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Wieviel kg Futter benötigt man pro kg Fleisch?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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34 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Wie kg Futter benötigt man pro kg Fleisch?

Beitragvon Franzis1 » Do Jun 21, 2012 11:01

Man merkt die Bauern sind von Peta gezeichnet
Viele Schweine-viele Scheine,zu viele Schweine zu wenig Scheine. Der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt sondern Fledermaus, Saatkrähe der Wolf und der Biber. In D. haben Ökos mehr zu sagen als Angie und die Regierung.
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Re: Wie kg Futter benötigt man pro kg Fleisch?

Beitragvon SHierling » Do Jun 21, 2012 11:21

Franzis1 hat geschrieben:Man merkt die Bauern sind von Peta gezeichnet

:-) Ja.

Und schimmel: die Variationsbreite im Vokabular kannst Du meistens vergessen, genau wie meistens zwischen "Tier" und "Fleisch" nicht unterschieden wird, wird beim Futter nicht zwischen "Pflanzenmasse", "Getreide" oder gar "Soja" unterschieden, und die übelsten Rechnungen sind dann die, die die Frischmasse Rinderfutter auf's Filet ausrechnen ("für ein Steak braucht man...").

Wobei bei allen diesen Rechnungen ja immer so getan wird, als würde der "Rest" irgendwie "weggeschmissen" oder "verschwendet", was im Vergleich von Tier zu Mensch ja gerade umgekehrt ist.

Um auf's Thema zurückzukommen: die Futterverwertung je kg Eimasse liegt im Moment bei 2,1 bis 2,4kg. Und alles, was bei dieser Rechnung "über" ist, angefangen von den vergasten Hähnchen bis zum aussortierten Suppenhuhn hat ebenfalls einen Wert (Futterwert oder Düngewert) und ist nicht etwa "weg".

Und damit nicht nur Allesfresser und Wiederkäuer hier stehen, auch nochmal der Wert für Kaninchen als monogastrische Pflanzenfresser: da liegt die FV zB bei ca 3,3.
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Re: Wie kg Futter benötigt man pro kg Fleisch?

Beitragvon chili » Do Jun 21, 2012 23:07

naja es kommt immer drauf an...

Für 1 kg Schinken braucht man 18 kg Futter!
Quelle ist nicht PETA, sondern jemand unverdächtiges:

http://www.picdeutschland.de/neue_fuett ... e_pic.html

und zu dem Thema "Gras könnte man eh nicht essen" muss man natürlich sagen, dass man die Fläche ja nicht als Grasland nutzen muss, sondern auch zB zum Gemüse Anbau.

Naja ich denke die Wahrheit liegt in der Mitte, wenn alle Menschen auf der Welt so viel Fleisch essen würden wie wir, hätten wir ein Problem.

Fragt mal eure Großeltern wie oft die Fleisch gegessen haben in der Woche. Meine Großeltern haben erzählt es gab einmal in der Woche Fleisch mehr nicht.
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Re: Wie kg Futter benötigt man pro kg Fleisch?

Beitragvon SHierling » Do Jun 21, 2012 23:33

chili hat geschrieben:Für 1 kg Schinken braucht man 18 kg Futter!
Quelle ist nicht PETA, sondern jemand unverdächtiges:

http://www.picdeutschland.de/neue_fuett ... e_pic.html

Hä??? Mal davon abgesehen, daß das da nirgends steht, braucht man für einen halben HINTERN das dreissigfache.


und zu dem Thema "Gras könnte man eh nicht essen" muss man natürlich sagen, dass man die Fläche ja nicht als Grasland nutzen muss, sondern auch zB zum Gemüse Anbau.

Ah so? Erzähl das mal den Mongolen, oder den Afrikanern, oder jedem anderen auf der Welt, der weiß, was "absolutes Grünland" ist.

Fragt mal eure Großeltern wie oft die Fleisch gegessen haben in der Woche. Meine Großeltern haben erzählt es gab einmal in der Woche Fleisch mehr nicht.

Ich frag lieber meine Ahnen aus dem Mittelalter, die hatten 100kg Fleisch im Jahr OHNE das irgendjemand auch nur eine einzige dumme Bemerkung dazu gemacht hätte. Und zu Zeiten meiner Großeltern wurden die Schweine nach Fett% bezahlt, es wurde mit Schmalz gebraten, die Pfanne mit Speck ausgerieben, und es gab einmal die Woche BRATEN, das ist wohl wahr. Den Rest der Woche gab es Wurst, Schinken, Sauerfleisch und andere tierische Produkte. Und das lag nicht daran, daß man nicht auch gerne Braten gehabt hätte, sondern daran, daß nicht jeder eine Gefriertruhe in der Ecke stehen hatte und die meisten Dinge konserviert (geräuchert etc) werden mußten. Gebacken wurde mit "guter Butter", und was es zB NICHT gab, war "Olivenöl" oder "Margarine".
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Re: Wie kg Futter benötigt man pro kg Fleisch?

