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Weidemann oder Giant: schwere endscheidung

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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53 Beiträge • Seite 2 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Weidemann oder Giant: schwere endscheidung

Beitragvon ICH BIN'S » Mo Jun 11, 2018 21:42

Hallo,


Zum Thema zurück.


Für den Deutz Motor sprechen folgende Gründe:

Ausreichend Dampf in allen Lebenslagen.
Qualitativ ne Nummer besser als der Perkins, der aber auch nicht schlecht ist.
Abgasnachbehandlung: der Deutz hat nur einen Oxidationskatalisator und muss dementsprechend nicht freibrennen. Der 50 PS Perkins ist zu schwach für den Lader, und der 60 PS hat Kat und Rußpartikelfilter drauf, und muss alle 4 Stunden freibrennen.
Wiederverkaufswert mit Deutz ist höher.
Deutz Teile besser verfügbar
sparsamer.
Wenn noch spezifische Fragen, dann bitte nur per PN

MfG
Früher hatte ich Zeit und Geld. Jetzt habe ich Landwirtschaft...
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Re: Weidemann oder Giant: schwere endscheidung

Beitragvon Daniel Setz » Mo Jun 11, 2018 22:07

schon typisch, die Bauern denken da sitzen 100 Mitarbeiter die nur auf so einen Anruf oder Mail warten


@Ackergaul82:

Ich will das eigentliche Thema nicht kaputt machen und bin dann auch weg, aber noch ein Wort dazu:

Ich arbeite selbst im Maschinenbau und habe schon ein gewissen Gefühl für die Beziehung zwischen Kunde und Hersteller. Wir reden hier nicht von einer Kaffeemaschine für 30 €, sondern von einem zentralen Gerät im landwirtschaftlichen Betrieb für einen fünfstelligen Preis. Da kann man meiner Meinung nach schon ein bisschen was erwarten, wenigstens eine freundliche Stellungnahme mit dem Hinweis, dass leider keine Kulanz möglich ist...

Das mögen andere anders sehen, und ich weiß auch dass mein Nebenerwerbsbetrieb ein kleines Licht ist, das niemandem hunderttausende Euro Umsatz bescheren wird.

Aber seinen wir mal ehrlich- die kleinen Krauter haben die Hofladerhersteller groß gemacht, die großen Vollerwerbsgetriebe haben keine Verwendung für die kleinen Laderchen- da sind die Ställe automatisiert, oder es kommen richtige Radlader und Teleskoplader zum Einsatz.

Mir kann es letztendlich egal sein, ich muss mein Geld nicht damit verdienen- hab den Schaden selbst reguliert und gut ist. Aber in Ordnung finde ich das nicht...
Resi, i hol' di mit meim Traktor ab!
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Re: Weidemann oder Giant: schwere endscheidung

Beitragvon togra » Mo Jun 11, 2018 23:09

Daniel Setz hat geschrieben:Wir reden hier nicht von einer Kaffeemaschine für 30 €, sondern von einem zentralen Gerät im landwirtschaftlichen Betrieb für einen fünfstelligen Preis. Da kann man meiner Meinung nach schon ein bisschen was erwarten, wenigstens eine freundliche Stellungnahme mit dem Hinweis, dass leider keine Kulanz möglich ist...

Wahre Worte!
Denn man sieht sich immer 2 mal im Leben.

Einem Händler hier vor Ort sind schon fast eine halbe Millionen Umsatz entgangen, weil er sich in "meiner Anfangszeit" vehement geweigert hat, die Trennscheibe (einer nagelneuen Motorflex) mit Seitenschlag kostenlos zu tauschen.
Dazu kommt, dass ich diverse Maschinen dann wo anders gekauft habe und er mir seitdem nicht mal mehr ein Angebot für irgendwas macht, weil ich ja "eh immer nur nach dem Billigsten suche".... :roll:

Stimmt nicht.
Ich kaufe immer die bestmögliche Qualität die es gibt.
Allerdings da, wo am Wenigsten vom Kaufpreis in den Porsche oder die Luxusvilla der Geschäftsleitung fließt.
Der Klügere gibt so lange nach, bis er der Dümmere ist...
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Re: Weidemann oder Giant: schwere endscheidung

Beitragvon wastl90 » Di Jun 12, 2018 1:20

ICH BIN'S hat geschrieben:Hallo,


Mal ein paar Anmerkungen direkt von der Quelle....

