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Was verlangen bei Erntehilfe???

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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37 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3

Was verlangen als nicht Fachkraft/ Stunde

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Abstimmungen insgesamt : 50

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Was verlangen bei Erntehilfe???

Beitragvon stiftamobil » Do Okt 04, 2007 20:39

Hallo zusammen,

Ich helfe in der Maisernte auf verschiedenen Betrieben als Fahrer aus. Was ist realitätsnahe zum verlangen por Stunde? Maschinenring gibt 10 - 12 € vor. Aber da ich kein gelernter Landwirt bin, also keine Fachkraft kommt mir das etwas komisch vor. An Führerschein besitze ich die Klasse CE.

Über eure Antworten würde ich mich sehr Freuen. :)
Fendt fahren ...... Sprit sparen.....
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Beitragvon automatix » Fr Okt 05, 2007 6:00

10 Euro in der Stunde sind angemessen.
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Beitragvon SHierling » Fr Okt 05, 2007 7:03

Kommt ganz auf die Gegend an - für 10.- die Stunde könntest Du im Nordosten gern zu hause weiterträumen, davon werden hier zT zwei Mann bezahlt, und die haben meist noch beide früher (zwangsweise) in der Ernte gelernt .... üblich bei Vermittlung von Erntehelfern übers Amt sind immer noch 3,45 (!!) im Moment, und mit 6.- oder 7.- bist Du dementsprechend gut bedient. (was nicht heißt, das man wo immer es geht auf die 10.- verzichten sollte! ;-) )

Grüße
Brigitta
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Beitragvon Komatsu » Fr Okt 05, 2007 7:18

Für manche sind 3,45 € zuviel, andere wiederum sind unbezahlbar.
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Beitragvon 309C_crasher » Fr Okt 05, 2007 12:16

Also 3,45€ sind ja ziemlich mau, ich hab als ungelernter in der LW 6€/h(Pferdestall) bekommen, allerdings hat meine Familie Landwirtschaft. Aufm Bau hab ich 12€/h netto bekommen. Ich muss dazu allerdings anmerken, dass ich Student bin und dadurch steuerliche "Sonderkonditionen" gelten, sodass es für den Arbeitgeber noch günstig ist mich so zu bezahlen.
Übrigens glaube ich nicht, dass alle MR-Fahrer gelernte Fachkräfte sind, zumindest nicht im LW-Bereich.
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Beitragvon Gast » Fr Okt 05, 2007 12:35

Ich war diese Semesterferien bei BMW (Regensburg) am Band. Ich habe 10 Euro + Zulagen (Auslöse, Sonderschicht,-Nachtzulage) gekriegt. Darunter würde ich auch nix arbeiten. 10-12 Euro würde ich auf jeden Fall nehmen, sonst lohnt sich das ganze nicht.
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Beitragvon freischütz » Fr Okt 05, 2007 13:27

Wir brauchen auf jeden Fall einen gesetzlichen Mindestlohn von wenigstens € 8,40 . Die anderen EU- Länder machen es uns vor, dass das funktioniert.

Diese Forderung stammt nicht von der SPD, obwohl diese auf den fahrenden Zug aufgesprungen ist, sondern von der Partei " Die Linke " !

Wer als Unternehmer nicht bereit oder zu der Zahlung vom Mindestlohn nicht in der Lage ist hat in der Marktwirtschaft nichts zu suchen ! Das gilt auch für die sogenannten landwirtschaftl. " Unternehmer " !
freischütz
 
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Beitragvon Gast » Fr Okt 05, 2007 13:38

Freischütz:

Wir brauchen auf jeden Fall einen gesetzlichen Mindestlohn von wenigstens € 8,40 . Die anderen EU- Länder machen es uns vor, dass das funktioniert.

Diese Forderung stammt nicht von der SPD, obwohl diese auf den fahrenden Zug aufgesprungen ist, sondern von der Partei " Die Linke " !

Wer als Unternehmer nicht bereit oder zu der Zahlung vom Mindestlohn nicht in der Lage ist hat in der Marktwirtschaft nichts zu suchen ! Das gilt auch für die sogenannten landwirtschaftl. " Unternehmer " !


