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Wer hat Erfahrungen in der Vertrags-Färsenaufzucht?

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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19 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Wer hat Erfahrungen in der Vertrags-Färsenaufzucht?

Beitragvon Fortschritt » Di Aug 03, 2010 8:13

Panic hat geschrieben:Wenn der Milchviehhalter an der Färsenaufzucht kein Geld verdient, kann es ein anderer auch nicht. Alle Färsenaufzüchter die ich kenne ( i.d.R auslaufende Betriebe) machen das 1 bis 2 Jahre und stellen dann um auf Mast, da das die einfachere und kostengünstigere von zwei unrentabelen Nutzungsmöglichkeit des Restgrünland ist!


Kann man so pauschal auch nicht stehen lassen,wie schon geschrieben,haben wir 70% Dauergrünland,was sich gut zur Schnittnutzung eignet,wir machen ausschließlich Stallhaltung!
Die Güstrate ist wohl zu hoch,wir machen 3Mischungen(Mischwagen aus der Milchviehhaltung noch vorhanden),so daß wir nach Futterberechnung,Empfehlung die Gruppen füttern,natürlich die tragenden dann nur noch mit 10% Mais zu 90%Grassilage,die Absetzer natürlich energiereicher...................
Es sind dann trotzdem immer einige,die wohl doch leicht verfetten,und es dadurch wohl auch mal sterilitäten gibt,wir haben eben auch mal Färsen die mit 23Mon. verkauft werden und besser in Kondition stehen wie einige mit 26mon.!
Insgesamt können wir doch konzentrierter die Sache betreiben,als die doch meist arbeitsmäßig überlasteten Milchviehhalter,normalerweiser auch Geld mit verdienen...
Es ist nun so das die Abschreibungen zwar drauf gehen,Gewinn minusrunden da sind,und ein geringer Geldüberschuß bleibt.

Es stellt sich schlicht und ergreifend die Frage,sollte ich es in KAUF nehmen weiter von den Abschreibungen zu leben,oder doch mindestens 100 oder 150Euro pro Färse mehr einzufordern,würden die Betriebsprämien bei mir auf null fallen,müßt ich sofort 350Euro mehr einfordern,oder aufgeben!

Die Alternative Mast paßt nicht zum hohem Grünlandanteil,einsparungen der Besamung,durch einen Deckbullen passen nicht zur Erwartungshaltung des Milchviehhalters,ectr.

Mfg Hermann
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Re: Wer hat Erfahrungen in der Vertrags-Färsenaufzucht?

Beitragvon Haners » Di Aug 03, 2010 9:21

Hallo,

sag mal wieviel bekommst du pro aufgezogenen Tag durchschnittlich. Hab hier Preise im Kopf schwirren von 1,4€ - 1,5€ je Tag.

Du kommst glaub ich auf 1,2/1,3€ Tag oder?

Auf jeden Fall würde ich mit dem Vertragspartner reden, bringt ihm nix und Dir nix wenn du in 1-2 Jahren die Tore schließt und du deine Flächen evtl. einen anderen verpachtest und er muss entweder selbst aufziehen oder höhere Transportkosten auf sich nehmen....
Reden hilft manchmal
:wink:
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Re: Wer hat Erfahrungen in der Vertrags-Färsenaufzucht?

Beitragvon Ernstfried » Mi Aug 04, 2010 11:05

@ Fortschritt

Du hast hier im Forum um Rat gebeten. Den bekommst Du nun. Dabei ist mir klar: Auch Ratschläge sind Schläge. Aber mir kommt es so vor, dass Du ein bisschen zuviel auf "die anderen" schimpfst, und zu wenig bereit bist, Dir über Deine eigenen Fehlentscheidungen klar zu werden. Du wirst aber etwaige Fehler nur dann korrigieren könne, wenn Du zuvor überhaupt erkannt hast, dass Du Fehler gemacht hast. - Wenn Du keine Fehler gemacht hast, schimpf bitte weiter. Es wird Dir nur nichts helfen. Ausser dass Du vielleicht einen Herzinfarkt bekommst.

Niemand kritisiert, dass Du mit Aufgabe des Melkens die Arbeit/Muße-Entscheidung etwas zugunsten Muße verschoben hast. Du hast dafür ja auch nach 40 Arbeitsjahren gute Argumente.

Die Frage ist doch, wie Du Deinen ja von der Substanz doch ganz passablen Betrieb wirtschaftlicher gestalten kannst.

Ein paar Überlegungen dazu sind hier schon vorgetragen worden.

Weitere:
Du bewirtschaftest 60 ha und fütterst 85 GV. Das Verhältnis ist ja ziemlich eng, wie bei den Ökos.
Evt. zu teuer gepachtete Flächen weggeben, und nur noch Eigenland bewirtschaften.
Die Rinderhaltung im Tiefstall beenden, und den Tiefstall (mit nahegelegenem Grünland) an Pferdeleute vermieten.

Sag doch mal, etwas genauer, wo im LK OHZ (also welche Gemeinde) Dein Betrieb ist. Ich kann Dir vielleicht noch ´nen anderen Vorschlag machen.
Mir sind Leute lieber, die "mir" und "mich" verwechseln, als "mein" und "dein"
Ernstfried
 
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Re: Wer hat Erfahrungen in der Vertrags-Färsenaufzucht?

Beitragvon Fortschritt » Mi Aug 04, 2010 16:21

@Ernstfried,sicher können Ratschläge auch mal Schläge sein,meine Fragestellung traf ich in der Hoffnung einen wirklich ebenfalls activen Färsenaufzüchter hier im Forum zu treffen,vielleicht eben hier aus dem Norden,das war wohl wunschdenken,es gibt halt noch nicht viele davon,geschweige denn sind sie hier activ!

Das ich aus Arbeitsmangel noch an zusätzlich beschäftigung denke,dem ist nicht so,ja ich genieße an manchen Tagen den relaxen Tagesablauf,allerdings habe ich auch mal harte Tage ,Silagebereitung,Bodenbearbeitung ,ectr...

ICH bewirtschafte 51ha,keine 61 mehr,werde auch in den nächsten 3 Jahren noch 11ha los,alles nicht überteuert gepachtet(Altverträge)
Wenn ich Besuch vom Zuchtinspektor bekomme,betont er das meine Tiere durchaus gut ,und altersgerecht entwickelt sind,so weit so gut,deswegen werde ich auch erstmal weitermachen,an kleinen Schrauben drehen,es wird ja noch ein Geldüberschuß erwirtschaftet,zwar auf kosten der Abschreibung..
Von den 15 ha Ackerland werden 8,5ha ab Feld verkauft,du siehst die Fläche schrumpft schon erheblich,ich sehe keinen Überhang,außer man macht irrigerweise noch einen 4Schnitt,aber 3gehen drauf,überwiegend Altnarben......

Pferde sind genug im Dorf,werde mich nicht mit Pferdehaltern abgeben,eher eine Photovoltaik bauen,,,,,

Erstmal danke für die Ratschläge,man muß leider immer wieder mal feststellen,das man betriebliche und persönliche Situationen hier nicht korrekt darlegen kann,bzw. es halt oft falsch eingeschätzt wird,aber das ist denn so................Mfg Hermann
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