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Winterweizen 2016

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Winterweizen 2016

Beitragvon Mad » Di Mär 08, 2016 3:22

Wini hat geschrieben:Auf gepflügten Flächen ist der AFS hier so gut wie ausgerottet. :mrgreen:


Hier nicht. :mrgreen:
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Winterweizen 2016

Beitragvon Wini » So Mär 13, 2016 21:38

Hat jemand schon Erfahrungen mit verringerter Einsatzmenge von Broadway gegen AFS gesammelt ?
Hier gibt es ja lediglich die Empfehlung mit 220 gr gegen AFS bzw. 130gr. gegen Windhalm
Sollten bei geringem AFS-Besatz nicht auch 150gr. ausreichen ?
Gruß
Wini
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Re: Winterweizen 2016

Beitragvon ICH BIN'S » So Mär 13, 2016 22:51

Hallo,


Da reichen auch 50 Gramm. Ist billiger...
Danach wird es wegen den aufgebauten Resistenzen dann zig mal teurer (oder der AFS ist gar nicht mehr bekämpfbar).

Ab und zu ist es sinnvoll, sich mal an den empfohlenen Aufwandmengen vom Amt und Hersteller zu halten....


MfG
Früher hatte ich Zeit und Geld. Jetzt habe ich Landwirtschaft...
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Re: Winterweizen 2016 - Chance geben

Beitragvon adefrankl » So Mär 13, 2016 22:57

Wini hat geschrieben:Hat jemand schon Erfahrungen mit verringerter Einsatzmenge von Broadway gegen AFS gesammelt ?
Hier gibt es ja lediglich die Empfehlung mit 220 gr gegen AFS bzw. 130gr. gegen Windhalm
Sollten bei geringem AFS-Besatz nicht auch 150gr. ausreichen ?
Gruß
Wini

Klar, so haben auch bei geringeren Besatz AFU Pflanzen mit verminderter Herbizidempfindlichkeit eine gute Chance sich schnell auszubreiten. Gemäß dem Motto:
Gib Resistenzen eine Chance!

Und außerdem, wenn man es erst einmal zulässt, dass sich ein stärkerer AFU Besatz aufbaut, dann lohnt sich rechnerisch die Bekämpfung viel mehr, weil dann wird ja der vermiedene Ertragsverlust bei einer Bekämpfung größer!
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Winterweizen 2016

Beitragvon Crazy Horse » So Mär 13, 2016 22:58

Wini hat geschrieben:Hat jemand schon Erfahrungen mit verringerter Einsatzmenge von Broadway gegen AFS gesammelt ?
Hier gibt es ja lediglich die Empfehlung mit 220 gr gegen AFS bzw. 130gr. gegen Windhalm
Sollten bei geringem AFS-Besatz nicht auch 150gr. ausreichen ?
Gruß
Wini



Nein !!!
Mit 150g bekommst Du bestockten Ackerfuchsschwanz nicht weg. Broadway ist ohnehin stark resistenzgefährdet, weshalb man der Resistenzbildung mit reduzierten Aufwandmengen nicht auch noch Vorschub leisten sollte.
Wenn Dir Broadway zu teuer sein sollte, dann nimm lieber IPU und nen Brenner wie Artus. Das sollte bei ausreichend Bodenfeuchte unter Hochdruckeinfluss auch gut wirken.
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Re: Winterweizen 2016

Beitragvon Mad » So Mär 13, 2016 23:47

Mensch Wini.

Die Aufwandmenge richtet sich NIEMALS gegen die Pflanzenhäufigkeit, sondern IMMER nach der Pflanzengröße.

Hast du denn in all den Jahren überhaupt nichts gelernt?
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Winterweizen 2016

Beitragvon Wini » Mo Mär 14, 2016 8:52

Vielen Dank für Eure guten Tipps.
Ich werde da mal einen kleinen Test mit 200 gr/ha und 150gr/ha machen.

Die Auffassung von Mad kann ich nicht teilen. Schließlich gibt es ein Schadschwellenprinzip.
Demnach würdest Du wohl auch mit der vollen Aufwandmenge reinfahren wenn pro m² nur eine bestockte AFS-Pflanze zu finden wäre.
Die wirtschaftliche Schadschwelle liegt etwa bei 10-30 Pflanzen pro m², oder ?
Und bei den heurigen Preisen ?

Gruß
Wini
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Re: Winterweizen 2016

Beitragvon Halvar » Mo Mär 14, 2016 9:20

@Wini
Du machst da meines Erachtens nach einen Denkfehler. Schadschwellenprinzip sagt ganz einfach ausgedrückt, lohnt sich eine Behandlung im Vergleich zu einer Nichtbehandlung, ist quasi nichts anderes als Kosten Nutzen ganz vereinfacht ausgedrückt.
Wenn nun aber die Schadschwelle überschritten ist, wovon ich bei dir ausgehe, da du ja eine Behandlung anstrebst, stimme ich ganz klar Mad zu, ist es notwenig die Aufwandmenge zum einen an den äußeren Bedingungen und vor allem am Entwicklungszustand der Unkräuter/Ungräser zu orientieren.

