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Was wurde aus Mengele Häcksler?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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42 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Was wurde aus Mengele Häcksler?

Beitragvon Ferengi » Mo Okt 07, 2013 20:27

Das war Hanomag auch mal. :wink:
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Re: Was wurde aus Mengele Häcksler?

Beitragvon ahja » Mo Okt 07, 2013 20:59

http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Mengele
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Re: Was wurde aus Mengele Häcksler?

Beitragvon LindeH20D » Mo Okt 07, 2013 21:40

So ist das. Mengele ist an seinem eigenen Namen Kaputt gegangen. Den Deutschen war der Name Egal Hauptsache das Produkt war gut ! Dann kam man auf die Idee Weltweit zu Expandieren und dabei stand der Name im Weg
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Re: Was wurde aus Mengele Häcksler?

Beitragvon ahja » Mo Okt 07, 2013 21:47

LindeH20D hat geschrieben:So ist das. Mengele ist an seinem eigenen Namen Kaputt gegangen. Den Deutschen war der Name Egal Hauptsache das Produkt war gut ! Dann kam man auf die Idee Weltweit zu Expandieren und dabei stand der Name im Weg

Also deinen Beitrag finde ich, in jeder Hinsicht, "bemerkenswert"!
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Re: Was wurde aus Mengele Häcksler?

Beitragvon Teddy Bär » Di Okt 08, 2013 7:29

Er hat aber nicht unrecht. In Deutschland hat das wahrscheinlich keine grosse Rolle gespielt. Da wurde nach dem Krieg viel verdrängt und totgeschwiegen. Aber im Ausland, und besonders in einigen Nachbarländern steht der Name Mengele nach wie vor nicht für Maschinen.
Das ist nun mal ein Teil der Geschichte.
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Re: Was wurde aus Mengele Häcksler?

Beitragvon furti321 » Di Okt 08, 2013 19:19

Ja das stimmt Teddy das wird wohl auch ein Punkt gewesen sein, aber Mengele hat deshalb ja die Häcksler auch für Case, Massey und was weiß ich gebaut :!:




Wie waren den die Mengele Mammuts (als sie noch Mengele waren) im Vergleich zu Claas?
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Re: Was wurde aus Mengele Häcksler?

Beitragvon Hans Söllner » Mi Nov 27, 2013 13:39

So, weil wir es weiter oben mal vom Häckslermarkt hatten. Die Zahlen für die letzte Saison sind da: 528 Stück = ein Minus von rund 150 Stück gegenüber der Vorjahressaison
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Re: Was wurde aus Mengele Häcksler?

Beitragvon lagavulin » Mi Nov 27, 2013 17:50

Hans Söllner hat geschrieben:So, weil wir es weiter oben mal vom Häckslermarkt hatten. Die Zahlen für die letzte Saison sind da: 528 Stück = ein Minus von rund 150 Stück gegenüber der Vorjahressaison
Weißt Du was über die Verteilung?
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Re: Was wurde aus Mengele Häcksler?

Beitragvon Hans Söllner » Mi Nov 27, 2013 19:00

Leider nein, da kann ich nur schätzen.
Claas wird inzwischen ,,nurnoch´´ 45% haben, Krone rund 25% (diese Zahl ist zumindest sehr sicher), als nächstes kommt John Deere die wohl auch mindestens 15% haben. Der Rest wäre New Holland und Fendt.
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Re: Was wurde aus Mengele Häcksler?

Beitragvon fahrer380 » Do Nov 28, 2013 2:36

Wird mir nie in den Kopf rein gehen wieso Fendt ausgerechnet in den Häckslermarkt quer einsteigen musste - ich muss aber auch nicht alles verstehen. Mich nervts nur dass die stattdessen auch nen neuen GTA hätten in den Markt werfen können, wäre finanziell wohl kaum unrentabler als der Häcksler, eher besser, Stückzahlen wären auch höher würde ich mal behaupten und vor allem wäre das wirklich was besonderes im Gegensatz zu so einem Hochleistungshäcksler. Ich mein der GT war so erfolgreich weil die Gebrüder Fendt eben "Fans" davon waren, zumindest einer der Söhne, da waren die Stückzahlen dann auch nicht so wichtig - es war halt was besonderes. Dass die Amis (Agco) die Systemschlepper dann schnell loswerden wollten seh ich ja noch ein, aber jetzt haben die sozusagen das gleiche mit den Häckslern eingeführt - ein Statussymbol.
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Re: Was wurde aus Mengele Häcksler?

Beitragvon Hans Söllner » Do Nov 28, 2013 15:34

Da Fendt und Claas ja nun nichtmehr über die selben Händler vertrieben werden, fehlt den Fendt Händlern nun ein Häcksler im Angebot. Es ist ähnlich wie mit dem neuen Amazone Pflug. Der wird auch nicht unbedingt gebaut weil man plötzlich was vom Pflügen hält, sondern weil jeder heute möglichst Fullliner sein will (koste es was es wolle kann man schon fast sagen).

