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Wie bearbeite ich steinige Böden richtig?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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44 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Wie bearbeite ich steinige Böden richtig?

Beitragvon Falke » So Mai 01, 2016 16:49

@ Staffelsteiner
frage-wie-stelle-ich-bilder-ein-die-sofort-sichtbar-sind-t60366.html

A.
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Re: Wie bearbeite ich steinige Böden richtig?

Beitragvon Terreblanche » Mi Mai 04, 2016 21:59

Pflügen (natürlich nicht zu tief) muß nicht unbedingt verkehrt sein auf steinigen Böden.
Das Schlimmste ist, man grubbert viel und flach mit schmalscharigem Gerät. Dann reisst man alle Steine nach oben und den Grund hat man unten.
Nach dem Pflügen säen mit Frontpacker, der die Steine wieder reindrückt und Kreiseleggenkombi geht gut. Die Kreiselegge kann man nach Pflug etwas flacher laufen lassen, als nach Grubber.
Flügelschargrubber mit Hohlscheiben bringt am wenigsten Steine hoch, aber pfluglos mach ich nicht mehr.
Ich zerschlag die meisten meiner vielen Steine mit nem großen Hammer. Ich hab den immer dabei und hämmer immer wieder mal 10- 15 min. an steinigen Stellen rum, bis die Puste ausgeht. Geht da, wo ich Muschelkalk hab sehr gut. Wo Bundsandstein ist natürlich nicht, da lese ich ab.

Vom Steine klopfen wird deine Brust ausserdem gestählt und dein Hof wird nicht frauenlos verwaisen. 8)
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Re: Wie bearbeite ich steinige Böden richtig?

Beitragvon Wini » Do Mai 05, 2016 20:44

Wir lesen alle Jahre Glücks-Steine und bessern damit u.a. Wege aus:
Am Schinderbuckel.JPG
Am Schinderbuckel.JPG (141.68 KiB) 2145-mal betrachtet


Ein gewisses Quantum an Steinen sollte immer an der Oberfläche verbleiben, um die Feuchtigkeit zu speichern.

Wege ausbessern mit Lesesteinen.JPG
Wege ausbessern mit Lesesteinen.JPG (143.76 KiB) 2145-mal betrachtet


Hier nochmal ein Detailblick auf echten fränkischen harten Muschelkalk:
Fränkischer Muschelkalk.JPG
Fränkischer Muschelkalk.JPG (138.47 KiB) 2145-mal betrachtet


Das ist nur was für echte, harte Typen, nix für Löss-Lehm-Weicheier.

Gruß
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Re: Wie bearbeite ich steinige Böden richtig?

Beitragvon Grenzwächter » Do Mai 05, 2016 21:35

:shock: du solltest in deiner Fruchtfolge mal den Steinbruch einplanen da steckt noch Potential in deinem Flächen :mrgreen: :prost:
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Re: Wie bearbeite ich steinige Böden richtig?

Beitragvon bauer hans » Fr Mai 06, 2016 13:03

T5060 hat geschrieben:Für die Grabinschrift wird ein gelasertes Edelstahlblech dran genietet.


und was wird draufstehen 8)
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Wie bearbeite ich steinige Böden richtig?

Beitragvon T5060 » Fr Mai 06, 2016 15:55

@wini - du sparst wenigstens das Geld fürs Kalken

@bauer_hans : Du warst das Salz in der Suppe !

Übrigens wurde mir gestern berichtet, als man vor einem Jahr bei K+S erfuhr,
ich sei verstorben, war man nicht entzückt, weil die Brut die als Erben hinterher käme, noch schlimmer sei. :mrgreen:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Wie bearbeite ich steinige Böden richtig?

Beitragvon Staffelsteiner » Sa Mai 07, 2016 16:54

Jetzt klappt es....
Danke für Eure Hilfen!
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Re: Wie bearbeite ich steinige Böden richtig?

