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WMES statt WHES

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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82 Beiträge • Seite 4 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Re: WMES statt WHES

Beitragvon Lacy Laplante » Mo Jan 18, 2016 17:45

So siehts aus.

Schade, ich bin immer noch krank, sonst wäre ich auch nach Berlin gefahren.
Mit Intelligenz kann sich der Mensch von Traditionen abwenden.
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Re: WMES statt WHES

Beitragvon LUV » Mo Jan 18, 2016 18:25

marius hat geschrieben:Selten so einen Blödsinn gelesen. Was hat Pegida mit Tierschützern oder Umweltaktivisten zu tun.

https://de.wikipedia.org/wiki/Pegida

Ich glaub das Flüchtlingsthema ist dir über die Wochen zu Kopf gestiegen. :lol:


Du bist wirklich mit so wenig Intelligenz ausgestattet, dass du den Sinnzusammenhang nicht erkennst? Is nich wahr oder? :shock:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: WMES statt WHES

Beitragvon Qtreiber » Mo Jan 18, 2016 19:52

marius hat geschrieben:Eine genaue Definierung zum Stichwort Massentierhaltung habe ich auch nicht auch wenn Wikipedia exakte Zahlen nennt.

Die Definition von Wiki gibt doch schon einiges her:
Intensivtierhaltung oder Massentierhaltung bezeichnet die technisierte Viehhaltung meist nur einer einzigen Tierart in ländlichen Großbetrieben mit nicht ausreichend verfügbaren landwirtschaftlichen Nutzflächen, um die benötigten Futtermittel selbst zu erzeugen.

und die Definition der FAO (auch auf Wiki) wird noch konkreter:
Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) definiert intensive Tierhaltung als Systeme, in denen weniger als 10 % der Futtertrockenmasse dem eigenen Betrieb entstammt und in denen die Besatzdichte 10 Großvieheinheiten pro Hektar betrieblicher landwirtschaftlicher Nutzfläche übersteigt.

Damit dürfte die Zahl der Massentierhaltungsbetriebe in Deutschland verschwindend gering sein.
Klar ist aber auch, dass diejenigen, die das Wort "Massentierhaltung" am häufigsten in den Mund nehmen, genau nur DAS nicht unter Massentierhaltung verstehen.
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Re: WMES statt WHES

Beitragvon Ferengi » Mo Jan 18, 2016 21:56

"Industrielle Nutztierhaltung" ist alles über 2 GV/Hektar.
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Re: WMES statt WHES

Beitragvon Todde » Mo Jan 18, 2016 22:21

Was Massentierhaltung ist, das steht im Fleischatlas 2016
alle Tierhalter die Mais zur Fütterung anbauen sind Massentierhalter.

BGAsler sind außen vor, ist nicht so schlimm der Mais.
Damit haben sich die Grünen/Böll und der BUND klar positioniert. Hoffentlich war keiner der WHESlerischen Bauern Maisanbauer mit Vieh, ansonsten hat er gegen seine eigene Massentierhaltung demonstriert :mrgreen:

Damit ist Straathof fein raus, kann er ja bei WHES 2017 nen Schweinetransporter an den Start bringen.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: WMES statt WHES

Beitragvon Ferengi » Mo Jan 18, 2016 22:30

Todde hat geschrieben:Was Massentierhaltung ist, das steht im Fleischatlas 2016
alle Tierhalter die Mais zur Fütterung anbauen sind Massentierhalter.


Steht das da echt so drin? :shock: :shock:
So doof kann doch kein aufrecht gehendes Lebewesen sein.
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Re: WMES statt WHES

Beitragvon *da-done* » Mo Jan 18, 2016 22:44

wer ist der bösere??

Biolandwirt mit 140 milchkühen und angehängter Biogasanlage (Whes)

gegen

Konvilandwirt mit 80 milchkühen und 20Ha ackerbau???(Wmes)
Moin, bin gerade dabei einen Brennholzverleih auf die Beine zu stellen.
Hat jemand Interesse an einer Juniorpartnerschaft ? :mrgreen: :mrgreen:
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Re: WMES statt WHES

Beitragvon Todde » Mo Jan 18, 2016 22:56

Doch noch immer
sind es über 165.000 Hektar. Bei der Verwertung
sinkt der Biogasanteil und liegt aktuell bei
47 Prozent. Die Mehrheit der Flächen produziert
also inzwischen für die Tröge der industriellen
Massentierhaltung


Seite 16
https://www.boell.de/sites/default/file ... gional.pdf
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Re: WMES statt WHES

Beitragvon H.B. » Mo Jan 18, 2016 22:57

Ferengi hat geschrieben:"Industrielle Nutztierhaltung" ist alles über 2 GV/Hektar.