1. Zum 1506. Das Ding ist geschätzte 10 Jahre alt und hat 4500 Stunden aufm Zähler. Was hat um Gottes Willen da der Hersteller noch mit zu tun? Der Lader wurde beim Händler gekauft, somit ist der Händler der Vertragspartner, und NICHT der Hersteller. Warum sollte der Hersteller in diesen Fall Rabatte geben auf Ersatzteile? Dafür ist der Händler zuständig.

2. Manche denken scheinbar, im Kundendienst schieben die Mitarbeiter eine ruhige Kugel. Weit gefehlt, da rappelt von morgens früh bis abends spät dauernd das Telefon, und zur gleicher Zeit kommen noch zig Emails. Ansprechpartner von Weidemann sind die Händler, und nicht die Endkunden. Die Händler werden geschult in Sache Reparatur, Wartung und Verkauf, und sollten sich dementsprechend dem Kunden gegenüber auch so benehmen. Natürlich kann eine Anfrage über den Händler an Weidemann weitergeleitet werden, in der Regel werden ALLE Anfragen beantwortet. Vielleicht nicht sofort, aber sie werden beantwortet.
Das Werk schickt nebenbei Spezialisten zu den Händlern, sei es wegen Lösungen für technische Problemen, die Bearbeitung von Gewährleistung, Garantie oder Kulanz o0der weil sich Kunden beschweren, weil irgendwas nicht so ist wie es gewünscht wird.
Auch da arbeiten nur Menschen, die sich nicht teilen können, für denen der Tag auch nur 24 Stunden hat und die Woche 7 Tagen.

3. Hydraulikschläuche: Das Thema gab und gibt es. Wenn einen Schlauch platzt weil schlecht gefertigt oder durchscheuert weil schlecht verlegt, ist es nicht vorgeschrieben, ein Originalteil zu verbauen. Meistens hat der Händler den eh nicht da, und bestellen dauert zu lange, deswegen wird der Schlauch selber gefertigt. Der Händler sollte dann aber auch einen GW-Antrag stellen, der kriegt den Schlauch dann auch oft gutgeschrieben, egal ob ein Originalteil oder Nachbau montiert wurde. Die Anträge sollten aber zeitnah, und begründet (Bilder sowie Altteil sollten da sein) gestellt werden, und das auf dem offiziellen Weg. Oder könnte es sein, dass der Antrag gestellt wurde, und der Händler die Kohle selber eingesteckt hat?

4. Zu den Rahmenbrüche. Ich habe selber jetzt mehrmals gesehen, dass vielen, oft kleinere Maschinen, die mit Euroaufnahme ausgestattet sind, gerne an den Anbaugeräte laufen die eigentlich am Frontlader (am besten noch vom 100 PS Traktor aufwärts) gehören, und somit viel zu groß sind für den Radlader. Da sollte der Kunde aber den Kopf mal aufmachen, und in der BA lesen, was seine Maschine fahren darf. Im Prospekt ist übrigens eine schöne Kreuzchentabelle drin, welche Maschine was fahren darf oder kann. Klar hebt der Radlader die Gabel oder Schaufel auch voll, mag sein, dass die Hydraulik und/oder Schwinge das sogar schaffen, aber der Rahmen vielleicht nicht. Die Schwinge wird nicht speziell für Typ XYZ ausgelegt, sondern wird in der Regel bei mehreren Typen verbaut.

5. Ob es wohl bei anderen Hersteller besser ist? Wenn ja, musst ihr da kaufen. Bin gespannt, wie die Antworten da ausfallen wenn was ist.


Ich habe seit gute 18 Jahre beruflich viel mit Gewährleistung in diesem Bereich zu tun, und muss sagen, dass Weidemann bis jetzt mit Abstand am kulantesten ist was ich bis jetzt erlebt habe.