Stell dir vor, der treue Baywa/Reifeisen Kunde (z.B. Lohnunternehmer) hat immer Traktoren von Fendt gekauft und die Erntetechnik von Claas. Nun sind beide getrennt, Fendt hat eigene Mähdrescher im Programm. Aber wenn der Kunde einen Häcksler möchte kann ihm nichts angeboten werden. Er könnte ja nun zu Claas gehen und da am Ende nichtnur an einem Häcksler gefallen finden....
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Re: Was wurde aus Mengele Häcksler?

Beitragvon Justice » Do Nov 28, 2013 16:03

Hans Söllner hat geschrieben:Da Fendt und Claas ja nun nichtmehr über die selben Händler vertrieben werden, fehlt den Fendt Händlern nun ein Häcksler im Angebot. Es ist ähnlich wie mit dem neuen Amazone Pflug. Der wird auch nicht unbedingt gebaut weil man plötzlich was vom Pflügen hält, sondern weil jeder heute möglichst Fullliner sein will (koste es was es wolle kann man schon fast sagen).

Stell dir vor, der treue Baywa/Reifeisen Kunde (z.B. Lohnunternehmer) hat immer Traktoren von Fendt gekauft und die Erntetechnik von Claas. Nun sind beide getrennt, Fendt hat eigene Mähdrescher im Programm. Aber wenn der Kunde einen Häcksler möchte kann ihm nichts angeboten werden. Er könnte ja nun zu Claas gehen und da am Ende nichtnur an einem Häcksler gefallen finden....


Ich finde das wird vollkommen überbewertet. Ich kenne niemanden, der nur von einem Händler kauft.

Für mich ist es nur eine Frage der Zeit, bis es den Fendthäcksler in rot als MF gibt, der dan überwiegend im Ausland verkauft wird. Der wird in Deutschland "probegefahren" um dann als ausgereiftes Produkt bei MF eingeführt zu werden.
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Re: Was wurde aus Mengele Häcksler?

Beitragvon Hans Söllner » Do Nov 28, 2013 16:16

NUR von einem Händler ist selten, das stimmt. Aber ich kenne hier einige, die fast alle größeren Maschinen immer von der Baywa kaufen oder die mit dem Ordnung oder dem Nicklas scheinbar verheiratet sind und nichtmal zur Konurrenz gehen um sich Gegenangebote zum Preisdrücken holen.

Bei großen Lohnunternehmern (sind ja hier bei uns nicht soo groß) ist das für die Händler schon gefährlicher. Mal das Extrembeispiel wäre Osters und Voß, die alle paar Jahre 70 neue Fendt Vario kaufen und bisher die Mähdrescher noch von Claas haben (glaub 14 Stück sinds ). Die kamen bisher vom gleichen Händler. Mal sehen ob die Mähdrescher und Häcksler dann saatengrün bleiben oder ob er dann doch Händlertreu bleibt und Agco kauft.

Dass es den Katana noch nicht in rot gibt wundert mich sowiso.
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Re: Was wurde aus Mengele Häcksler?

Beitragvon Hans Söllner » Do Nov 28, 2013 16:31

Eine Zahl fällt mir noch ein: um 2000 lag der Weltmarkt bei ca. 1100 Feldhäckslern, in 2012 waren es ca. 2300 Feldhäcksler. Also mehr als das doppelte in über 10-Jahren. Die Zahl soll jetzt aber relativ konstant sein. Der Erfolg von Krone lag weniger am deutschen Markt, sondern vielmehr am Weltmarkt. Krone hält nach eigenen Angaben mit jährlich etwa 350 Stück rund 15% Weltmarktanteil. Beachtlich!
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Re: Was wurde aus Mengele Häcksler?

Beitragvon valtra8950Hi » Do Nov 28, 2013 18:43

Hallo zusammen,
noch was zu Thema Fendt Häcksler. Hier bei uns gibts ja die RWZ (Gegenstück zur Baywa usw.), die haben Jahre lang Fendt Schlepper und Claas Geräte nebeneinander vertrieben. Bis Agco 2002 mit den Fendt Dreschern und Pressen kam. Das konnte Claas natürlich nicht auf sich sitzen lassen und hat dann Renault aufgekauft um auch Fulliner zu werden. Ich bin der festen Überzeugung, das wenn Fendt damals keine Drescher raus gebracht hätte, Claas auch Renault nicht aufgekauft hätte. Es ging dann damit weiter, das viele RWZ Zentralen Claas aus dem Programm geschmissen haben und dafür New Holland Häcksler, Drescher und Pressen ins Programm genommen haben und Pöttinger Futtererntegeräte. Später kamen dann noch die MF und Fendt Drescher dazu. Es wurde dann noch der Häcksler entwickelt, damit man die RWZ und Baywa Zentralen zwingen konnte Fendt und MF Erntetechnik ins Programm zu nehmen. Und so war es ja dann auch, viele RWZ´s verkaufen jetzt Fendt und MF Erntetechnik statt Claas oder New Holland. Dafür brauchte Agco den Häcksler.
lg Thomas
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