Das "Nutzen" von Feuchtwiesen ist eine ganz schwierige Sache - ich hab da eine Fläche, deren Bilder ich als Gruselanimation mal gerne einstellen kann - der leitende Ingenieur verlangte die Mahd der 1,8ha in diesem Jahr - nächstes Jahr kann ich da Frösche halten
Gänse könnten eine Alternative sein - Im April Gössel kaufen, die über den Sommer großziehen, im Herbst/Winter zum Metzger - 2ha geben Land für 50 Mastgänse (auf Wechselweide) daneben hast du noch etwas Heufläche zB für die Shetis. 50 Gänse, selbst vermarktet, sind schon ein "Zubrot" - nicht viel, zugegeben, aber die Arbeit rentiert sich schon.
Mahd auf den Flächen würde ich mit Einachser machen - eventuell mit Zwillings/Drillingsrädern und dann das Schnittgut auf Reutern trocknen.
Für unseren Spezi mit der "Unkrautspritze" - wir reden von Feuchtwiesen... die willste doch nicht wirklich "abspritzen"? Erstens lohnt es sich nicht denn das Zeuch kommt wieder, und umweltseits in Feuchtwiesen chemisch rangehen.... nuja.
Bischen helfen würde eine Zusatzkalkung - aber gaaanz vorsichtig und nur nach Bodenuntersuchung.
Wochenendcaffee - mal ganz ruhig überlegen, was man anbieten kann und will. ZB ist ein Biotopmuseum auch ne Sache, die man - richtig angelegt - durchaus billig hinbekommt und die Besucher anlockt. Steinhaufen, Insektenhotel, Lebende Hecke, Wildobsthecke, Indianerzelt, Kriechtunnel, Kräuterspirale... Kurse zum Selbstanlegen solcher Sachen, eventuell kochen mit Wildpflanzen, oder Gartenbau, Pflanzenfärben... es gibt tausenderlei, aber alles nur dann machbar, wenn man darin gut ist und viel Zeit investiert.
Dazu kann man durchaus Kaffee und Kuchen anbieten, selbstgemachte Marmelade und selbstgebackenes Brot, eigene Eier, bischen Kleinschlachtgeflügel und Karnickel auf Bestellung....
Sowas geht alles - ich bezweifle jedoch das ein Vegi soviel Antrieb hat um sich sowas aufzubauen
