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Wiesenparker/Hundler

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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44 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Wiesenparker/Hundler

Beitragvon GeDe » Sa Jul 18, 2020 20:36

Und der Surstömming hilft? Ich glaub,das muss ich mal ausprobieren...
Danke für den Tipp :prost:
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Re: Wiesenparker/Hundler

Beitragvon Qtreiber » Sa Jul 18, 2020 20:43

Fassi hat geschrieben:
Jein, der Hund stinkt erbärmlich. Aber woher sollst du wissen, in welchem Aas der Hund sich gewälzt hat? Das ist ja der Vorteil daran, man merkt es erst später und das Ganze könnte alles mögliche sein. Der Hund hat erstmal nur ein paar "Schlammspritzer" im Fell, auf die nicht weiter geachtet wird. Heißt, wenn Herrchen oder Frauchen es merken, wissen sie nicht mehr, wo genau es war.

Gruß

Nur mal eine Frage (weil hier von "fehlender Nachverfolgbarkeit" die Rede ist): Darf ich jetzt etwa auf meinem eigenen Grund und Boden keine "Wildschweinabwehr" mehr betreiben, nur weil irgendein Köter sich da drin wälzen könnte? :shock:
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Re: Wiesenparker/Hundler

Beitragvon Fassi » Sa Jul 18, 2020 21:20

Das frag mal nen Juristen. Wir leben mittlerweile in komischen Zeiten. Gefühlt würde ich sagen, darfst du. Aber in der Realität? Könnte durchaus sein, dass du zwar darfst, aber halt trotzdem für evtl. Schäden dadurch haften musst.

Immerhin ist zB es sch...egal, wie gut Du Dein Grundstück einzäunst und sichert, wenn Dein Hund trotzdem Nachbars Freigängerkatze glatt macht, bist Du Schuld. Daher wäre es auch gut möglich, dass Du für Inventar zahlen darfst, wenn die so blöd waren, ihren stinkenden Köter in die Bude zu lassen.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Wiesenparker/Hundler

Beitragvon Südheidjer » Sa Jul 18, 2020 21:25

Surströmming....ich hab' mal 'nen Schweden gennengelernt (eigentlich ein Ösi, dessen Vater nach Schweden ausgewandert war), der meinte, man könne das wirklich essen.

Das "Zeugs" soll der Teufel sein, siehe auch:

https://de.wikipedia.org/wiki/Surstr%C3%B6mming#Sonstiges

....ich hab damals beim Schweden nur 'ne ungöffnete Dose gesehen, die er sich von einem Kollegen vom Job in Schweden hat mitbringen lassen. Ich bat ihn, die Dose bitte erst zuhause zu öffnen.
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Re: Wiesenparker/Hundler

Beitragvon langholzbauer » Sa Jul 18, 2020 21:57

Muss doch gar keine Importware sein.
Wer sich mit seinen Jägern gut steht, kann auch gelegentlich mal den Aufbruch in der Nähe dieser Hundi- Plätze in den Hecken verstecken.
Der Effekt ist der gleiche. :lol:
Und wenn da schon ein Ansitz steht, kann der Jäger vielleicht noch Schwarzwild oder Füchse strecken...
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Wiesenparker/Hundler

Beitragvon Fassi » Sa Jul 18, 2020 22:56

Nein, ist er nicht. Surströming hab ich zwar nie ausprobiert, aber Sud aus Forellenaufbruch und Wasser selbst hergestellt. Geht ja recht einfach. Die Fischreste in einen verschließbaren Eimer füllen, dann Wasser bis fast zum Rand drauf und den Deckel auf den Eimer. Das Ganze an einem sonnigen Plätzchen für ein paar Wochen reifen lassen und gelegentlich Luft ablassen, sonst uU der Eimer.

Der Geruch von tagealten Aufbruch ist sehr lieblich im Vergleich dazu. Und wäscht sich schneller aus dem Hund. Vom Fisch hat man länger was. Achja, da er sich fast auflöst bei der Geschichte, bleibt auch recht wenig zum erkennen für Laien übrig. Wenn man nur die Brühe nimmt, gar nichts. Hält dann aber nicht lange vor. Nebenwirkungen sind leider, dass der Kram evtl. wilde Schweine anlockt.

