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Aktuelle Zeit: Mi Jan 14, 2026 14:42

Was verlangen bei Erntehilfe???

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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37 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3

Was verlangen als nicht Fachkraft/ Stunde

6,50€
12
24%
8€
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40%
10€
13
26%
12€
2
4%
mehr als 12 €
3
6%
 
Abstimmungen insgesamt : 50

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Beitragvon Gast » Fr Okt 05, 2007 19:09

309 Crasher:

Zu den Leiharbeitern muss man ja auch sagen, dass die die gleiche Arbeit wie die Festangestellten machen und 1/3-1/4 weniger verdienen bei gleicher Qualifikation.


Die machen nicht nur die gleiche Arbeit, meistens ham die sogar die grössten Scheissjobs in den jeweiligen Abteilungen an der Backe. Bei BMW betragen die Unterschiede im Nettolohn Leihwerker/BMW-Werker bis zu 100%. Ganz, ganz traurige Angelegenheit...
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Beitragvon H.B. » Fr Okt 05, 2007 20:42

und warum gibt es Leiharbeiter?

-> nur wegen dem beschissenen Kündigungsschutz. Würde der Kündigungsschutz für Neueinstellungen vollständig ausgestzt, hätten wir Vollbeschäftigung!
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Beitragvon SHierling » Fr Okt 05, 2007 23:14

> nur wegen dem beschissenen Kündigungsschutz. Würde der Kündigungsschutz für Neueinstellungen vollständig ausgestzt, hätten wir Vollbeschäftigung!

Weil was?
Der Kündigungsschutz schafft keinen einzigen Arbeitsplatz - eben darum heißt der so, wer den erhält, der HAT schon einen Job. Und Leiharbeiter gibt es deshalb, weil diese Art der Sklaventreiberei vom Staat gefördert wird, da erhalten die Vermittler schließlich Kohle ohne Ende (auch Steuergelder)! Bei 2000.- Euro pro Vermittlungsgutschein hast Du eine ganze Menge Spielraum in der Portokasse, das willst Du natürlich gern alle paar Monate wieder kassieren. Wenn dazu noch der Kündigungsschutz wegfällt, kassieren die ja alle 3 Monate wieder neu, tolles Spiel!

Grüße
Brigitta
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Beitragvon berni_boesemann » Fr Okt 05, 2007 23:43

Wenn man davon ausgeht dass ein Familienvater nit 2 Kindern eine Stundenlohn von 7,50 netto erhält bei einem 160h Monat hat er am Monatsende eine Verdienst von 1200 €. Dazu bekäme er Kindergeld in Höhe von 304 €. Dazu kommen evtl. noch andrere leistungen wie Wohngeld u.ä.

Bei Hartz IV würde dieselbe Person etwas über 1600 Euro bekommen.

Nun kann man sich streiten ob der eine zuviel oder der andere zuwenig bekommt, und ob es sich noch lohnt arbeiten zu gehen.

Zum anderen ist zu bedenken das der Leiharbeiter der Firma genauso viel kostet wie ein festangestellter Arbeiter.
Warum stellt die Firma trotzdem Leiharbeiter ein?

Gruß
Bernd
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Beitragvon KarlGustav » Sa Okt 06, 2007 6:51

Der Leiharbeiter kostet die Firma im Endeffekt sehr viel weniger als ein eigener Festangestellter.

Zum ersten spart man die Lohnnebenkosten. Dann geht es weiter über Leistungen im Krankheitsfall die die Verleihfirma am Bein hat. Mit den Urlaubsansprüchen des Arbeiters und seiner Ersatzgestellung hat man auch nix am Hut. Man kann auch seinen eigenen Verwaltungsapparat kleiner halten, denn man muss keine oder weniger Stellen besetzen um dieses ganze Personal zu verwalten, da es ja über die Verleihfirma läuft, etc.

Da steckt schon einiges an Sparpotential drin.
Karl
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Beitragvon Komatsu » Sa Okt 06, 2007 7:11

Freunde, habt ihr euch mal gefragt wieviel Landwirte effektiv überhaupt 6,50 € die Stunde erwirtschaften ?

Bei BMW bekommen die Leute in etwa so 17 Monatsgehälter. Lt. ARD begründet sich der Reichtum vom BMW aus der Zwangsarbeit im 3. Reich.

BMW ist in unserer Branche wohl nicht der ganz passende Vergleich.
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Beitragvon SHierling » Sa Okt 06, 2007 7:40

ROTFL
Bei Hartz IV würde dieselbe Person etwas über 1600 Euro bekommen.

Kannst Du das mal aufschlüsseln? Oder mal angeben, aus welcher Quelle Du einen derartigen Blödsinn beziehst?

