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Warum sind die Luftgekühlten ausgestorben??

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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42 Beiträge • Seite 3 von 3 • 1, 2, 3

Was habt ihr?

Umfrage endete am Di Mai 01, 2007 18:40

Ein Luftgekühlten Schlepper
34
42%
Ein Wassergekühlten Schlepper
47
58%
 
Abstimmungen insgesamt : 81

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Luftkühlung

Beitragvon Anja Ranke » Fr Jun 01, 2007 19:35

Hallo,
ich gehöre zur "blauen Fraktion" der Luftgekühlten aus Forstern, und weiss dass die Eicher-Motoren nach 50 Jahren aufgeben mussten, weil sie die Euro 4 Norm nicht ohne kaum noch rentable Änderungen packten. Ich bin der Meinung, dass es kaum ein deutsches Unternehmen gibt, bei dem mehr vor den Baum geknallt ist als bei den Blauen aus Forstern.....leider...
Ich hab nen 38 PS Bj 63 uns nen 50 PS Bj 67, beide hatte ich am WE kalt an der Wasserbremse für die Zapfwelle, der kleine hatte noch 37 PS und der große 48 PS. Ich denke eine ordentliche Leistung, und wenn man weiss wie man mit seinem Werkzeug umgehen muss stehen die Luftgekühlten den Wassergekühlten nicht nach,.....man muss die ja nicht in den roten Bereich jagen..... ich weiss dass ich mich auf meine beiden blauen verlassen kann, und eine Kopfdichtung ist erheblich billiger und einfacher zu wechseln als bei einem wassergekühlten Schlepper, aber jedem das Seine und mir meine Eicher.....
Jens
Holz macht warm.
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Beitragvon deutz450 » Sa Jun 02, 2007 15:09

Wir haben nen luftgekühlten Deutz DX 4.50. Größere Hitzeprobleme kann ich nicht bestätigen, auch beim mähen mit Frontmähwerk nicht. Die Kühlrippen müssen natürlich sauber sein, aber das muss der Kühler im Farmer 3SA auch sein.
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Beitragvon take_it_1999 » Sa Jun 02, 2007 15:39

Der Wirkungsgrad ist schlechter!

Beim LAdungswechsel (Abgas raus - Frischluft rein) sollte man versuchen den Motor so kalt wie möglich zu bekommen um einen optimalen Wirkungsgrad zu erzielen. Da Luftis "zu warm" sind, sinkt natürlich der Wirkungsgrad im Vergleich zu Wassergekühlten.

Weiterhin kann man mit dem schlechtere Wirkungsgrad nicht vernünftig das Abgas innermotorisch beeinflussen und müßte alles aussen reinigen und das ist nicht ganz billig.
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Beitragvon doftbauer » Sa Jun 02, 2007 17:58

Das alles, weil die Luftis schneller auf ihre Betriebstemperatur kamen... im Winter hats ja Vorteile... :D

Waren eigentlich die Mogs und MB Tracs auch Luftgekühlt?
Wer hat eigentlich den Lufti erfunden?
An alle Fendt Fans
Wer Infos zum Fendt Häcksler ( Projekt FH800MG) und zu dem Fendt Traktor der Zukunft (Neues Variogetriebe alles neu!) wissen möchte, kann mir eine PM schicken! Habe einen guten Draht zu einigen Fendt Mitarbeitern.
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Beitragvon deutz450 » So Jun 03, 2007 9:48

Nein, Unimog und MB Trac waren wassergekühlt, zumindest die die ich kenne.
Das Problem im Winter ist es eben die Wärme auch in die Kabine zu bekommen. Beim DX 4 geht das über eine Ölumlaufheizung, dummerweise braucht das Öl aber sehr lange bis es richtig warm ist.
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Beitragvon take_it_1999 » So Jun 03, 2007 9:59

Nein nicht die Betriebstemperatur ist das Problem sondern die Ladungswechsel (Abgas raus - Luft rein Temperatur).

Beim Verbrennen des Diesel entstehen Temperaturen im Brennraum von über 1000 °C. Beim Ladungswechsel muss ich den Brennraum sehr schnell abkühlen, d.h. von augenblicklich über 1000°C muss mann auf ca 120°C abkühlen. JA und das in dieser kurzen Zeit!! Je kälter die Temperaatur im Zylinder ist wenn die Frischluft einströmt, deto höher ist der Wirkungsgrad und somit desto niedriger der Spritverbrauch. JA und mit Wasser kann man halt den Zylinderraum recht schnell in dieser kurzen Zeit zurückkühlen (weil das Wasser ja direkt hinter der Zylinderwand in Röhren lang strömmt).
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Beitragvon lagavulin » So Jun 03, 2007 10:24

doftbauer hat geschrieben:...
Wer hat eigentlich den Lufti erfunden?

Den gab es schon von Anfang an, Rudolf Diesel für den Selbstzünder.

Wenn man ein bisschen in den Geschichtsbüchern stöbert, wird man feststellen, dass alle Motoren am Anfang luftgekühlt waren.
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Re: Luftkühlung

Beitragvon 251at » So Jun 03, 2007 19:23

Anja Ranke hat geschrieben:Hallo,
ich gehöre zur "blauen Fraktion" der Luftgekühlten aus Forstern, und weiss dass die Eicher-Motoren nach 50 Jahren aufgeben mussten, weil sie die Euro 4 Norm nicht ohne kaum noch rentable Änderungen packten. Ich bin der Meinung, dass es kaum ein deutsches Unternehmen gibt, bei dem mehr vor den Baum geknallt ist als bei den Blauen aus Forstern.....leider...
< snip >


Aber auch wenn Eicher schon seit 50 Jahren Wassergekühlte Motoren gebaut hätte hätten sie die gleichen Probleme mit der Abgasnorm gehabt. Die Stückzahlen passten halt einfach nicht.
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Beitragvon J.K. » Fr Jun 22, 2007 16:57

Tach auch,
ich habe noch einen, für den Holzeinschlag.
Deutz 5505.
Ist zwar etwas durstig, ansonsten aber noch ein feines grobmechanisches Teil.
Hat gerade erst eine neue Hydraulikpumpe bekommen.
Aber so lange er läuft.
LG
Jänny
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Beitragvon AP_70 » Fr Jun 22, 2007 17:45

Hallo Brock!

Hatte dein GT und der 745XL das gleiche Getriebe, weil Du die gleichen Gänge so genau vergleichst?

Ansonsten vergleichst Du Äpfel mit Birnen! :evil:

Schreib doch einfach einen Geschwindigkeitsvergleich in km/h oder m/s. :wink:
Der Bayerische Wald - Das gelobte Land
Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein
Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg
Ich bremse nur zum Kotzen
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Beitragvon lagavulin » Fr Jun 22, 2007 17:54

Matze hat geschrieben:...
Also, das mit der schlechteren Kühlung kann ich nicht bestätigen.

Jein, beim Fendt GT 390 und 395 waren die hinteren Zylinder immer problematisch, da dort die Kühlluft schon warm (heiß) ist.
Aber der Fendt hat den Motor aber auch ungünstiger verbaut als die Deutz Schlepper.

P.S.: Warum bin ich jetzt ein Zwitter? Oben im Profil ist das Zeichen noch nicht aber jetzt, seit wann ist das so?
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Beitragvon nightfighter » Fr Jun 22, 2007 17:59

klick mal auf "profil" da kannst du das einstellen...
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