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Wintergerste aufhellungen

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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39 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Wintergerste aufhellungen

Beitragvon Andreas_93 » Fr Nov 07, 2014 20:05

Hallo miteinander
Bei uns im Landkreis Landsberg sind sehr viele Wintergerstenbestände zu sehen die teilweise nur an manchen stellen und andere komplett Gelb sind wäre es möglich das es an der sehr milden Witterung liegt?
Meine Gerste mit Aussat am 24.09 fällt auch leicht aufgehellt auf Vorfrucht war Weizen und das Stroh wurde abgefahren Herbizideinsatz mit Bacara Fort jedoch ohne Insektizid hat jemand eine Idee?
Gruß Andi :D
Andreas_93
 
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Re: Wintergerste aufhellungen

Beitragvon julius » Sa Nov 08, 2014 15:21

Also mit dem Cadou Forte Pack, was ja Bacara enthält wurde nach ungünstiger Witterung auch meine Gerste gelb.
Die hat sich trotz höherer Düngung nicht mehr erholt und brachte ca. 20 % Minderertrag gegenüber meiner Fenikan + IPU Variante. Spritzschaden erkennt man meist an den Überlappungen, da müßte es folglich schlimmer, bzw die Gerste noch gelber sein.

Möglich wäre natürlich noch N-Mangel aufgrund der wüchsigen Witterung, was nicht weiter schlimm ist. Manganmangel könnte auch möglich sein, falls es ein leichter, humoser Boden ist. Auch Bodenverdichungen oder Krankheiten wären noch eine Möglichkeit.

Bei solchen Fällen immer ein Bild einstellen, sonst ist das nicht viel mehr als ein Lotteriespiel.
julius
 
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Re: Wintergerste aufhellungen

Beitragvon automatix » Sa Nov 08, 2014 15:30

ich würde mal Nässeschäden nicht ausschließen. Gerade in der Ecke hat es ja vor drei Wochen oder wann das war ziemlich geschüttet
Badaboom
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Re: Wintergerste aufhellungen

Beitragvon HL1937 » Sa Nov 08, 2014 17:44

Spätestens im Mai nach 80 kg N ist die nicht mehr gelb :lol:
Geht ruhig in den Winterschlaf, es ist eh nicht mehr zu ändern.
Früher war alles besser.
Gott schütze unsere Fluren, vor Merkel, den Grünen und anderen Kulturen.

Es wünsch mir einer was er will, es geb´ihm Gott zehnmal soviel.
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Re: Wintergerste aufhellungen

Beitragvon Andreas_93 » So Nov 09, 2014 3:01

Ja ich glaub auch heuer werde ich nichts mehr unternehmen mal schauen wie es im frühjahr ausschaut nassschäden wären wirklich möglich nach dem vielen Regen. 80 kg N mal schauen mit Gülle und ordentlicher erstdündung wirds darauf hinauslaufen :D Kann man den Gelbverzwergungsvirus erst im früher sehen oder treten da auch im Herbst schon schäden auf?
Eine Frage noch wie düngt ihr eure Bestände im Frühjahr ausreichend? Muss ich wirklich auf zweimal in den Bestand fahren zb. mit Ass und einem Diamphosohat? Wie hanndhabt ihr dass?
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Re: Wintergerste aufhellungen

Beitragvon countryman » Di Nov 11, 2014 16:05

Gelbverzwergung siehst du erst im Frühjahr, oder zumindest mit eindeutigen Symptomen. Läuse würdest du jetzt sehen - und behandeln. Normalerweise sind selbst bei Befall derzeit erst Einzelpflanzen infiziert, noch ohne Ertragsausirkung. Lässt man es laufen, werden in einem warmen Winter die Einzelpflanzen zu Virusnestern bis zum Komplettbefall.
Wenn du Gülle düngst, wozu brauchst du dann noch P aus dem Sack? Kleine Startgabe mit ASS, dann wenns passt die Gülle hinterher als 2. Gabe, Spätdüngung mit N nach Belieben und fertig. Über Düngetermine kann man philosophieren bis der Schönberger kommt, aber im Feld nachzuvollziehen ist davon wenig. Allenfalls dann, wenn man hinterher weiß wie das Wetter wirklich war.
Wer keine Gülle hat und es einfach braucht, für den gibt es auch Volldünger mit S.
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Re: Wintergerste aufhellungen

Beitragvon NobbyNobbs » Di Nov 11, 2014 18:41

Ich beobachte das dieses Jahr auch verstärkt. In meiner Gemeinde trifft es besonders einen (Vollidioten). Nicht verwunderlich, denn er ist jemand, der seit Jahren durch schlechte FF (nur Getreide, gaaanz bisschen Erbsen), katastrophale Bodenbearbeitung (teilweise 3 mal Scheibenegge, dann Grubber oder Pflug und zu allem Überfluss auch noch KE-/KG-Saat) und Raubbau schlechthin (kaum Kalk, keine Grundnährstoffe, Stroh verschaukelt er) die besten Böden ruiniert.
Ich beobachte die gelben Stellen in den Fahrspuren (besonders dort wo der Drescher lief), an Vorgewende und unspezifisch "eckenweise" in den Beständen. Da wird alles zusammen kommen. Verdichtungen, N-/S-Mangel, schlechte Pufferkapazitäten, träge, leblose Böden, Viren... alles was das Herz begehrt.
Land wegnehmen und Ende. Dass die Verpächter aber auch manchmal so doof sind.... :roll: :klug:
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Re: Wintergerste aufhellungen

Beitragvon Wini » Di Nov 11, 2014 20:05

Die früh, teilweise mit hoher Saatstärke gesäte Wintergerste leidet möglicherweise unter Stickstoffmangel.
Hohe Bodentemperaturen und hohe Niederschläge begünstigen die Denitrifikation.
20-30kgN im 4 Blatt-Stadium und alles ist wieder im grünen Bereich.

