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was macht der Düngerpreis

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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37 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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was macht der Düngerpreis

Beitragvon agro7 » Mi Dez 03, 2008 18:59

Hallo,

was meint ihr, sind fallende Preise drin?????
Harnstoff ist ja schon gefallen müßte doch die anderen auch mitgehen und das Öl ist ja zur Zeit auch billig.
Habe schon gehört das die Hallen gefüllt sind und schon die Produktion verringern weiß aber auch nicht ob da was dran ist, möglich wäre es ja.

Schaumer mal.

MFG Agro
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Beitragvon Meini » Do Dez 04, 2008 9:01

Denke sonst bleiben sie auf ihrer Wahre sitzen.
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Beitragvon maexchen » Do Dez 04, 2008 9:27

meini hat geschrieben:Denke sonst bleiben sie auf ihrer Wahre sitzen.


das liegt ganz in der Hand der Erzeuger/Käufer, Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis.
Die Frage kann sich jede selbst beantworten.
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Beitragvon Mad » Do Dez 04, 2008 16:55

Freut euch nicht mehr so lange über den billigen Harnstoff..

Ich habe irgendwo gelesen, dass Russland seine Exporte schon wieder zurückschraubt. Wenn kein billiger Harnstoff mehr in den Häfen ankommt, wird wieder der Preis des deutschen Harnstoffs gelten. Und das sind immer noch 650Euro/t.

MFG
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Beitragvon Meini » Do Dez 04, 2008 19:00

Mad hat geschrieben:Freut euch nicht mehr so lange über den billigen Harnstoff..

Ich habe irgendwo gelesen, dass Russland seine Exporte schon wieder zurückschraubt. Wenn kein billiger Harnstoff mehr in den Häfen ankommt, wird wieder der Preis des deutschen Harnstoffs gelten. Und das sind immer noch 650Euro/t.

MFG


Wo haste denn den Preis her :oops: .Mad was glaubst du was die mit ihren Dünger machen können,wenn die nicht mit den Preisen runter gehen. Eine Stickstoffbude stellt man nicht mal so eben ab,ist kein schalter dran :lol:
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Beitragvon Mad » Do Dez 04, 2008 21:40

Meini hat geschrieben:
Mad hat geschrieben:Freut euch nicht mehr so lange über den billigen Harnstoff..

Ich habe irgendwo gelesen, dass Russland seine Exporte schon wieder zurückschraubt. Wenn kein billiger Harnstoff mehr in den Häfen ankommt, wird wieder der Preis des deutschen Harnstoffs gelten. Und das sind immer noch 650Euro/t.

MFG


Wo haste denn den Preis her :oops: .Mad was glaubst du was die mit ihren Dünger machen können,wenn die nicht mit den Preisen runter gehen. Eine Stickstoffbude stellt man nicht mal so eben ab,ist kein schalter dran :lol:



Was die mit ihrem Dünger machen, wenn der Preis nicht irgendwann wieder normal, statt unverschämt hoch ist, ist mir eigentlich egal.

Oder doch nicht. Natürlich gehen sie mit den Preisen wieder runter, _wenn_ sie nichts verkaufen.
Oder sie gehen wahlweise pleite ("Mein Schatz" und so)..

MFG
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Beitragvon Mr.T. » Fr Dez 05, 2008 1:05

Nur leider wissen die ganz genau, daß infolge ausgedehnter Ackerflächen die Nachfrage hoch sein wird oder sogar noch ansteigt.
Ist ja beim Öl, Rohstoffe was anderes, wenn die Konjunktur nicht läuft, wird weniger Öl, Eisen usw. gebraucht, der Preis fällt.
Ist aber hier nicht der Fall, gedüngt wird was der Mais, Getreide bzw. der Boden braucht, sonst bringt der ganze Ackerbau nichts und das bei hohen oder niedrigen Harnstoffpreisen.
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Beitragvon CarpeDiem » Fr Dez 05, 2008 9:58

Lieber Mr. T., gestern fiel der Börsenpreis in Paris auf schlafffe 124 to Euronen bei Weizen. Bei uns sind 70 dto eine gute Ernte. Bei zu erwartenden 100 to Euronen in der Ernte sind das 700 Euronen Umsatz/ha. Wenn ich davon die derzeitigen N-Kosten bei KAS von ungeführ 300 Euronen/ha abziehen, dann bleibt nur noch ein kümmerlicher Rest.

