Jochens Bruder hat geschrieben:Wenn es ein wie von mir vorgeschlagenes Dokumentationsportal gäbe könnte man z.B. leicht feststellen welche Betriebe NICHT Opfer der Aktivisten waren. Daraus kann man dann Schlüsse ziehen.
Gehen wir mal in D von ca. 20 000 Schweinebetrieben mit passender Größe aus. Wenn von denen 20 „Besuch“ hatten, denke nicht, dass daraus viel abzulesen wäre. Durch das gewaltige Medienecho wirkt das Ganze ja erheblich größer als es tatsächlich ist.
Ich glaube auch nicht, dass die nur auf blauen Dunst durchs Land fahren und nachts in Ställe einbrechen. Wahrscheinlich haben sie schon vorher Kontakte aufgebaut, z.B. ein rachsüchtiger Ex-Mitarbeiter oder es gelingt, einen „Aktivisten“ als Mitarbeiter einzuschleusen – wie im Fall Wiesenhof und Circus Krone.
Auf jeden Fall geht es denen nicht um das Aufdecken tatsächlicher Missstände sondern um schockierende Videos, die sich gut verkaufen.
Jochens Bruder hat geschrieben:Ich kann mich z.B. an keinen Stalleinbruch bzw. Skandal bei McDonalds Zulieferern erinnern. Wenn ich damit richtig liege muß man sich fragen warum die Aktivisten da nicht rangehen? Dazu fallen mir spontan nur 2 Möglichkeiten ein: 1. In den Betrieben läuft alles perfekt, auch keine vereinzelten schwarzen Schafe. 2. McDonalds hat eine wirksame Rechtsabteilung.
Oder McDonalds kauft einfach wo’s gerade billig ist, ohne langfristige Vertragsbindung. Da weiß nicht einmal der Mäster, dass seine Tiere bei McDonalds landen – und die „Aktivisten“ dürften es dann noch weniger wissen.
