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Was läuft falsch mit den Qualitätskontrollen?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Was läuft falsch mit den Qualitätskontrollen?

Beitragvon elchtestversagt » Sa Aug 23, 2014 6:39

Ich warte immer noch darauf;dass einige Einkäufer des LEH mir sagen; wir kaufen nur noch Produkte von Jochens Bruder aus seinem alternativen Projekt;der kann uns die Millionen von Tonnen gleichbleibender Qualität;natürlich politisch korrekt erzeugt;Rückverfolgbar bis aufs letzte Atom innerhalb der Produktionskette zu jeder Tageszeit liefern.....
Falls du es noch nicht mitbekommen haben solltest;die "Aldisierung" der Weltläuft auf Hochtouren;weil günstige Preise und gute Produkte ziehen enorm. Momentan rütteln die stark in Europa;selbst in Frankreich;einem Land, bekannt für seine Esskultur, haben die "Aldisierer" zweistellige Zuwachsraten; in den USA ein mega Wachstum...Für dieses Wachstum brauchen die Lebensmittel;die die oben genannten Forderungen erfüllen.
Und diese bekommen die in Deutschland; und zwar nur in Deutschland.
Das ist auch einer der Hauptgründe;warum immer mehr Lebensmittel exportiert werden; was im Gegenzug bedeutet;dass immer mehr Importiert werden muss weil wir unter dem Schlussstrich uns nicht selber ernähren können...
Und das wissen bestimmte Kreise auch.
Vergleicht die "Skandale" hier mal mit Skandalen in China....
Erst dann weiss man, was Fortschritt bedeutet.
Und so versuchen die Spendensammelkonzerne , das Haar in der Suppe zu finden.
Denn dort geht es nur um Geld;ausschliesslich um Geld .
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Re: Was läuft falsch mit den Qualitätskontrollen?

Beitragvon Manfred » Sa Aug 23, 2014 7:14

Da hast du aber eine recht eingeschränkte Weltsicht.
Natürlich schreitet die Aldisierung voran.
Aber es gibt eine immer stärker werdende Gegenbewegung, gerade in den USA. Inzwischen so stark, dass die Big-Food-Leute um ihre Marktmacht fürchten und mit allerlei Gesetzesinitiativen den "Alternativen" Knüppel zwischen die Beine werfen wollen.
Nicht ohne Grund ist Joel Salatin inzwischen mit weitem Abstand der meistgelesene Landwirtschafts-Autor der Welt. Und zudem ein sehr gefragter Vortragsredner. Auch in Europa.

z.B. unlängst auf dem Food Film Festival 2014 in den Niederlanden:

https://www.youtube.com/watch?v=T1gKezkKYzI
(Seine Rede fängt bei ca. 3:30 min an.)

Oder bei der internationalen Konferenz des Savory Instituts ( http://www.savoryinstitute.com/ ), die dieses Jahr Anfang August unter dem Titel "Putting Grasslands to Work" in London stattfand.
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Re: Was läuft falsch mit den Qualitätskontrollen?

Beitragvon elchtestversagt » Sa Aug 23, 2014 11:04

Meine Sicht ist sehr Weltoffen;allerdings sehe ich nicht durch eine rosarote Brille;sondern die blanke Realität.
Und die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache.
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Re: Was läuft falsch mit den Qualitätskontrollen?

Beitragvon Jochens Bruder » Sa Aug 23, 2014 13:20

elchtestversagt hat geschrieben:Ich warte immer noch darauf;dass einige Einkäufer des LEH mir sagen; wir kaufen nur noch Produkte von Jochens Bruder aus seinem alternativen Projekt;der kann uns die Millionen von Tonnen gleichbleibender Qualität;natürlich politisch korrekt erzeugt;Rückverfolgbar bis aufs letzte Atom innerhalb der Produktionskette zu jeder Tageszeit liefern.....
Falls du es noch nicht mitbekommen haben solltest;die "Aldisierung" der Weltläuft auf Hochtouren;weil günstige Preise und gute Produkte ziehen enorm.

