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Was anstellen mit verpachteter Rebfläche?

Hier ist Platz für alles was an den Reben wächst.
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30 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Was anstellen mit verpachteter Rebfläche?

Beitragvon Florian1980 » Di Jan 27, 2026 23:33

Mein Vater hat 60 Ar Rebfläche ca. 15 Km entfernt (War damals erschwinglich und er musste den Betrieb vergrößern, da mein Opa auch noch da war).

Jetzt ist Vater 75 (extrem fit), die Fläche ist Verpachtet und der Pächter zahlt (momentan) sogar noch etwas dafür, was sich aber ziemlich sicher bald erledigt hat. Der Pächter ist auch schon um die 60.

Heute sind wir mal die Möglichkeiten durchgegangen:

1. Im beste Fall bewirtschaftet der Pächter die Fläche für umsonst noch 10 Jahre. Was dann ist kann eh keiner sagen.

2. Momentan bekommt man Weinberge wohl noch für 1 Euro/m2 los. Traurig, aber sorgenfrei.

3. Pächter will nicht mehr, wir roden, so lange mein Vater noch mit anfassen kann.

Dass ich die restlichen Flächen um den Wohnort herum 1-2x im Jahr mulchen werde ist schon ausgemacht. Ich will mich auch nicht um die Verantwortung für mein vermutliches Erbe drücken. Aber dass alles, wofür mein Vater (und oft auch ich) sein Leben lang gearbeitet hat plötzlich wertlos oder sogar belastend ist, will ich noch nicht ganz hinnehmen.


Gruß Flo
Florian1980
 
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Re: Was anstellen mit verpachteter Rebfläche?

Beitragvon County654 » Mi Jan 28, 2026 8:27

Ich hatte vor 20 jahren 2 Waldparzellen von jeweils etwa 0,2 ha in 8 km und 20 km Entfrenung mit übernommen.
Beide Flächen wurden unabhängig von einander verkauft und für den Erlös konnte ich später eine Nebenliegerparzelle (Wald) in Hofnähe zurückkaufen.
Ich würde aus der Ferne Option 2 wählen, es sei den in der Region werden Ausgleichflächen gesucht, dann könnte auf Dauer mehr bei rumkommen.
Es muß anders werden, wenn es besser werden soll!
Aber keiner weiß, ob es gut wird, wenn es anders wird........
County654
 
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Re: Was anstellen mit verpachteter Rebfläche?

Beitragvon Whis » Mi Jan 28, 2026 12:02

Florian1980 hat geschrieben:2. Momentan bekommt man Weinberge wohl noch für 1 Euro/m2 los. Traurig, aber sorgenfrei.




Gruß Flo



Hallo,

bin zwar kein großartiger Experte was Finanzen im LuF-Bereich angeht, aber hier würde ich mal vorsichtshalber beim Steuerberater nachhören......Du schreibst das mal ein Betrieb existiert hat.
Im den Fall stehen die Chancen gut, dass die Flächen noch zum Betriebsvermögen des ( vielleicht noch nicht aufgegebenen) Betriebes gehören. Ist dann bitter wenn das Finanzamt nochmal mit dran verdient und von dem 1 Euro/m² nochmal weniger übrig bleibt. Wird wohl bei dem kleinen Stück keine schlaflosen Nächte Bereiten, aber trotzdem....Nur so als Tipp.



Gruß
Whis
 
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Re: Was anstellen mit verpachteter Rebfläche?

Beitragvon freddy55 » Mi Jan 28, 2026 19:27

Und dann sollte mal berücksichtigt werden, irgendwann nach der Rodung verliert die Fläche den Ackerstatus, und wird Dauergrünland, also quasi wertlos :roll: :roll:

.
freddy55
 
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Re: Was anstellen mit verpachteter Rebfläche?

Beitragvon Fendt 308 ci » Mi Jan 28, 2026 22:16

Das kann man vermeiden, wenn vor Ablauf von 5 Jahren Brache die Fläche gepflügt o.ä. wird.
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Re: Was anstellen mit verpachteter Rebfläche?

Beitragvon freddy55 » Mi Jan 28, 2026 22:35

Bist du sicher daß pflügen reicht, :roll: :roll: ich verlass mich da nicht drauf, bleibt bestockt und basta :lol:

.
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Re: Was anstellen mit verpachteter Rebfläche?

Beitragvon AEgro » Sa Jan 31, 2026 10:14

Ich stells mal hier rein.
Die Stadt Neckarsulm will Rebflächen bzw. aufgegebene Rebflächen managen.
Den verbleibennden Bewirtschaftern soll die Bewirtschaftung erleichter werden.
Hauptzweck für die Stadt soll aber sein, dass keine wilden, zerstückelten Brachen das Landschaftsbild stören.
https://www.stimme.de/heilbronn/landkre ... rt-5136748
https://www.stimme.de/heilbronn/landkre ... rt-5136649
Den Vorschlag Mandelbäume, Oliven etc. hör ich auch nicht zum ersten Mal.
https://www.stimme.de/heilbronn/landkre ... rt-5035574
Da ist auch die LVWO Weinsberg dran alternative Konzepte zu prüfen.
https://www1.bwegt.de/land-und-leute/da ... 88a3b2a581
Aber das sind sichern nur Alternativen im kleinen Rahmen.
Dass Rebflächen aufgegeben werden liegt überwiegen an der mangelnden Wirtschaftlichkeit.
Kommt dann noch ein Generationswechsel oder fehlender Nachfolger dazu, geht es dann ganz schnell,
dass Rebflächen um die Generationen lang gekämpft wurde, einfach aufgegeben werden.
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Was anstellen mit verpachteter Rebfläche?

