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Wir haben eine Insektenschwemme

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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62 Beiträge • Seite 4 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Wir haben eine Insektenschwemme

Beitragvon Verdampfer » Di Okt 30, 2018 21:04

Jetzt wird es von dir wieder beleidigend. Ich vermute eher, dass du annähernd doppelt so alt bist wie ich und deutlich mehr als als das Doppelte meiner Subventionen abgreifst. Dadurch kannst du dir auch einen deutlich jüngeren mittelgroßen Traktor kaufen als ich.
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Re: Wir haben eine Insektenschwemme

Beitragvon Zement » Di Okt 30, 2018 21:26

Toll , davon werden die Insekten auch nicht mehr . Ihr beiden Mittel blauen Schlepper . :mrgreen:
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: Wir haben eine Insektenschwemme

Beitragvon T5060 » Di Okt 30, 2018 21:38

Verdampfer hat geschrieben:Jetzt wird es von dir wieder beleidigend. Ich vermute eher, dass du annähernd doppelt so alt bist wie ich und deutlich mehr als als das Doppelte meiner Subventionen abgreifst. Dadurch kannst du dir auch einen deutlich jüngeren mittelgroßen Traktor kaufen als ich.


Sorry du fingst mit dem beleidigen an. Ich hab mir heute sogar eine weitere Maschine der Kategorie "mittelständische Zukunftsbetriebe" gekauft, aber gebraucht.
Ja ich erhalte bestimmt mehr an Staatsknete wie du, aber ich zahle dafür auch weitmehr Steuern als ich an Staatsknete zurück bekomme
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Re: Wir haben eine Insektenschwemme

Beitragvon BMWi3 » Fr Nov 16, 2018 10:59

Auf die Frage, ob wir eine Insektenschwemme haben, hat der Bauernverband eine Antwort: "NEIN" mangelnde Biodiversität :roll:
https://vimeo.com/299898595?fbclid=IwAR ... 9btKSrEGIQ

Wer so einen Verband hat, braucht keine Feinde mehr.
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Re: Wir haben eine Insektenschwemme

Beitragvon Verdampfer » Fr Nov 16, 2018 12:37

1. Wir haben keine Insektenschwemme.

2. Wir haben einen großen Biodiversitätsverlust.

3. Es wäre dumm, diese offensichtliche Wahrheit zu leugnen.

4. Es wäre noch dümmer, den Grünen die und anderen Deppen die Deutungshoheit über die Ursachen und die zu treffenden Maßnahmen zu überlassen, weil wir dann ein noch viel größeres Artensterben haben werden.
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Re: Wir haben eine Insektenschwemme

Beitragvon BMWi3 » Fr Nov 16, 2018 15:15

@Verdampfer

Bitte das Video richtig anschauen. Die NGO Bauernverband mit der NGO NABU Seit an Seit. Mehr Deppen geht nicht.

Wenn sich die Menschheit ausbreitet gibt es Artschwund. OmG … :cry:
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Re: Wir haben eine Insektenschwemme

Beitragvon Verdampfer » Fr Nov 16, 2018 16:15

Ich habe das Video ganz und richtig angesehen. Vielleicht hast du es einfach nicht verstanden?
Was passt dir denn nicht?

Gut, die Aussage mit dem Vorgewende ist Blödsinn, aber sonst ist das ein verdammt gutes Konzept. Das ist der einzig richtige Weg.
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Re: Wir haben eine Insektenschwemme

Beitragvon BMWi3 » Fr Nov 16, 2018 17:25

Biodiversität ist weder genau definiert noch messbar.
Geht man ganz auf Bio, haben wir weniger Biodiversität, weil man mehr Fläche in Anspruch nehmen muss.

Was mich stört ist die Anbiederung des Bauernverbandes an den derzeitigen Zeitgeist. Kein Mensch wird es den Bauern danken.

Wäre ja auch Quatsch zu danken, weil es Blödsinn ist. Deutschland kann sich nicht selbst ernähren und der Bauernverband sollte nicht so tun als ob. Jeder Hektar wir gebraucht.
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Re: Wir haben eine Insektenschwemme

Beitragvon Verdampfer » Fr Nov 16, 2018 19:31

Natürlich kann sich Deutschland selbst ernähren.

Biodiversität ist messbar, aber es gibt nicht die eine allgemein anerkannte Biodiversitätmesszahl.

Und jedem hier, ich gehe davon aus, dass hier im Forum nur Menschen sind, die auch mal vor die Tür gehen, ist klar, wenn er denn nicht komplett dumm ist, dass wir einen Verlust an Biodiversität haben.

Biolandbau hat mehr Biodiversität pro Hektar als Konvi, aber weniger pro erzeugtem Lebensmittel. Daraus schließt der denkende Mensch, dass gerade die zielgerichteten Maßnahmen im Konvi-Landbau, die dort im Video gezeigt werden, die einzig vernünftige Lösung des Problems sind.

Du hast Recht: jeder ha wird gebraucht. Aber nicht für Lebensmittelerzeugung in D. Wir sind ein reiches Land und können andere für uns hungern lassen. Wir bräuchten aber jeder ha sinnvoll genutzt! Und die Nutzung für den Artenschutz erscheint mir absolut sinnvoll!
Wir brauchen also, weil wir 8 Mrd. Menschen sind, jeden ha in bestmöglicher Nutzung.
Wir brauchen Hektar für die bestmögliche Erzeugung von Lebensmitteln und Hektar für den bestmöglichen Artenschutz.

