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Weidemann oder Giant: schwere endscheidung

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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53 Beiträge • Seite 3 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Weidemann oder Giant: schwere endscheidung

Beitragvon Bäschdler » Mi Jun 13, 2018 4:34

Ich bin Beruflich mit dem Thema Hydraulikschlauch beschäftigt. Allerdings im Maschinenbau hier ist die dguv113-020 masgebend für die Verwendung von Hydraulikschläuchen.
Unter einer Menge von Empfehlungen ist hier auch festgelegt dass eine Prüfung vor Inbetriebnahme anhand einer Liste erfolgen muss diese ist bei uns die Grundlage der Stückliste und stimmt dann 100% mit dem verbauten überein.
Ök. Maschinenbau ist nicht Landtechnik aber daran halten sollten sich auch die Hersteller aus dem Bereich.

https://www.hydrobar.de/ueber-hydrobar/ ... ungen.html

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Re: Weidemann oder Giant: schwere endscheidung

Beitragvon joke31 » Mi Jul 18, 2018 19:58

So, es kommt der Weidemann 2070
lieferung vorraussichtlich ende August
Ausgestattet mit dem perkins Motor und Telearm und Euroaufnahme.
Leider wird wegen der abgas Emission kein Deutz Motor mehr verbaut, schade eigendlich.
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Re: Weidemann oder Giant: schwere endscheidung

Beitragvon ICH BIN'S » Mi Jul 18, 2018 21:14

Hallo,


SEHR weise Entscheidung.

Irgendwann lerne ich dich mal persönlich kennen, dann kann ich einiges erzählen über Weidemann und den Mitbewerber, vor allem die aus Holland.


MfG
Früher hatte ich Zeit und Geld. Jetzt habe ich Landwirtschaft...
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Re: Weidemann oder Giant: schwere endscheidung

Beitragvon joke31 » Mi Jul 18, 2018 21:42

Eigendlich käme der 2080 auch in frage
Aber der ist gleich 10riesen teurer
Von daher bleibs bei 2070
den Tendo bin ich beim Händler probe gefahren
Hat mir auch sehr gut gefallen
Aber das WM Angebot war deutlich besser
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Re: Weidemann oder Giant: schwere endscheidung

Beitragvon RHaRE » Do Jul 19, 2018 0:28

joke31 hat geschrieben:So, es kommt der Weidemann 2070
lieferung vorraussichtlich ende August
Ausgestattet mit dem perkins Motor und Telearm und Euroaufnahme.
Leider wird wegen der abgas Emission kein Deutz Motor mehr verbaut, schade eigendlich.



Hallo joke 31,

ich hätte den Telearm weggelassen. Der einzigste Vorteil des Arm ist das er 1 m Höher hebt, aber die Maschine ist 590 kg schwerer ,teurer und nicht stabiler und haltbarer als mit Schwinge. Die Kipplast bei eingefahrenen Arm beträgt 1495 kg (=900kgTraglast) bei 3860 kg Gesamtgewicht. Die Kipplast bei ausgefahrenden Arm ist nur noch bei 860 kg (60 % davon ist die zugelassene Targlast auf der Palettengabel = 515 kg) . Ihr alter 1770 hat eine Kipplast von 1100 kg bei 2810 kg Gesamtgewicht . Der 2070 P mit Schwinge kommt auf etwa 1660 kg Kipplast bei einem Gesamtgewicht von 3270 kg.
Wenn Sie 6000 Stunden mit 3,18m Drehpunkthöhe ausgekommen sind , wäre es nicht günstiger(stabiler und haltbarer) gewesen für die Arbeiten die eine hohe Hubhöhe erfordern eine Hochkippschaufel oder ein Hubgerüst (Palettengabel) zu kaufen.



Die 50 PS machen den 2070LPT ,der etwa 1000 kg schwerer ist als Ihr alter 1770 nicht gerade zu einem spritzigen Fahrzeug .


P.s. Mein Schäffer 5680 Z hat ein 75 PS Deutz Motor (Bj 12/2016) und wird Heute noch so verkauft.