Gruß
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Re: Wiesenparker/Hundler

Beitragvon T5060 » Sa Jul 18, 2020 23:51

Dokumentieren per Foto, Abschleppdienst holen, Kosten über Creditreform reinholen
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Wiesenparker/Hundler

Beitragvon Sturmwind42 » So Jul 19, 2020 7:30

Das ist doch Quatsch , die Fischdose ( laut Amazon 16 € ) wird sich kein deutscher Bauer kaufen um ein (Delikatesse?) Nahrungsmittel auf die Wiese zu kippen, das wäre auch ein Armutszeugnis wie ich finde .

Des weiteren wie lange würde die Wirkung denn anhalten ? Keine Woche , ähnlich wie bei Gülle . Was ist da nachhaltig ? Ist das der Aufwand wert ? ich halte das für unpraktikable Märchengeschichten.

Und wenn das doch einer macht, ok dann wälzt sich im besten Fall der Hund da drin und stinkt , der Hund wird gebadet und "eingedieselt " und gut ist wieder .

Dann wird behauptet der Hundehalter wüsste eh nicht woher der Gestank seines Hundes her käme , ja wie soll er dann die Stelle meiden wenn er nicht weiss wo das passiert wäre ?

Polizei , Abschleppen ? Ob das die Polizei interessiert ? Muss der Wagen abgeschleppt werden , wen behindert er ? Wo ist die Gefahr ?
Ich bezweifle dass den ein Abschlepper mitnimmt , bzw ein Polizist dies anordnet . Der wird sagen dass man dies zivilrechtlich verfolgen soll .
Und wenn man das macht , was kommt dann raus ? Gutachter , niedergefahrenes Gras -entgangener Nutzen 0,34 € +Ärger usw .... vergesst es !

An solchen Stellen Zaun aufstellen oder ne ordentlich tiefe Furche hinpflügen .
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Re: Wiesenparker/Hundler

Beitragvon Sturmwind42 » So Jul 19, 2020 8:01

Deswegen rät die Berufsgenossenschaft rückwärts einzuparken , dann kann man vorwärts bequem und sicher weg fahren .
Aus der Wiese hätte ich längst eine Weide gemacht . So kann ich legal und mit sinnvoller Begründung einen Zaun anlegen .
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Re: Wiesenparker/Hundler

Beitragvon Lonar » So Jul 19, 2020 8:26

Sturmwind42 hat geschrieben:Deswegen rät die Berufsgenossenschaft rückwärts einzuparken , dann kann man vorwärts bequem und sicher weg fahren .
Aus der Wiese hätte ich längst eine Weide gemacht . So kann ich legal und mit sinnvoller Begründung einen Zaun anlegen .

So hätte ich es auch gemacht oder halt ne ordentliche Pflugfurche ziehen, wenn das Auto da rein rutscht muss das sitzen wie ne Radlerhose.
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Re: Wiesenparker/Hundler

Beitragvon Oberpfälzer » So Jul 19, 2020 8:33

Das wird sogar bei uns in einer absolut ländlichen Gegend immer mehr zum Problem. Die Landwirtschaftsferne der Bevölkerung ist zunehmend erschreckend...
Worst case ist natürlich, wenn die Rindviecher dann aufgrund verdreckten Futters Schaden erleiden würden oder es Totgeburten geben würde.
Ich denke, es hilft nichts da groß auf Krawall gebürstet zu sein. Bei vielen hilft ein freundlicher Hinweis, dass sie bitte nicht über Wiesen und nicht abgeerntete Felder (ist mir bisher eh noch nicht passiert) laufen sollen. Man darf sich halt von den Uneinsichtigen und Unverschämten keinesfalls provozieren lassen. Wer da anfällig ist, muss es gleich bleiben lassen.
Ansonsten haben wir jetzt an beliebten "Parkplätzen" auch schon Wickelballen und an einem Platz auch Stangen vom "Ausputzen" im Wald hingelegt.
Wenn man dahinter ist und sich regelmäßig selbst auf den Flächen zeigt und die Leute freundlich anspricht, dann ist das bei uns noch zu handeln. In einem Ballungsraum natürlich nicht.
Ich könnte mir aber schon vorstellen, dass häufige Schilder, die eindringlich (vielleicht sogar mit Beispielen) auf die Gefahren von Hundekot und Müll im Viehfutter hinweisen, langfristig positive Auswirkungen auf das Verhalten der Hundehalter haben würden. Vielleicht im Sinne einer Selbstkontrolle durch die anderen Hundehalter (man will nicht mit dem Hund in der Wiese von den anderen Hundehaltern gesehen werden. Vielleicht würden die sich dann sogar gegenseitig darauf hinweisen.)

