Jörken hat geschrieben:..... Der "Bremseffekt" von Windrädern ist so eine Sache.... wie soll man darauf eingehen? Germane vergleiche mal die Energie von Winden die über ganze Kontinente wehen mit dem was aus einem Windpark gezogen wird. Da fehlen viele Nullen. Germane schau mal nach was das Indischer-Ozean-Dipol überhaupt ist. Damit ist keine jährlicher Gang in der Temperatur oder im Niederschlag in Australien gemeint, der Rhythmus ist länger.
Edit: übrigens kommt die Idee die Windparks würden uns grillen aus Harvard. Klingt erstmal geil. Dort wurde einfach ein zusätzlicher Reibungsfaktor über die ganze USA angenommen. Das ist zwar eine sehr simple Theorie, dafür recht leicht zum rechnen, aber halt auch nicht besonders stichhaltig. Würde man die ganze USA AUSSCHLIEßLICH mit Windparks energetisch versorgen, kämen keine 0.5°C Temperaturanstieg raus. Nun kannst du uns Germane, oder Vahrenholt/Lüning erklären wie mit egal welcher anderen Methode garantiert weniger als 0.5°C Temperaturanstieg raus kommen.
Vahrenholt/Lüning sind bekennende Öllobbiesten, die machen auch keinen Hell daraus. Mir ist klar das einige aus Angst halt gerne der Lobby nachgeben, weil deren Erklärungen einfach angenehm sind. Wichtigste Botschaft der Öllobby ist ganz klar: du musst nichts ändern, du darfst genau so wie du lebst weiter machen, jeder der was anderes sagt unterliegt bösen Mächten.
Also die Havardstudie konzentriert sich ehr auf die lokalen Einfllüsse die durch die von den WKA verursachten Turbulenzen ausgehen. Das ist soweit richtig, aber nur ein nur ein Teil der Wahrheit. Hinzu kommt noch, dass durch die Windkraftnutzung der Austausch von Wärme und Feuchtigkeit reduziert wird und dadurch die Extremwetterlagen zunehmen und die Niederschläge über Land insgesamt abnehmen sollten (lokal kann es durchaus anders sein). Der grundlegende Zusammenhang wird z.B. bei https://www.achgut.com/artikel/wie_deut ... _ausbremst beschrieben. Dort finden sich auch Angaben zu den Größenordnungen. Diese Effekte sind demnach keienswegs so vernachlässigbar wie es oft dargestellt wird. Ansonsten finden sich bei https://www.researchgate.net/publicatio ... ate_change noch ein Verweis auf Simulationen die ergeben haben, dass sich das Wetter umso langsamer ändert (mehr stationäre Wetterlagen) je mehr Reibung (entspricht Energieverlust) der Wind an der Oberfläche erfährt. Möglicherweise können wir derartiges in Deutschland schon beobachten, auch wenn bei einem chaotischen System wie dem Wetter es kaum möglich ist, einzelne Ereignisse konkreten Ursachen zuzuordnen. Übringes,lassen sich auf der gesamten Erdoberfläche (ohne Polargebiete) laut https://www.earth-syst-dynam.net/2/1/20 ... 1-2011.pdf insgesamt nur etwa 13 TW Windenergie gewinnen. So reichlich steht also diese Energiequelle nicht zur Verfügung. Und da dies massiv in die atmosphärischen Austauschprozesse eingreift, dürfte gerade diese Energienutzung das Klima wesentlich beweinflussen.
Wenn hier jemand mit Größenordnungen argumentiert, dann zunächst eine Gegenfrage. Angenommen die gesamte Sonneneinstrhalung auf die Erde würde direkt das Meer erwärmen (Solarkonstante: 1kW/m² auf Meereshöhe) wie lang würde es dann dauern bis sich das Meer um 1°C erwärmt hat (Meer: 2/3 der Erdoberfläche, mittlere Tiefe 4000 m). Mögliche Antworten: a) 10 Tage, b) 1 Monat c) 3 Monate d) 7 Monate e) 16 Monate f) 34 Monate
Danach können wir darüber diskutieren, welchen Einfluss (zyklische) Änderungen der Meeresströmungen auf das Klima haben und in wieweit dieser Einfluss gegenüber ander menschlichen und sonstigen Faktoren vernachlässigbar ist oder von großer Bedeutung ist.
Übringes hätte ich gerne einen Beleg dafür, dass Vahrenholt/Lüning bekennende "Öllobbiesten" sind. Dafür genügt es übrignes keinesfalls, dass deren Aussagen im Interesse der Ölindustrie sein können. Ansonsten könnte man viele derer die aktuell die drohende Klimakatastrophe propagieren als bekennende Ökolobbyisten bezeichnen. Wird doch der Ökosektor aktuell vom Staat mit jährlich 40 - 50 Mrd € direkt und indirekt unterstützt. (Allein mind. 25 Mrd. EE Umlagen + indrekte Konsten wie Netzstabiliserung, Umsätze aufgrund von Auflagen durch die Energieeinsparungsverordnung, Förderung der Elektromobilität, Fördermittel (und Auflagen) der Länder und Gemeinden, entsprechende Forschungsmittel, Mittel die über EU, UNO etc. verteilt werden .... Bei soviel Geld kann der eine oder andere schon voreingenommen sein und da werden Leute und die entsprechenden Interessengruppen duchaus skrupellos wenn diese Einnahmen gefährtet sind. Was in den USA der militärische Sektor an Einfluss ausübt ist hier der Ökosektor.
Edit: Zitat war oben versehndlich nicht richtig abgegrenzt