Beitragvon Bison » Sa Mai 07, 2016 22:00

Staffelsteiner hat geschrieben:Im Verkleinern liegt nicht das Problem...sondern:
Wie kann ich das Bild in den LT einstellen?


So, nachdem jetzt ein Experte hier ist: ein Versuch:

Anmerkung:
Schade, dass es nicht in Hochauflösung geht, sonst würde ich zum zoomen auffordern......,

nur eines noch: Die "großen Brocken" beginnen in 20cm Tiefe! (-Dann sind es reine Steinschichten....)



Alter Schwede!!!
Respekt wer solche Steinbrüche bewirtschaftet...
wie sind die Erträge in so einem Steinbruch? Verschleiß ohne ende oder?
Kann da überhaupt noch was wachsen???
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Re: Wie bearbeite ich steinige Böden richtig?

Beitragvon agrarflächendesigner » So Mai 08, 2016 11:55

Hallo zusammen,

Flügelschargrubber holt ja nur steine hoch, aber was macht die Scheibeneege?
Hab hierbisher sehr unterschiedliche meinungen gehört...

grüße
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Re: Wie bearbeite ich steinige Böden richtig?

Beitragvon Einstein88 » So Mai 08, 2016 12:17

Scheibengeegt haben wir am Anfang auch. Der Verschleiss war extrem gross und die Lager haben nicht lange gehalten. Heute arbeiten wir mit einem Flachgrubber. Der hat keine Lager, die verschleissen können. Steine werden zwar an die Oberfläche manchmal gezogen, aber, es gibt bei uns soviele, dass selbst ein Auflesen sinnlos ist. Pflügen geht bei uns gar nicht, es sei denn, dass man bereit ist, ständig die Verschleissteile zu wechseln. Gesät wird bei uns mit einer JD 750A mit Scheiben. Die letzten Scheiben haben ungefähr 600 ha gehalten. Die Säleistung pro Stunde ist nicht sehr gross, weil man die Geschwindigkeit immer drosseln muss, weil die Maschine sonst noch mehr Verschleiss hat.
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Re: Wie bearbeite ich steinige Böden richtig?

Beitragvon Staffelsteiner » Mo Mai 09, 2016 8:36

Bison hat geschrieben:
Staffelsteiner hat geschrieben:Im Verkleinern liegt nicht das Problem...sondern:
Wie kann ich das Bild in den LT einstellen?


So, nachdem jetzt ein Experte hier ist: ein Versuch:

Anmerkung:
Schade, dass es nicht in Hochauflösung geht, sonst würde ich zum zoomen auffordern......,

nur eines noch: Die "großen Brocken" beginnen in 20cm Tiefe! (-Dann sind es reine Steinschichten....)



Alter Schwede!!!
Respekt wer solche Steinbrüche bewirtschaftet...
wie sind die Erträge in so einem Steinbruch? Verschleiß ohne ende oder?
Kann da überhaupt noch was wachsen???



Das frage ich mich immer selber....
Wie da überhaupt noch etwas wachsen kann??
In jedem Fall heisst es da: dicker säen! - denn mit mind. 20 Prozent Ausfall ist zu rechnen......
Wenn es aber in der Zeit der Langtage und Sommerhitze ca 3 - 4 Wochen nichts regnet, kann man sich nahezu das Dreschen sparen, weil der Druschlohn mehr kostet, als der Ertrag bringt.
Deshalb: Die Intensität verhalten fahren, denn: Was ich nicht raus fahre, muss ich nicht ernten.....

Der Verschleiß ist enorm, aber nicht wegen Abrieb wie beim Sand und Kies, sondern wegen Reparaturen (Materialbrüche)

Das allerbeste Material und die robusteste Maschine reicht leider manchmal nicht aus........

Reparaturen kosten Geld/Zeit und Nerven.....