MFG RH
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Re: Weidemann oder Giant: schwere endscheidung

Beitragvon joke31 » Do Jul 19, 2018 4:09

Den Telearm brauche ich zum boxen ausmisten
Da über die 6 kälber/abkalbe boxen in 1,90m Höhe der heuboden anfängt.
Und da der 2070 ne Kabine hat , pass ich dann nicht mehr drunter
Beim 1770 kann ich dann den Ropsbügel runterklappen
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Re: Weidemann oder Giant: schwere endscheidung

Beitragvon RHaRE » Do Jul 19, 2018 15:43

joke31 hat geschrieben:Den Telearm brauche ich zum boxen ausmisten
Da über die 6 kälber/abkalbe boxen in 1,90m Höhe der heuboden anfängt.
Und da der 2070 ne Kabine hat , pass ich dann nicht mehr drunter
Beim 1770 kann ich dann den Ropsbügel runterklappen



Hallo joke 31 ,

wenn es nur um die 6 Abkalbeboxen auf dem Bild geht . Dann wäre es aber mit der Schwinge auch gegangen. Mein Vorschlag wäre dieser: Mit der Schaufel oder Greifmistgabel soweit es geht den Mist wie auf dem Bild herausholen. Den Rest dann mit einem verlängerten Schiebeschild (siehe Bild) rückwärts herausziehen und mit der Schaufel oder Gabel entfernen. Vorraussetzung ist allerdings das Hinter dem Radlader noch Platz ist zum Rückwärtsfahren. Wenn das Entmisten wie auf dem Bild auf Dauer geschieht kann ich mir Vorstellen das das Gitter mit der Zeit nach vorne gebogen wird.

Der Telearm kostet ja auch ca. 5000 Euro.
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Re: Weidemann oder Giant: schwere endscheidung

Beitragvon joke31 » Do Jul 19, 2018 18:55

RHaRE hat geschrieben:
joke31 hat geschrieben:Den Telearm brauche ich zum boxen ausmisten
Da über die 6 kälber/abkalbe boxen in 1,90m Höhe der heuboden anfängt.
Und da der 2070 ne Kabine hat , pass ich dann nicht mehr drunter
Beim 1770 kann ich dann den Ropsbügel runterklappen



Hallo joke 31 ,

wenn es nur um die 6 Abkalbeboxen auf dem Bild geht . Dann wäre es aber mit der Schwinge auch gegangen. Mein Vorschlag wäre dieser: Mit der Schaufel oder Greifmistgabel soweit es geht den Mist wie auf dem Bild herausholen. Den Rest dann mit einem verlängerten Schiebeschild (siehe Bild) rückwärts herausziehen und mit der Schaufel oder Gabel entfernen. Vorraussetzung ist allerdings das Hinter dem Radlader noch Platz ist zum Rückwärtsfahren. Wenn das Entmisten wie auf dem Bild auf Dauer geschieht kann ich mir Vorstellen das das Gitter mit der Zeit nach vorne gebogen wird.

Der Telearm kostet ja auch ca. 5000 Euro.

Hinter dem weidemann habe ich noch 1m platz
Dann sitze ich am fressgitter
Der telearm ist schon die richtige Entscheidung gewesen
auch um den Mischwagen besser zu befüllen
Oder den 14tonnen kipper mit Kornaufsätze
mit dem 2070 den wir ja als vorführer hatten,
war es schon ne tolle sache mit dem Teleskop
Und war da schon klar das der dran muss.
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Re: Weidemann oder Giant: schwere endscheidung

Beitragvon RHaRE » Do Jul 19, 2018 22:06

joke31 hat geschrieben:

Hinter dem weidemann habe ich noch 1m platz
Dann sitze ich am fressgitter
Der telearm ist schon die richtige Entscheidung gewesen
auch um den Mischwagen besser zu befüllen
Oder den 14tonnen kipper mit Kornaufsätze
mit dem 2070 den wir ja als vorführer hatten,
war es schon ne tolle sache mit dem Teleskop
Und war da schon klar das der dran muss.


Hallo joke 31,
Ok dann geht es nur mit dem Telearm.

Gruss RH
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Re: Weidemann oder Giant: schwere endscheidung

Beitragvon joke31 » Fr Jul 20, 2018 7:32

Hatte auch schon anderer Situation wo der 1770
nicht hoch bzw. nicht weit genug kam
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Re: Weidemann oder Giant: schwere endscheidung

Beitragvon Ecoboost » Fr Jul 20, 2018 17:48

Hallo,

joke31 hat geschrieben:Leider wird wegen der abgas Emission kein Deutz Motor mehr verbaut, schade eigendlich.