Dazu kommt: beziehst Du SGB II, bekommst Du kein Wohngeld, kein Kindergeld, keinen Zuschuß zu Schulbüchern, Möbeln, oder Elektrogeräten (wie er Geringverdienern gezahlt wird), Du darfst Deinen Wohnort nicht frei wählen, kein Vermögen ansparen (ok, wovon auch), Du hast ANWESENHEITSPFLICHT, d.h. wenn Du 2 Tage irgendwohin mußt, z.B. weil Deiner Mutter krank ist, mußt Du Dir das genehmigen lassen, Du hast Meldepflicht und Du mußt - nicht zu vergessen - JEDEN Job annehmen, den Dir das Amt überstellt, d.h. für das "viele Geld", das Du da beziehst, arbeitest Du 30h die Woche für einen Euro die Stunde, während Deine Kollegen das fünf- und (siehe oben) zum Teil das zehnfache kassieren.
Bekommen Deine Kinder aus Versehen Geld zum Geburtstag aufs Konto, wird ihnen das abgezogen!

Verdient jemand mit seiner Arbeit weniger als ALG II, wird das Gehalt bis zum SGB II Satz aufgestockt, und zwar OHNE die entsprechenden Auflagen - was glaubst Du, weswegen es diese Regelung gibt? Weil das niemand macht???

Ich kenne niemanden, der ALG II Zustände nicht gegen ein Stückchen wiedergewonnene persönliche Freiheit (z.B. hinfahren dürfen wo man will) eintauschen würde, selbst für noch weniger Geld, eintauscht, nur ist es eben so, das z.B in den NBL die Arbeitslosenzahlen weiterhin steigen ... da ist es sowieso völlig egal, wieviel jemand verdienen könnte, wenn er denn könnte.

Was den Leiharbeiter angeht, verzapfst Du ja noch größeren Unfug - siehe Karl.

Brigitta
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Beitragvon estrell » Sa Okt 06, 2007 8:04

ich kann echt nur sagen, das ein Mindestlohn eine sehr gute Sache ist. Hier darf niemand jemanden unter Mindestlohn einstellen - 7,68 ist das derzeit.
Und - den Arbeitsmarkt stärken tut das allemal - denn es lohnt nicht mehr, den Arbeitsplatz so umzufunktionieren, das man dann 3x 1€ Jobber versklaven darf.

Die politisch geförderte (gewollte?) Armut eines großen Anteils der Bevölkerung sollte eigentlich in Deutschland Massen auf die Strasse treiben... mich wundert das schon, das ihr das alle so klaglos ertragt!
Ist das der Wunsch, sich als Deutscher immer an eine "Schlage" anstellen zu müssen?
Profitieren tun nicht die kleinen Unternehmer, denen es nach und nach immer schlechter geht weil die Zustände, die Brigitta hier schildert:
Ich kenne niemanden, der ALG II Zustände nicht gegen ein Stückchen wiedergewonnene persönliche Freiheit (z.B. hinfahren dürfen wo man will) eintauschen würde, selbst für noch weniger Geld, eintauscht, nur ist es eben so, das z.B in den NBL die Arbeitslosenzahlen weiterhin steigen ... da ist es sowieso völlig egal, wieviel jemand verdienen könnte, wenn er denn könnte.

fördern den Anreiz zu "Kleinunternehmern" und "Ich-AGs" was sich dann in Selbstausbeutung wiederspiegelt, da man ja jeden Auftrag, auch unter Deckungsbeitrag (wasndasn?) annimmt und damit anderen kleinen Unternehmern noch die letzte Verdienstchance nimmt, wenn die wirtschaftlich produzieren wollen. Bestes Beispiel sind die Erfolge von Ebay Deutschland und My Hammer.... das ist nicht nur Sklavenhandel, das würd ich glatt ans Prostitution einstufen.
Mir ist egal ob Diktatur des Denkens von rechts oder von links kommt - ich denke immer noch was ich will!
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Beitragvon berni_boesemann » Sa Okt 06, 2007 10:21

Klar kann ich das aufschlüsseln
Siehe Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitslosengeld_II die Punkte 6.1 und 6.2 aus dem Regelsatz für eine Familie mit 2 Kinder von ca. 1050€ und den Kosten für die Unterkunft von ca. 600 € ergibt sich die von mir genannte Summe von ca. P1600€. Wenn ich mir diese Summe ansehe und durch die durchschnittliche Monatsarbeitszeit von 160h teile erhalte ich einen "Stundenlohn" von ca. 10€ und hier wird sich über einen Mindestlohn von 7,68 unterhalten. Wohlgemerkt ich spreche hier immer vom Arbeitnehmerverhältnis.
Die Sache mit dem Vermögen ist auch nicht ganz richtig. Siehe Punkt Anrechnung von Vermögen.
Zur Anwesenheitspflicht. Wenn ich in einem Arbeitsverhältnis stehe, habe ich ebenso eine Anwesenheitspflicht und muß mich bei meinem Arbeitgeber ebenfalls abmelden und sogar Urlaub nehmen.
Mag ja sein das ich nicht alles zu diesem Thema überblicke und ich lasse mich gerne eines besseren belehren. Aber da muss ich mich doch wieder fragen bekommt jemand zu wenig oder bekommt jemand zuviel.

