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Wenn der Lebenstraum sich nicht erfüllt...

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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37 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Wenn der Lebenstraum sich nicht erfüllt...

Beitragvon tiger24 » Mo Okt 06, 2014 19:44

Wie soll man dann vorgehen?

Es gibt unendlich viele Möglichkeiten:

- der Betrieb läuft nicht (mehr)

- die Beziehung läuft nicht (mehr)

- man hat einfach keine Lust, (nicht mehr)

- der Junior entwickelt sich nicht so, wie man es sich wünschte

- eigentlich ist das auch alles egal

Man könnte und wird vermutlich so weitermachen.

Kann es helfen, massiv aus der Landwirtschaft auszusteigen? Wohnungen in Berlin zu kaufen oder Ferienhäuser an der Ostsee?

Deppressiv? Eher wenig.

Ich denke, vielen Betriebsleitern geht es so. Und die, die progressive Nachfolger haben, fragen sich wahrscheinlich, ob sie ihre Kinder nicht wissentlich ins offene Messer laufen lassen.

Für die aktive Landwirtschaft wird alles nur schlechter. Die LKammer als von mir bezahlte Kontrollbehörde und Feind, so habe ich das früher nicht verstanden.

Schon mal drüber nachgedacht und eine Idee?
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Re: Wenn der Lebenstraum sich nicht erfüllt...

Beitragvon Welfenprinz » Mo Okt 06, 2014 19:54

Der progressive Nachfolger soll seine testosteron gesteurten Ambitionen erstmal woanders austoben. Wenn der hier in 5 Jahren wieder aufschlägt und schon etwas vom Leben eingeschliffen ist, ist das ganz gut für Betrieb und Nerven.
LWk und andere Feinde ........... ins Leere laufen lassen, oder? Versuchen das System der staatlichen Zwangsumarmungsverhätschelung Schritt für Schritt zu verlassen und in der freien Marktwirtschaft ankommen
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Wenn der Lebenstraum sich nicht erfüllt...

Beitragvon Matz » Mo Okt 06, 2014 20:00

Wo ist das Problem? Betrieb und Beziehung drangeben, sich freuen, das der Junior seinen eigenen Weg findet und nicht tump dem Alten nachläuft. Das meine ich ernst, wenn dich wirklich alles anödet, weg damit, du hast nur ein Leben. Wahrscheinlich läuft die Beziehung auch wieder besser, wenn dein Frust weg ist.
Nachdem ich festgestellt hatte, dass an meinem Betrieb hauptsächlich Finanzamt und Steuerberater verdienten, habe ich das ganze sofort auf Hobbymaß heruntergefahren und mir eine Angestelltenstelle gesucht. Witzigerweise bezahlt mich jetzt indirekt der Staat, der mich vorher so geschröpft hat.....
Viele Grüße, M a t t h i a s
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Re: Wenn der Lebenstraum sich nicht erfüllt...

Beitragvon tiger24 » Mo Okt 06, 2014 20:04

Welfenprinz hat geschrieben:Der progressive Nachfolger soll seine testosteron gesteurten Ambitionen erstmal woanders austoben. Wenn der hier in 5 Jahren wieder aufschlägt und schon etwas vom Leben eingeschliffen ist, ist das ganz gut für Betrieb und Nerven.
LWk und andere Feinde ........... ins Leere laufen lassen, oder? Versuchen das System der staatlichen Zwangsumarmungsverhätschelung Schritt für Schritt zu verlassen und in der freien Marktwirtschaft ankommen


Gut gesagt mit der freien Marktwirtschaft. Wie viele der tierhaltenden Bauern sind denn noch frei? Die haben Verträge hier und Verträge dort, hör mir auf...

Der Zwangsumarmung entgehst du kaum...und die LWK?

Und der freie Markt, so du ihn denn hast, der kann dich auch ganz schön fertig machen, schau dir aktuell die Schweinehalter an, oder die Kartoffelbauern oder die Kuhbauern.
Oder die Weihnachtsbaumanbauer.

Eine Wohnung in guter Lage bringt eine recht sichere Rendite, ein paar ha Wald behalt ich noch zum Ärgern mit dem Förster und aus die Maus.

Könnte man denken..
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Re: Wenn der Lebenstraum sich nicht erfüllt...