Da hast du mich wohl falsch verstanden. Wir haben nur ziemlich erfolgreich experimentiert, eine kommerzielle Umsetzung auf unserer Farm ist derzeit nicht geplant. Für unser Konzept interessieren sich allerdings einige big Player und deshalb ist es gut möglich dass es zu geänderten Spielregeln zwischen Einzelhandel und Erzeugern kommt. Das wird vor allem den Niedrigpreissektor betreffen und ohne Gesetzesänderungen ablaufen.
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Re: Was läuft falsch mit den Qualitätskontrollen?

Beitragvon borger » Sa Aug 23, 2014 15:14

Jochens Bruder hat geschrieben:Du kannst auch getrost davon ausgehen dass Zeitungen und Sender eine Rechtsabteilung haben die kritische Berichte vor der Veröffentlichung juristisch abklopfen.


Vergiss es.
Beispiel Wiesenhof: Einer Peta-Aktivistin gelingt es, sich bei Wiesenhof als Pächterin einzuschleichen. Alle gefilmten Verstöße gingen eindeutig aufs Konto der Peta-Pächterin. Niemand wurde verurteilt, niemand musste Schadensersatz zahlen und das ARD-Machwerk „System Wiesenhof“ trotz Wissens um diese Zusammenhänge auch noch mit dem bayrischen Fernsehpreis ausgezeichnet – also quasi direkt von der CSU. Die Seilschaften laufen da hinter den Kulissen ganz anders als man denkt.

Neuland: Das war einfach nur Betrug.

Edeka-Mäster:
Abschließend weist UEG-Geschäftsführer Herbert Klein die Vorwürfe, die auch in der Online-Ausgabe der Wochenzeitung "Die Zeit" erhoben wurden, in aller Deutlichkeit zurück: "Ich bin persönlich empört, dass ohne ordentliche Recherche unser Bauer verunglimpft wird, ohne dass wir Gelegenheit hatten, zu den Anschuldigungen Stellung zu nehmen. Wir haben das Angebot gemacht, den Betrieb anzuschauen, auch andere Betriebe, die wir betreuen, zu besuchen. Es wurde von der Zeitung dieses Angebot nicht angenommen. Der Betrieb wurde niemals von den Journalisten kontaktiert.

http://www.fnweb.de/region/main-tauber/ ... -1.1840120

Man hat hier also der Zeit angeboten, den Beschuldigten- und andere Mastbetriebe selbst anzusehen – sie waren aber nicht dran interessiert. Damit ist klar, diese negative „Berichterstattung“ beruht nicht auf Unwissenheit sondern ist vorsätzliche Diffamierung der Landwirtschaft. Keine Spur von Angst vor Schadensersatzansprüchen und absolut kein Interesse an der Wahrheit.
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Re: Was läuft falsch mit den Qualitätskontrollen?

Beitragvon Jochens Bruder » Sa Aug 23, 2014 16:22

borger hat geschrieben:http://www.fnweb.de/region/main-tauber/ ... -1.1840120

Der verlinkte Zeitungsartikel stellt die Sachlage m.M. nach ziemlich objektiv dar. Hoffentlich erfahren wir was aus der Strafanzeige gegen die Aktivisten geworden ist. Vieleicht sollte einer der Bauernverbände mal ein Portal eröffnen wo die Aktivisten-Videos veröffentlicht werden, unterteilt nach echt und fake, mit den entsprechenden fachlichen Erläuterungen dazu und Informationen über den aktuellen Stand etwaiger Gerichtsverfahren sowie die Namen rechtskräftig verurteilter Straftäter, und zwar sowohl Aktivisten als auch Bauern.

Das wären dann für die Aktivisten, Journalisten und Betriebe sozusagen Halls of Fame oder Halls of Shame. Vor allem könnten aber bei zukünftigen Aktivisten-Aktionen Journalisten auf eine gute Informationsbasis zurückgreifen und die Verbraucher hätten eine gewisse Transparenz.
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Re: Was läuft falsch mit den Qualitätskontrollen?