Wie kommst du denn darauf? Damit wären die meisten Hobby-Pferdehalter "Industrielle Nutztierhalter" - aus welchem Grund? Die Düngeverordnung müssen auch alle einhalten, von daher gibts da auch keinen Strohhalm, wo man sich dranhängen könnte.

Auch die Definition der FAO ist unhaltbar:
Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) definiert intensive Tierhaltung als Systeme, in denen weniger als 10 % der Futtertrockenmasse dem eigenen Betrieb entstammt und in denen die Besatzdichte 10 Großvieheinheiten pro Hektar betrieblicher landwirtschaftlicher Nutzfläche übersteigt.

Eigentum, Pacht, Bewirtschaftungsvertrag, Betriebskooperation, Partnerbetrieb mit Dungrücknahme, Betriebsteilung Tiere-Pflanzenbau .... und schon können solche Strukturen zustande kommen. Das ist schon innerhalb einer Familie möglich. Die Düngeverordnung regelt aber überall, dass nirgendwo viel mehr als die Hälfte des Düngebedarfs tierischer Herkunft sein darf.
Damit ist auch die Auslegung von Wikipedia für die Tonne.

An was also sollte man Industrielle Tierhaltung, bzw. Massentierhaltung fest machen? ....natürlich an Nichts, und das ist auch der Grund, warum man mit aller Berechtigung einen jeden, der diesen Ausdruck abfällig nutzt, um Bauern in Misskredit zu bringen, als Deppen oder Faschisten bezeichnen darf - denn eines von beidem ist er sicher. Das würde und müsste bei juristischer Klärung auch jedes Gericht so bestätigen.
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Re: WMES statt WHES

Beitragvon Ferengi » Mo Jan 18, 2016 22:59

H.B. hat geschrieben:
Ferengi hat geschrieben:"Industrielle Nutztierhaltung" ist alles über 2 GV/Hektar.


Wie kommst du denn darauf?


Das sagt die Bioverordnung. :wink:

Ich erzeuge 99,99irgendwas % meines Futters selbst.
Nur die Lecksteine kaufe ich zu.
Trotzdem bekomme ich Ärger wenn ich die zwei GV überschreite.
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Re: WMES statt WHES

Beitragvon Harald » Di Jan 19, 2016 0:25

Aus dem Nachbarforum. Gab es bei WMES etwa einen - äh - Störfall? :gewitter:

Bild


Nachtrag: Das Bild stammt von hier: https://www.facebook.com/gruenewochedem ... 6313791000
Ich fordere den sofortigen Rücktritt der Bauernverbandspräsidenten Joachim Ruckwied (DBV) und Walter Heidl (BBV).
Beide sind unfähig, die Bauern ihres Verbandes in der Öffentlichkeit zu vertreten.
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Re: WMES statt WHES

Beitragvon borger » Di Jan 19, 2016 8:53

Qtreiber hat geschrieben:Damit dürfte die Zahl der Massentierhaltungsbetriebe in Deutschland verschwindend gering sein.
Klar ist aber auch, dass diejenigen, die das Wort "Massentierhaltung" am häufigsten in den Mund nehmen, genau nur DAS nicht unter Massentierhaltung verstehen.


Diese Haarspalterei bringt nichts, dafür ist schon alles zu sehr miteinander verflochten. Distanziert man sich brav vom „bösen“ Straathof, was ist dann mit dessen Ferkel-Abnehmern? Bäuerliche Betriebe, die den neuen Maststall als gewerbliche Schweinemast GmbH ausgegliedert haben, sind auch keine Seltenheit mehr.
Genau diese Distanzierung und die damit verbundene Spaltung ist ganz im Sinne der Gegner, für sie ist das nur ein Etappenziel, beim Endsieg haben alle Nutztierhalter fertig.

