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Weniger Gifte in der Landwirtschaft!

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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47 Beiträge • Seite 1 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Weniger Gifte in der Landwirtschaft!

Beitragvon Franz Henneken » Fr Mai 16, 2008 20:04

Hallo Leute :D !

Ganz neu herausgekommen ist eine Liste von ein paar Hilfsmittelchen wie Beizen, die neuerdings verboten werden. Also, noch hat man die Chance, die Restbestände zu verbrauchen, sofern man Endverbraucher, also Bauer ist. Zu kaufen ist dann aber nicht mehr :roll: !

Eigentlich finde ich es ja ganz gut, wenn man auf eins dieser Mittelchen verzichten kann. Denn ohne Risiken und Nebenwirkungen auch für den Menschen geht die Anwendung sowieso nicht vonstatten, denke ich mal.

Aber, was ist schon meine Meinung? Vielleicht wäre es hier angebracht, einmal andere Meinungen zu sehen, zum Beispiel von Gerd Gerdsen!

GERD GERDSEN - BITTE KOMMEN!!!

Es grüßt - 8) Franz
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Beitragvon SHierling » Fr Mai 16, 2008 20:30

Wie stellst Du Dir vor, daß die Leute jetzt ihren Verdienstausfall ausgleichen sollen?
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Beitragvon forenkobold » Fr Mai 16, 2008 23:48

Sowas...

und in Maiswurzelbohrergebieten ist Poncho-Beize amtlich vorgeschrieben...

da weiß eine Hand nicht, was die andere tut.
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Beitragvon Franz Henneken » Sa Mai 17, 2008 5:17

Hallo Leute!

Da sollte man sich erst einmal vor Augen führen, auf was für eine Art und Weise unter anderem der schmale Verdienst der Bauern zustande kam, nämlich mit bedenklichen Stoffen, die in die Natur freigelassen werden. Und das sollte einem vorab schon zu denken geben. Es wird doch nicht nur kaum an die Bauern gedacht, sondern auch gar nicht an die Zukunft. Es soll bloß niemand sagen, es gäbe keine Giftanreicherung durch Chemikalien im Boden.

Was die amtliche Vorschrift zu Poncho in Gebieten mit Befall von Maiswurzelbohrer angeht - wie wär's mit Fruchtfolge? In meinen Augen hat sich die Landwirtschaft in den letzten zwanzig Jahren zu sehr auf Mais fixiert, die Flächen vergrößern sich angeblich noch! Hier mussten ja irgendwann Probleme auftreten, solche Monokulturen ziehen ja Schädlinge in Massen an.

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Beitragvon SHierling » Sa Mai 17, 2008 6:36

Vom "vor Augen führen" ist auch noch keiner satt geworden.

Antworte gefälligst mal konkret:

Womit sollen die Leute ihren Verdienstausfall ausgleichen?

Welche Fruchtfolge schlägst Du denn gegen Maiswurzelbohrer vor, die noch nicht praktiziert wird?
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Beitragvon Franz Henneken » Sa Mai 17, 2008 7:04

Vielleicht sollte ich Dir antworten, auf Mais sollte man Mais anbauen, damit Du zufrieden bist. Tolle Fruchtfolge!

Aber mal im Ernst: Vielmehr sollten Alternativen genommen werden wie Getreide oder auch Raps oder Luzerne. Dies wurde in den letzten zwanzig Jahren verdrängt, weil wir haben ja Mais, und auf Mais kann man Mais anbauen, damit schien das Problem gelöst zu sein, wenn es doch Probleme geben sollte, hilft uns immer die Agrochemie weiter.

Genau das ist ja das Problem, dass man sich jetzt in einer nahezu aussichtslosen Situation befindet, wo guter Rat teuer ist. Ich habe unter anderem gehört, in einigen Gebieten des Sauerlandes wie vor allem in der Medebacher Bucht schreien einige Bauern förmlich nach Gentechnik und neuen Spritzmitteln! Hier hat man sich durch den Bau von Biogasanlagen wie auch immer größeren Milchviehbetrieben bleibend auf Mais festgelegt, ohne die Möglichkeit zum Wechseln zu haben.

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Beitragvon SHierling » Sa Mai 17, 2008 7:20

Du solltest Politiker werden, die haben auch keine Ahnung und verkaufen nur volksgefällige Parolen.

Aber ok, nächste konkrete Frage : WOHIN sollen die Leute denn "wechseln"? (und vor allem, aus welchem Grund = mit welcher Legitimation forderst Du sowas?)

