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Wo seht Ihr Euchn in 5 Jahren ohne Förderung

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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37 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3

Mich würde mal interessieren, wo Ihr Euch seht, wenn es Europaweit ab sofort keine Subventionen geben würde.

Ich wäre in Kürze Pleite, mit der Folge Hartz 4
14
47%
Ich könnte endlich selbständig auf eigenen Füssen stehen
16
53%
 
Abstimmungen insgesamt : 30

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Beitragvon Carsten » Do Aug 10, 2006 22:56

Hallo,

bitte nicht ausfahrend werden, Danke.
Gruß
Carsten
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Beitragvon questenberg » Do Aug 10, 2006 23:15

Ja, auf so etwas wartet der sicher nur, um seinen Vorurteilen ein weiteres hinzufügen zu können.
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Beitragvon SHierling » Fr Aug 11, 2006 8:47

Hallo,
ich kann die Leute, die sich aufregen und wütend werden, schon ganz gut verstehen. Jede andere Berufsgruppe und jeder andere Unternehmer kann einen Kunden in so einem Fall aussortieren, kein Dachdecker würde sich solche Sprüche bieten lassen, und es kommt auch keiner auf die Idee, seinen Heizölhänder so blöd anzupampsen, oder seinen Stromlieferer - nee, keine Idee dazu, ohne Strom will keiner sein, ohne Heizung auch nicht, aber die Lebensmittel gibts ja bei Aldi. Wie hohl ist sowas denn?
Mich ärgert diese Sorte Entfremdung auch, und noch mehr ärgert es mich, daß den Landwirten die Möglichkeit fehlt, sich zu wehren. Selbst die Ärzte streiken irgendwann und machen darauf aufmerksam, das man den Ast auf / von dem man lebt, tunlichst nicht absägen sollte.
Einzig die Landwirte sind durch die Politik der letzten Jahrzehnte daran gebunden, sich solchen verdrehten Ansichten immer wieder anhören zu müssen. Als ich neulich über questenbergs "vor 60 Jahren" gestolpert bin, hab ich noch so gedacht: Sooooo schlecht waren die Lebensmittelkarten auch nicht - die könnte man für Leute, denen die Produktion nicht gefällt, dann einfach streichen.

Wählen dürfen sie wie sie wollen, kaufen dürfen sie, wo und was sie wollen - was denn noch? Die Kuh melken und schlachten zugleich funktioniert nun mal nicht.

Grüße
Brigitta
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Beitragvon SHierling » Fr Aug 11, 2006 8:53

Hallo,
ich kann die Leute, die sich aufregen und wütend werden, schon ganz gut verstehen. Jede andere Berufsgruppe und jeder andere Unternehmer kann einen Kunden in so einem Fall aussortieren, kein Dachdecker würde sich solche Sprüche bieten lassen, und es kommt auch keiner auf die Idee, seinen Heizölhänder so blöd anzupampsen, oder seinen Stromlieferer - nee, keine Idee dazu, ohne Strom will keiner sein, ohne Heizung auch nicht, aber die Lebensmittel gibts ja bei Aldi. Wie hohl ist sowas denn?
Mich ärgert diese Sorte Entfremdung auch, und noch mehr ärgert es mich, daß den Landwirten die Möglichkeit fehlt, sich zu wehren. Selbst die Ärzte streiken irgendwann und machen darauf aufmerksam, das man den Ast auf / von dem man lebt, tunlichst nicht absägen sollte.
Einzig die Landwirte sind durch die Politik der letzten Jahrzehnte daran gebunden, sich solchen verdrehten Ansichten immer wieder anhören zu müssen. Als ich neulich über questenbergs "vor 60 Jahren" gestolpert bin, hab ich noch so gedacht: Sooooo schlecht waren die Lebensmittelkarten auch nicht - die könnte man für Leute, denen die Produktion nicht gefällt, dann einfach streichen.
Vielleicht wäre es mal ganz hilfreich,wenn die CMS anstatt ihrer Logos auf jede Packung schreiben würde: "Dieses Lebensmittel würde ohne Subventionen xy Euro kosten". Auch bei Aldi.
Wie kommt denn jemand dazu, nur weil er essen will, die Leute zu beschimpfen die ihn füttern? Umgekehrt wird ein Schuh draus (meiner Meinung nach), wählen dürfen sie wie sie wollen, kaufen dürfen sie, wo und was sie wollen - wenn das nichts nutzt, was denn noch? Die Kuh melken und schlachten zugleich funktioniert nun mal nicht.

Grüße
Brigitta
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Beitragvon SHierling » Fr Aug 11, 2006 10:49

ähm????
Als ich versucht hab ,den Beitrag (in der anderen Rubrik) einzustellen, klappte das nicht und nicht - wer war denn jetzt der nette Helfer?
THX jedenfalls
Brigitta
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Beitragvon Gast » Sa Sep 16, 2006 21:14

Ohne beihilfen geht es mir blendend. Ich kriege ganze Ortschaften für lau zu pachten. Das Problem wird nur der Arbeitsmarkt sein, da jede menge motivierte bauern und Polen, andere aus ihrer Stelle drängen werden :lol:
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Beitragvon Servus » Sa Sep 16, 2006 21:37

naja die Pacht verringert sich halt um die Subventionskürzung, vorausgesetzt es ist nicht ein Biogasanlagenbetreiber in der Nähe ....

es wird halt leichter sein Felder zusammenzukaufen, wenn Erben und Leute die nicht aus der LW stammten nur noch eine geringe Pacht im Jahr erhalten werden sie halt sagen gib mir gleich x-tausend Euro für das Feld/Wiese und fertig....scheiß auf die jährlichen Pachtzahlungen...
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Beitragvon questenberg » Sa Sep 16, 2006 21:43

Servus hat geschrieben:naja die Pacht verringert sich halt um die Subventionskürzung,...


