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Warum kostet stufenlos soviel Aufpreis?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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36 Beiträge • Seite 3 von 3 • 1, 2, 3
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Beitragvon setil » Fr Sep 14, 2007 18:04

Stufenlos- Getriebe ist nicht gleich Stufenlos- Getriebe.

Beim ZF- Getriebe und JD- Getriebe ists im Prinzip eine normale Lastschaltung der über ein Verteiler und ein Summiergetriebe ein Hydraulikkreis parallelgeschalten wurde.
Bedeutet dann, dass die Getriebe wesentlich komplizierter sind wie die Lastschalter.

Fendt ging einen etwas anderen Weg und hat damals ein komplett neues Getriebe gebaut was prinzipiell sehr einfach aufgebaut ist aber eine fertigungstechnisch recht heftige Hydraulikstufe drin.

Gruß
setil
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Beitragvon Favorit » So Sep 16, 2007 11:36

Hi,

@ Questautor: Schonmal was von Entwicklungskosten gehört?
Auserdem: Die führenden Firmen aller Branchen sind auf stetige Revolution ihrer Produkte angewiesen. Sie müssen also immer weiter forschen. Diese teure Sache läßt sich aber nur finanzieren, wenn man mit den aktuellen Produktlinien entsprechend verdient... :wink:
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Beitragvon JueLue » So Sep 16, 2007 15:30

@Ösi:

Ösi hat geschrieben:...
Wir befinden uns im Zeitalter der New Economy, d.h. ganz grob definiert, ist der Markt von den Käufern bestimmt. ...


Also, noch mal off topic, aber ich bitte um Nachhilfe.

Ich habe mal nach "New Economy" recherchiert und diese beiden Links gefunden:

Bei Bundeszentrale für politische Bildung
Bei Wikipedia

die im wesentlichen das beschreiben, was ich mir darunter vorstelle.

So ganz kann ich diese Bedeutung in deiner Aussage nicht wiederfinden...

Außerdem gehört damit doch sicher die Landtechnik zur "Old Economy", was sie natürlich nicht daran hindert ein Käufermarkt zu sein. Sicher hat der Käufer immer die Macht zu bestimmen, was angeboten wird.

Zum Thema:

Wenn man sich mal ein volllastschaltbares Getriebe anschaut und dann mit den Stufenlosen vergleicht, ist das stufenlose sicherlich einfacher aufgebaut.

Das ZF-stufenlose kommt wohl mit mehr standard-Hydraulikkomponenten aus, ist dafür aber mechanisch aufwendiger, man kann sagen ein Getriebe mit 4 Lastschaltstufen, keine Gruppen und einem Hydraulischen Zweig.

Die Fendt-Variante hat einen besonderen (teuren) Ölmotor/Ölpumpe (großer Schwenkbereich-Regelbereich) und kann daher mechanisch einfacher sein (Zwei mechanische Stufen, nicht lastschaltbar, Rückwärts rein Hydraulisch).

Insgesamt sind die hohen Preise aber wohl nur durch die Entwicklungskosten zu rechtfertigen.
Aber muß man sie rechtfertigen? Das Ziel jeder Firma ist die Gewinnmaximierung. Daher muß sie das Optimale Verhältniss aus möglichst hohem Verkaufspreis und dabei möglichen Verkaufszahlen finden.

Zu deutsch: die Getriebe werden doch zu dem Preis gekauf, warum billiger machen?


Genauso wird der Betreiber eines teuren Restaurants argumentieren: Mir sind 10 Gäste die jeweils 100€ ausgeben lieber als 100 die 10€ ausgeben.

Und nochmal zu dem Argument, dem Weizes ist es egal...

Für mich ist ein Schlepper ein (mein) Arbeitsplatz, an dem im Jahr 1000h verbracht werden, (ok, nicht immer ich).
Allein das rechtfertigt für mich einen höchstmöglichen (natürlich finanziell verantwortbaren) Komfort.

So long...
JueLue

P.S.: hier noch ein Link, in dem die verschiedenen Varianten erklärt werden: Stufenlose Getriebe
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Beitragvon Ösi » So Sep 16, 2007 19:02

Re:

Das sind die Tücken des WWW. Eine Menge Information, die ohne Strukturierung und Verarbeitungskenntnis jedoch unverstanden bleibt oder gar völlig falsch gedeutet wird. Nur soviel, New Economy ist keine branchenspezifische Gliederung sondern temporär bedingt. Somit ist dein Ansatz unrichtig. Der Produktionsfaktor Information ist auch in der Landtechnik allgegenwärtig. Oder täusche ich mich hierbei?
Für "echte" Rechereche empfehle ich die Buchhandlung des Vertrauens oder eine Uni Biblio, wobei auch hier verschiedenstartige Definitionen gefunden werden können. Dies wiederum ist sehr stark von dem jeweiligen Untersuchungsstandpunkt abhängig. Der Einfachkeit halber würde ich mich auf eines der Werke von Porter beschränken und dort nachlesen.

Bitte weitere OT Anfragen per PM, da der Interessentenkreis "Ökonomie" vermutlich eher beschränkt ist und den Thread nur unübersichtlich macht.
Besten Dank.
Der Weg beginnt beim Gehen!
Ösi
 
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Beitragvon automatix » Sa Sep 29, 2007 11:55

liegt das nur an der ausstattung oder warum sind stufenlose schlepper deutlich schwerer als solche mit lastschaltgetriebe? (MF 64 zu 74, Deutz Agrotron zu ttv)
automatix
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Beitragvon Sepp » So Sep 30, 2007 9:49

Zunächst einmal zur Diskussion:

Fakt ist, dass ein Hersteller nicht stagnieren kann und darf! Er muss sich weiterentlwickeln. Und das geht nur, wenn er die Neuentwicklungen verkaufen kann. Und es ist gut so - vor allem für den Wirtschaftsstandort Deutschland - dass viele Innovationen aus Deutschland kommen.

Die andere Frage ist aber: Braucht ein Landwirt ein stufenloses Getriebe, damit sich die Landwirtschaft weiterentwickelt? Ich denke nicht. Das Pflügen geht mit einem Schaltgetriebe auch. Und der Mais wächst dadurch nicht schlechter.

Ich schaue gerade aus dem Fenster bei der Maisernte auf einem nahe gelgenen Feld zu. Krone Big X (8- reihig), Deutz Fahr Agrotron 150 MK3 mit Anhänger, Steyr CVT 150 mit Anhänger, Fendt Vario 818 mit Pöttinger Ladewagen und ein Deutz Fahr Agrotron 90 MK1 im Silo.
Sicherlich würden es kleinere Traktoren auch bewerkstelligen können. Auf der anderen Seite wird durch die Großen die Schlagkraft erhöht und man kann wesentlich schneller die Arbeit erledigen. Und genau darauf läuft es heutzutage in allen Bereichen des Lebens hinaus: alles muss schneller gehen! Ich kann aber als Landwirt nicht dagegen halten. Sonst gehe ich unter. Und wenn ein Fendt Vario angeboten wird, kaufe ich mir den, wenn ich es mir leisten kann. Und von eben beschriebenen Maschinen weiß ich von den beiden Deutz und dem Fendt sicher, dass sich ihre Besitzer sie leisten können.


Meiner Meinung nach gibt die Entwicklung der Wirtschaft vor, was ich in welcher Größe zu kaufen und bauen habe (20 Milchkühe sind unrentabel, also baue ich für viel mehr Kühe, brauche aber auch mehr als 70 PS). EU und Globalisierung machen es unmöglich, diesem Trend nicht zu folgen.
Sepp
 
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