Wann beginnt Ihr mit der Winterweizensaat ?Ich habe vor sobald es wieder trocken wird zu grubbern und zu
säen ? Ich wohne im Süden in BW .
Aktuelle Zeit: Do Feb 12, 2026 9:16
Falk hat geschrieben:weizen... hab ich drin, nu kommt der raps!
Crazy Horse hat geschrieben:Ich denke, das hängt von der Sorte und den Aussaatbedingungen ab. Das kann man nicht so pauschalisieren. Die spätreifen, blattgesunden Kurzstrohsorten Tabasco und Kredo hab ich bereits letzte Woche Samstag gesät. Meine Hauptsorte JB Asano werd ich sicher nicht vor Ende nächster Woche säen (eher später).




schakschirak hat geschrieben:Crazy Horse hat geschrieben:Ich denke, das hängt von der Sorte und den Aussaatbedingungen ab. Das kann man nicht so pauschalisieren. Die spätreifen, blattgesunden Kurzstrohsorten Tabasco und Kredo hab ich bereits letzte Woche Samstag gesät. Meine Hauptsorte JB Asano werd ich sicher nicht vor Ende nächster Woche säen (eher später).
Bisher hab ich WW noch nie im September gedrillt. Der Sophytra wär frühsaatgeeignet will ihn aber nicht im September drillen, heuer gehts wegen dem Mais eh nicht früh. Für Gerste ( nach WW ) wars mir heute noch zu früh, Wetter wär schön gewesen. Werde ab nächster Woche Dienstag oder Mittwoch nach der Regenperiode mit WG beginnen, sobald der Mais weg ist kommt sofort der WW raus. Denke vor dem 10 Oktober wird der Mais leider nicht reif sein, somit kommt der WW heuer später raus.
Drille WG nach Getreidevorfrucht immer etwas später.
Crazy Horse hat geschrieben:Ich kapier nicht, warum Du die Wintergerste nach Getreidevorfrucht etwas später drillst. Die entwickelt sich doch deutlich schlechter als bspw. nach Raps - erst recht, wenn Du sie im Herbst nicht andüngst (mit KAS, Gülle oder was auch immer). Wenn Du Angst hast, dass sie sich überwächst, darfst Du sie einfach nicht so dick drillen (300 Kö/qm reichen bei zz. WG vollkommen aus). Aber im Herbst gebildete Bestockungstriebe sind wesentlich ertragreicher als die im Frühjahr gebildeten. Spät gesäte Wintergersten sind bei uns meistens recht zwiewüchsig (besonders wenn's nach einer längeren Frühjahrstrockenheit mal wieder etwas kräftiger regnen sollte, dann treiben diese rudimentären Bestockungstriebe nach) und haben ein niedrigeres TKG.
Wenn Verzwergungsviren ein Problem sein sollten, muss man natürlich später säen oder auf den Wintergerstenanbau verzichten.
Sophytra ist ne Sorte, die ich gar nicht mal so früh säen würde, weil sie im Frühjahr ohnehin sehr früh und kräftig loswächst, vergleichsweise früh die Ähren schiebt und sicher einkörnt. Ne zu frühe Saat und überwachsene Bestände reduzieren nur unnötig die ohnehin nicht sehr ausgeprägte Winterhärte. Wenn Du den in der ersten Oktoberdekade säst, liegst Du sicher nicht verkehrt. Dann bleibt er auch im Frühjahr lange gesund.
Ich sä meinen JB Asano aus dem gleichen Grund auch nicht vor Anfang Oktober.
automatix hat geschrieben:naja, es würde ja schon langen, wenn nicht jeder diese frühreifen Sorten wie Cubus anbauen würde - allerdings dürfte es von dem kein Saatgut geben, weil derfast überall massiv ausgewachsen ist
Wini hat geschrieben:Du solltest bei der Saat auch gleich an die Ernte denken.
Hast Du keinen Mähdrescher, sollest Du später säen.
Dann bekommst Du nämlich zum späteren Druschtermin
auch einen Lohn-Mähdrescher auf den Hof.
Bei frühen Saatterminen drängt sich in der Ernte alles.
Ohne Mähdrescher hast Du oft das Nachsehen und kannst zusehen
wie die Fallzahl in die Knie geht.
Bei uns gibt es Bauern, die nach Zuckerrüben noch im Dezember Weizen drillen
und im Sommer ganz entspannt, auch noch wochenlangem Regen, im August ohne Auswuchs dreschen lassen.
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