Zum Thema Leiharbeitnehmer
Es kommt dem Arbeitgeber nicht darauf an "billige" Arbeitskräfte zu bekommen. Es kommt darauf an die benötigten Arbeitskräfte zum richtigen Zeitpunkt zur Verfügung zu haben. Und wenn die Arbeitskraft nicht mehr benötigt wird diese Arbeitskraft auch schnell wieder "loszuwerden" und damit wären wir wieder beim Thema Kündigungsschutz.

Gruß
Bernd
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Beitragvon freischütz » Sa Okt 06, 2007 12:26

Und noch ein Hammer zur " Sozialgesetzgebung " ! :

Das Sozialgericht Berlin hat Recht, wenn es von einer verfassungswidrigen Verwendung der Beitragsleistungen zur Arbeitslosenversicherung ausgeht. Dabei greifen die Prüfungsfragen vor dem BVerfG noch zu kurz.

Aus meiner Sicht ist die Zahlung, welche die BA an den Finanzminister für jeden Arbeitslosen zahlen muss, der nicht innerhalb des ALG I-Bezugs wieder in Arbeit vermittelt wird (10.000 € im Durchschnitt), ein verfassungswidriger Zugriff auf Versicherungsgelder.

Auch die BA bereichert sich bzw. den Staat in unzulässiger Weise an den Versicherungseinnahmen, wenn sie aus diesen Beiträgen Rückstellungen für die Pensionen der Beamten bildet. Die Pensionen der Beamten begründen sich aus der vom BVerfG ausdrücklich und eingehend beschriebenen "Alimentationspflicht für verbeamtete Staatsdiener nach Art. 33 GG", so beschrieben in verschiedenen Urteilen des BVerfG bei verschiedenen Kürzungsversuchen. Beamte sind Staatsdiener und ihre Entgelt- und Leistungsansprüche haben aus Steuermitteln und nicht aus Versicherungsbeiträgen zu erfolgen, schon gar nicht aus Versicherungsbeiträgen von Arbeitnehmern. Die Maßnahmen der BA und seitens Steinbrücks verstoßen deshalb aus meiner Sicht gegen den Eigentumsvorbehalt des Art. 14 GG.
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Beitragvon SHierling » Sa Okt 06, 2007 12:54

Berni: wenn man sich bei Wikiblödia informiert, sagt das ja auch schon alles....
Nur mal als Beispiel: der maximale Fördersatz für die Unterkunft liegt derzeit bei 165 Euro - nicht etwa bei 300, wie da aufgeführt, diverse anderer Sachen sind genau so verzerrt gerechnet. Sowas lohnt echt nicht zu diskutieren, am besten liest Du noch BLÖD-Zeitung dazu und schmeißt die Leute mit Steinen...
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Beitragvon Komatsu » Sa Okt 06, 2007 13:02

Ja gut dann 1- Euro Jobber für die Bauern.
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Beitragvon SHierling » Sa Okt 06, 2007 13:05

Ja gut dann 1- Euro Jobber für die Bauern.
gibts doch schon längst.
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Beitragvon Gast » Sa Okt 06, 2007 13:31

Karl Gustav:

Der Leiharbeiter kostet die Firma im Endeffekt sehr viel weniger als ein eigener Festangestellter.

Zum ersten spart man die Lohnnebenkosten. Dann geht es weiter über Leistungen im Krankheitsfall die die Verleihfirma am Bein hat. Mit den Urlaubsansprüchen des Arbeiters und seiner Ersatzgestellung hat man auch nix am Hut.



Der Leiharbeiter kostet BMW genauso viel wie die eigenen Leute (wie es bei 13. Monatsgehalt aussieht weiss ich nicht). Auf jeden Fall zahlt BMW das Bruttogehalt (das gleich wie für die eigenen Leute) für den Leiharbeiter an die Leihfirma. Das nennt sich "Personalleasing". Die Leihfirma führt dann die Steuern und Lohnnebenkosten an den Staat ab, natürlich nicht ohne vorher mindestens 500 Euro für sich einzukassieren. Die Leiharbeiter arbeiten also für den Staat (wie die meisten von uns) und dann noch für die beschissenen Parasiten von der Leihfirma, was dann übrigbleibt kann sich jeder vorstellen.
Die Gründe für BMW auf Leiharbeiter zu setzen sind vor allem, dass sie sie schnell wieder loswerden können und dass sie keine Gewinnbeteiligung zahlen müssen.
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Beitragvon Maik » Sa Okt 06, 2007 20:07

Ich krieg, wenn ich mal beim LU Silo festfahre oder Maschinen wasche 6-8 € Stunde, je nach Arbeit....
Gott schütze mich vor Sturm und Wind, und vor Treckern die von Fiat sind !

Same hat das falsche Rot.
IHC-Rot muss dass sein...
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