Beitragvon tiger24 » Mo Okt 06, 2014 20:06

Matz hat geschrieben:Wo ist das Problem? du hast nur ein Leben......


Ja, das stimmt...
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Re: Wenn der Lebenstraum sich nicht erfüllt...

Beitragvon tiger24 » Mo Okt 06, 2014 20:29

Man muss sich die Zukunft nur einmal vorstellen, wir in Niedersachsen sind Vorreiter. In fünf Jahren oder in 10 jahren, keinerlei mehr Antibiotika in der Tiermast, Herbizide sind passee, Insektizide nur auf Krankenschein, Douglasien und Roteichen dürfen nicht mehr gepflanzt werden, da gebietsfremd und invasiv.

Den Kram kann machen, wer will, ich habe dafür nicht unterschrieben. Habe dann meine Mietwohnungen auf Sylt.

Die Leute aus den Städten habens den Landbewohnern dann mal gezeigt, wo der Haken hängt.

Wissen holt man nicht mehr zurück. Fachleute auch nicht.

So drängt man Leute aus der Landwirtschaft.

Vielleicht ist es gewollt, aber eigentlich glaub ich das gar nicht.

Unbedarft, och, das hab ich gar nicht so gesehen...hol sie mal wieder her...
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Re: Wenn der Lebenstraum sich nicht erfüllt...

Beitragvon Königstiger2 » Mo Okt 06, 2014 20:31

Matz hat geschrieben:Wo ist das Problem? Betrieb und Beziehung drangeben, sich freuen, das der Junior seinen eigenen Weg findet und nicht tump dem Alten nachläuft. Das meine ich ernst, wenn dich wirklich alles anödet, weg damit, du hast nur ein Leben. Wahrscheinlich läuft die Beziehung auch wieder besser, wenn dein Frust weg ist.
Nachdem ich festgestellt hatte, dass an meinem Betrieb hauptsächlich Finanzamt und Steuerberater verdienten, habe ich das ganze sofort auf Hobbymaß heruntergefahren und mir eine Angestelltenstelle gesucht. Witzigerweise bezahlt mich jetzt indirekt der Staat, der mich vorher so geschröpft hat.....

So habe ich es vor 15 Jahren auch gemacht. Ich hatte die Möglichkeit, im öffentlichem Dienst anzufangen und habe nach und nach die Sauen alle weggetan. Der Stall steht leer und ich habs noch nicht ein Tag bereut. Vorher haste für Strom, Tierarzt, Krankenkasse, Alterskasse und QS gearbeitet, heute habe ich mein Gehalt wo Krankenkasse und Rente schon ab sind. Die 35ha Acker kann ich locker nebenbei als Hobby laufen lassen und es bleibt gut was bei über.
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Re: Wenn der Lebenstraum sich nicht erfüllt...

Beitragvon angus25 » Mo Okt 06, 2014 21:45

tiger24 hat geschrieben:Wie soll man dann vorgehen?

Es gibt unendlich viele Möglichkeiten:

- der Betrieb läuft nicht (mehr).....................aufhören,solange man den Zeitpunkt selbst bestimmen kann.


- die Beziehung läuft nicht (mehr)......................lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

- man hat einfach keine Lust, (nicht mehr)...........etwas neues probieren.

- der Junior entwickelt sich nicht so, wie man es sich wünschte..............die Jungen nicht zu dem zwingen, was man selber falsch gemacht hat.

- eigentlich ist das auch alles egal.......................Hauptsache ist,du kannst deinen A.... noch selber putzen.

Man könnte und wird vermutlich so weitermachen. ..............jeder Tag ist ein Geschenk das man geniesen muss.

Kann es helfen, massiv aus der Landwirtschaft auszusteigen? Wohnungen in Berlin zu kaufen oder Ferienhäuser an der Ostsee? ...eher wenig.

Deppressiv? Eher wenig..................zu nachdenklich,nimm`s wie`s kommt und mach das beste draus.

Ich denke, vielen Betriebsleitern geht es so. Und die, die progressive Nachfolger haben, fragen sich wahrscheinlich, ob sie ihre Kinder nicht wissentlich ins offene Messer laufen lassen. .................frei entscheiden lassen.

