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Wir haben eine Insektenschwemme

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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62 Beiträge • Seite 3 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Wir haben eine Insektenschwemme

Beitragvon Verdampfer » Mo Okt 29, 2018 22:18

Nein. Der mittelgroße blaue Traktor ist lernresistent, da wäre es Perlen vor die Säue. Möchte jemand anderes hier etwas über Rebhühner erfahren? Sonst kann es auch weiter den alten Weg hier gehen und sich um Mücken und Wespen drehen.
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Re: Wir haben eine Insektenschwemme

Beitragvon meyenburg1975 » Di Okt 30, 2018 6:36

Die Rebhühner waren früher immer in den Ecken zu finden, wo die Flächen kleinteilig und abwechslungsreich waren. Am besten Acker mit Weidflächen zwischendurch und dann am liebsten in den Rüben.
Wallhecken und Sträucherstreifen mittendrin waren auch beliebt.
Für diese kleinteilige Bewirtschaftung fehlt Zeit und Geld. Solche Ecken werden meist extensiv oder gar nicht mehr bewirtschaftet.
Die Insekten machen in dem Fall wenn überhaupt nur einen kleinen Teil aus.

Und Raubvogeljagd da sagst du was. Ist nun mal (meistens) nicht erlaubt und ein "echter" Naturschützer, der was auf sich hält, beißt sich eher die Zunge ab, als zu sagen, die Jagd einer oder mehrerer Arten könnte anderen helfen. Er träumt vom natürlichen Gleichgewicht, dass es selbst ohne den Menschen nicht gibt. Es ist ein ständig sich bewegendes Pendel, dass sich mal für den einen oder den anderen in die jeweilige Richtung bewegt.
Unweit von hier wurden über hundert Bäume gefällt, da sich eine große Krähenkolonie nahe eines Altenheims zu intensiv vermehrte und schlicht zu laut war. Ergebniss ein paar hundert Meter weiter ließen die sich wieder nieder. Ich glaube am Kindergarten war es. Die Schlussfolgerung der Verantwortlichen war, wie kann es anders sein: Noch mehr Bäume abholzen...
Die Raubtierjagd ist und bleibt im wesentlichen ungewollt.

Und gerade bei den Bodenbrütern die Sch...wildkatzen nicht vergessen. Also die verwilderten Hauskatzen...
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Re: Wir haben eine Insektenschwemme

Beitragvon Verdampfer » Di Okt 30, 2018 7:07

Da hast du Recht. Trotzdem bleibt es dabei, dass den Rebhühnern die Insekten in der Aufzuchtphase der Küken fehlen. Den Rest des Jahres kommen sie ohne aus.
Die von dir aufgezählten kleinteiligen Strukturen schaffen von ganz alleine den nötigen Insektenreichtum.

Wenn man sich die Nabu-Homepage zum Rebhuhn anguckt, findet man ganz nebenbei, zwischen vielen Gründen, die zum Untergang des Rebhuhns führen und an denen durchweg die bösen Bauern schuld sind, dass Wort "Prädation". Und das große Problem sind nicht die Vögel, sondern die Landsäuger. Das haben die Forschungen beim Rebhuhnschutzprojekt in Göttingen ganz klar erwiesen.
Balzende Hähne werden schon mal von der Luftwaffe erlegt, das große Problem sind aber die Hennen. Nur rund ein Viertel der brütenden Hennen hat Erfolg. Die Hälfte der brütenden Hennen überlebt die Brut nicht. Und sie sterben fast ausschließlich in den letzten Brutwochen, also zu einem Zeitpunkt, an dem sie eine dauerhafte "Duftspur" zu ihrem eigenen Nest gelegt haben. Also sind nicht Habichte und Sperber ein Problem, sondern vor allem Fuchs und Marder.
Habichte und Sperber sind schon doof für das Rebhuhn, weil überall die Hecken zu Baumreihen werden und die Ökos Baumpflanzen auch noch toll finden, aber Hauptprädator ist der Fuchs!
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Re: Wir haben eine Insektenschwemme

Beitragvon Rohana » Di Okt 30, 2018 7:52

Okay. Der Insektenrückgang ist schuld am Rebhuhnverschwinden, aber eigentlich ist es der Fuchs. :roll:
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Re: Wir haben eine Insektenschwemme

Beitragvon LUV4.0 » Di Okt 30, 2018 9:03

Das hat er so nicht geschrieben,wenn man etwas nicht verstanden hat hilft es noch einmal nachzufragen,statt unqualifizierten Kram zu schreiben. Rebhühner brauchen Insekten in großer Menge zur Aufzucht ihrer Küken, danach nicht mehr. Hinzu kommt,dass es viele Hennen nicht mal schaffen fertig zu brüten,weil das Raubwild sie vorher ganz bequem vom Nest nimmt.

Was die Insekten betrifft so musste ich feststellen,dass es hier in Niedersachsen unheimlich viele Wespen gab. Falter gab es auch mehr als sonst,allerdings haben die sich überwiegend als Kohlweißling bemerkbar gemacht. Eine wirkliche Vielfalt blieb hier aus.
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Re: Wir haben eine Insektenschwemme

Beitragvon Todde » Di Okt 30, 2018 9:08

Und die Zuwanderung aus dem Osten,
wenn man den Rückgang der Rebhühner betrachtet, dann kann man die Einwanderung vom Marderhund und des Wolfes sehr gut nachvollziehen.
Der Fuchs und Dachs haben sich auch gut vermehrt in den letzten 3 Jahrzehnten. Wildkatzen und verwilderte Katzen sind auch überall zu finden.