Ich panzere die Zinken und Schare zwar mit speziellen Röhrchendrähten mit Wolfram/Chromkarbiden auf.... Halten wirklich entschieden länger , aber der Draht ist auch nicht billig, auch wenn ich diesen günstig kaufe.....

Alle Jahre beginnt die Materialschlacht neu....

Probierte mal Arbeitswerkzeuge (Schare) mit aufgelöteten Widia-Platten: Die würden nochmal länger halten, wenn , ja wenn diese sich nicht regelmäßig von der Lötverbindung lösten - und weg sind sie...- wegen der Dauerschlagbeanspruchung. Und außerdem kommen sie noch viel teurer!

Wenn ich säe ist in jedem Fall ein Höllenlärm, Nachts sieht man manchmal Funken, Wenn die Kabine nicht voll zu ist , kann man mit Gehörschäden rechnen...

(Hatte aber ein Beethoven auch schon.... :roll: :mrgreen:
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Re: Wie bearbeite ich steinige Böden richtig?

Beitragvon Holmer 91 » Mo Mai 09, 2016 11:59

Hallo,

wäre beisolchen verhältnissen wie bei staffelsteiner ne zinkensämschine nicht besser geeignet?
Die brocken könnte man ja fast schon mit nem alten rübenkorb absammeln.

Mfg, Holmer
"... Kühe sind schon auch ganz cool, aber Schweine sind halt einfach geil."
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Re: Wie bearbeite ich steinige Böden richtig?

Beitragvon Bernhard B. » Mo Mai 09, 2016 15:01

Es gibt mehrere Möglichkeiten sinnvoll solche Flächen zu bewirtschaften:

1.) mechanische Steinsammler. Es muss nicht immer Handarbeit sein und die Geräte machen echt gute Arbeit

2.) Anbau von Klee- oder Ackergras. Das kannst Du 5 Jahre lang problemlos machen, im 6. Jahr Getreide oder Mais und dann wieder 5 Jahre Kleegras. So umgehst Du die Dauergrünlandentstehung durch die 5 jährigkeit von Kleegras. Und das steinelesen ist nur alle 5 Jahre erforderlich.

3.) Hast Du Dauergrünlandflächen welche umbruchfähig und weniger steinreich sind? Falls ja, wäre diese steinreiche Ackerfläche ideal als Ansaatfläche für genehmigten Dauergrünlandumbruch geeignet. Aus Wiese wird Acker und aus diesen Acker wird Wiese ...

4.) Brachfläche für Greening - ökologische Vorrangfläche
Für jedes Problem gibt´s auch die passende Lösung - man muß sie nur finden!
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Re: Wie bearbeite ich steinige Böden richtig?

Beitragvon motzlarerbauer » Di Mai 10, 2016 15:58

Man kann die Flächen auch mit Steinfräsen/Steinbrechern durcharbeiten (lassen). Arbeitstiefe so 20 cm.

Dann dürfte man die nächsten Jahrzehnte Ruhe haben, solange man daraufhin flach arbeitet mit Scheibenecke oder so.
Gut kostet natürlich erst mal ein paar Euro, aber wenn man Verschleiß usw. gegen rechnet vielleicht interessant?!?
Wer Bier trinkt,
unterstützt die Landwirtschaft :prost:
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Re: Wie bearbeite ich steinige Böden richtig?

Beitragvon Lonar » Di Mai 10, 2016 19:28

Bernhard B. hat geschrieben:2.) Anbau von Klee- oder Ackergras. Das kannst Du 5 Jahre lang problemlos machen, im 6. Jahr Getreide oder Mais und dann wieder 5 Jahre Kleegras. So umgehst Du die Dauergrünlandentstehung durch die 5 jährigkeit von Kleegras. Und das steinelesen ist nur alle 5 Jahre erforderlich.


Hoffentlich liest dein Lohnunternehmer nicht mit...
Das schockt nicht so ganz wenn ein Stein die Messertrommel vom Häcksler zerlegt.
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