Uneingeschränkte Zustimmung meinerseits.
Wer selber jahrzehntelang über Milchpreis, Schlachtviehpreis usw. jammert und dann den Erntehellfern 5 Euro in der Stunde zahlt ist schlichtweg opportunistisch und in der Folge auch unglaubwürdig. Wenn ich keinen gescheiten Lohn zahlen kann, dann muss ichs halt bleiben lassen.
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Beitragvon Komatsu » Fr Okt 05, 2007 15:17

Wer einen gesetzlichen Mindestlohn fordert, muss aber auch eine gesetzl. effektive Produktionszeit definieren. Und wer eben diese Effektivität nicht bringt bleibt aus dem Arbeitsleben draussen. Wer einen Mindestlohn fordert vernichtet die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Chancen für Menschen.
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Beitragvon SHierling » Fr Okt 05, 2007 15:28

Wer einen Mindestlohn fordert vernichtet die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Chancen für Menschen.
Das ist doch viel zu kurz gedacht. Was und vor allem WEM(!!!) nutzen denn die ganzen jetzt "neu geschaffenen" Arbeitsplätze, von denen man nicht leben kann und bei denen der Staat UNABHÄNGIG von jeder Effektivität den "Rest" aus Steuermitteln dazugibt? Solche Argumente sind doch naive Augenwischerei, da werden einfach außer den Arbeitnehmern auch noch die verbliebenen Steuerzahler abgezockt und die Gelder wandern in private Taschen!
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Beitragvon Gast » Fr Okt 05, 2007 16:44

ihc833:

Wer einen gesetzlichen Mindestlohn fordert, muss aber auch eine gesetzl. effektive Produktionszeit definieren. Und wer eben diese Effektivität nicht bringt bleibt aus dem Arbeitsleben draussen. Wer einen Mindestlohn fordert vernichtet die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Chancen für Menschen.


Lässt sich leicht sagen, wenn man selber nicht betroffen ist. Ich hab jetzt 6 Wochen bei BMW am Band gestanden und einige Leiharbeiter kennengelernt, die am Ende des Monats vielleicht 1000 Euro rauskriegen - tolle Sache bei 600 Euro Miete. Ausserdem eine Unverschämtheit für solch eine harte Arbeit, wenn du da nach einer 9 Stunden Schicht rausgehst, läufst du rum wie ein Alki auf Entzug. Ich komm aus der Landwirtschaft, ganz ehrlich ein Tag silieren ist Erholung gegenüber 9 Stunden Bandarbeit.
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Beitragvon 309C_crasher » Fr Okt 05, 2007 16:53

Kann phil da nur zustimmen, ich hab in den Sommerferien schon mal am Band Bauschutt sortiert. Die Leiharbeiter waren auch sehr motiviert von den ~5€/h da steht man 9h leicht nach vorne gebeugt am Band mit einer Pause von 30min. Und wenn nicht richtig sortiert wurde, musste Samstags ne Sonderschicht eingelegt werden weil das Endprodukt Zertifiziert ist. Da wurden dann nochmal 30t Schutt nachsortiert. Super Sache.
Gott sei Dank durfte ich dann Radlader fahrn, war wesentlich angenehmer.
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Beitragvon Landknecht » Fr Okt 05, 2007 16:59

Mahlzeit !

Zu manchen Kommentaren sage ich jetzt besser mal nichts, besonders zu denen,
wo meinen das Sie unter bestimmten Beträgen erst garnichts machen würden ... auch solchen Leuten wird irgendwann mal der Ars.. auf Grundeis gehen ... :roll:

Ich arbeite bei einem Lohnunternehmer, ich habe meinen festen Lohn, jedoch bekommen Aushilfen, Leute die neu einsteigen oder die ab und an mal zum Spaß fahren kommen,
genau 8 € die Stunde. Ich denke das ist ein angemessenes Entgelt, zudem hapert er nicht an Speis und Trank unsererseits !
Wird alles vom Chefchen zur freien Verfügung gestellt :)


Greetz
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Beitragvon Kaninchen » Fr Okt 05, 2007 17:20

Früher gab´s ja auch schon einen Tarif für Ungelernte. Lag, als ich inner Fabrik gearbeitet habe, nach der Schule bei DM 10,06. Und es war wirklich ein Scheiß-Job bei gut 50 Grad inner Halle mit Akkord an einer Maschine zu arbeiten, die Plastikstücke für Waschmaschinen herstellte und diese dann mit Schnitzmesserchen zu entgraten :roll:

Wenn heute einer ungelernt in der LW 6,50 Eur bekommt, ist das doch okay.
Also ich tät Steine sammeln für den Preis vielen anderen Jobs vorziehen. Finde ich schon schlimm, dass sich dazu kaum noch einer bereit erklärt.

Was anderes ist es natürlich, wenn einer eine bessere Qualifikation hat und auch für höherwertige Arbeiten eingesetzt werden kann. Dann sollte natürlich auch der Lohn höher sein.
Grüßle,
Birgit
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Beitragvon 309C_crasher » Fr Okt 05, 2007 17:28

Zu den Leiharbeitern muss man ja auch sagen, dass die die gleiche Arbeit wie die Festangestellten machen und 1/3-1/4 weniger verdienen bei gleicher Qualifikation.

Landknecht,für 8€/h würde ich bei euch auch fahren, denke 8-10€ sind für Aushilfen mit Führerschein die sich gut schicken nicht zu wenig. Vor allem wenn schon Erfahrung vorhanden ist.
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