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Wintergerste Wattlung 2018/2019

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Wintergerste Wattlung 2018/2019

Beitragvon Bauer Piepenbrink » Di Nov 13, 2018 9:12

Frankenbauer hat geschrieben:
Kalle44 hat geschrieben:Das Meiste ich hier aufgelaufen. Ein Tonkopf tut sich bei mir noch schwer.

Zum nächsten WE werde ich mit den Behandlungen diesen Herbst beginnen. Ich denke, die (VA-)Behandlungen der Kollegen waren nicht so sinnig bisher. Geplant sind bei mir Axial + Mangan. Es stellt sich für mich die Frage, mit welchen Aufwandmengen ich arbeiten will? Der Fuchsschwanzdruck ist moderat, aber man findet ihn.


Willst du das einzige mir bekannte Mittel mit Frühjahrszulassung, bzw. langer Zulassung gegen AFS wirklich im Herbst anwenden? Da gibts doch auch andere und Du behältst die Keule noch in der Hand falls noch was nachkommt.
Edt: Fuchsschwanz kriegt immer volle Dosis, der wird schneller resistent als man schauen kann.

Gruß

Werner


Mache ich schon seit ein paar Jahren und wird hier auch von der Beratung so empfohlen. Gespritzt wird nach Vegetationsende. Die zugelassene Axial Menge für den Herbst liegt bei 0,9 l/ha. Der Vorteil ist, in der Vegetationsruhe kann sich der AFS nicht entgiften, er stirbt dann sicher über den Winter ab. Im Frühjahr weiß man 1. nicht wann man auf den Acker kommt und 2. kann der AFS bei einem milden Winter schon so groß werden, dass er mit Axial nicht mehr bekämpft werden kann.
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Re: Wintergerste Wattlung 2018/2019

Beitragvon Wini » Fr Nov 16, 2018 19:54

Hallo Bauer Piepenbrink,

vielen Dank für die interessante Info.

Wie sind Deine Erfahrungen bei der Anwendung von Axial im Herbst im Winterweizen bezüglich
Bodenfrost und Auswirkungen auf den Weizen? nimmst Du da auch Axial ?
Auf dem Beipackzettel steht was von Blattverfärbungen, welche sich aber auswachsen sollen.
Dieser Tage haben wir um die 0° während der Nacht. Vor Anwendung bei Bodenfrost wird gewarnt.
Davon sind wir doch noch weit weg oder ?

Kann ich da noch gefahrlos mit Axial im Weizen den bereits aufgelaufenen AFS im 2-3-Keinblatt-Stadium erledigen ?

Bin mir nicht sicher, ob ich den mit Herold SC 0,6L/ha noch wegputzen kann.

Danke für Deinen Ratschlag.

Gruß
Wini
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Re: Wintergerste Wattlung 2018/2019

Beitragvon Frankenbauer » Fr Nov 16, 2018 20:45

Bauer Piepenbrink hat geschrieben:
Frankenbauer hat geschrieben:
Kalle44 hat geschrieben:Das Meiste ich hier aufgelaufen. Ein Tonkopf tut sich bei mir noch schwer.

Zum nächsten WE werde ich mit den Behandlungen diesen Herbst beginnen. Ich denke, die (VA-)Behandlungen der Kollegen waren nicht so sinnig bisher. Geplant sind bei mir Axial + Mangan. Es stellt sich für mich die Frage, mit welchen Aufwandmengen ich arbeiten will? Der Fuchsschwanzdruck ist moderat, aber man findet ihn.


Willst du das einzige mir bekannte Mittel mit Frühjahrszulassung, bzw. langer Zulassung gegen AFS wirklich im Herbst anwenden? Da gibts doch auch andere und Du behältst die Keule noch in der Hand falls noch was nachkommt.
Edt: Fuchsschwanz kriegt immer volle Dosis, der wird schneller resistent als man schauen kann.

Gruß

Werner


Mache ich schon seit ein paar Jahren und wird hier auch von der Beratung so empfohlen. Gespritzt wird nach Vegetationsende. Die zugelassene Axial Menge für den Herbst liegt bei 0,9 l/ha. Der Vorteil ist, in der Vegetationsruhe kann sich der AFS nicht entgiften, er stirbt dann sicher über den Winter ab. Im Frühjahr weiß man 1. nicht wann man auf den Acker kommt und 2. kann der AFS bei einem milden Winter schon so groß werden, dass er mit Axial nicht mehr bekämpft werden kann.