Beitragvon chili » Fr Jun 22, 2012 0:38

Naja im Mittelalter gabs halt nicht 6 Milliarden Menschen sondern nichtmal 600 Millionen Menschen auf der Welt. Da war Flächenverbrauch noch kein Thema. Schau dir auf wikipedia mal den Artikel zu weltbevölkerung an.

und wenn du täglich wurst frühstücken willst, mittags braten und abends wiener, naja bitte. Meist loegts am Koch wenn das fleischlose nicht schmeckt. Naja einen Vorteil hast du wenn du viel fleisch isst, du brauchst keine Antibiotika mehr nehmen ;-)
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Re: Wie kg Futter benötigt man pro kg Fleisch?

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Jun 22, 2012 7:59

schimmel hat geschrieben:
tyr hat geschrieben:Unfug, Dauergrünland ist Dauergrünland, weil aus verschiedenen Gründen dort nichts anders wächst.
Gerade seit Zeiten der Flächenprämien wurde zusätzlich soviel Grünland umgebrochen, um subventionen zu maximieren. Eine vernünftige Ernte, oder Bearbeitung ist dort meistens nicht machbar. Das gilt auch für Deinen Gemüseanbau.
Das die Großeltern, bzw die Urgroßeltern wenig Fleisch aßen lag eher an der Armut ihrer Zeit, nicht an natürlichen Gegebenheiten, und gilt auch vorwiegend nur für die damalige armen Unterschicht.
Auch der Hinweis auf das bevölkerungswachstum ist nicht plausiebel, die Weltlandwirtschft kann heute die gesamte Menschheit mit allem notwendigen versorgen, auch mit tierischen Lebensmitteln, wir haben kein Angebotsproblem, sondern ein Nachfrageproblem auf Grund der bitteren Armut großer Teile dieser Welt.


.....was wiederum mit den Zinsen zusammenhängt..... :mrgreen: :D .....und da sind wir wieder am Anfang des Kreises... :prost:

:lol:
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Re: Wie kg Futter benötigt man pro kg Fleisch?

Beitragvon chili » Fr Jun 22, 2012 13:45

Empfehlungen für den Fleischverzehr

Essen Sie nicht täglich Fleisch. 3- 4 kleine Portionen pro Woche sind empfehlenswert.

https://www.landwirtschaft-bw.info/serv ... 78019.html
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Re: Wie kg Futter benötigt man pro kg Fleisch?

Beitragvon SHierling » Fr Jun 22, 2012 14:04

Ja, das sind die Empfehlungen derjenigen unter den Ernährungswissenschaftlern, die keine Rücksicht darauf nehmen müssen / können oder wollen, das man das, was sie da empfehlen, auch produzieren können muß. Allein der Hinweis auf "vegetarische Ernährung" (kann man gar nicht produzieren) spricht ja Bände. Und sowas hier

Bevorzugen Sie magere Fleischstücke und -sorten.
Beachten Sie beim Einkauf von Wurst die unterschiedlichen Fettgehalte: besonders mager sind Bierschinken oder Schinkenwurst. Echte Fettbomben sind Mettwurst, Leberwurst und Cervelatwurst.
Belegen Sie Ihr Brot nur sparsam mit Wurst.


relativiert sich spätestens dann, wenn man dabei berücksichtigt, was alles weggeschmissen werden muß, wenn alle Menschen nur noch "möglichst mageres Fleisch" nachfragen. Nur mal so als Beispiel: http://beratung.pecudis.de/DE_Entwicklung.html

Guck Dir die Schweine aus dem Jahr 1950 mal an - das waren die Tiere aus einer Zeit ohne Herz-Kreislauf-Krankheiten UND ohne "streßanfällige Schweine" mit PSE-Merkmalen. Und die sind auch alle aufgegessen worden!

Und dann guck Dir die heutigen Tiere an, das sind jetzt schon magere Hippen, bei denen man ständig dagegen anzüchten muß, daß sie nicht beim kleinsten Geräusch tot umfallen. NOCH MAGERER geht nicht, das ist Tierquälerei.
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Re: Wie kg Futter benötigt man pro kg Fleisch?

