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Wie denkt der Erzeuger über Handelsmarken?

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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28 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Wie denkt der Erzeuger über Handelsmarken?

Beitragvon Lonar » Fr Sep 08, 2017 11:08

Wieder was dazu gelernt, ich dachte immer Kerrygold= Premiummarke der Kerry Group.
Landliebe ist aber von Friesland Campina die Premiummarke ;-)
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Re: Wie denkt der Erzeuger über Handelsmarken?

Beitragvon Welfenprinz » Fr Sep 08, 2017 11:12

Oh,und ich dachte Landliebe wäre die REWE Eigenmarke.
Tschulligung. -:)
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Wie denkt der Erzeuger über Handelsmarken?

Beitragvon Welfenprinz » Fr Sep 08, 2017 11:19

Aber bei kerrygold habe ich mich zum Glück nicht geirrt.

“Ornua wurde 1961 als Irish Dairy Board gegründet, um im Auftrag seiner Partner, der irischen Milchbauern und Molkereien, Milchprodukte im Ausland zu vermarkten.[1] Inzwischen gehen Exporte in über 70 Länder und Ornua ist der größte Exporteur der irischen Nahrungsmittelindustrie.

Als wesentliches Marketinginstrument hat die IDB die Marke Kerrygold geschaffen, unter der irische Milchprodukte international vertrieben werden. Vorreiter war die Kerrygold-Butter.“

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Ornua

Etwas vergleichbares gibts in Deutschland nicht,oder?

Cerebro hat eben auch recht,bzw weist auf etwas wichtiges hin: die Kosten eine Marke zu entwickeln und zu pflegen. Wenn eine Abfüllananlage läuft und ausgelastet ist,ist das ja auch schon mal ganz gut für die Rentabilität.
Und ich nehme an nur die grossen Molkereikonzerne schaffen es für jede Verwertungsrichtung von Joghurt bis Hartkäse eine eigene Marke zu schaffen,oder?
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Re: Wie denkt der Erzeuger über Handelsmarken?

Beitragvon LUV » Fr Sep 08, 2017 11:29

Ich sehe das eigentlich eher wie im Gemüsehandel. Der Erzeuger gibt es beim Großmarkt ab und die Gemüsehändler verkaufen es als IHRE Marke....der Erzeuger kann doch über den Umsatz froh sein. Er könnte die Vermarktung auch komplett selbst machen, warum macht er es nicht?
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Wie denkt der Erzeuger über Handelsmarken?

Beitragvon T5060 » Fr Sep 08, 2017 11:43

Bei "süßspeisen", Softdrinks", Brotaufstrich, Dressings und Käse kann man sich über Geschmack und Zutaten als Marke besser abgrenzen.
Bei der klassischen weißen Linie wird das schon schwieriger, wobei die auch immer unwichtiger wird.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Wie denkt der Erzeuger über Handelsmarken?

Beitragvon Lonar » Fr Sep 08, 2017 12:17

Welfenprinz hat geschrieben:Aber bei kerrygold habe ich mich zum Glück nicht geirrt.

“Ornua wurde 1961 als Irish Dairy Board gegründet, um im Auftrag seiner Partner, der irischen Milchbauern und Molkereien, Milchprodukte im Ausland zu vermarkten.[1] Inzwischen gehen Exporte in über 70 Länder und Ornua ist der größte Exporteur der irischen Nahrungsmittelindustrie.

Als wesentliches Marketinginstrument hat die IDB die Marke Kerrygold geschaffen, unter der irische Milchprodukte international vertrieben werden. Vorreiter war die Kerrygold-Butter.“

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Ornua

Etwas vergleichbares gibts in Deutschland nicht,oder?

Cerebro hat eben auch recht,bzw weist auf etwas wichtiges hin: die Kosten eine Marke zu entwickeln und zu pflegen. Wenn eine Abfüllananlage läuft und ausgelastet ist,ist das ja auch schon mal ganz gut für die Rentabilität.
Und ich nehme an nur die grossen Molkereikonzerne schaffen es für jede Verwertungsrichtung von Joghurt bis Hartkäse eine eigene Marke zu schaffen,oder?