Was den Bedarf an Insekten angeht, so scheint der Fasan sich da aber dann nicht an Le Insektensterben zu orientieren und hat in den letzten Jahren wieder ordentlich zugenommen. Was gegen das Rebhuhnsterben durch das Insektensterben spricht.
Was den Rebhühnern fehlt sind die guten alten Misthaufen in der Feldmark, in deren Nähe waren die immer zu finden. Ohne Tierhaltung und heute mit dem Verbot dieser ökologisch wertvollen Haufen wird das aber auch nicht besser werden.

Was das Thema "Überdüngung" betrifft, dann hätten die Insekten in den 60er und 70ern das zeitliche segnen müssen, danach gingen die N-Überschüsse kontinuierlich zurück, während die Erträge stiegen. Unkraut sieht man heute auch öfters mal als vor 20, 30 Jahren in den Äckern.
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Re: Wir haben eine Insektenschwemme

Beitragvon Lonar » Di Okt 30, 2018 9:10

Außerdem haben wir da auch ein Hunde und Katzen Problem. Da kann man noch so viele Baumreihen , Wallhecken und Blühstreifen haben. Das nützt dem Wild rein gar nix wenn der nette Labrador ohne Leine durchs Unterholz stöbert und die Katze das Nest plündert. ;-)
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Re: Wir haben eine Insektenschwemme

Beitragvon Todde » Di Okt 30, 2018 9:13

Lonar hat geschrieben:Außerdem haben wir da auch ein Hunde und Katzen Problem. Da kann man noch so viele Baumreihen , Wallhecken und Blühstreifen haben. Das nützt dem Wild rein gar nix wenn der nette Labrador ohne Leine durchs Unterholz stöbert und die Katze das Nest plündert. ;-)


Da wird man noch blöd angemacht, wenn man den Hundebesitzer darauf aufmerksam macht, wenn dieser im Wildschongebiet und Naturschutzgebiet kreuz und quer durch die Pläne läuft und der Hund "wildert". Was ich an "wilden Hundeführern" auf den Wildkameras habe, wo niemand abseits der Wege gehen darf, ist erschreckend, selbst in der tiefsten Nacht.
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Re: Wir haben eine Insektenschwemme

Beitragvon LUV4.0 » Di Okt 30, 2018 9:46

Hecken müssen halt auch gepflegt werden,sonst helfen sie dem Niederwild auch nicht. Aber was man sich hier,bevorzugt von zugezogenen alles anhören muss wenn man die Hecke schneidet... :roll:
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Re: Wir haben eine Insektenschwemme

Beitragvon germane » Di Okt 30, 2018 10:04

In Bayern haben die Grünen und die ÖDP vor der Wahl die Bienen schützen wollen. Im Frühjahr war ein Bericht im Bayernteil der WamS demnach gab es 2008 152 000 Bienenvölker im Freistaat. Dann kommt Bienensterben und 2017 gab es 190 000 Bienenvölker in Bayern.

In der WamS vom Sonntag schreiben die von einer Untersuchung in unberührten Urwaldgegenden. Auch dort sterben die Insekten dramatisch. Das führen sie dort auf den Temperaturanstieg zurück. Ein gewisser Kohrmann (? ) schreibt aber, dass es in D nur an der Landwirtschaft liegt.
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Re: Wir haben eine Insektenschwemme

Beitragvon Verdampfer » Di Okt 30, 2018 13:11

Honigbienen sind Nutztiere und werden von Menschen gehalten. Bienenhaltung ist grad "in". Mit Insektensterben hat das nicht zu tun.
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Re: Wir haben eine Insektenschwemme

Beitragvon T5060 » Di Okt 30, 2018 14:03

Dem mittelgroßen blauen Traktor kannst ruhig ans Bein pinkeln. Mich hat die bayr. Staatsregierung sogar in einer extra Pressemitteilung gelobt.
Die Naturschützer müssen halt Abschied nehmen von der Vorstellung das aus Deutschland ein kollektiver Urwald wird und die Menschen in Höhlen leben.
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Re: Wir haben eine Insektenschwemme

Beitragvon Verdampfer » Di Okt 30, 2018 16:43

Da sich der mittelgroße blaue Traktor für einen Blühstreifen in Sämaschinenbreite direkt neben der Bundesstraße selbst lobt und glaubt mit diesem Streifchen etwas zu bewirken, ist der mittelgroße blaue Traktor in diesem Thema leider nicht mehr für voll zu nehmen.
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Re: Wir haben eine Insektenschwemme

Beitragvon bauer hans » Di Okt 30, 2018 17:35

der vorzeigehobbyimker hier äusserte sich im zeitungsartikel heute über dies "einseitige gelb" der senfzwischenfrucht,weil das nur für honigbienen interessant wär.
dabei hatte ein artikel übers greening in der selben zeitung vor wochen besonders darauf hingewiesen,dass mehrere früchte ausgesaet werden,in dem fall senf,phacelia und gartenkresse,die immer noch blühen.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Wir haben eine Insektenschwemme

Beitragvon T5060 » Di Okt 30, 2018 19:51

Verdampfer hat geschrieben:Da sich der mittelgroße blaue Traktor für einen Blühstreifen in Sämaschinenbreite direkt neben der Bundesstraße selbst lobt und glaubt mit diesem Streifchen etwas zu bewirken, ist der mittelgroße blaue Traktor in diesem Thema leider nicht mehr für voll zu nehmen.


Du bist doch nicht mehr als ein Subventionsabgreifer, dessen Geschäftsmodell darauf basiert, als Frührentner noch eine etwas grün angehauchte Lebensorientierung zu erlangen :mrgreen:
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