Das funktioniert, das stelle ich nicht in Frage. Meine Bedenken gingen dahin, dass bei uns sehr viel AFS erst im Frühjahr aufläuft und dann kein Mittel mehr für eine Behandlung zur Verfügung steht.

Gruß

Werner
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Re: Wintergerste Wattlung 2018/2019

Beitragvon Kalle44 » Sa Nov 17, 2018 7:53

Wini hat geschrieben:Hallo Bauer Piepenbrink,

vielen Dank für die interessante Info.

Wie sind Deine Erfahrungen bei der Anwendung von Axial im Herbst im Winterweizen bezüglich
Bodenfrost und Auswirkungen auf den Weizen? nimmst Du da auch Axial ?
Auf dem Beipackzettel steht was von Blattverfärbungen, welche sich aber auswachsen sollen.
Dieser Tage haben wir um die 0° während der Nacht. Vor Anwendung bei Bodenfrost wird gewarnt.
Davon sind wir doch noch weit weg oder ?

Kann ich da noch gefahrlos mit Axial im Weizen den bereits aufgelaufenen AFS im 2-3-Keinblatt-Stadium erledigen ?

Bin mir nicht sicher, ob ich den mit Herold SC 0,6L/ha noch wegputzen kann.

Danke für Deinen Ratschlag.

Gruß
Wini


Das Herold sollte im VA eingesetzt werden. Die Wirkung wird nicht da sein. Derzeit sehe ich eine Vegetationspause.
Was mich zweifeln lässt, was nun die richtige Strategie ist. Die Bestände haben durch die Witterung schon viel Stress.
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Re: Wintergerste Wattlung 2018/2019

Beitragvon Bauer Piepenbrink » Sa Nov 17, 2018 15:47

Hallo Wini, das Axial solltest Du dir in der Fruchtfolge für die Gerste aufbehalten, sonst drohen Resistenzen. Im Weizen behandle ich nach wie vor erst im zeitigen Frühjahr mit Atlantis + SSA.
Wichtig ist beim Axial, dass die Temperaturen dauerhaft und 10° bleiben. Deshalb warte ich auch noch etwas, hier wird es die nächste Zeit wohl sehr kalt werden, aber oft wird es Anfang Dezember nochmal milder. Vor Bodenfrost und bei gestressten Beständen vielleicht doch etwas warten, ansonsten ist sogar die Behandlung auf Raureif möglich. Hier hat sich die Gerste aber auch normal entwickelt, deshalb habe ich da auch keine Angst.

Wenn man sehr schwere Böden hat, kann es natürlich sein das im Frühjahr aus den gesprengten Kluten neuer AF aufläuft, dann ist es wohl wirklich sinnvoller erst dann zu behandeln. Nur da sehe ich immer, dass viele dann einfach zu spät kommen und der AF schon zu groß ist.
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Re: Wintergerste Wattlung 2018/2019

Beitragvon Frankenbauer » Sa Nov 17, 2018 20:36

Und da spielt Axial dann seine letzte Trumpfkarte aus, der geht bis EC? (muss ich nachschauen), damit hab ich bei einem Kollegen den AFS kurz vor der Blüte noch geknackt.

Gruß

Werner
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Re: Wintergerste Wattlung 2018/2019

Beitragvon Wini » Fr Nov 23, 2018 19:55

Danke für Eure Tipps Leute.

Hier noch ein aktuelles Furztrocken-Bild aus Franken:
Wintergerste Furztrocken im November.JPG
Wintergerste Furztrocken im November.JPG (139.28 KiB) 1933-mal betrachtet


Und hier die Gesamtansicht der aktuellen Lage:
Wintergerste Nov 2018.JPG
Wintergerste Nov 2018.JPG (132.94 KiB) 1933-mal betrachtet


Die Aussichten auf Highlight waren schon mal besser um diese Jahreszeit.
Aber wenigstens hat die Fahrgassenschaltung funktioniert.