Schöne Grüße von einem Mitarbeiter der Fa. Weidemann (Service und After Sales)


Mag sein. Hier hört man andere Dinge, im Forum und bei Berufskollegen in der Realität. Hochmut kommt vor dem Fall sage ich dazu nur. Gab und gibt einige Hersteller die es so versuchen, irgendwann kapiert es der letzte Depp. Wenn man natürlich billigste Hydraulikkomponenten schlampig verlegt, dann braucht man sich auch nicht wundern wenn man eben regelmäßig den Kunden an der Backe hat. Eine Frechheit überhaupt solche Maschinen auszuliefern. Und dann noch vom großen tollen Kundendienst schwärmen? In der Landtechnik wird immer mehr Schrott produziert bei dem der Kunde das Versuchskaninchen ist. Andere Bereiche der Industrie dürfen sich das nicht erlauben sonst sind die schneller weg als sie schauen können und die Teile werden denen um die Ohren gehauen
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Re: Weidemann oder Giant: schwere endscheidung

Beitragvon Lonar » Di Jun 12, 2018 11:50

ICH BIN'S hat geschrieben:4. Zu den Rahmenbrüche. Ich habe selber jetzt mehrmals gesehen, dass vielen, oft kleinere Maschinen, die mit Euroaufnahme ausgestattet sind, gerne an den Anbaugeräte laufen die eigentlich am Frontlader (am besten noch vom 100 PS Traktor aufwärts) gehören, und somit viel zu groß sind für den Radlader. Da sollte der Kunde aber den Kopf mal aufmachen, und in der BA lesen, was seine Maschine fahren darf. Im Prospekt ist übrigens eine schöne Kreuzchentabelle drin, welche Maschine was fahren darf oder kann. Klar hebt der Radlader die Gabel oder Schaufel auch voll, mag sein, dass die Hydraulik und/oder Schwinge das sogar schaffen, aber der Rahmen vielleicht nicht. Die Schwinge wird nicht speziell für Typ XYZ ausgelegt, sondern wird in der Regel bei mehreren Typen verbaut.

Gibt es da seitens Weidemann keine technische möglichkeit das abzustellen?
Man weiß doch genau bei Weidemann das der Hoflader oft von Hilfsarbeitern benutzt wird oder Gewichte falsch geschätzt werden.
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Re: Weidemann oder Giant: schwere endscheidung

Beitragvon Justice » Di Jun 12, 2018 14:49

Es kann doch nicht sein, das der Lader Gewichte heben kann, die der Rahmen nicht aushält. Ein einfaches Druckbegrenzungsventil schafft Abhilfe. Wird das manipuliert ist man selber Schuld.
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Re: Weidemann oder Giant: schwere endscheidung

Beitragvon Ede75 » Di Jun 12, 2018 17:15

Justice hat geschrieben:Es kann doch nicht sein, das der Lader Gewichte heben kann, die der Rahmen nicht aushält. Ein einfaches Druckbegrenzungsventil schafft Abhilfe. Wird das manipuliert ist man selber Schuld.


Sehe ich auch so, was das Ding (original eingestellt) hebt, muß es aushalten, sonst ist es schlicht ne Fehlkonstruktion.

An meinen Schäffer kommen auch alle Anbaugeräte vom FL, seit nunmehr 8500h ohne irgendein Problem am Rahmen und Gelenk (welches obendrein wartungsfrei ist!).

Gruß
Ede
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Re: Weidemann oder Giant: schwere endscheidung

