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Wird Monsanto übernommen?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Wird Monsanto übernommen?

Beitragvon Harald » Fr Okt 27, 2017 10:11

Manfred hat geschrieben:Der Zoff um Dicamba weitet sich immer weiter aus:

http://www.npr.org/sections/thesalt/201 ... love-story


Thx, guter Artikel zum Thema "Dicamba Drift".

Das Problem hat sich - wie im Artikel erwähnt - im vergangenen Jahr schon abgezeichnet, wobei die Bauern damals selbst schuld waren. Dieses Jahr ist die Schuldzuweisung schwieriger, weil es eben offizielle Zulassungen für die Technologie und die (angeblich?) abdriftärmeren Dicamba-Mittel gibt.

Was mich am meisten verwundert, ist dass die amerikanischen NGOs nur recht langsam auf das Thema aufspringen. Dabei wäre das schon im vergangenen Jahr ein gefundenes Fressen gewesen, und das nicht ohne Grund.
Offensichtlich scheuen die NGOs den Aufwand, der nötig ist, um aus einem bei ihrer Zielgruppe unbekannten Mittel ein spendenträchtiges "Feindbild" zu erschaffen. Das sieht man ja auch hierzulande, wo sich die Kritik auf Glyphosat und Neonics beschränkt, obwohl es andere Mittel gäbe, deren Einsatz wesentlich mehr zu hinterfragen wäre.
Ich fordere den sofortigen Rücktritt der Bauernverbandspräsidenten Joachim Ruckwied (DBV) und Walter Heidl (BBV).
Beide sind unfähig, die Bauern ihres Verbandes in der Öffentlichkeit zu vertreten.
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Re: Wird Monsanto übernommen?

Beitragvon T5060 » Fr Okt 27, 2017 10:17

Harald hat geschrieben:
Manfred hat geschrieben:Der Zoff um Dicamba weitet sich immer weiter aus:

http://www.npr.org/sections/thesalt/201 ... love-story


Thx, guter Artikel zum Thema "Dicamba Drift".

Das Problem hat sich - wie im Artikel erwähnt - im vergangenen Jahr schon abgezeichnet, wobei die Bauern damals selbst schuld waren. Dieses Jahr ist die Schuldzuweisung schwieriger, weil es eben offizielle Zulassungen für die Technologie und die (angeblich?) abdriftärmeren Dicamba-Mittel gibt.

Was mich am meisten verwundert, ist dass die amerikanischen NGOs nur recht langsam auf das Thema aufspringen. Dabei wäre das schon im vergangenen Jahr ein gefundenes Fressen gewesen, und das nicht ohne Grund.
Offensichtlich scheuen die NGOs den Aufwand, der nötig ist, um aus einem bei ihrer Zielgruppe unbekannten Mittel ein spendenträchtiges "Feindbild" zu erschaffen. Das sieht man ja auch hierzulande, wo sich die Kritik auf Glyphosat und Neonics beschränkt, obwohl es andere Mittel gäbe, deren Einsatz wesentlich mehr zu hinterfragen wäre.


In der Tat fällt es den NGO immer schwerer Mittel zu generieren, zumal diese mittlerweile selbst einen Wasserkopf aufgebaut haben, der weniger bewegt und viel kostet.
Die Leute dort werden auch langsam alt und der junge Nachschub klappt nicht mehr. Ich glaube da hat Google, Facebook und Trump einen nicht unwesentlichen Anteil daran.
Bezogen auf Mehr - Demokratie, ist diese Entwicklung auch nicht unbedingt glücklich. Verloren hat dabei das Geschäftsmodell von EU und Sozialdemokraten.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Wird Monsanto übernommen?

Beitragvon Harald » Fr Okt 27, 2017 10:59

T5060 hat geschrieben:In der Tat fällt es den NGO immer schwerer Mittel zu generieren, zumal diese mittlerweile selbst einen Wasserkopf aufgebaut haben, der weniger bewegt und viel kostet.
Die Leute dort werden auch langsam alt und der junge Nachschub klappt nicht mehr.

Nö. Die Mittel verteilen sich aber auf immer mehr Kampagnen. Und es dauert nun mal ein paar Jahre, um ein Thema zum Selbstläufer werden zu lassen. Das braucht erhebliche Investitionen an Personal, Zeit und Geld. Bei Glyphosat hat das z.B. rund fünf Jahre gedauert, beim Insektensterben nur drei. Beim Tierwohl eher noch länger.

Warum soll eine NGO selbst investieren, wenn sie doch finanziell besser fährt, indem sie zum richtigen Zeitpunkt auf ein Thema aufspringt, das schon andere NGOs publik gemacht haben? Das sieht man ja beispielsweise an den "Fachreferenten", die zunehmend von einer zur anderen NGO abgeworben werden.

Und man vermeidet das finanzielle Risiko, das sich ergibt, wenn sich ein Thema plötzlich in Wohlgefallen auflöst, wie z.B. TTIP. Das schlimmste, was den NGOs aktuell passieren könnte, wäre ein Sofortverbot von Glyphosat.
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Re: Wird Monsanto übernommen?

Beitragvon T5060 » Di Sep 11, 2018 22:10

Die BAYER Aktie ist jetzt auf unter 70 € abgestürzt, aus dem Pharmageschäft wird auch nichts mehr.
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