon robontop » Mo Jan 20, 2014 20:05

Hallo
Was kostet das? Wenn man die Grenzen neu feststellen muss? Hab noch eine Fläche die ist 4500 qmeter groß. Muss der Nachbar sich wirklich daran beteiligen?
Gruß Robert
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Re: Waldgrenzen ohne Vermessungsamt feststellen?

Beitragvon Ugruza » Mo Jan 20, 2014 20:20

So einfach ist es auch wieder nicht. Bei uns kostet die Wiederherstellung pro Grenzpunkt ca 50 Euro, aber nur wenn schon mal vermessen wurde. Sonst ist das erheblich teurer.

Eigentlich hat sich für mich das Gespräch immer am Besten bewährt, dann kann man sich meist auch einigen. Der Aufwand steht meist in keiner Relation zum Wert der oft wenige cm unterschiedlichen Meinungen.


Lg Ugruza
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Re: Waldgrenzen ohne Vermessungsamt feststellen?

Beitragvon rima0900 » Di Jan 21, 2014 2:37

@ robontop

Der Preis richtet sich vor allem nach der Anzahl der Grenzsteine, der erste kostet irgendwas um die 250 Euro und jeder weitere um die 80. Dazu kommen noch ein paar Fixkosten wie Feldgeschworene u.s.w... Preise sind die für Bayern.

Ja, dein Nachbar ist verpflichtet, nachzulesen in §919 Abs. 3 BGB.

@ Ugruza

Natürlich ist ein Gespräch um eine friedliche Einigung zu erzielen die erste Wahl. Aber es gibt eben auch uneinsichtige Leute und diese kann man so zur “Einsicht“ bringen. Ich hab das selbst gerade erst erleben dürfen, ging bis vor's Amtsgericht, nun ist die Sache geklärt...

Bei weiteren Fragen, immer her damit... :wink:
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Re: Waldgrenzen ohne Vermessungsamt feststellen?

Beitragvon Forstjunior » Di Jan 21, 2014 9:23

@rima...
Aber du solltest noch dazu erwähnen, dass die Kosten ja noch günstiger werden, da die gesamten Kosten noch mal den Bodenwert multipliziert wird und dieser liegt bei Forst gerade mal bei 0,8! Außerdem setzt der Vermessungsingenieur nur soviele Punkte wie der Auftraggeber möchte. Natürlich berät er was sinnvoll wäre. Also wenn du immer geraden hast, so brauchst du nicht wirklich viele Punkte. Schlecht ist es nur wenn es wie ein Kuhschwanz verläuft.

Weiter kann ich nur den tipp geben erstmal mit dem Nachbarn zu sprechen und diesen evtl. gleich am Antrag als Mitantragsteller unterschreiben zu lassen. Dann geht ein Teil der Rechnung gleich an diesen. Weil für das Vermessungsamt zählt als Kostenschuldner nur der Auftraggeber.
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Re: Waldgrenzen ohne Vermessungsamt feststellen?

Beitragvon Forstjunior » Di Jan 21, 2014 9:26

und noch was zum Grenzen aufspühren. Ich habe selbst schon 2 Grenzlinien aufgespührt und diese anschließend vermessen lassen. Es kam nahezu exakt auf die von mir gedachte Grenzlinie. Dazu nutzte ich ein Programm vom Amt für Umwelt. Dieses gibt es leider nicht mehr da dieses auch auf den Bayern Atlas umgestellt haben. Jedoch der Unterschied ist, dass in dem Programm früher alle bestehenden Grenz- sowie Hilfspunkte eingezeichnet waren. So konnte man super mit dem Programm messen und sich anschließend aufgrund des Luftbildes am Kronenbild/Bestandslücken ect. orientieren. Hatte bei mir immer super geklappt. Aber mit dem Bayern Atlas geht dies nicht mehr. Der hat nur die Grenzlinien.
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Re: Waldgrenzen ohne Vermessungsamt feststellen?