Wurde auf den betroffenen Schlägen ordentlich gepflügt ?
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Re: Wintergerste aufhellungen

Beitragvon steel. » Mi Nov 12, 2014 11:31

Wini hat geschrieben:
Wurde auf den betroffenen Schlägen ordentlich gepflügt ?


Das wäre schon ein grosser Pluspunkt und der Krankheitsdruck wird somit auf ein Minimum reduzuert, da das infizierte Material von der Oberfläche verschwunden ist.

Von flacher Bodenbearbeitung halte ich ebenfalls nichts. Dazu gibts unzählige Versuche besonders im Zwischenfruchtanbau. Eine um 10 cm tiefere Bearbeitung, bringt 20 % mehr Wurzelmasse. Das bringt in Trockenjahren besonders beim Getreide bares Geld.
Allerdings sollte bei tieferer Bodenbearbeitung einige Wochen/Monate vor dem Pflügen gegrubbert werden.
Die Schläge mit flacher Minimalbodenbearbeitung erkennt man sofort. Da ists dann auch kein Wunder, wenn bei längeren Regenperioden das Wasser steht, und Fusskrankheiten Tür und Tor geöffnet wird.
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Re: Wintergerste aufhellungen

Beitragvon Raider » Mi Nov 12, 2014 11:35

steel. hat geschrieben:
Wini hat geschrieben:
Wurde auf den betroffenen Schlägen ordentlich gepflügt ?


Das wäre schon ein grosser Pluspunkt und der Krankheitsdruck wird somit auf ein Minimum reduzuert, da das infizierte Material von der Oberfläche verschwunden ist.

Von flacher Bodenbearbeitung halte ich ebenfalls nichts. Dazu gibts unzählige Versuche besonders im Zwischenfruchtanbau. Eine um 10 cm tiefere Bearbeitung, bringt 20 % mehr Wurzelmasse. Allerdings sollte bei tieferer Bodenbearbeitung einige Wochen vor dem Pflügen gegrubbert werden.
Die Schläge mit flacher Minimalbodenbearbeitung erkennt man sofort. Da ists dann auch kein Wunder, wenn bei längeren Regenperioden das Wasser steht, und Fusskrankheiten Tür und Tor geöffnet wird.


Die Aufhellungen in der Gerste haben sicherlich aktuell keinen Krankheitshintergrund....

Man darf zudem nicht den Fehler machen, pfluglose Bearbeitung mit flacher Bearbeitung gleich zu setzen. Man kann durchaus auch beim pfluglosen wirtschaften tief lockern.
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Re: Wintergerste aufhellungen

Beitragvon Mad » Mi Nov 12, 2014 11:43

Raider hat geschrieben:
steel. hat geschrieben:Das wäre schon ein grosser Pluspunkt und der Krankheitsdruck wird somit auf ein Minimum reduzuert, da das infizierte Material von der Oberfläche verschwunden ist.

Von flacher Bodenbearbeitung halte ich ebenfalls nichts. Dazu gibts unzählige Versuche besonders im Zwischenfruchtanbau. Eine um 10 cm tiefere Bearbeitung, bringt 20 % mehr Wurzelmasse. Allerdings sollte bei tieferer Bodenbearbeitung einige Wochen vor dem Pflügen gegrubbert werden.
Die Schläge mit flacher Minimalbodenbearbeitung erkennt man sofort. Da ists dann auch kein Wunder, wenn bei längeren Regenperioden das Wasser steht, und Fusskrankheiten Tür und Tor geöffnet wird.


Die Aufhellungen in der Gerste haben sicherlich aktuell keinen Krankheitshintergrund....

Man darf zudem nicht den Fehler machen, pfluglose Bearbeitung mit flacher Bearbeitung gleich zu setzen. Man kann durchaus auch beim pfluglosen wirtschaften tief lockern.


Genau, Raider.

Mir geht es langsam auf den Wecker, dass man hier immer wieder irgendwelche an den Haaren herbegezogenen pauschalisierten Aussagen richtig stellen muss. :roll:

Ein gepflegter Boden ist Wasserdurchlässig. Egal wie die Bodenbearbeitung heißt.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Wintergerste aufhellungen

Beitragvon Landrat Oberlenker » Mi Nov 12, 2014 13:02

Schon die Alten wussten: Die Wintergerste muss einmal gelb werden :klug:
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Re: Wintergerste aufhellungen

Beitragvon Raider » Mi Nov 12, 2014 13:20

Landrat Oberlenker hat geschrieben:Schon die Alten wussten: Die Wintergerste muss einmal gelb werden :klug:


Am Besten zur Ernte ;-)
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Re: Wintergerste aufhellungen

Beitragvon angusy » Mi Nov 12, 2014 13:27

Aber selbst dort gilt "muss" nur für die obersten 15cm.
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
Zählt das?
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Re: Wintergerste aufhellungen

Beitragvon NobbyNobbs » Mi Nov 12, 2014 21:18

steel. hat geschrieben:...


Wini hat geschrieben:...



Wie kann man denn immer wieder endlos aus demselben, stark eingeschränkten Wissensschatz plaudern und ewig dieselbe Leier bringen? Das mit dem Bekehren klappt hier nicht, das könnt ihr euch sparen.
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