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Wintergerste aufhellungen

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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39 Beiträge • Seite 3 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Wintergerste aufhellungen

Beitragvon Crazy Horse » Do Nov 13, 2014 13:40

Raider hat geschrieben:
Zu Deinem Einwand bezüglich PSM-Einsatz: Du magst Recht haben, dass der PSM-Aufwand in pfluglosen Systemen höher ist. Es ist aber auch so, dass dies v.a. dann der Fall ist, wenn ein Landwirt das System nicht im Griff hat. Ich wage die These aufzustellen, dass eine pfluglose Bewirtschaftung höhere Ansprüche an den Landwirt stellt als das System mit Pflug. Was aber natürlich nicht im Umkehrschluss heißen soll: "Wer pflügt ist dumm".



Der PSM-Aufwand ist bei mir sicher etwas höher, weil ich in einem feuchten Jahr das Ausfallgetreide bzw. den Ausfallraps lieber mit dem Pflegeschlepper abspritze als mehrmals mit schwerem Gerät im Acker rumzuwühlen, was ja alles mit Zeit und Kosten verbunden ist (Treibstoff, Materialverschleiß). Es gibt mittlerweile auch sehr viele gute Weizensorten, die man bedenkenlos nach Getreidevorfrucht im Mulchsaatverfahren anbauen kann. Die einzige Getreideart, die etwas empfindlicher auf Bodenverdichtungen, Herbizidstress, unverrottetes Stroh und Virenvektoren reagiert, ist die Wintergerste, und die kann man getrost nach einer Blattfrucht wie Raps anbauen, und alles ist wieder im grünen Bereich.
Wintergerste kann man ohnehin nur nach einer Blattfrucht so wirklich kostengünstig produzieren. Dann stehen auch Ertrag und Aufwand in einem guten Verhältnis.

Dass eine pfluglose Bewirtschaftung höhere Ansprüche an den Landwirt stellt, sehe ich nicht. Man muss zwar etwas umdenken und die Fruchtfolge etwas dem "System" anpassen, braucht sich aber weniger Sorgen um die Bodenstruktur und die Befahrbarkeit der Böden zu machen (bessere Krümelstruktur, weniger Bodenverdichtungen, bessere Infiltration der Niederschläge). Wenn man frohwüchsige, gesunde Sorten anbaut, deren es mittlerweile reichlich gibt, ist Mulchsaat mit keinem großen Risiko verbunden. Bei der Düngung kann man eventuell sogar das eine oder andere Kilo Stickstoff einsparen.
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Re: Wintergerste aufhellungen

Beitragvon Welfenprinz » Do Nov 13, 2014 13:54

Die Technik ist schon ein wesentlicher Faktor.
Das Neuland "pfluglos" haben wir mitte der achtziger mit Ww nach Raps beschritten. Gleich im drirten Jahr ist mir der Ausfallraps in einer Regenperiode zu gross geworden,und mit dem damaligen Grubber mit Stabwalze dran war dann kein ordentlicher Bodenschluss möglich.
Mit der heutigen Technik alles kein Thema.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Wintergerste aufhellungen

Beitragvon NobbyNobbs » Do Nov 13, 2014 15:40

NHTX65Plus hat geschrieben:Tja lieber Nobby,

der Anbau von Wintergerste stellt halt hohe Ansprüche an den Boden, den Dünger und vor Allem an den Betriebsleiter.



Wenn man nichts zu sagen hat, einfach mal ....

Marius: Im Studium lernst du beispielsweise so viel über Pflanzenschutz und dessen Einsatz, dass man gar nicht weiß, wie man auf diesen Schmarrn, den du hier von dir gibst, anfangen soll zu antworten. Am besten man lässt es gleich, denn wenn das deine Ansicht ist, dann bist du so weit davon entfernt irgendwas zu kapieren wie der Mond vom Mars weg ist.
1056: Wie soll man hier -ich weiß du beschuldigst Leute gerne recht flott überheblich zu sein- in irgendeiner Form Kompetenz zusprechen wenn Leute rein kommen und so einen Unsinn von sich geben? Musst du da nicht auch gleich mit dem Kopf schütteln wenn Steel, Marius, Wini und Co. immer wieder auf's neue die gleichen, fachfremden Theorien aufstellen? Es geht nicht drum, hier einen Rang zu verteidigen oder sich über die anderen zu stellen. Aber ich diskutiere gerne auf einem hohen Niveau und nicht wie am letzten Stammtisch. Bauer sucht Frau lässt grüßen...
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Re: Wintergerste aufhellungen

Beitragvon 1056xl » Do Nov 13, 2014 17:04

@ Nobby
Habe ich da jetzt irgend etwas gegen dich gesagt :?: :?: :?: :?: :?: ,
oder was soll dieser Seitenhieb :?: :?: :?: :?:

1056xl
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Re: Wintergerste aufhellungen

Beitragvon Grenzwächter » Do Nov 13, 2014 18:55

Eins steht ja fest Gerste ist und bleibt ein Sensibelchen das gehegt und gepflegt werden will, wer das nicht will oder kann der wird keine Freude an ihr haben. Baue jetzt im zweiten Jahr Hybridgerste an und muss feststellen das die deutlich Robuster ist aber noch leichter abbricht wenn sie überreif wird.
Gelb wird sie mittlerweile auch hauptsächlich im Vorgewände und da wo ich doppelt gefahren bin.
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Re: Wintergerste aufhellungen

Beitragvon Todde » Do Nov 13, 2014 19:19

Mal zurück zu den Aufhellungen.

Bild

Die Fahrspur ist deutlich dunkler, die Aufhellungen daneben deuten auf lockeren Boden und somit auf Manganmangel hin.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Wintergerste aufhellungen

Beitragvon NobbyNobbs » Do Nov 13, 2014 19:37

1056xl hat geschrieben:@ Nobby
Habe ich da jetzt irgent etwas gegen dich gesagt :?: :?: :?: :?: :?: ,
oder was soll dieser Setenhieb :?: :?: :?: :?:

1056xl



Nein, nichts für ungut. Das war kein Angriff und auch kein Seitenhieb.
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Re: Wintergerste aufhellungen

Beitragvon Andreas_93 » Fr Nov 14, 2014 21:45

Interresantes Foto @Todde wurde der Bestand gewalzt? Würde das auch etwas helfen?
Ich glaube aber immer noch das die warme Witterung auch sehr viel ausmacht und die Bestände durch das schnelle Wachstum aufhellen lässt.
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Re: Wintergerste aufhellungen

Beitragvon julius » Sa Nov 15, 2014 12:58

Todde hat geschrieben:Mal zurück zu den Aufhellungen.

Bild

Die Fahrspur ist deutlich dunkler, die Aufhellungen daneben deuten auf lockeren Boden und somit auf Manganmangel hin.


Glaub ich nicht.
In den Fahrspuren ist sie durch die Bodenverdichtung langsamer gewachsen. Das ist auf dem Bild deutlich zu erkennen. Dadurch hat sie eben noch keinen N-Mangel wie die weiterentwickelte Gerste neben der Fahrspur, der gehen nämlich die Nährstoffe aus.
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