Für die aktive Landwirtschaft wird alles nur schlechter. Die LKammer als von mir bezahlte Kontrollbehörde und Feind, so habe ich das früher nicht verstanden. ......das ist der Lauf der Zeit..

Schon mal drüber nachgedacht und eine Idee?
....ich leb mein Leben und versuche das ererbte zu bewahren,was die nächsten draus machen???????????
Der Bauer hat einen Hof, der Mond hat einen Hof.
Hat nur noch der Mond einen Hof, ist der Strukturwandel beendet.
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Re: Wenn der Lebenstraum sich nicht erfüllt...

Beitragvon tiger24 » Di Okt 07, 2014 19:30

angus25 hat geschrieben:
tiger24 hat geschrieben:Wie soll man dann vorgehen?

Es gibt unendlich viele Möglichkeiten:

- der Betrieb läuft nicht (mehr).....................aufhören,solange man den Zeitpunkt selbst bestimmen kann.


- die Beziehung läuft nicht (mehr)......................lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

- man hat einfach keine Lust, (nicht mehr)...........etwas neues probieren.

- der Junior entwickelt sich nicht so, wie man es sich wünschte..............die Jungen nicht zu dem zwingen, was man selber falsch gemacht hat.

- eigentlich ist das auch alles egal.......................Hauptsache ist,du kannst deinen A.... noch selber putzen.

Man könnte und wird vermutlich so weitermachen. ..............jeder Tag ist ein Geschenk das man geniesen muss.

Kann es helfen, massiv aus der Landwirtschaft auszusteigen? Wohnungen in Berlin zu kaufen oder Ferienhäuser an der Ostsee? ...eher wenig.

Deppressiv? Eher wenig..................zu nachdenklich,nimm`s wie`s kommt und mach das beste draus.

Ich denke, vielen Betriebsleitern geht es so. Und die, die progressive Nachfolger haben, fragen sich wahrscheinlich, ob sie ihre Kinder nicht wissentlich ins offene Messer laufen lassen. .................frei entscheiden lassen.

Für die aktive Landwirtschaft wird alles nur schlechter. Die LKammer als von mir bezahlte Kontrollbehörde und Feind, so habe ich das früher nicht verstanden. ......das ist der Lauf der Zeit..

Schon mal drüber nachgedacht und eine Idee?
....ich leb mein Leben und versuche das ererbte zu bewahren,was die nächsten draus machen???????????


Sonst ist das ja alles ok, nur der letzte Satz stört mich extrem. Ich weiss nicht wie alt du bist, aber du unterliegst offensichtlich dem gleichen Zwang wie ich und viele andere Bauern heutzutage. Das Ererbte bewahren!

Warum sollte man das denn tun??? Wenns vieleicht nicht mehr in die Zeit passt? Oder in das absehbare familiäre Umfeld.

Von meiner Familie weiss ich, dass die früher offensichtlich ganz locker waren. Die hatten keinen Hof, ganz früher, die haben wohl Handel getrieben, vielleicht waren sie auch mal sowas wie Zöllner. Die haben zentral in der nächstgelegenen Ortschaft gewohnt, da wo heute der Pastor wohnt, und sie hatten drumherum verschiedene kleine oder größere Besitzlichkeiten.

Irgendwann, so um 1850, haben sie sich dann, aus welchen Gründen auch immer, entschlossen, Land zu kaufen. Ganz frühe Aussiedler :) . Damit haben sie anfangs munter hin und her gehandelt, ganz unbeschwert, so wies gerade richtig schien.

Dann hatten sie irgendwann einen Hof, und damit fängt das Elend an. Der Hofnachfolger wird unter Druck genommen, dieses ehrwührdige Prachtstück zu erhalten, der Nächste sogar noch mehr.

Vorbei ist die Leichtigkeit.

Das bezieht sich sogar auf die kleinsten Höfe und ist typisches Bauerndenken. Sich lieber armsparen und todarbeiten als vernünftige Entscheidungen zu treffen.

Und das ist doch wohl Quatsch.

Du lebst nur einmal. Bring die Leichtigkeit wieder rein. Mach es wie deinen schlaueren Vorfahren, versuche so gut wie möglich zu leben und so viel vom Vermögen zu erhalten oder es sogar zu vermehren.

Das kann die Landwirtschaft sein, muss es aber nicht zwangsläufig.