Beitragvon elchtestversagt » Sa Aug 23, 2014 17:52

Ich hab dein handeln ja auch nie in Frage gestellt;Jochens Bruder.
Du solltest mich kennen;wir kennen uns ja schon länger.
Aber man kann nicht alles darauf schliessen;dass wir hier alles erdenkliche falsch machen.
Man muss das realistisch sehen. Studien und Vorträge helfen einemnicht weiter;genauso wenig die ewigen Google oder Wiki-Behauptungen.
Für mich sprechen die reinen Zahlen;und demnach sind über 90% der Konsumenten anscheinend zufrieden mit dem was wir machen;denn die Auswahl ist riesengross;und abgestimmt wird an der Kasse.
Das gillt jetzt nicht gegen dich;sondern gegen die ewigen Google-Zitierer.
Warum aber setzt du die Geschichte dort drüben nicht um;besonders die zwei Ernten;dieZwischensaaten und was ihr da sonst alles probiert habt...Was ist eigentlich aus den Schweinen geworden?
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Re: Was läuft falsch mit den Qualitätskontrollen?

Beitragvon Jochens Bruder » Sa Aug 23, 2014 19:27

elchtestversagt hat geschrieben:Warum aber setzt du die Geschichte dort drüben nicht um;besonders die zwei Ernten;dieZwischensaaten und was ihr da sonst alles probiert habt...Was ist eigentlich aus den Schweinen geworden?

Das Schweinemast-Experiment ist super gelaufen: Halboffener Stall, Frischluft, Tageslicht, eigene Futtermischung aus frischen Komponenten ohne Chemie, doppelte Platzfläche, außer Impfungen keine Medikamente, null Kanibalismus und Krankheiten, ca. 600 g/Tag Gewichtszunahme, Fleisch in Superqualität, ähnliche Kosten pro KG wie in Großbetrieben. Das Ganze dann völlig transparent, konnte sich jeder der wollte anschauen. Nach der Schlachtung sofort Weiterverarbeitung und Konservierung, Testvermarktung ebenfalls vielversprechend.

Um das aber kommerziell umzusetzen bedarf es einer Mindestgröße, ca. 100 bis 200 Tiere. Dazu fehlte uns schlichtweg das Startkapital. Dann bekamen wir zur gleichen Zeit einen neuen Großkunden für die Buddelschiff-Produktion. Mal eben die Kapazität verdreifachen ohne sich dauerhafte feste Kosten ans Knie zu nageln. Das war eine echte Herausforderung für das gesamte Management und die Arbeiter. Jedenfalls hatte keiner mehr Zeit sich groß um die Farmprojekte zu kümmern. Vor allem das Schweineprojekt wäre für die Manager ein Vollzeitjob. Inzwischen haben wir zwar ausreichend Kapital, aber immer noch zuwenig Zeit. Deshalb werden wir in nächster Zeit nur kleinere Projekte in Angriff nehmen die man nebenbei machen kann.
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Re: Was läuft falsch mit den Qualitätskontrollen?

Beitragvon Jochens Bruder » Sa Aug 23, 2014 19:50

elchtestversagt hat geschrieben:Aber man kann nicht alles darauf schliessen;dass wir hier alles erdenkliche falsch machen.
Man muss das realistisch sehen. Studien und Vorträge helfen einemnicht weiter;genauso wenig die ewigen Google oder Wiki-Behauptungen.
Für mich sprechen die reinen Zahlen;und demnach sind über 90% der Konsumenten anscheinend zufrieden mit dem was wir machen;denn die Auswahl ist riesengross;und abgestimmt wird an der Kasse.

Das sehe ich auch so. Aber man darf nicht übersehen dass der Großteil von den 90% Leute sind denen es völlig egal ist unter welchen Bedingungen Fleisch produziert wird. Jeder neue Fleischskandal, ob nun echt oder fake, schadet nich nur dem betroffenen Betrieb sondern der gesamten Branche inkl. aller Nebengewerbe. Bei den Aktivisten handelt es sich in den meisten Fällen um Veganertruppen die missionieren wollen. Jede Person bei der sie Erfolg haben bedeutet für die gesamte Fleischbranche einen Umsatzverlust von mehreren Hundert EURO im Jahr, und zwar oftmals dauerhaft. Das läppert sich mit der Zeit ganz gewaltig.