Grüße Halvar
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Re: Winterweizen 2016

Beitragvon Ice » Mo Mär 14, 2016 18:27

So WW und WG haben heute ihr erstes Futter bekommen. ASS haben wir gestreut, 40N/20S je Hektar.
Jetzt noch Herbizid Richtung Wochenende und dann nächste Woche Gärreste fahren.
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Re: Winterweizen 2016

Beitragvon Freakshow » Mo Mär 14, 2016 19:18

Wini hat geschrieben:Vielen Dank für Eure guten Tipps.
Ich werde da mal einen kleinen Test mit 200 gr/ha und 150gr/ha machen.

Die Auffassung von Mad kann ich nicht teilen. Schließlich gibt es ein Schadschwellenprinzip.
Demnach würdest Du wohl auch mit der vollen Aufwandmenge reinfahren wenn pro m² nur eine bestockte AFS-Pflanze zu finden wäre.
Die wirtschaftliche Schadschwelle liegt etwa bei 10-30 Pflanzen pro m², oder ?
Und bei den heurigen Preisen ?

Gruß
Wini


Die wirtschaftliche Schadschwelle bei AFS liegt genau bei 0 Pflanzen/m² wenn man es mittelfristig betrachtet. Hat mit den aktuellen Preisen auch rein garnichts zu tun, oder willst du deine Flächen erstmal komplett sanieren wenn der Weizen auf 30€ kommt :lol: ?

Und ja, auch wenn nur eine einzige Pflanze auf dem Acker zu finden ist brauchst du die volle Aufwandmenge je ha wenn du die ganze Fläche behandelst. Entscheidend ist nicht die Wirkstoffmenge die je ha ausgebracht werden, sondern wieviel Wirkstoff am Ende im Saftstrom der Pflanze ankommt und welche Konzentration (abhängig von der Pflanzengröße) an Wirkstoff am Ende dort vorhanden ist.
Und zwischen dem, was man glaubt "ausgebracht" zu haben und der schlussendlichen Konzentration in der Pflanze liegen WELTEN. Wieviel du in den Tank gekippt hast ist nur ein Faktor von mindestens 100 auf dem Weg vom Kanister in die Pflanze. Nur: Was von Anfang an nicht da war kann auch die beste Applikationstechnik nicht herbei zaubern.

Das Beste wird sein du drückst nochmal die Schulbank oder verpachtest. Wär im Sinne der Generationen die dir noch folgen.
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Re: Winterweizen 2016

Beitragvon Mad » Mo Mär 14, 2016 19:37

Ich möchte abermals darauf hinweisen, dass eine AFS-Pflanze in der Lage ist, bis zu 200 keimfähige Samen zu hinterlassen.

Aber wenn ich sowas lese wie Schadschwelle bei AFS, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. :roll:
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Re: Winterweizen 2016

Beitragvon MF 5465 » Do Mär 17, 2016 21:01

12272584_1328200633880629_1017607147_n.jpg
Direkt-Drillsaat-Boregar nach Raps

Die breiten Spuren kommen von der 15m³ Güllegabe

Als Grannenweizen darf er mir trotzdem gerne noch etwas bestocken und gleichziehen.
Im Gegensatz zu den anderen Beständen hier ist er etwas im Rückstand. Wurde eine Woche später ziemlich dünn gedrillt.
Jetzt hat er 2,2 dt SSA und 80kgN über HST bekommen. Das soll bis zum Ährenschieben reichen.

Irgendwie möchte ich ihn noch pushen.
Wenn ich walze, wird es mit dem Herbizid eng.
CCC stört mich...
Mn/P/No3 übers Blatt?

Solange es noch Nachtfrost hat, bleibt die Spritze erst mal stehen. Es wird Zeit, dass es warm wird....

:prost:
Sepp
Wenn mir Tetris eines gelehrt hat, dann, dass sich Probleme aufstapeln und Erfolge verschwinden.
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Re: Winterweizen 2016

Beitragvon Freakshow » Fr Mär 18, 2016 20:37

@ MF 5465: Bitte in Zukunft mit der Sonne im Rücken fotografieren :) !
Aber ansonsten sieht er doch gut aus, mehr als genug Triebe, da brauchst nix zu "pushen". Erledige deine Herbizidanwendungen erstmal ordentlich und warte. Der Boregar bringt zwar viel über die Bestandesdichte (soweit ich es im Kopf habe) aber das reicht trotzdem.
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Re: Winterweizen 2016

Beitragvon bauer hans » Fr Mär 18, 2016 23:07

bauer hans hat geschrieben:ich hab hier ne AFU fläche mit etwas ELIXER drin und wollte 250 CALIBAN TOP+250ATLANTIS WG einsetzen.hat jemand erfahrung.

hatte das am 17.märz gespritzt und mit 6kg SSA ergänzt und möchte wissen,wann ich frühestens 150 AHL düngen kann.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Winterweizen 2016

Beitragvon Marian » Sa Mär 19, 2016 14:20

Weizen und Triticale mit 300kg/ha ASS an gedüngt.
Befahrbarkeit war für die Schläge sehr gut.
Gülle fahren mit Tridem und Luftdruckregelanlage musste leider abgebrochen und vertagt werden.

Gruß
20 Jahre beim Landtreff :prost:
Marian
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