Beitragvon Spessartbauer » Di Jun 12, 2018 17:31

Ich hatte früher einen Schäffer 336 und seit 8 Jahren einen Weidemann 2070.
Probleme hatte ich mit beiden Maschinen keine; Wechsel zu Weidemann erfolgte, weil der Händler ruckzuck einen Vorführer auf den Hof stellte und Schäffer da nichts zu Wege brachte. Auch die Übersicht beim Weidemann war wesentlich besser (die standen damals auf der Agritechnica direkt nebeneinander).
Zum Thema Hubkraft und Rahmenbrüche:
Jede Maschine hebt mehr, als sie heben darf - das ist im statischen Zustand auch gar kein Problem. Wenn z.B. beim Schlepper die Vorderachse 1.500 kg Nutzlast hat und das Mähwerk mit Aufbereiter 1.200 kg wiegt, dann wäre es interessant zu sehen, was passiert, wenn bei 1.500 kg das Sicherheitsventil aktiv wird: Diese Last hat man schon, wenn man mal schnell über eine Bodenunebenheit fährt und das Mähwerk hochschwingt und nach unten fällt - soll dann das Mähwerk auf den Boden fallen, damit die Achse nicht überlastet wird?
Egal wer da auf dem Radlader sitzt - etwas Hirn sollte bei der Arbeit schon vorhanden sein: Wenn der Lader hinten schon leicht wird, sollte man eben nicht mit 20 kmh durch die Löcher brettern. Und man sollte auch nicht übermäßig einlenken und das vielleicht noch bergab. Aber um z.B. Mist aus dem Laufstall aufzubrechen muss die Kraft sein.
Zu Weidemann und zu meinem Händler habe ich einen guten Kontakt - ich würde/werde wieder Weidemann kaufen.
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Re: Weidemann oder Giant: schwere endscheidung

Beitragvon T6.140 » Di Jun 12, 2018 18:17

Gibt's da nicht mittlerweile auch im kleineren Segment Möglichkeiten von elektronischer Begrenzung ? Sollte doch heutzutage nicht mehr viel kosten. Und wenn es nur ein nerviger Warnton ist.
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Re: Weidemann oder Giant: schwere endscheidung

Beitragvon Lonar » Di Jun 12, 2018 18:24

T6.140 hat geschrieben:Gibt's da nicht mittlerweile auch im kleineren Segment Möglichkeiten von elektronischer Begrenzung ? Sollte doch heutzutage nicht mehr viel kosten. Und wenn es nur ein nerviger Warnton ist.

Hat doch jeder Teleskoplader und ein Stickstoffblase ist doch auch bei den Preisen für Hoftracs auch nicht der große Kostenfaktor
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Re: Weidemann oder Giant: schwere endscheidung

Beitragvon puller1 » Di Jun 12, 2018 20:31

Durchgebogene Bolzen und ovale Buchsen an Schwinge und Schnellwechsler und selbst gebaute Kontergewichte am Heck zeugen häufig von der Überlast die den Kompaktladern zugemutet werden, da kann dann auch mal der Rahmen brechen. Die Hydraulik scheint ja häufig zu stark zu sein, hier ist dann aber auch der Bediener gefordert. Es ist dann wie mit den 8-tonner Anhängern, die mit zusätzlichen Aufsatzbrettern für die Getreideernte noch aufgelastet werden, bis die Achsen brechen .... :shock:

Die Produktion bei Tobroco Giant ist für Monate ausgelastet, wie bei vielen anderen Herstellern auch. Bundesweite Ersatzteilversorgung ist über Kiesel-Baumaschinen gesichert und über viele lokale Händler. Ersatzteile sind ohne Probleme zu bekommen, bis 14.00 Uhr bestellt geht das sogar über Nacht direkt aus den Niederlanden.

Vorführungen sind ein Problem, weil die Maschinen häufig schon verkauft sind. Ich würde mir doch Gedanken machen, wenn Händler sofort Vorführmaschinen bereit stellen können.

Bei den Motoren würde ich Deutz oder Kubota bevorzugen. Vor allen die Kubota-Motoren sind sorglos. Bei der Perkins-Motoren ist die Qualität sehr schwankend.
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Re: Weidemann oder Giant: schwere endscheidung

Beitragvon togra » Di Jun 12, 2018 20:59

Ich kenne Giant nicht (zumindest nicht aus der Praxis).
Weidemann mieten wir oft und auf Messen probiere ich die immer wieder mal aus.
Was mit dabei jedes Mal auffällt, ist die schier endlose Kraft des Antriebes.