Ich persönlich bin ja schon lange für die Gendatenbank bei Hunden. Wenn dann einer in die Wiese scheißen lässt und es nicht wegräumt, dann wäre die Gefahr doch ziemlich groß, dass man mittels einer Probe im Kot erwischt wird und ne saftige Strafe zahlen muss. Aber das wird wohl ein Traum bleiben...
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Re: Wiesenparker/Hundler

Beitragvon CarpeDiem » So Jul 19, 2020 8:48

Der ganz entscheidende Punkt ist aber doch der, daß die ganzen Verwaltungen die diese Vorschriften erlassen haben, z.B. Hunde an der Leine, kein betreten von landw. Flächen während der Vegetation usw. usf. keinerlei Interesse zeigen, die Beachtung der Vorschriften auch durchsetzen zu wollen.

Das beste und nachhaltigste Mittel diese Leute dauerhaft zu vertreiben, sind Schilder, möglicht mit Totenkopf und dem Zusatz "Achtung auf diesen Flächen erfolgt Glyphosat Einsatz"!! Da kann man sich durchaus etwas zu Gute halten, indem die Journaille mit ihrer permanenten Hetze den Boden bereitet hat.
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Re: Wiesenparker/Hundler

Beitragvon Fassi » So Jul 19, 2020 9:12

Sturmwind42 hat geschrieben:

Des weiteren wie lange würde die Wirkung denn anhalten ? Keine Woche , ähnlich wie bei Gülle . Was ist da nachhaltig ? Ist das der Aufwand wert ? ich halte das für unpraktikable Märchengeschichten.

Und wenn das doch einer macht, ok dann wälzt sich im besten Fall der Hund da drin und stinkt , der Hund wird gebadet und "eingedieselt " und gut ist wieder .

Dann wird behauptet der Hundehalter wüsste eh nicht woher der Gestank seines Hundes her käme , ja wie soll er dann die Stelle meiden wenn er nicht weiss wo das passiert wäre ?



Es hält etwa drei Wochen und der Erfolg für min. ein Jahr. Wie gesagt, mehrfach erprobt. Die wissen die genaue Stelle nicht, wohl aber die Strecke. Und die wird gemieden, da wird ne neue Gassirunde gesucht. Eindieseln hilft übrigens auch nur kurz.

Sturmwind42 hat geschrieben:oder ne ordentlich tiefe Furche hinpflügen .


Das dürfte vermutlich richtig Geld kosten, ohne entsprechende Hinweisschilder. Wenn ich da an verschiedene Urteile zu Eggenfeldern auf der eigenen Wiese denke.

Gruß
Zuletzt geändert von Fassi am So Jul 19, 2020 9:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wiesenparker/Hundler

Beitragvon Englberger » So Jul 19, 2020 9:47

CarpeDiem hat geschrieben: sind Schilder, möglicht mit Totenkopf und dem Zusatz "Achtung auf diesen Flächen erfolgt Glyphosat Einsatz"!! Da kann man sich durchaus etwas zu Gute halten, indem die Journaille mit ihrer permanenten Hetze den Boden bereitet hat.

Hallo,
dürfte ähnlich wie mein Vorschlag "homöopathisches Rattengift" nur bei wenig gebildeten Zeitgenossen helfen.
Wobei dann" Homöopathi in der Landwirtschaft" ein positiv besetzter Begriff ist, GlYphosat ein negativer.
Nach dem Motto: die spritzen überall auch wos nicht notwendig ist.
Das verbessert unser Image nicht.
mfG Christian
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