Die Reaktion der Landwirt kann doch nur sein, noch nicht bestellte Felder auch nicht in die Produktion zu nehmen und dadurch den Verbrauch zu senken. Wo sind denn nun die Schreihälse die die Stilllegung unbedingt weg haben wollten??

Tatsache ist die Situation des Ackerbaus ist wesentlich schlechter als vor zwei Jahren und alle Welt redet nur von Milch, Milch, Milch und nimmt den Ackerbauern über die Modulation noch Geld weg und verpulvert es in unsinnigen Projekten. Und das schlimme daran ist, niemand regt sich darüber auf!!!!
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Beitragvon maexchen » Fr Dez 05, 2008 10:34

warum soll sich darüber auch jemand aufregen, schließlich ist der Futterbau schon immer der am schlechtesten entlohnte Betriebszweig.
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Beitragvon Mr.T. » Fr Dez 05, 2008 11:25

@carpebediem Nehmen wir an, der Düngerpreis fällt nicht oder nur gering, glaubst Du, wenn Du z.b. nur die Hälfte an Dünger ausbringst, bei ansonsten gleichbleibenden Ausgaben (Drusch, Pacht, Maschinenkosten, Saatgetreide, Pflanzensch. usw. ), das dann ein höherer Gewinn rauskommt ?
Und diese Rechnung hat die Industrie schon längst gemacht, mag sein das die mal kurfristig den Preis senken, langfristig sicherlich nicht, weil wie schon erwähnt die Nachfrage da sein wird.

Wenn sich niemand darauf aufregt ists doch wurscht, bei Milch schreien alle, die Presse berichtet mit welchem Erfolg :cry: ?
Ist ja Bekannt das die Politik genau dieses Preisniveau bei den Nahrungsmittel wollen, auf Kosten der Bauern, sowas nennt sich dann Strukturwandel ( in Rußland haben einige Ackerbauern schon 500 000 ha )
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Beitragvon CarpeDiem » Fr Dez 05, 2008 11:33

Das ist ja alles richtig was du schreibst. Ich will nicht die Hälfte ausbringen, sondern die Hälfte schlicht und einfach nicht bewirtschaften. Mach doch mal die Rechnung auf, bei den genannten Faktorkosten kann doch niemand in der BRD erfolgreich Ackerbau betreiben. Oder wie soll denn die Rechnung aussehen!!!
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Beitragvon hans g » Fr Dez 05, 2008 11:41

leute--der düngerpreis wird fallen :!:
und was nutzen 50000ha in russland,wenn man nur von korruption umgeben ist :roll:
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Beitragvon Mr.T. » Fr Dez 05, 2008 15:23

CarpeDiem hat geschrieben:Das ist ja alles richtig was du schreibst. Ich will nicht die Hälfte ausbringen, sondern die Hälfte schlicht und einfach nicht bewirtschaften. Mach doch mal die Rechnung auf, bei den genannten Faktorkosten kann doch niemand in der BRD erfolgreich Ackerbau betreiben. Oder wie soll denn die Rechnung aussehen!!!


Aber wenn du die Hälfte nicht bewirtsschaftest hast du ja die Festkosten trotzdem.
Das ist alles eine Sache der Menge. Warum überlebt der 100 Kuh Betrieb und der mit 20 nicht ? ähnlich ists im Ackerbau. Wenn der Russe 500 000 ha bewirtschaftet und hat nur 1 euro/ha Gewinn, verdient er ne halbe Million euro im Jahr. So läufts in jedem Bereich auch bei Hühnern, Masthänchen oder Bullenmast. Wie gesagt, sinkende Preise müssen durch Mehrproduktion ausgeglichen werden, wer da nicht mitzieht, fällt dem Strukturwandel zum Opfer, leider.
Aber der Dünger wird schon etwas fallen, aber nur soviel das dem Ackerbauer unterm Strich so gut wie nichts übrigbleibt.


@hans du hast ne null vergessen :wink:
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Beitragvon CarpeDiem » Fr Dez 05, 2008 15:48

Wo ist denn da bei dir die Untergrenze. Dieser betriebswirtschaftliche Schwachsinn hat ja gerade die Bauern in die blöde Kemme gebracht in der sie stecken. Das Paradoxon geringere Gewinne = mehr Produktion musst du einmal einem ausserhalb der Landwirtschaft erklären. Wenn er ein höflicher Mensch ist, dann fasst er sich nur an den Kopf!
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Beitragvon maexchen » Fr Dez 05, 2008 16:07

dieser "betriebswirtschaftliche Schwachsinn" ist aber zB seit 25 Jahren das Credo der landw. Beratung! :x
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