Deine oberflächlichen und überheblichen Sprüche kann man ja inzwischen auf jeder grünen Seite nachlesen, das ist alles nicht konkret - ihr fordert da einfach ins Blaue hinein Pixi-Buch-Landwirtschaft aus den 30er Jahren, die noch nicht mal damals funktioniert hat. Warum - glaubst Du - wird denn Mais - oder sogar Mais nach Mais - angebaut? Machen die Besitzer der Flächen das aus Spaß? Und wenn es nicht zum Spaß, sondern des Geldes wegen ist, mit WELCHER Legitimation sprichst Du anderen Menschen ihr Einkommen ab?

Bitte beantworte meine Fragen KONKRET oder sei so ehrlich zuzugeben, daß Du Blauen Dunst forderst, aber selber keine Ahnung hast, wie die Bauern damit überleben sollen. Und DANN kannst Du mal drüber nachdenken, ob nicht die Fachleute vielleicht doch die besseren Lösungen haben, wenns geht BEVOR ihr mit euren unqualifizierten FOrderungen die Lebensmittelversorgung hier im Land ganz und gar kaputt gemacht habt.
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schon alle, Deine Argumente?

Beitragvon SHierling » Sa Mai 17, 2008 8:12

hier noch ein bißchen Hilfestellung zum konkretisieren
Vielmehr sollten Alternativen genommen werden wie Getreide oder auch Raps oder Luzerne. Dies wurde in den letzten zwanzig Jahren verdrängt, weil wir haben ja Mais,


Was nutzt einem Bauern, der MAIS baut, ein energiereiches Grundfutter, denn bitteschön Raps? Soll er den verkaufen, und sich damit dann Kraftfutter von anderen Leuten wiederkaufen? Wer zahlt ihm deren Gewinn, der ja sein Verlust ist? Rechne mir das bitte mal vor.

Nur mal so als Info - wenn Du einer Kuh statt Maissilo Getreide gibst, ist sie in einer Woche tot, wo siehst Du da eine "Alternative"???

Und wie stellst Du DIr ein Luzernesilo im Vergleich zum Maissilo vor - rein rechnerisch (in der Ration!) und betriebswirtschaftlich?

Ich meine, ok, man kann auch fordern, daß ein Kuhbauer plötzlich Kartoffeln baut und seine Kühe auf Kartoffelmich umstellt,
- aber bitte mit Vorrechnen!
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Beitragvon hans g » Sa Mai 17, 2008 8:13

brigitta,meine volle zustimmung :!:
hier bei uns im kreis war gerade ein grüner landespolitiker unterwegs und hat auch einen ökobetrieb besucht und fordert jetzt die ausweitung des ökoanbaus---ich hab hier schon einen kommunalpolitiker der grünen angesprochen und ihn gefragt:wie stellt ihr euch das vor :?:
bin mal gespannt bz. einer antwort :!:
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Beitragvon SHierling » Sa Mai 17, 2008 8:14

Ist immer so, sowie man konkret wird, schalten die Leute ab. Auf Utopia hat mal einer gefordert, die GESAMTE Landwirtschaft auf Bio umzustellen, und dabei SELBER belegt, daß der Bio-Anbau 80% der normalen Erträge bringt. Seiner Meinung nach war das viel, und toll, und überhaupt.

Bloß als ich dann gefragt habe, weilche 20% der Utopia-User er erschießen will, weil man die mit Bio ja dann nicht mehr füttern kann, da wußte er nicht weiter.
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Beitragvon Hoschscheck » Sa Mai 17, 2008 9:42

Hallo,

folgender Link

http://www.idw-online.de/pages/de/news260637


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Beitragvon SHierling » Sa Mai 17, 2008 9:51

Hoschschek: das war nicht die Frage
das "nach Meinung" ... immer die Bauern Schuld sind, ist uns schon klar.
Es ging hier um ALTERNATIVEN

Du kannst Dich aber gern an KONKRETEN Lösungsvorschlägen beteiligen.
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Beitragvon Hoschscheck » Sa Mai 17, 2008 10:11

Man könnte natürlich auch sagen:


Hurra!!

Wir haben es geschafft eine neue Art in unsere Biodiversität zu etablieren.

Das Gleiche kann ich auch behaupten wenn die Kinder mit Läusen aus dem Kindergarten wiederkommen würden.


Der Maiswurzelbohrer ist ein Quarantäneschädling und muss von Amtswegen bekämpft werden.

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PS. Gerd würde jetzt wohl schreiben "..., was macht´s wenn da ein paar Bienen verrecken."
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Beitragvon SHierling » Sa Mai 17, 2008 10:15

Tja also auch von Deiner Seite nur dumme Sprüche und keine Lösungen.

Wie wollt ihr den Bauern "überzeugen", wenn ihr gar keine Lösungen anbieten könnt?
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Beitragvon euro » Sa Mai 17, 2008 10:20

Es ist mir völlig unverständlich wieso ihr beide euch, aufgrund eines unreflektierten Schwachsinns von der üblichen Seite, jetzt in die Haare kriegt.
Etwas mehr Contenance Bitte ...
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