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Jun 22, 2012 14:25

chili hat geschrieben:Empfehlungen für den Fleischverzehr


Essen Sie nicht täglich Fleisch. 3- 4 kleine Portionen pro Woche sind empfehlenswert.

https://www.landwirtschaft-bw.info/serv ... 78019.html


http://m.youtube.com/index?desktop_uri= ... zWqmSelgPE
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Re: Wie kg Futter benötigt man pro kg Fleisch?

Beitragvon SHierling » Fr Jun 22, 2012 15:04

"Omega Draii, dös isch der Planeet, wo Zweii Driddel der doitsche Ernääärungsberate häärgomme."
:lol: :lol:
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Re: Wie kg Futter benötigt man pro kg Fleisch?

Beitragvon Qtreiber » Sa Jun 23, 2012 10:20

Irgendwann in der letzten Woche bin ich beim "Flitschen" mit der Fernbedienung in einer Diskussionsrunde gelandet, in der es anscheinend u.a. um die Einführung eines "Zwangsvegetariertages" im Bundestag ging. Teilnehmer war auch die unvermeidliche Bärbel Höhn.
Nicht, dass ich als Fleischesser etwas dagegen habe, auch fleischlose Gerichte zu mir zu nehmen. Nach 3 Tagen Hardcore-Grillen kann auch ich für den Rest der Woche kein Fleisch mehr sehen. ABER: ich habe sehr wohl etwas dagegen, dass Andere mir VORSCHREIBEN wollen, WELCHEN Tag ich dafür nutze.
In der Diskussion sagte Frau Höhn, dass weltweit 30% der Agrarflächen für die tierische Erzeugung genutzt würden, was eindeutig zu viel sei. Mir stellt sich dabei die Frage, ob sie wirklich Agrarflächen, also die gesamte ldw. Nutzfläche, meinte oder Ackerflächen. Im ersten Fall liegt der Prozentsatz m.E. nach viel zu niedrig. Aber drauf gesch......
Sie meinte dann, dass die Menschen weniger Fleisch essen sollten, dafür aber GUTES Fleisch.
Leider stellte Frau Höhn niemand die Fragen, die sich mir spontan aufdrängten :
1. Wie definiert man "gutes Fleisch" ?
Ist das Fleisch, das langsamer erzeugt wird ? Das würde dann ja bedeuten, dass man zukünftig nur 50% (um eine Zahl zu benutzen, kann auch mehr oder weniger sein) des Fleisches, das heute von dieser Fläche erzeugt wird, auf der gleichen Fläche erzeugen könnte. DAS kann ja wohl nicht die Lösung sein, den Hunger in der Welt zu bekämpfen.
2. Wenn die tierische Erzeugung soooo böse ist, warum gibt es dann ein Grünlandumbruchverbot ? Bisher bin ich immer davon ausgegangen, dass es so etwas gibt, weil die verantwortlichen Politiker Gründland als ökologisch wertvoller einstufen als Ackerland (ob dem so ist, sei jetzt mal dahingestellt). WAS aber ausser tierischen Produkten soll man bitteschön auf Grünland erzeugen ?????
3. Ist der Mensch das Maß aller Dinge ?
Wenn ja, ist all das, was Tierschützer anprangern, völlig bedeutungslos. Dann geht es nur darum, die Menschheit mit hochwertigen Lebensmitteln, zu denen sicherlich auch tierische Produkte gehören, die effizient erzeugt werden, satt zu bekommen.
Wenn nein, dann soll mir zukünftig bitte kein Politiker mehr mit Klimawandel, Erderwärmung und CO2-Anreicherung der Atmosphäre kommen. Für den Fortbestand der Erde ist dies nämlich völlig bedeutungslos, und alle grünen Pflanzen freuen sich über jedes Prozent CO2 mehr in der Luft.
Musste ich jetzt hier mal loswerden. Leider gibt es zwischen Politik und Journalisten wohl eine "Allianz der Ahnungslosen".
Zuletzt geändert von Qtreiber am Sa Jun 23, 2012 11:48, insgesamt 1-mal geändert.
Qtreiber
 
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Re: Wie kg Futter benötigt man pro kg Fleisch?

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Jun 23, 2012 11:35

Völlig richtig, das können oder wollen unsere Ökofundis aber nicht sehen.
Eine Lüge die oft genug wiederholt wird, verwandelt sich selbst vorm eigenenen Auge in die Wahrheit.
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Re: Wie kg Futter benötigt man pro kg Fleisch?

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Jun 23, 2012 11:37

SHierling hat geschrieben:"Omega Draii, dös isch der Planeet, wo Zweii Driddel der doitsche Ernääärungsberate häärgomme."
:lol: :lol:

Vorm nächste Slowfuutabend erstma ne frische Robbe schlachte.
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