Deshalb sollte die Branche dafür sorgen dass es deutlich weniger Skandale gibt. Man muß den Aktivisten nicht nur den Wind aus den Segeln nehmen sondern sie für die eigene Sache instrumentalisieren. Das wird aber nur funktionieren wenn eine größtmögliche Transparenz geschaffen und die schwarzen Schafe aussortiert werden. Der enorme Kostendruck unter dem die korrekt arbeitenden Betriebe stehen kommt zum großen Teil daher dass sie mit Betrügern konkurrieren müssen.
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Re: Was läuft falsch mit den Qualitätskontrollen?

Beitragvon borger » Sa Aug 23, 2014 20:12

@ Jochens Bruder

Du unterschätzt das Problem gewaltig. Sowohl von der Boshaftigkeit der „Aktivisten“ beim manipulieren wie auch der Bereitschaft bei den Medien, dies zu „ignorieren“.
Ich denke, wenn solche Widersacher mit erstklassigen Medienkontakten Dein Projekt in gleich krimineller Weise diffamieren würden, vergeht Dir schnell die Lust, deren „Beweisvideos“ mit Bewertung noch einmal zu veröffentlichen.
Alles was ich an Videos gesehen habe, war von erstaunlich schlechter Bildqualität und sehr kurz geschnitten. Da dürfte noch nicht einmal der Stallbesitzer auf Anhieb erkennen, ob alle Videosequenzen tatsächlich aus seinem Stall stammen oder ob einige von anderswo eingefügt wurden.
Dann z.B. im Fall eines Bio-Putenmästers:
Da zeigt der „Aktivist“ eine Pute mit etwas Blut am Flügel und erklärte, die hätte sich gerade eine Feder gegen den Strich ausgerissen.
Also da denke ich, war es der „Aktivist“ selbst, der die Feder gegen den Strich ausgerissen hat, weil er etwas Blut fürs Video brauchte. Puten neigen eigentlich nicht dazu, sich selbst oder gegenseitig die Federn gegen den Strich auszureißen und die Stalleinrichtung machte auch keinen Verletzungsträchtigen Eindruck.

Bliebe ein Qualitätssiegel für Medien. Aber auch damit ist es nicht so einfach weil die eine Mischkalkulation betreiben und nicht gleich bleibend gut oder schlecht berichten.
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Re: Was läuft falsch mit den Qualitätskontrollen?

Beitragvon Jochens Bruder » Sa Aug 23, 2014 20:38

borger hat geschrieben:Du unterschätzt das Problem gewaltig. Sowohl von der Boshaftigkeit der „Aktivisten“ beim manipulieren wie auch der Bereitschaft bei den Medien, dies zu „ignorieren“.

Ich habe ja nicht gesagt dass es einfach ist. Wenn es ein wie von mir vorgeschlagenes Dokumentationsportal gäbe könnte man z.B. leicht feststellen welche Betriebe NICHT Opfer der Aktivisten waren. Daraus kann man dann Schlüsse ziehen. Ich kann mich z.B. an keinen Stalleinbruch bzw. Skandal bei McDonalds Zulieferern erinnern. Wenn ich damit richtig liege muß man sich fragen warum die Aktivisten da nicht rangehen? Dazu fallen mir spontan nur 2 Möglichkeiten ein: 1. In den Betrieben läuft alles perfekt, auch keine vereinzelten schwarzen Schafe. 2. McDonalds hat eine wirksame Rechtsabteilung.

Man muß also nicht nur darauf achten was die Aktivisten machen, sondern auch was sie unterlassen.
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Re: Was läuft falsch mit den Qualitätskontrollen?

