DWEWT hat geschrieben:Man liest hier im Zusammenhang mit der augenblicklichen Situation immer mal wieder etwas vom Auswandern. Dabei sollte klar sein, dass man in der Fremde sehr wohl auch nur als Migrant wahrgenommen wird. Wenn es überhaupt so weit kommt. Die Barrieren der Sehnsuchtsländer, dürften für so manchen von hier erheblich zu hoch sein. Oder will man evtl. in die von den hiesigen Migranten verlassenen Länder auswandern? Platz gibt es da jetzt sicher genug.
Na, da hast du dir jetzt aber einen tollen Vergleich ausgesucht. Ich glaube, noch nie ist ein deutscher "Migrant" für dauerhaften Aufenthalt völlig ohne Geld, ohne Ausweis, ohne Geld auf dem Konto in irgendein Land ausgewandert. Sogar die von den Nasis verfolgten Juden hatten in der Regel alles dabei, was sie am Körper mitschleppen konnten.
Ich glaube nicht, dass ich in den USA als Migrant angesehen werde sondern eher wohl als Foreigner. Oder als Alien vielleicht. Kennen die gebildeten Amis das Wort Migrant überhaupt? Es gibt aber auch tüchtige Auswanderer, die es geschafft haben, sich eine neue, gute Existenz aufzubauen. Und die werden auch akzeptiert.
Sclhon Viele sind nach "Malle" migriert, weil sie glaubten, dort unten könnten sie sich mit 10.000 Euro Bargeld eine neue Existenz aufbauen. Sie sind aber gescheitert und schnell wieder nach Deutschland gekommen. Aber den Spaniern auf der Tasche liegen wollen wohl nur die Allerwenigsten.
