Wyatt hat sich Trumps Gaza-Äußerungen etwas näher angesehen.
Demnach ist Trumps Plan, die Bewohner von Gaza nach Ägypten und Jordanien zu verpflanzen.
https://www.youtube.com/watch?v=J2NlP4hLzo4
Die Regierungen beider Länder sind stark abhängig von "Hilfszahlungen" aus den USA.
Das ist der Hebel, mit dem Trump sie zwingen könnte, so viele Flüchtlinge aufzunehmen.
Ägypten hat sich während des aktuellen Gaza-Konflikts aber hartnäckig geweigert, weitere palästinensische Flüchtlinge ins Land zu lassen, weil die Regierung befürchtet, dass durch diesen radikalisierten Zustrom wieder die Muslim-Bruderschaft die Oberhand im Land gewinnt und die Regierungsmacht an sich reißt.
Auch die Regierung in Jordanien steht auf wackligen Füßen.
Der Plan (sollte er überhaupt entgegen dem erklärten Willen vieler Gaza-Bewohner umsetzbar sein) könnte also auch nach hinten los gehen, denn diese beiden Länder halten Israel aufgrund ihrer US-Abhängigkeit bisher den Rücken frei.
Trump und Bibi würden sich als "Nebeneffekt" natürlich gerne die vor der Küste von Gaza liegenden Öl- und Gasvorkommen unter den Nagel reißen. Und die USA würden einen Truppenstützpunkt am Mittelmehr gewinnen, über den sie ohne jede Rücksichtnahme herrschen könnten.