Nur eine Sache steht dagegen: Der hat den Hof durchgebracht....dass ihm 5 oder 10 Wohnungen in der Stadt gehören, sieht keiner.

Und das eigene verbohrte Denken, ich bewahre den Hof.

Für wen denn, realistisch????
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Re: Wenn der Lebenstraum sich nicht erfüllt...

Beitragvon Königstiger2 » Di Okt 07, 2014 21:17

Tu dir doch keinen Zwang an.Verkauf den Hof, kauf dir 10 Häuser und lebe deinen Traum. Was hindert dich dran?
Das schlechte Gewissen?
Bevor ich Acker verkaufe, müsste sonst was passieren. Wenn ich 65 bin, wird verpachtet und gut ist.
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Re: Wenn der Lebenstraum sich nicht erfüllt...

Beitragvon tiger24 » Di Okt 07, 2014 22:07

Königstiger2 hat geschrieben:Tu dir doch keinen Zwang an.Verkauf den Hof, kauf dir 10 Häuser und lebe deinen Traum. Was hindert dich dran?
Das schlechte Gewissen?
Bevor ich Acker verkaufe, müsste sonst was passieren. Wenn ich 65 bin, wird verpachtet und gut ist.


Klar kannst du das so machen, hat niemand was dagegen.

Aber, es schadet deinem Leben, ne, das kann man nicht mal sagen, aber sicher deinem Lebensstandard.

Mir soll mal jemand erklären, warum man Land nicht verkaufen darf, welches mit ziemlicher garantierter Sicherheit von der nächsten Generation sowieso unter den Hammer gebracht wird???

Weil sie keinerlei Beziehung mehr dazu hat.!

Weißt du, dein Tod ist vorprogrammiert, da gibts kein Ausweichen, der Tod des Betriebes in ganz furchtbar vielen Fällen auch, auch da gibts kein Ausweichen.

Mal drüber nachdenken, das ist die Intention dieses Themas.

Und sich das Leben erleichtern.

Die schwere Last des Hoferbes mal locker abzuschütteln.

Schließlich ist das auch nicht mehr, als irgendein Vermögen....

Und wenn man den weichenden Erben noch freiwillig irgendwas zuschustert strahlen die auch..

Wer findet das nicht gut? Die längst toten Eltern, der Betrieb (hallo, psysisch alles in Ordnung?), man selbst???

Gescheitert????

Nein, nur schlau genug, nur gescheit genug, um sich rechtzeitig von diesen finsteren Hofgedanken loszusagen. Wir alle haben so was Bitteres eingebläut bekommen.

Fürchterlich und eine heftege Beschwerde fürs Leben...unzumutbar.

Ich könnte weiterschreiben, aber an den Rat, den ich tyr gegeben habe, sollte ich mich selbst auch halten..
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Re: Wenn der Lebenstraum sich nicht erfüllt...

Beitragvon Heuer » Di Okt 07, 2014 22:16

tiger24 hat geschrieben:Klar kannst du das so machen, hat niemand was dagegen.

Aber, es schadet deinem Leben, ne, das kann man nicht mal sagen, aber sicher deinem Lebensstandard.

Mir soll mal jemand erklären, warum man Land nicht verkaufen darf, welches mit ziemlicher garantierter Sicherheit von der nächsten Generation sowieso unter den Hammer gebracht wird???

Weil sie keinerlei Beziehung mehr dazu hat.!

Weißt du, dein Tod ist vorprogrammiert, da gibts kein Ausweichen, der Tod des Betriebes in ganz furchtbar vielen Fällen auch, auch da gibts kein Ausweichen.

Mal drüber nachdenken, das ist die Intention dieses Themas.

Und sich das Leben erleichtern.

Die schwere Last des Hoferbes mal locker abzuschütteln.

Schließlich ist das auch nicht mehr, als irgendein Vermögen....

Und wenn man den weichenden Erben noch freiwillig irgendwas zuschustert strahlen die auch..

Wer findet das nicht gut? Die längst toten Eltern, der Betrieb (hallo, psysisch alles in Ordnung?), man selbst???

Gescheitert????

Nein, nur schlau genug, nur gescheit genug, um sich rechtzeitig von diesen finsteren Hofgedanken loszusagen. Wir alle haben so was Bitteres eingebläut bekommen.