Viel Spaß mit dem Perkins-Motor. Wenn die bei kalten Temperaturen immer noch so schlecht anspringen wie zu früheren Zeiten würde ich den Kauf ganz klar verneinen,
denn so einen Mist braucht wirklich niemand.
Kramer welcher ja auch zur der Weidemann-Gruppe gehört hätte den wohl nahezu baugleichen KL25.5T mit Yanmar-Motor anzubieten.
https://www.kramer-online.com/de/branch ... scription/

Gruß

Ecoboost
Wenn eine Frau schweigt soll man sie nicht unterbrechen. :roll:
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Re: Weidemann oder Giant: schwere endscheidung

Beitragvon joke31 » Fr Jul 20, 2018 18:26

Also in unseren 1770 läuft auch der selbe perkins
mit Start schwirigkeiten hatte wir nie Probleme
man sollte auch immer schön vorglühen
Dann gibt es auch keine probleme
Aber trotzdem wäre mir der deutz Motor lieber gewesen.
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Re: Weidemann oder Giant: schwere endscheidung

Beitragvon mf4255 » Fr Jul 20, 2018 21:55

Ecoboost hat geschrieben:Hallo,

joke31 hat geschrieben:Leider wird wegen der abgas Emission kein Deutz Motor mehr verbaut, schade eigendlich.

Viel Spaß mit dem Perkins-Motor. Wenn die bei kalten Temperaturen immer noch so schlecht anspringen wie zu früheren Zeiten würde ich den Kauf ganz klar verneinen,
denn so einen Mist braucht wirklich niemand.
Kramer welcher ja auch zur der Weidemann-Gruppe gehört hätte den wohl nahezu baugleichen KL25.5T mit Yanmar-Motor anzubieten.
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Gruß

Ecoboost


So ein Schwachsinn. Habe seit 1995 über 50.000 Perkins Motorstunden bei mir auf dem Hof gemacht, der einzige Motor der genauso lief war der Fiat, John Deere und Deutz haben mehr Probleme gemacht. Kaltstartverhalten hab ich nur Probleme bei unter - 10°C,dafür hab ich ne Heizung mit Zeitschaltuhr dran. Was Verbrauch und Leistung angeht sind sie Perkins immer mit oben auf.

MfG MF4255
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Re: Weidemann oder Giant: schwere endscheidung

Beitragvon togra » Fr Jul 20, 2018 23:50

mf4255 hat geschrieben:So ein Schwachsinn. Habe seit 1995 über 50.000 Perkins Motorstunden bei mir auf dem Hof gemacht, der einzige Motor der genauso lief war der Fiat, John Deere und Deutz haben mehr Probleme gemacht. Kaltstartverhalten hab ich nur Probleme bei unter - 10°C,dafür hab ich ne Heizung mit Zeitschaltuhr dran. Was Verbrauch und Leistung angeht sind sie Perkins immer mit oben auf.

Für mich wäre ein Perkins heute auch kein Ausschlussgrund mehr.
Vor 10 Jahren war das noch anders; zumindest im Kleinstmotoren-Bereich.
Da hätte ich aber auch keinen Yanmar gekauft.

Nur Kubota.

Heute nehmen die 3 sich nix mehr.
Der Klügere gibt so lange nach, bis er der Dümmere ist...
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Re: Weidemann oder Giant: schwere endscheidung

Beitragvon Ecoboost » Sa Jul 21, 2018 8:37

Hallo,

ich kenne die kleineren Perkins aus den Hofladern von Thaler und diese Motoren waren eine regelrechte Katastrophe.
Die hatten bei Temperaturen um -5°C schon erhebliche Startprobleme. Man musste nach dem vorglühen hier Vollgas geben und das Gaspedal mindestens halb durchtreten, da sonst der Motor wieder ausging. Nach ca. 10 Sekunden konnte man den Motor dann allmählich auf Standgas weiter laufen lassen. Es kam aber auch vor, dass der Motor hier sehr unrund lief und wieder aus gegangen ist.
Im RH 25 Stapler wo wir einsetzen ist ebenfalls ein Perkins, 1004.4 verbaut. Bei -5°C auch hier Startschwierigkeiten. Wenn ich den Booster dran hänge geht es vom starten her, dennoch an das Kaltstartverhalten eines Deutz-Motors kommt er nie hin. Eine neue Batterie im Stapler brachte nur leichte Besserung.
Liegt halt auch mit Sicherheit an dem Hydrostat, braucht bei Kälte viel mehr Kraft und mindert die Starterdrehzahl des Anlassers was wohl das Hauptproblem hier sein dürfte.
Wenn es diesen Winter nicht besser wird möchte ich einen 9-Volt Anker einbauen, da es einfach nervt wenn die Kiste nicht anspringt.
Aber anscheinend besteht das Problem bei den Perkins der neueren Generation ja nun nicht mehr.

Gruß

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