Gruß
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Re: Wintergerste Wattlung 2018/2019

Beitragvon AgroTom » Sa Nov 24, 2018 7:30

So in etwa präsentiert sich auch bei uns die Wintergerste, wobei Ihr sicher die besseren Böden habt. Aber ohne Regen sieht irgendwie alles gleich bescheiden aus
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Re: Wintergerste Wattlung 2018/2019

Beitragvon allgaier81 » Do Nov 29, 2018 15:16

Moin,

California am 6.10. gedrillt (nachdem es auf das gepflügte Land 10 l/m² geregnet hat). Lk VER
Das Foto ist von gestern nach dem ersten Frost (-2°C).
Der Bestand ist eigentlich schön gleichmäßig. Stellenweise hellt es etwas auf, wir haben bereits einmal Mikronährstoffe gespritzt.

20181128_095418.jpg


Viel erkennen kann man da aufgrund der 500kB Begrenzung nicht mehr aber so siehts aus.
Gruß, allgaier
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Re: Wintergerste Wattlung 2018/2019

Beitragvon Falke » Do Nov 29, 2018 15:55

allgaier81 hat geschrieben:Viel erkennen kann man da aufgrund der 500kB Begrenzung nicht mehr aber so siehts aus.

:?:
Du weißt schon, dass man auf das Bild klicken muss, um es in voller Größe zu sehen?
D.h., nach dem ersten Klick wird es auf die Größe des Bildschirmfensters skaliert (der Mauszeiger wird dann zu einer Lupe mit einem (+)),
dann noch ein Klick - und es wird die volle physikalische Größe angezeigt (in deinem Fall ca. 5300x3000, also 16 Megapixel! - wegen der 512 kB Grenze etwas grobklotzig ...)

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Re: Wintergerste Wattlung 2018/2019

Beitragvon allgaier81 » Do Nov 29, 2018 16:15

Ja, aber irfan view macht bei einer Reduzierung von 7MB auf <500KB schon so eine schlechte Qualität draus.
Das ist am oberen Bildrand ja schon so unscharf das es eine grüne Fläche ist.
Gruß, allgaier
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Re: Wintergerste Wattlung 2018/2019

Beitragvon Falke » Do Nov 29, 2018 16:35

Besser ist in so einem Fall zuerst die Verkleinerung des Bildes auf ca. FullHD (also in etwa 2000x1000 Pixel) und dann, falls überhaupt notwendig, die Reduzierung auf max. 512 kB.

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Re: Wintergerste Wattlung 2018/2019

Beitragvon Todde » Do Nov 29, 2018 23:53

Sterben die Blätter ab?
Dachte erst das sind Strohreste.
Ich würde vorschlagen da schnellstens das Problem des Pfluges zu beseitigen und mit der Walze den Boden von etwas "Luft" zu befreien.
Kannst aber auch für 30, 40 Euro mit speziellen Mikronährstoffdüngern den Bestand in den Winter bringen.
Wenn Ihr pflügen wollt, dann schafft Euch für trockene Jahre Walzen oder schwerere Packer an.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Wintergerste Wattlung 2018/2019

Beitragvon allgaier81 » Fr Nov 30, 2018 8:40

Sterben die Blätter ab?


Nein, das ist rauhreif... Die sieht bei Sonnenschein ganz fit aus.

Wir haben einen schweren Wendepacker. Von daher ist walzen auf unserem humosen Sand eigentlich nicht notwendig.
Gruß, allgaier
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Re: Wintergerste Wattlung 2018/2019

Beitragvon Wini » Fr Nov 30, 2018 21:15

allgaier81 hat geschrieben:Moin,

California am 6.10. gedrillt (nachdem es auf das gepflügte Land 10 l/m² geregnet hat). Lk VER
Das Foto ist von gestern nach dem ersten Frost (-2°C).
Der Bestand ist eigentlich schön gleichmäßig. Stellenweise hellt es etwas auf, wir haben bereits einmal Mikronährstoffe gespritzt.

20181128_095418.jpg


Viel erkennen kann man da aufgrund der 500kB Begrenzung nicht mehr aber so siehts aus.


Leute,
das liegt nicht an der Bildauflösung.
hier wurde schlicht und einfach für die heurige Trockenheit zu dünn gesät.
Wieso steht denn die Gerste so dünn und so gelb da? Liegt das an der Kamera oder ist die Gerste wirklich so gelb ?
Da gehören keine Mikronährstoffe drauf, da gehört im Herbst 50N drauf.

Gruß
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