Beitragvon Lemberger » Sa Jan 31, 2026 14:12

Viel Blabla von Menschen, die damit kein Geld verdienen wollen oder müssen. In zwei Jahren ist alles vergessen, da es den Wengertern und Grundstücksbesitzern nichts bringt. Was von der LVWO Weinsberg kommt nehme ich schon lange nicht mehr ernst. Was ist denn von denen in den letzten 20 Jahren gekommen, was den Wengertern wirklich was gebracht hat? Die staatlichen Einrichtungen sind doch nur noch dazu da, den Landwirten die Politik und die daraus folgenden Anforderungen/Ansprüche an die Landwirtschaft, sowie deren Ausführung zu erklären.
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Re: Was anstellen mit verpachteter Rebfläche?

Beitragvon Fendt 308 ci » Sa Jan 31, 2026 23:15

Lemberger hat geschrieben:Viel Blabla von Menschen, die damit kein Geld verdienen wollen oder müssen. In zwei Jahren ist alles vergessen, da es den Wengertern und Grundstücksbesitzern nichts bringt. Was von der LVWO Weinsberg kommt nehme ich schon lange nicht mehr ernst. Was ist denn von denen in den letzten 20 Jahren gekommen, was den Wengertern wirklich was gebracht hat? Die staatlichen Einrichtungen sind doch nur noch dazu da, den Landwirten die Politik und die daraus folgenden Anforderungen/Ansprüche an die Landwirtschaft, sowie deren Ausführung zu erklären.


Sehr gut formuliert. Statt "LVWO Weinsberg" könnten die Badener "WBI Freiburg" einsetzen und es wäre genauso richtig. Mehrwert kommt aus dieser Richtung schon lange keiner mehr.
Ich war letztens bei mehreren abendlichen Winterveranstaltungen, an denen die Vertreter der genannten Institutionen den Winzern, Obstbauern und Landwirten den neuesten Bürokratischen Unsinn vorstellten. Erstaunlicherweise wurden sie dafür im Anschluss von den Betroffenen noch beklatscht.
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Re: Was anstellen mit verpachteter Rebfläche?

Beitragvon freddy55 » Sa Jan 31, 2026 23:39

Und kein Präsent, von uns bezahlt :shock: :lol:

-
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Re: Was anstellen mit verpachteter Rebfläche?

Beitragvon Alla gut » So Feb 01, 2026 8:07

Naturschützer würden dazu raten die Rebflächen zu Streuobstwiesen zu machen . :klug:
Pflegen und Bewirtschaften will diese aber Niemand so wirklich .
was hier noch fehlt ist ein Bau Forum
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Re: Was anstellen mit verpachteter Rebfläche?

Beitragvon Fendt 308 ci » So Feb 01, 2026 9:33

Weil das verkaufte Mostobst nicht mal den Aufwand für die Ernte deckt, von der Pflege ganz zu schweigen.
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Re: Was anstellen mit verpachteter Rebfläche?

Beitragvon 240236 » So Feb 01, 2026 10:51

Fendt 308 ci hat geschrieben:Weil das verkaufte Mostobst nicht mal den Aufwand für die Ernte deckt, von der Pflege ganz zu schweigen.
Beim letzten Tag des offenen Hofes hat die Dame von der Unteren Naturschutzbehörde große Reden von Streuobstwiese gesprochen. Was es alles an Förderungen gibt und daß das rentabel ist. Als ich von den schlechten Mostobstpreisen gesprochen habe, dann meinte sie, daß man den Saft ja selber vermarkten kann, dann kann man verlangen wieviel man brraucht zur Wirtschaftlichkeit. Daraufhin, wurde sie von den umstehenden Leuten, aber wirklich zur Sau gemacht 8) :oops: . Die meinen, alle sind blöd
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Re: Was anstellen mit verpachteter Rebfläche?

Beitragvon Florian1980 » So Feb 01, 2026 11:21

AEgro hat geschrieben:Den Vorschlag Mandelbäume, Oliven etc. hör ich auch nicht zum ersten Mal.
https://www.stimme.de/heilbronn/landkre ... rt-5035574
Da ist auch die LVWO Weinsberg dran alternative Konzepte zu prüfen.
https://www1.bwegt.de/land-und-leute/da ... 88a3b2a581


Das würde bedeuten, ein Erzeugniss, welches durch Importe verdrängt wird, durch eines zu ersetzen, welches schon immer importiert wurde.

Hat das schon mal irgendwo funktioniert?
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Re: Was anstellen mit verpachteter Rebfläche?

Beitragvon holzerhobby » So Feb 01, 2026 12:50

Das mit den Streuobstwiesen wenn ich schon höre. wer will das Obst schon?
Und von der Pflege (Ausschneiden etc) gar nicht zu reden.
unsere Gemeinde versteigert im August die Ernte der gemeindlichen Bäume, die gehen einfach nicht weg, da kommen
nicht genug Interessenten
Nicht lukrativ, 13€/100 kg Äpfel und die musst noch irgendwohin liefern, nein Danke.
Haben selbst einige alte Apfelbäume auf der Hofstelle, die werden aber weniger….
Und 800 l Saftguthaben seit Jahren beim Moster, das wird nicht weniger.
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