Beitragvon Manfred » Sa Aug 23, 2014 21:21

Den Schlachthof Coburg schon vergessen? Die dort ansässige Firma hat Mc Donalds über ein zwischengeschaltetes Zerlegeunternehmen beliefert.
Da hört man auch nichts mehr von. Hauptsache die Stadt muss nichts mehr zu den Kosten des lästigen Schlachthofs zuschießen und das Gelände kann für Brose beräumt werden. Das scheint der Kern des Pudels gewesen zu sein. Der BR hat seinen Zweck erfüllt. Den Rest kann man totschweigen.
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Re: Was läuft falsch mit den Qualitätskontrollen?

Beitragvon Jochens Bruder » Sa Aug 23, 2014 21:59

Manfred hat geschrieben:Den Schlachthof Coburg schon vergessen? Die dort ansässige Firma hat Mc Donalds über ein zwischengeschaltetes Zerlegeunternehmen beliefert.
Da hört man auch nichts mehr von. Hauptsache die Stadt muss nichts mehr zu den Kosten des lästigen Schlachthofs zuschießen und das Gelände kann für Brose beräumt werden. Das scheint der Kern des Pudels gewesen zu sein. Der BR hat seinen Zweck erfüllt. Den Rest kann man totschweigen.

Wieso ist das ein McDonald Skandal?

Mit unter Verdacht ist dabei der Zerlegebetrieb Dellert geraten. Zu den Großkunden dieser Firma gehört der Fleischverwerter OSI, der wiederum McDonald´s beliefert. Die Restaurantkette stellte aber schnell klar, dass man von Dellert nur ganze Rinder-Vorderviertel bezogen habe. Man könne daher ausschließen, das K3-Abfälle in die Burger kamen.

http://www.topagrar.com/news/Home-top-N ... 98833.html

Ausserdem hatte ich mich auf Stalleinbrüche durch Aktivisten bezogen.
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Re: Was läuft falsch mit den Qualitätskontrollen?

Beitragvon Moorfee » So Aug 24, 2014 1:16

Jochens Bruder hat geschrieben: Ich kann mich z.B. an keinen Stalleinbruch bzw. Skandal bei McDonalds Zulieferern erinnern. Wenn ich damit richtig liege muß man sich fragen warum die Aktivisten da nicht rangehen? Dazu fallen mir spontan nur 2 Möglichkeiten ein:

1. In den Betrieben läuft alles perfekt, auch keine vereinzelten schwarzen Schafe.

2. McDonalds hat eine wirksame Rechtsabteilung.

Man muß also nicht nur darauf achten was die Aktivisten machen, sondern auch was sie unterlassen.


Obwohl man ja tatsächlich sogar sagt, die Verbindung von Mc Donalds zu PeTA wäre nicht die schlechteste, nutze ich den Namen hier ausdrücklich nur in Fortsetzung deiner hypothetischen Beispiele::

3. Mc Donalds hat das Schutzgeld pünktlich bezahlt.

4. Mc Donalds ist selber Auftraggeber und Financier der Aktivisten, die bei allen anderen einbrechen, oder auch gezielt bei einer unliebsamen Konkurrenz..

Und der letzte Satz von Dir ist echt gar nicht dumm. :wink:
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Re: Was läuft falsch mit den Qualitätskontrollen?

Beitragvon elchtestversagt » So Aug 24, 2014 6:48

Genau so ist das;Moorfee.
McD hat das ""Schutzgeld" bezahlt.
Genau so wie Wiesenhof eine siebenstellige Summe an PETA gezahlt haben soll.
Oder Clemens an den NABU.
"Solche" Begierlichkeiten ruft dann natürlich auch andere auf den Plan;und ich denke;EDEKA wird auch an den für sie zuständigen Verein zahlen;so einfach ist das.
Demnächst werden die die Westfleisch wieder auf den Zahlfühlen;weil die ja jüngst die Aktion Tierwohl mit dem Tierschutzbund aufgelöst haben ( mangels Nachfrage des doch so auf Tierschutz bedachten Verbrauchers);ich denke;Pünktlich zum Fest.
Und der BDM oder Neuland und wie die alle heissen gehen an diejenigen ran; wo es nichts zu holen gibt;um an die Staatskohle zu kommen.
Dafür benutzen die den Meyer und den Remmel...
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