Les Bigotes Übersetzung von Jacques Brel EmpfehlenEditierenDruckenTeilen Twittern Log dich ein oder melde dich kostenlos an um diese Funktion zu nutzen. Mailadressen durch Komma getrennt Dein Name Deine Mailadresse Nachricht Hallo, ich denke, dass dir die Übersetzung von Jacques Brel - Les Bigotes gefallen könnte. Original Text (willst du den original Songtext auch drucken?) Drucken
Original Songtext ausblenden Original Songtext einblenden Les Bigotes Songtext Übersetzung Die Bigotten (dt. D. Kaiser)
Sie altern hin mit kleinen Schritten von Hündchen bis Miezen unbestritten, die Bigotten. Sie altern schnell, lassen sich berauschen, wenn sie Liebe gegen Weihwasser tauschen, wie alle Bigotten.
Wenn ich Satan wär, wenn ich sie manchmal seh, ich glaub, ich schnitt mir einen ab. Wenn ich Gott wär, und sie beten seh, ich glaub, ich fiel vom Glauben ab durch die Bigotten.
Sie prozessionieren mit kleinen Schritten zwischen Weihwasserbecken aus Graniten, die Bigotten. Na ja und dann und dann und dann. Meine Ohren fangen zu pfeifen an durch die Bigotten.
In schwarzem Gewand wie der Herr Dekan, der zu gütig ist zu den Kreaturen, so verbigöttern sie sich wie ein Untertan, als ob Gott tät ruhen unter ihren Schuhen von Bigotten. Am Samstagabend nach dem Malochen gehen die Arbeiter in Paris aus, doch nicht die Bigotten.
Sie kauern dann in ihrem Haus; die bösen Buben sind ihnen ein Graus den Bigotten.
Von Vesper zu Vesper, von Messe zu Messe, daran empor rangeln sie sich bloß, ganz stolz darauf, ihn bewahrt zu haben, den Diamant, der ruht in ihrem Schoß von Bigotten.
Dann sterben sie in kleinen Läufen auf kleinem Feuer, in kleinen Häufchen, die Bigotten.
Sie friedhöfeln hin in kleine Grüftchen am frühen Morgen an einem Lüftchen, die Bigotten.
Und im Himmel, den es nicht gibt, erschaffen Englein schnell ein Paradies für sie, einen Heiligenschein und Flügelchen.
Dann fliegen sie hin in kleinen Schritten, Die Bigotten. Bigotterie
Bigotterie (französisch bigoterie) oder Scheinheiligkeit ist die Bezeichnung für ein unreflektiertes, übertrieben frömmelndes, dabei anderen Auffassungen gegenüber intolerantes [1] und scheinbar ganz der Religion oder einer religiösen Autorität (Person oder Instanz) gewidmetes Wesen oder Verhalten. Der Duden bezeichnet Bigotterie als „kleinliche, engherzige Frömmigkeit und übertriebener Glaubenseifer“.[2]
Bei der Bigotterie geht es weniger um die Religiosität als solche, sondern vielmehr um die ängstliche und übertriebene Gewissenhaftigkeit in Ausübung derer.[3] Das dazugehörige Adjektiv ist „bigott“.
Bigott wurde im 18. Jahrhundert aus dem gleichbedeutenden französischem bigot entlehnt, dessen Herkunft jedoch umstritten ist. Eine Vermutung ist, dass es vom altenglischen bī god („bei Gott“), einer alten englischen Schwurformel abgeleitet wurde. Ebenso ist eine Entlehnung aus dem span. (hombre de) bigote übersetzt „(Mann mit) Knebelbart“ möglich. Die moderne Bedeutung wäre dann von einem ernsten und finsteren Gesichtsausdruck übertragen, den ein Knebelbart bewirke. Bigotterie, im 17. Jahrhundert abgeleitet vom französischem bigoterie, steht für abgöttische Frömmigkeit und Scheinheiligkeit. [4]
„andächtelnd, frömmelnd, eifrig in der peinlich genauen Ausübung religiöser Gebräuche, aber ohne ernsteres religiöses Leben und streng sittliche Haltung.“
– Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 2. Leipzig 1905, S. 855. [5]
Als Scheinheiligkeit wird auch Heuchelei (auch „Pharisäertum“) oder Doppelmoral bezeichnet, wenn Menschen zum Beispiel vordergründig eine hohe Moral vorgeben, tatsächlich aber im Widerspruch dazu niedrige moralische Standards praktizieren, oder wenn sie Lippenbekenntnisse ablegen, tatsächlich aber anderer Meinung sind. Der Duden bezeichnet scheinheilig als „Aufrichtigkeit, Nichtwissen od. Freundlichkeit vortäuschend; heuchlerisch“. [6]
Adelungs Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart bezeichnete scheinheilig im 18. Jahrhundert als:
„den äußern Schein der Heiligkeit, d.i. der Gottesfurcht, annehmend und habend, ohne er wirklich zu seyn. Ein Scheinheiliger, ein Heuchler, den man im gemeinen Leben auch einen Kopfhänger, in Niedersachsen einen Bibelträger, Kirchenklepper, Heiligenfresser, Heiligenbeißer u.s.f. nennet. Ein scheinheiliges Betragen.“
– Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 3. Leipzig 1798, S. 1403. [7]
... passt dazu, dass mans mit'm Baby tanzt, allerdings muss die Musik da ganz leise sein ... der singt doch immer "Baby don't hört me, dont hört me ...." - oder hab ich da was falsch verstanden?
Entschuldigung dass ich grad so viel Quatsch in diesem hochernsten Thread poste
Der Hauptunterschied zw. etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, daß sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann herausstellt, daß es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann.