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"Wer fährt immer über meine Felder ?"

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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30 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: "Wer fährt immer über meine Felder ?"

Beitragvon 1055 » Mi Mär 09, 2016 11:23

Das Problem kenne ich auch.
Gegen mal 5 Meter wegen einer Pfütze ausweichen, sag ich nix, der Schaden ist ja kaum zu beziffern, moralisch ist das leider anders.
Bei mir waren es aber 50 Meter auf dem Feld obwohl daneben ein guter Weg ist.
Mit dem Flatterband und Holzpflöcke hab ich auch durch, die lagen dann auf dem Feld verteilt und ich musst die noch einsammeln.
Hab dann ein Schild aufgestellt mit Schildchen in Klarsichtfolie und dem Hinweis das ich mir jetzt mal mehr Zeit nehmen würde und wenn ich den erwische er sich warm anziehen kann.
Hat geholfen bis jetzt.
Die Sache mit der Egge und der Kamera wäre meine nächste Idee gewesen, so kann man gleich gucken fahren wer es war, denn den Reifen muss er definitiv noch wechseln :lol:
„ Wer bewirkt, dass dort, wo bisher ein Halm wuchs, nun mehr zwei Halme wachsen, der hat mehr für sein Volk getan als ein Feldherr, der eine Schlacht gewann“ (Friedrich der Grosse)

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Re: "Wer fährt immer über meine Felder ?"

Beitragvon 777 » Sa Mai 28, 2016 22:06

mach ein Schild, hab ich an den Forstzäunen angebracht ( seitdem ist mir keiner mehr übern Zaun gestiegen, zuvor wurde er von Schwammerljägern hochgehoben , niedergedrückt :x )
mit dem Hinweis....Betretungsverbot....zB. bei mir nach § 29 Bay. W G, hier wachsen Sämlinge u Pflanzen !

es gibt für Ldw-Forstl. Nutzflächen das allg. Betretungsrecht, aber es gibt auch Ausnahmen, die wären zB. bei mir die gezäunte Fläche, bei der Nutzfläche ist es die Vegetationszeit !

daher dürfte auch kein Hundekot in den Wiesen sein !

auch mein Nachbar, der selbst Landwirt ist, hat sich über meine Zaunschilder aufgeregt, er will dort auch rein :roll: (Betretungsrecht) regt sich aber über Hundekot in den Wiesen auf :wink:

Solidarität, Verständnis für Andere :?:
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Re: "Wer fährt immer über meine Felder ?"

Beitragvon marius » So Mai 29, 2016 22:05

Tritium hat geschrieben:Ein herzliches "Hallo!" an alle Foristinnen und Foristen !

Zunächst einmal danke ich für dieses Forum hier, sowie für die oft interessanten und auch hilfreichen Beiträge !

Ich habe das Internet bzgl. des oben genannten Betreffs schon durchsucht, aber ich wollte mich in dieser Angelegenheit hier zu Worte melden.
Vielleicht kennt der eine oder andere dasselbe Problem:

1. Man macht sich die Mühe, seine Felder zu bestellen, sei es für Getreideanbau, sei es für Greeningmaßnahmen, sei es für Blühflächen auf schattigen "Steinäckern" an Waldrändern, etc.pp. und versucht sein Bestes, den Betrieb am Laufen zu halten.

2. Macht man dann regelmäßig seine kleine Rundfahrt, um die Äcker zu kontrollieren, sieht man, dass wieder einmal mehr "jemand" mit einem großen Traktor, Auto (vermutlich Geländewagen) und/oder Quad durch meine Felder gefahren ist; selbst wenn 20 Meter weiter ein regulärer Feldweg verläuft.
Des Öfteren sind auch am Ackerrand Holz- oder Gartenabfälle abgeladen worden, die ich dann wieder wegräumen muss.

Nun meine Frage:
Was kann man da tun ?


Ich kenn diese Typen. Die fahren durch Schläge schmeissen Bierflaschen in Grundstücke oder ihre Hunde kacken in die Wiesen was sie schlicht liegen lassen. Kein Respekt vor fremden Eigentum. In diesen Fällen fahre ich etwas größere Geschütze auf.
Zu deinem konkreten Fall mit dem unbefugten befahren des Grundstücks :
Ich hatte damals ich glaub das waren mehrere 3 oder 4 cm dicke Bretter und mit mehreren ich meine 100er Nägel ( Spitze abgesägt damit keine Fußgänger Schaden nehmen können ) ausglegt. Bei einem Tritt darauf darf nichts passieren auch wenn ein 100 kg Koloss drauftritt, deshalb Nägel mit einem höheren Durchmesser verwenden und die Spitze absägen. Kommt jedoch ein Fahrzeug sind die Reifen im Nu platt. Das präparierte Brett natürlich an Ort und Stelle in Erde eindecken und tarnen.
Wenn sich dann jemand meldet wegen Schadensersatz weisst du natürlich von nichts. Deshalb die Nägel nur mit Handschuhen anfassen sowie keine DNA am Brett hinterlassen.
Bei mir hatte der Spuk nach mehreren ausgelegten Brettern ein schnelles Ende und bis heute ist Ruhe.

Aber : Unter Umständen und realistisch betrachtet kann es ein größeres Problem geben was mir zum Glück nicht passiert ist. Der geschädigte Täter kann aus Wut das Brett ins Grundstück schmeisen und du fährst mit deinem Schlepper selber rein. Deshalb die genannte Wegfahrsperre nur im Winter oder bei abgeernteten Schlägen auslegen + tägliche Kontrollfahrt.

Weil wir schon dabei sind :
Was Hundekacke in den Wiesen betrifft gibt es ebenfalls ein gutes Mittel. Schilder mit gutgemeinten Appellen werden von Hundehalter schlicht weggerissen oder nicht beachtet.
Ich hab damals ein selbst angefertigtes, wetterbeständiges, Schild bei Nacht und Nebel angebracht, mit der Aufschrift :
Vorsicht : ausgelegte Giftköder. Dann war auch dieses Problem damals gelöst.
marius
 
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Re: "Wer fährt immer über meine Felder ?"

Beitragvon Gigasgagasmann » Mo Mai 30, 2016 0:35

marius hat geschrieben:Weil wir schon dabei sind :
Was Hundekacke in den Wiesen betrifft gibt es ebenfalls ein gutes Mittel. Schilder mit gutgemeinten Appellen werden von Hundehalter schlicht weggerissen oder nicht beachtet.
Ich hab damals ein selbst angefertigtes, wetterbeständiges, Schild bei Nacht und Nebel angebracht, mit der Aufschrift :
Vorsicht : ausgelegte Giftköder. Dann war auch dieses Problem damals gelöst.


Ist sogar legal:
http://www.augsburger-allgemeine.de/lan ... 37271.html
http://www.derwesten.de/staedte/dortmun ... 62744.html
Gigasgagasmann
 
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Re: "Wer fährt immer über meine Felder ?"

Beitragvon steyrer188 » Mo Mai 30, 2016 5:52

Hallo!
Diese Mode,wegen Kreisen ins Feld ziehen mit dem Auto,bzw.Müll abladen,da hilft nur ein Reifen oder Ölwannen-Schaden sonst gar nichts!

mfg steyrer188
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Re: "Wer fährt immer über meine Felder ?"

Beitragvon Hauptmann » So Okt 23, 2016 15:07

Hallo,
bei mir ist das Thema mit den Drecks-Kötern immer noch aktuell. Bin zwar Hundehasser aber wirklich Giftköder auslegen würde ich nie. Diese Schilder finde ich gut. Gibt es die irgendwo fertig zu kaufen?
Deutschland ist durchgeknallt.
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Re: "Wer fährt immer über meine Felder ?"

Beitragvon Ferengi » So Okt 23, 2016 15:22

Besorg dir rosa Lebensmittelfarbe, etwas Weizen, und färbe den Weizen damit.
Sieht aus wie Ratttengift, ist aber keine Gefahr fürs Tier.
Denn die Hunde können nichts dafür das ihre Herrchen so strunzendoof und ignorant sind!

Warnaufkleber liegen in jeder Packung Rattengift drin.
Wenn du welche haben willst, guck ich morgen mal ob ich noch welche habe.
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Re: "Wer fährt immer über meine Felder ?"

Beitragvon eichbaum18 » So Okt 23, 2016 15:46

Moin
ich bin ja gern derb...aber wer schon einmal ein Tier über Tage an dem Rattengift eingehen gesehen hat wie ich, der droht nicht mal mit solchen Methoden.
Es reicht meist,mal einen Vormittag den Grundstücksbesitzer zu geben und derb gegen die "Hundewanderer" aus zu teilen
die Besitzer suchen sich dann lieber "freundlichere Reviere"
Gruss
Christian
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Re: "Wer fährt immer über meine Felder ?"

Beitragvon Ferengi » So Okt 23, 2016 16:00

eichbaum18 hat geschrieben:Moin
ich bin ja gern derb...aber wer schon einmal ein Tier über Tage an dem Rattengift eingehen gesehen hat wie ich, der droht nicht mal mit solchen Methoden.



Gegen Ratten muss man mit aller Härte vorgehen!

Ich finde drohen alle mal besser als kranke Rinder zu haben,
oder massenweise Futter entsorgen zu müssen.
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Re: "Wer fährt immer über meine Felder ?"

Beitragvon eichbaum18 » So Okt 23, 2016 16:08

Moin Ferengi
völlig richtig,das wird man aber kaum durch giftköder im Freien machen
noch dazu auf Flächen,die stark begangen werden
in silos etc,wo diese Pest wirklich aktiv ist,Feuer frei
mein Kater ist nach 5! Tagen elendig verreckt,seit der Geschichte würd ich da eher rabiat auf einen Bauern mit solchem Tatendrang reagieren

Gruss
Christian
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Re: "Wer fährt immer über meine Felder ?"

Beitragvon Fassi » So Okt 23, 2016 16:28

Dann viel Spaß nächstes Frühjahr. Ist quasi ne Routinearbeit im Ackerbau so Feldmäuse zu bekämpfen.

Gruß
PS: Such dir nen fähigen Tierarzt, unser Hund hat die Vergiftung überlebt.
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: "Wer fährt immer über meine Felder ?"

Beitragvon eichbaum18 » So Okt 23, 2016 17:27

Moin Fassi
haben wir auch gehofft, aber 800 euro später war der wicht doch tot
bei uns wurde eine woche später im amtsblatt vor wild gelegten giftködern(hackfleisch plus rattengift) gewarnt
ich habe btw absolut nichts gegen gezielte massnahmen,solange die Anwohner vorher gewarnt werden
von Bauern oder der Gemeinde,aber wer das auf eigene Kappe veranstaltet,sollte wenigstens bei den Folgen dann auch offen dazu stehen
Gruss
Christian
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Re: "Wer fährt immer über meine Felder ?"

Beitragvon Hauptmann » Mo Okt 24, 2016 10:20

Ferengi hat geschrieben:
eichbaum18 hat geschrieben:Moin
ich bin ja gern derb...aber wer schon einmal ein Tier über Tage an dem Rattengift eingehen gesehen hat wie ich, der droht nicht mal mit solchen Methoden.



Gegen Ratten muss man mit aller Härte vorgehen!

Ich finde drohen alle mal besser als kranke Rinder zu haben,
oder massenweise Futter entsorgen zu müssen.


Am besten wäre es schon die Hundebesitzer ordentlich zu rasieren. Die Hunde können ja nix dafür.
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Re: "Wer fährt immer über meine Felder ?"

Beitragvon Ferengi » Mo Okt 24, 2016 11:16

eichbaum18 hat geschrieben:bei uns wurde eine woche später im amtsblatt vor wild gelegten giftködern(hackfleisch plus rattengift) gewarnt



So einer dürfte mir nicht in die Finger kommen! :evil: :evil: :evil:
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Re: "Wer fährt immer über meine Felder ?"

Beitragvon Bremerland » Mo Okt 24, 2016 12:58

Hallo zusammen,

das mit den Schildern hatte ich so ausgelegt, daß man Schilder ausbringt ohne Gift. Die Schilder wird kaum ein Köter fressen. Und der mit Lebensmittelfarbe eingefärbte Weizen bringt keine Tiere um. Aber die Hunde-in-die-Gegend-Kackenlasser ohne Sammeltütchen werden sicherlich ihren Hund anleinen. Tiere (Nutz- und Lieblingstiere) vergiften geht gar nicht, da sind sich wohl alle einig. Nur bei Rattenbefall bringe ich genug blaues "Futter" in entsprechenden Köderboxen aus (am Haus, im Hof). Wobei auf dem Hof Kater und Katze ihren Job sehr gut machen und Ordnung und Sauberkeit ihren Teil dazu beitragen.

Und für diejenigen, die die durch fremde Äcker fahren würde ich eine vorhandene sumpfige Stelle ganz famos herrichten, vielleicht mit einem Güllefaß voll Wasser und schön tief in den Boden gesteckten Lanzen. Jedes Fahrzeug, das auf dem Bodenblech aufliegt muß herausgezogen werden (Mal angenommen der hat keine Seilwinde und es gibt keinen nahen Fixpunkt). Und bei besonders frechen Zeitgenossen kann man gerade mal keine Zeit haben, tut mir leid, die Hydraulik vom Trecker ist leider defekt oder man reißt ihm die Abschleppöse raus oder hebt das Auto mit der Ballengabel an, da gibt es doch jede Menge Gestaltungsspielraum. Da kann man wunderschön seine Wut kurieren, eine gut versteckte Videokamera kann für einen selbst den Genuß sicherlich noch erhöhen.

Schöne Grüße
Michael
Wir können nicht einfach von unseren Naturschutzregeln abweichen, nur weil das ein paar hunderttausend Menschen vor dem Hungertod bewahren könnte.
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