Jeder Wettbewerber bleibt einfach heulend stehen, wenn die Schaufel voll Erde ist; der Weidemann schiebt problemlos einfach den ganzen Haufen beiseite.
Wie eine Planierraupe.
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Re: Weidemann oder Giant: schwere endscheidung

Beitragvon mf4255 » Di Jun 12, 2018 21:34

togra hat geschrieben:Ich kenne Giant nicht (zumindest nicht aus der Praxis).
Weidemann mieten wir oft und auf Messen probiere ich die immer wieder mal aus.
Was mit dabei jedes Mal auffällt, ist die schier endlose Kraft des Antriebes.

Jeder Wettbewerber bleibt einfach heulend stehen, wenn die Schaufel voll Erde ist; der Weidemann schiebt problemlos einfach den ganzen Haufen beiseite.
Wie eine Planierraupe.


Das ist ja mein Reden, vom Produkt her bin ich nach wie vor überzeugt, ist nur halt doof wenn man mit einer Maschine die keine 1000 Stunden hat beim Kunden steht und 3 mal am Tag ein Ölschlauch platzt. Da ist es schon sehr ärgerlich dass Weidemann selbst nicht weiß was drin sitzt. Ich rufe immer beim Händler an, Schlauch xy von Ventil b zu Zylinder g ist geplatzt guckt bitte die Maße nach und kommt mit dem neuen, Weidemann weiß aber nicht welche Maße der Schlauch xy hat. Also darf der arme Notdienst Abends um 9 raus kommen, 30 km zu mir fahren, den kaputten Schlauch ausbauen, damit zur Werkstatt fahren, den neuen pressen und wieder kommen um diesen einzubauen. Das geht einfach nicht. Ich habe ja den 5080 mit 120 PS und 7t Kampfgewicht, das Gerät an sich ist eine Waffe, Schubkraft ohne Ende, extrem schnelle Ladespiele und explosive Beschleunigung bei hohem Komfort.
Immer weiter.
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Re: Weidemann oder Giant: schwere endscheidung

Beitragvon joke31 » Di Jun 12, 2018 21:37

Wir haben jetzt schon einige Std auf dem 2070 verbracht
Im großen und ganzen ist das ne tolle Maschine
der auskipp winkel dürfte in der höhe mehr sein
Bin Ostfriese und das ist gut so
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Re: Weidemann oder Giant: schwere endscheidung

Beitragvon togra » Di Jun 12, 2018 22:12

mf4255 hat geschrieben:Da ist es schon sehr ärgerlich dass Weidemann selbst nicht weiß was drin sitzt. Ich rufe immer beim Händler an, Schlauch xy von Ventil b zu Zylinder g ist geplatzt guckt bitte die Maße nach und kommt mit dem neuen, Weidemann weiß aber nicht welche Maße der Schlauch xy hat. Also darf der arme Notdienst Abends um 9 raus kommen, 30 km zu mir fahren, den kaputten Schlauch ausbauen, damit zur Werkstatt fahren, den neuen pressen und wieder kommen um diesen einzubauen

Der Händler sieht wahrscheinlich nur die Original-ET-Nummer des Schlauches, was ihm aber leider nicht weiterhilft. Dass er den bestellen kann und er 24h später da ist mag toll sein, in der Ernte kurz vor dem Gewitter ist das aber zu langsam.

Weidemann selbst wird diesen Schlauch von irgendeiner Hydraulikbude in großen Stückzahlen zusammentrommeln lassen, von welcher aus er (nur) mit einer bestimmten Artikel-Nr. versehen verschickt wird.
Die genauen Abmaße kennen wohl nur die Konstruktionsabteilung von Weidemann und der Chef von dem Laden, der die Schläuche pressen darf.
Beide haben aber keine Bereitschaft und gäben diese Daten wahrscheinlich ohnehin nicht weiter.

Da kann ich nur wieder eine Lanze für Hitachi brechen:
Bei unseren Baggern stehen in der (jedem Kunden kostenlos zu Verfügung stehenden) ET-Liste jeder Schlauch mit seiner Original ET-Nummer sowie zusätzlich allen Abmaßen inkl. der Verschraubungen drinnen.
So hatte die Hanseatische Flexbude letzte Woche für uns die benötigten Schläuche schon fertig, noch bevor wir die Alten ausgebaut hatten.
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