Keine Lösung: Biolandbau, weil dort weder das eine noch das andere bestmöglich erreicht wird.
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Re: Wir haben eine Insektenschwemme

Beitragvon T5060 » Fr Nov 16, 2018 19:39

Kommt BMW3i hat die ganzen süßen Insekten im Thermomix zu Bachblüten-Gel verarbeitet ....
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Re: Wir haben eine Insektenschwemme

Beitragvon Manfred » Fr Nov 16, 2018 19:39

Oje...
Bio oder konvi ist für die Biodiversität auf und (viel wichtiger, weil weiter über 90% der Biodiversität im Boden stattfinden) unter dem Acker weitgehend egal. Entscheidend ist das Management. Eine Bio-Zertifizierung sagt darüber so gut wir gar nichts aus, genausowenig wie über die viel zitierte "Nachhaltigkeit".
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Re: Wir haben eine Insektenschwemme

Beitragvon Verdampfer » Fr Nov 16, 2018 20:08

Du legst den Schwerpunkt auf einen fruchtbaren nachhaltig nutzbaren Boden. Das ändert aber nichts am Biodiversitätsverlust, weil gerade die Tiere des Offenlandes und die Pflanzen des nährstoffarmen (=nicht fruchtbarer Boden) sterben.

Wie schon in Ollis Faden gesagt, wäre ein aufgelassener Tagebau ein Quell des Artenreichtums, wenn man ihn sich einfach ein paar hundert Jahre entwickeln lässt. Man braucht Orte ohne gesunden, humusreichen und fruchtbaren Boden und Orte, auf denen beste Lebensmittel produziert werden.
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Re: Wir haben eine Insektenschwemme

Beitragvon Manfred » Fr Nov 16, 2018 20:24

Wo waren denn all diese Arten, bevor der Mensch den Boden so massiv ausgemagert hat?
Selbst intensiv bewirtschaftete Kulturflächen stehen in ihrer Produktivität weit hinter funktionierenden "natürlichen" Systemen zurück.
Natürlich hat die Misswirtschaft unserer Altvorderen dazu geführt, dass sich Pionierarten, die normalerweise Nischenbrüter magerer Stansorte der ersten Sukzessionsstufen sind, flächig ausgebreitet haben. Aber davon, die Flächen wieder fruchtbar zu machen, sterben diese Arten nicht aus. Sie gehen nur im Bestand auf ein natürliches Maß zurück.
Die meisten Arten, die als bedroht hervorgehoben werden, sind bei genauer Betracht weit verbreitet und weisen teilweise Bestände von vielen Millionen Individuen auf.
Es ist an der Zeit, vom Fachidiotentum wieder abzukommen, ein paar Schritte zurück zu treten, und sich Überblick über die Zusammenhänge zu verschaffen.
Veränderung und die damit Verbundenen Bestandsschwankungen hat es immer gegeben.
Wir sollten uns darauf konzentrieren, Arten zu schützen, die wirklich als gesamte Art global bedroht sind, zu schützen, statt durch Definition beliebig kleiner willkürlich abgegrenzter Populationen Massenarten auf Rote Listen zu setzen.
Und es ist sinnfrei von Biodiversität zu schwafeln, wenn man ein paar Blümchen und Schmetterlinge zählt und 99% der gesamten Biodiversität komplett ignoriert und diese zum "Schutz" besägter Blümchen und Schmetterlinge nach belieben vernichtet.
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Re: Wir haben eine Insektenschwemme

Beitragvon Verdampfer » Fr Nov 16, 2018 20:33

Manfred hat geschrieben:Wo waren denn all diese Arten, bevor der Mensch den Boden so massiv ausgemagert hat?

Waldbrände, unregulierte Flüsse, etc.... Das war alles, bevor die "Altvorderen" mit Raubbau und Dreifelderwirtschaft die Landschaft weiter ausgebeutet haben.

Und jetzt kommt die totale Regulierung aller Naturereignisse und flächendeckende Nâhrstoffversorgung.

Ich finde es schade, dass das Rebhuhn hier ausstirbt.

Ja, weltweit ist das Vieh ungefährdet, aber ich finde, auch in 100 Jahren sollen sich die Menschen hier an der Natur erfreuen können.
Ja, weltweit ist das Rebhuhn ungefährdet, aber wenn alle Länder die Natur so umbauen wie wir, dann gibt's bald weltweit kein Rebhuhn mehr.

Wenn wir nach Manfred gehen und in D nur die Tiere schützen, die weltweit gesehen gefährdet sind, dann müssen wir ein paar Flächen für den Rotmilan vorhalten und können den Rest zubetonieren.

Ich finde aber, dass wir mehr Verantwortung haben.

Und doch Manfred, dass Vernichten von Arten und Vielfalt im einen Bereich ist zwingend nötig, um andere zu erhalten.
Du kannst auf einem Fleck Erde nicht den Grünspecht UND das Rebhuhn erhalten. Du musst einen von beiden indirekt bekämpfen.
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Re: Wir haben eine Insektenschwemme

Beitragvon Manfred » Fr Nov 16, 2018 20:49

Gerade das Rebhuhn ist ja eine sehr einfach zu schützende Art, wo sich diverse NGOs mit ihr ideologischen Blockade wirksamer Maßnahmen sehr unrühmlich hervortun.
Konsequente Raubwildbejagung und etwas Biotoppflege und sie vermehren sich gut.
Schau dir z.B. mal an, was Paul Rößler so alles erreicht.
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