Betrachtet man es aus Sicht der gehaltenen Tiere, dann ist alles Massenhaltung was die natürlichen Formationen übersteigt, also fast alles. Ich denke, man muss den Verbrauchern klar machen, wenn die Masse keine Nutztiere mehr halten will, muss eben eine kleine Minderheit eine Masse an Tieren halten, ansonsten bleiben die Kühltheken leer.
Wenn weniger als 20 000 Schweinemäster das Fleisch für 80 Mio. Einwohner erzeugen sollen, dann geht das nur mit Massentierhaltung. Wem das nicht passt, dem steht es frei, selbst Schweine zu halten oder sich einen Schweinehalter nach eigenen Vorstellungen zu suchen.
Wer Schweine unbedingt auf grüner Weide sehen will, der muss auch dafür geeignete Rassen auswählen und damit auch fettes Fleisch mögen. Die „Tierrechtsaktivisten“ stellen nur völlig unrealistische Forderungen, denen gutgläubige Verbraucher sich leicht anschließen können, weil sie aus Unkenntnis die Folgen nicht abschätzen können. Wenn sie begreifen, dass die Folge fettes Fleisch zum min. vierfachen Preis ist, lässt der „Tierschutzeifer“ schlagartig nach.
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Re: WMES statt WHES

Beitragvon Qtreiber » Di Jan 19, 2016 9:16

borger hat geschrieben: ansonsten bleiben die Kühltheken leer.

ähmm, DAS ist aber doch das Ziel. Schliesslich ist Fleischkonsum generell böse.
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Re: WMES statt WHES

Beitragvon borger » Di Jan 19, 2016 9:29

Qtreiber hat geschrieben:
borger hat geschrieben: ansonsten bleiben die Kühltheken leer.

ähmm, DAS ist aber doch das Ziel. Schliesslich ist Fleischkonsum generell böse.

Es ist das Ziel von einigen Sektierern – aber nicht von der Masse an Verbrauchern. Ansonsten würden sie einfach kein Fleisch mehr kaufen, dann blieben die Kühltheken auch leer, mangels Nachfrage.
Das ist der Punkt, wo man die Verbraucher packen kann – und packen muss.
Die politisch gewollte Ruinierung der Landwirtschaft lässt sich nur gemeinsam mit den Verbrauchern stoppen. Dafür muss denen zuerst mal klar gemacht werden, dass auch sie viel zu verlieren haben, nämlich die Lebensmittel in guter Qualität zu sehr günstigen Preisen.
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Re: WMES statt WHES

Beitragvon SHierling » Di Jan 19, 2016 9:39

marius hat geschrieben:Ich vermute dieses Volksbegehren bezieht sich nicht auf das gesamte Bundesland mit 0,3 GV.
Sondern auf einzelne Ställe regional.


Es bezieht sich nicht nur auf das gesamte Bundesland, sondern es soll der Anfang sein, in ALLEN Bundesländern solche Volksbegehren zu starten.

Eine genaue Definierung zum Stichwort Massentierhaltung habe ich auch nicht auch wenn Wikipedia exakte Zahlen nennt.
Wikiblödia ist kein Maßstab. Ein Volksbegehren sollte SEINE EIGENEN FORDERUNGEN schon erstmal definieren können!!!!


Sogenannte Massentierhaltungen bringen sicher einen höheren Krankheitsdruck mit sich was einen vermehrten Antibiotikaeinsatz nach sich zieht, diesem Kritikpunkt würde ich ebenfalls zustimmen weil das ist einfach so.

Nein, das ist einfach nicht so. Im Gegenteil: die größeren Ställe haben nachweislich eine bessere Tiergesundheit als die kleinen.(gibt Arbeiten der TiHo darüber), liegt daran, daß sie mehr in die Hygione investieren müssen und können, zB Schleusen, und daran, daß je näher man an der "natur" ist, auch dier Keimdruck (natürliche Selektion) höher ist. 30% Verluste bei Bioschweinen in Dänemark zB sprechen doch für sich.



Ein weiteres Problem ist die Verteilung der anfallenden Gülle. Diese Gülle gleich verteilt auf das gesamte Flächeneinzugsgebiet der sogenannten Agrarfabriken in 10 oder 20 km Umkreis kostet Geld.
Kurz gesagt : In Hofnähe vermehrt Gülle, weiter entfernt vermehrt Handelsdünger ist da schon deutlich kostengünstiger und wird von einigen ( nicht allen ) so ähnlich praktiziert.

Was ist denn eine agrarfbrik? Wo geht das los?
Und nein, auch das ist falsch: wenn mehr Gülle vorhanden wäre, hätten die LW in BB wenigstens die WAHL zwischen Gülle und Handelsdünger. Die haben sie aber nicht, weil gegen jeden neuen Stall eine BI gegründet wird.

Aber laßt die ruhig das Volksbegehren durchziehen.

Das Volksbegehren ist beendet. Mit enormem Erfolg. Hör mir zu bevor Du hier rumblahst.

Die beiden Grafiken statistisches Bundesamt / Viehzählung, der Text aus "Umwelt- und tiergerechte Haltung von Heim, Nutz- und Begleittieren"
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