Beitragvon rima0900 » Di Jan 21, 2014 14:34

Forstjunior hat geschrieben:@rima...
Aber du solltest noch dazu erwähnen, dass die Kosten ja noch günstiger werden, da die gesamten Kosten noch mal den Bodenwert multipliziert wird und dieser liegt bei Forst gerade mal bei 0,8!


Die von mir genannten Preise müssten schon die für Forst sein, wenn mich nicht alles täuscht...

Forstjunior hat geschrieben:Außerdem setzt der Vermessungsingenieur nur soviele Punkte wie der Auftraggeber möchte. Natürlich berät er was sinnvoll wäre. Also wenn du immer geraden hast, so brauchst du nicht wirklich viele Punkte. Schlecht ist es nur wenn es wie ein Kuhschwanz verläuft.


Stimmt natürlich, ich meinte halt, wenn ein für den TE wichtiger Stein fehlt. Bei geraden Grenzen im flachen Gelände reichen eigentlich 3 Steine (einer als "Ersatz", falls einer der Ecksteine verloren geht), bei uns kommt das leider nirgends vor, deswegen hab ich da gar nicht dran gedacht...

Forstjunior hat geschrieben:Weiter kann ich nur den tipp geben erstmal mit dem Nachbarn zu sprechen und diesen evtl. gleich am Antrag als Mitantragsteller unterschreiben zu lassen. Dann geht ein Teil der Rechnung gleich an diesen. Weil für das Vermessungsamt zählt als Kostenschuldner nur der Auftraggeber.


Hab ich auch vergessen, ganz wichtig! Wenn du allein die Vermessung in Auftrag gibst, bezahlst du sie auch ganz und bekommst nur sehr schwierig/gar nicht das Geld vom Waldnachbarn wieder!
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Re: Waldgrenzen ohne Vermessungsamt feststellen?

Beitragvon Forstjunior » Di Jan 21, 2014 14:43

also ich kann nur den tipp geben dieses Faltblatt durchzulesen. Da steht alles für Bayern wichtige drin. http://vermessung.bayern.de/file/pdf/15 ... _2010-12_n

Insbesondere die Seite 2. Da ist der Vorgang mit der Gebührenermittlung erklärt.
1. Grenzpunkt 260 Euro plus weitere bis zum 30. 85 und ab dem 31. bis 100 70 Euro. Und das Ergebnis mit 0,8 multiplizieren = Endpreis der Vermessung gesamt.
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Re: Waldgrenzen ohne Vermessungsamt feststellen?

Beitragvon rima0900 » Di Jan 21, 2014 14:46

Ah ok, besten Dank! Dann hat mir der Typ vom Vermessungsamt wohl das mit dem Faktor 0,8 verschwiegen...
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Re: Waldgrenzen ohne Vermessungsamt feststellen?

Beitragvon Elsaer » Mi Jan 22, 2014 8:56

Hallo,
ich hab ein ähnliches Problem und werd jetzt im Frühjahr (vor dem Austreiben der Blätter...) mal wieder auf die Suche nach Grenzsteinen gehen.
Mittlerweile liegen ein 100m Maßband, Fluchtstäbe bereit und ich will sehen, dass wir zu dritt sind.
Zum Glück sind die Steine erst 1993 gesetzt worden, sollten also noch da sein....
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Re: Waldgrenzen ohne Vermessungsamt feststellen?

Beitragvon rima0900 » Mi Jan 22, 2014 14:41

Elsaer hat geschrieben:Hallo,
ich hab ein ähnliches Problem und werd jetzt im Frühjahr (vor dem Austreiben der Blätter...) mal wieder auf die Suche nach Grenzsteinen gehen.
Mittlerweile liegen ein 100m Maßband, Fluchtstäbe bereit und ich will sehen, dass wir zu dritt sind.
Zum Glück sind die Steine erst 1993 gesetzt worden, sollten also noch da sein....


Wenn die Steine erst 1993 gesetzt worden sind, wurden dann vielleicht schon Magnete unter die Steine gelegt? Wenn ja, sollte der Stein recht einfach zu finden sein...
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