Fürchterlich und eine heftege Beschwerde fürs Leben...unzumutbar.

Ich könnte weiterschreiben, aber an den Rat, den ich tyr gegeben habe, sollte ich mich selbst auch halten..


Tiger, Du glaubst doch selbst nicht an das was Du schreibst, sonst würdest Du diese Antwort nicht schreiben, nicht diesen Tread erstellen. Du quälst Dich doch auch mit und an den Ansprüchen der "Alten".

Übrigens, mir geht es wie Königstiger2; ich erhalte den Betrieb so gut es geht, kaufe wenn es geht noch Fläche zu, wenn die Generation nach mir anders entscheidet, sehe ich es bis jetzt ohne Groll.

NUR:

Wer weitermacht, bekommt den Hof!

Grüße
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Re: Wenn der Lebenstraum sich nicht erfüllt...

Beitragvon tiger24 » Di Okt 07, 2014 22:36

Klar quäl ich mich damit rum, sonst würde ich es nicht schreiben, völlig richtig.

Aber ich kann auch sagen, ganz bestimmt ist ein Hof nicht das allein Seligmachende auf der Welt, ganz bestimmt nicht.!!! So...

Und ich kann sagen, momentan, also seit vielleicht 30 und noch für vielleicht 10 oder 15 Jahre gehört er ausschließlich mir.

Und jetzt mußt du mir erklären, warum ich nicht das damit machen soll, was ich für alle jetzt Lebenden für das Beste halte?

Nur weil ich diesem Hofmampitz aufgesessen bin.

Und den Nachfolger in die gleiche schräge Ecke drängen soll?

Ja, da warte ich drauf, auf Argumente
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Re: Wenn der Lebenstraum sich nicht erfüllt...

Beitragvon Heuer » Di Okt 07, 2014 22:56

Hi Tiger,

Ich erklär Dir gar nix,

Du mußt DAS tun was Du für richtig und klug hältst.

In schlechten Zeiten hat der Hof schon vielen den >>>Arsch<<< gerettet
In guten Zeiten sind Mietshäuser und alles andere besser.
In meiner Familie waren 4 Brüder (Großväter);
Einer wurde Bauunternehmer (Bauingenieur) er hinterließ zusammen mit seinem Sohn ein Millionenvermögen, unter Anderem ca. 100 Mietwohnungen. Zur Zeit leben die 3 Enkelinnen davon. Es reicht bei etwas normalem Lebenswandel auch für die Urenkel.
Der Zweite wurde Metzger, mit renomiertem Ladengeschäft. Der Schwiegersohn führte das Geschäft weiter, der Enkel führte den Betrieb in den Konkurs...............
Der Dritte wurde Bauer, sein Sohn starb kinderlos, der Testamentsvollstecker (Anwalt) verklopfte das Vermögen. 1/10 tel Anteile der Erben. Großer Gewinner: Die Gemeinde, sie bekam billig Bauland.
Der Vierte: Wurde Bauer, sein Sohn auch. Bis 1980 Vollerwerb, danach Nebenerwerb, seit 1991 führe ich den Betrieb (Enkel), als Heuverkaufs- und Ackerbau-Betrieb, bin voll berufstätig, um über die Runden zu kommen. Das kann man von niemand fordern, dessen Herzblut nicht für die Landw. schlägt. Bedingungen für die Übernahme: siehe oben

Grüße
der Heuer

PS. ach ja, wenn ich es für richtig halten würde, würd ich hier den ganzen Krempel verkaufen.
zumindest um einen besseren Betrieb zu kaufen, grins
Grüße
der Heuer
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Re: Wenn der Lebenstraum sich nicht erfüllt...

Beitragvon Todde » Di Okt 07, 2014 23:40

tiger24 hat geschrieben:Wie soll man dann vorgehen?

Es gibt unendlich viele Möglichkeiten:

- die Beziehung läuft nicht (mehr)

- man hat einfach keine Lust, (nicht mehr)


Wenn Du da nichts dran änderst, dann ist egal was Du ansonsten machst.
Entweder bekommst Du die in den Griff oder Du setzt dem Elend ein Ende.
Dein Leben kann mit oder ohne Beziehung gut laufen aber niemals gut mit einer beschissenen Beziehung.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
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