Die Kosten der Markenpflege und Entwicklung sind ja schon da für die 10% Premiumanteil. Weil die Kosten auf diesen Anteil umgewälzt werden ist die Markenware um einiges teuerer und schafft es deshalb nicht aus der Nische.
Die Butter ist nicht von heute auf morgen knapp geworden. Das hat auch was mit der streichfähigkeit zu tun, die sich in den letzten 2 Jahren extrem verbessert hat.
Meiner Meinung nach ist das ein gutes Beispiel für Innovation und ihre folgen.
Die Auslastung der Abfüllanlage hat nichts mit der Verpackung zu tun.;-) Mittlerweile ist es ja möglich innerhalb von kürzester Zeit die Abfüllanlage von Standart nach Gvo-frei und Bio umzustellen.
Wir sind ja heute auch da von weg das die Milcherzeugung immer alle Verwertungsrichtungen zu 100% auslasten muss. Die Milch geht in die Linien mit der besten Wertschöpfung.
Deutschland hat meines Wissens nur die Cma gehabt. Mittlerweile haben fast alle größeren Molkereien Tochtergesellschaften in verschiedenen Ländern. Pulver geht vorzugsweise nach Asien. Käse geht nach Südeuropa und spezialitäten gehen nach Amerika zu der Cheddarfressern ;-).
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Re: Wie denkt der Erzeuger über Handelsmarken?

Beitragvon Lonar » Fr Sep 08, 2017 12:19

LUV hat geschrieben:Ich sehe das eigentlich eher wie im Gemüsehandel. Der Erzeuger gibt es beim Großmarkt ab und die Gemüsehändler verkaufen es als IHRE Marke....der Erzeuger kann doch über den Umsatz froh sein. Er könnte die Vermarktung auch komplett selbst machen, warum macht er es nicht?

Die Elo und Mählmann haben ihre eigenen Marken :mrgreen:
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Re: Wie denkt der Erzeuger über Handelsmarken?

Beitragvon LUV » Fr Sep 08, 2017 12:22

Lonar hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:Ich sehe das eigentlich eher wie im Gemüsehandel. Der Erzeuger gibt es beim Großmarkt ab und die Gemüsehändler verkaufen es als IHRE Marke....der Erzeuger kann doch über den Umsatz froh sein. Er könnte die Vermarktung auch komplett selbst machen, warum macht er es nicht?

Die Elo und Mählmann haben ihre eigenen Marken :mrgreen:


Mählmann erzeugt im Gegensatz zu Meyer aber auch selber......
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Re: Wie denkt der Erzeuger über Handelsmarken?

Beitragvon Frankenbauer » Fr Sep 08, 2017 19:30

Welfenprinz hat geschrieben:Oh,und ich dachte Landliebe wäre die REWE Eigenmarke.
Tschulligung. -:)



Beides ist falsch: Der Name Landliebe gehört einer Person, diese hat ihn groß gemacht und im Bereich Weiße Linie an Friesland- Campina verleast. Konfitüre kommt von Zentis, Käse von Champignon? und Eis von R&R und seinem Partner Nestle.

Gruß

Werner
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Re: Wie denkt der Erzeuger über Handelsmarken?

Beitragvon marius » Sa Sep 09, 2017 9:16

Die eigenen Handelsmarken sind meistens schon Top Waren.
Aldi, EDEKA und Co haben doch klar angekündigt das sie in Kürze nur noch Tierschutzprodukte also ( z.b. Laufstall mit Auslauf ) und gentechnikfrei für Milch und Fleisch verwenden werden für ihre Eigenmarken.
Der Preis wird dennnoch günstig sein da sie ihre Macht gegen die Anbieter natürlich ausspielen werden.
Eigenmarken müssen und werden immer billig sein.

Ist doch dasselbe wie bei euren Programmen OM, QS, Milkmaster und ähnlicher Quatsch den ihr abgeschlossen habt.
Wenn es erstmal alle eingeführt haben habt ihr zwar deutlich mehr Vorschriften, Bürokratie und Kontrollen an der Backe, aber natürlich keinen Presivorteil mehr weil es ja alle Molkereien eingeführt haben oder einführen werden.
Es gibt dann nur eine Lösung :
Somit folgt die nächte, noch strengere Stufe : Milkmaster 2, gefolgt von Milkmater 3, usw.
Bei QM soll es ja schon die Stufe 2.0 geben, da folgt halt dann die Stufe QM 3.0, QM 4.0, usw.
Dieses Rad dreht sich immer weiter.
Naja, aber solange die Erzeuger vor ihren Molkereien brav kuschen und alles umsetzen.... :mrgreen:
Ich glaub nicht das die importierte Milch aus Osteuropa die schlicht in die hiesige Milch mit reingemischt wird, überhaupt ein freiwilliges Programm oder den Status gentechnikfrei aufweisen kann.

Nunja. Da kann man den wenig verbliebenen Erzeugern in Deutschland nur noch viel Spaß und gute Nerven wünschen für die Zukunft. :shock:

Dasselbe " Programm " folgt zeitverzögert beim Natur und Umweltschutz.
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Re: Wie denkt der Erzeuger über Handelsmarken?

Beitragvon LUV » Sa Sep 09, 2017 9:41

marius hat geschrieben:Die eigenen Handelsmarken sind meistens schon Top Waren.


Die Milch der Handelsmarken ist in keinster Weise anders, als die Milch, die in der Molkerei abgefüllt wird, steht nur ein anderer Name drauf.....insofern = Quatsch.
Handelsmarken sind allein Kundenbindungssysteme. Sie sollen den Kunden an den Laden binden. Man könnte ja auch sämtliche Milch Deutschlands nur unter der Bezeichnung "Milch" verticken, dann wäre es alles gleich und es gäbe keine dümmlichen Versuche andere schlecht zu machen....und Kämpfe Süd gegen Nord, Klein gegen Groß, Bio gegen Konvi, wäre alles nicht nötig. So aber kann der Kunde sich besser fühlen, weil er meint ein besonderes Produkt zu haben, und die Bauern können sich aufregen.... :prost: n8
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Re: Wie denkt der Erzeuger über Handelsmarken?

Beitragvon LUV » Sa Sep 09, 2017 10:24

https://www.elite-magazin.de/news/11-Fo ... 81196.html

"Wieviel Einfluss haben die Verbraucher?
Auch die Frage, welchen Einfluss der Verbraucher auf den Markt nimmt, wurde diskutiert. Enrico Krein vom Marktforschungsunternehmen The Nielsen Company erklärte, dass die Nachfrage entwickelt werde indem Nischenprodukte vom Handel gezielt vorangetrieben werden. Der Verbraucher nehme diese Trends an, fordere sie aber nicht. Fragleich bliebe jedoch bei dem anschließenden Vermarktungserfolg, ob es sich um einen kurzfristigen Trend oder langfristige Entwicklung handelt. Dem stimmte Arla-Geschäftsführer Meier zu. Der Verbraucher hätte erst nach streichzarter Butter verlangt nachdem diese auf dem Markt angeboten wurde. Manderfeld fügte hinzu, dass nicht alle Erzeuger liefern könnten, was gefordert werde. Die Genossenschaften müssten sich weiterentwickeln. Dafür sei man auf Hilfe von Marktforschungsunternehmen angewiesen."
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Re: Wie denkt der Erzeuger über Handelsmarken?

Beitragvon LUV » Sa Sep 09, 2017 10:24

https://www.elite-magazin.de/news/11-Fo ... 81196.html

"Wieviel Einfluss haben die Verbraucher?
Auch die Frage, welchen Einfluss der Verbraucher auf den Markt nimmt, wurde diskutiert. Enrico Krein vom Marktforschungsunternehmen The Nielsen Company erklärte, dass die Nachfrage entwickelt werde indem Nischenprodukte vom Handel gezielt vorangetrieben werden. Der Verbraucher nehme diese Trends an, fordere sie aber nicht. Fragleich bliebe jedoch bei dem anschließenden Vermarktungserfolg, ob es sich um einen kurzfristigen Trend oder langfristige Entwicklung handelt. Dem stimmte Arla-Geschäftsführer Meier zu. Der Verbraucher hätte erst nach streichzarter Butter verlangt nachdem diese auf dem Markt angeboten wurde. Manderfeld fügte hinzu, dass nicht alle Erzeuger liefern könnten, was gefordert werde. Die Genossenschaften müssten sich weiterentwickeln. Dafür sei man auf Hilfe von Marktforschungsunternehmen angewiesen."
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