Das glaubst Du doch selber nicht.
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Beitragvon Gast » Sa Sep 16, 2006 22:07

In Gegenden mit Biogas und starker veredlung sehe ich auch kein starkes Absinken der Pachtpreise
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Beitragvon Carsten » So Sep 17, 2006 8:45

Hallo,

questenberg hat geschrieben:
Servus hat geschrieben:naja die Pacht verringert sich halt um die Subventionskürzung,...


Das glaubst Du doch selber nicht.


also wir haben das teilweise sogar in dem Pachtvertrag so festgelegt.
Gruß
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zuschüsse?????

Beitragvon stadlerg » So Sep 17, 2006 9:08

Hallo

Wir alle werden auf dauer nicht vermeiden können das sich leistung lohnen muß sonst wird keine oder zu wenig geleistet ,bestes akutellss beispiel die Ärtze die gute jungen wandern zu großen teilen ab ,egal mit oder ohne zuschüße oder ausgleichszahlungen .Besser ist ohne so wenig wie möglich ,da gibts in der landwirtschaft sicher noch einiges das mehr schadet als nützt
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Beitragvon voro » So Sep 17, 2006 13:19

gerd gerdsen hat geschrieben:... die frage ist schon schon völlig falsch formuliert, die landwirte bekommen überhaupt keine subventionen, sondern lediglich ausgleichzahlungen !


Das ist zwar richtig, - aber da diese "Ausgleichszahlungen" gleichzeitig auch noch dafür genutzt werden, um behördliche Repressalien gegen die Landwirtschaft durchzusetzen, wäre ich dafür, diesen ganzen Subventionsquatsch sofort ersatzlos zu streichen.

Der Wegfall von Ausgleichszahlungen wäre im ersten Moment bitter, aber ich bin mir sicher, dass der Markt dieses relativ schnell wieder ausgleichen wird. Momentan stabilisieren sich die Preise auf allen Märkten, ich bin mir sicher, - die Preise würden sich an die "weggefallenen Ausgleichszahlungen" genauso schnell anpassen.
Guckt euch doch nur an, welche Märkte in der Vergangenheit funktioniert haben, und wo der Landwirt die Möglichkeit hatte, Geld zu verdienen. Das waren immer die "unreglementierten" Märkte, wo der Staat seine Finger nicht so im Spiel hatte.
Genauso kritisch sehe ich andere Subventionen wie Investitionsförderungsprogramme. Warum soll nicht besser der Markt das Geld dafür hergeben? Warum Gieskannenprinzip, Wettbewerbsverzerrung und Bürokratieorgien, wenn dies am Ende nix bringt?
Werden in einzelnen Bereichen Investitionen gefördert, führt das automatisch zu Überkapazitäten und ergo zu kaputten Märkten. Was zur Folge hat, das der glückliche Investor letztendlich mit kaputten Marktpreisen kämpfen muss und seine Kreditraten nicht mehr zurückzahlen kann.

Daher meine Forderung: Streichung der Subventionen/Ausgleichszahlungen
Einsparung der Bürokratie/"Verteilungskosten"
Mit freiwerdenden Geldern sollten besser öffentliche Kreditlöcher gestopft werden. Würde so konsequent in allen Bereichen verfahren, könnte man die Mehrwertsteuer nicht wie beschlossen erhöhen, sondern senken. Was die Konjunktur nicht abwürgen, sondern anregen würde.
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Beitragvon voro » So Sep 17, 2006 13:23

Carsten hat geschrieben:Hallo,

questenberg hat geschrieben:
Servus hat geschrieben:naja die Pacht verringert sich halt um die Subventionskürzung,...


Das glaubst Du doch selber nicht.


also wir haben das teilweise sogar in dem Pachtvertrag so festgelegt.


Mag in deinem spez. Fall so sein, wenn du'n festen Vertag hast.
Ansonsten ist das natürlich rein die Angebots und Nachfragegeschichte.

Sobald weniger verdient werden kann, sollte auch weniger geboten werden. Leider halten sich viele Kollegen nicht daran, sondern Zahlen wie die Weltmeister und arbeiten für weniger als umsonst.

Langfristig wird dies jedoch nicht funktionieren können, m.E. werden sich die Pachtpreise an die Verdienstmöglichkeiten anpassen. In unserer Region sehe ich die Preise derzeit ehr am steigen, da auch viele Flächen zur Erzeugung nachw. Rohstoffe / Biogas aquiriert werden.
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abbau

Beitragvon stadlerg » So Sep 17, 2006 14:16

Finde grundsätzlich auch das alle zuschüße oder wie ausgleichszahlungen bei alle bereichen gestriechen werden sollten auf dauer der markt ist sowie so immer schneller als jede reglung :)
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Beitragvon Carsten » So Sep 17, 2006 14:16

Hallo,

ich bin eigentlich der gleichen Meinung nur ...

voro hat geschrieben:Daher meine Forderung: Streichung der Subventionen/Ausgleichszahlungen
Einsparung der Bürokratie/"Verteilungskosten"
Mit freiwerdenden Geldern sollten besser öffentliche Kreditlöcher gestopft werden. Würde so konsequent in allen Bereichen verfahren, könnte man die Mehrwertsteuer nicht wie beschlossen erhöhen, sondern senken. Was die Konjunktur nicht abwürgen, sondern anregen würde.


... glaube ich nicht das mit dem Wegfall der Ausgleichszahlungen öffentliche Kreditlöcher gestopft werden sollten. Mir hilft ja auch keiner wenn ich meinen Kredit nicht zahlen kann. Diese Kredite sind von den Kommunen etc zu verantworten und eben auch zu tragen. Es wird einfach zu leichtfertig mit dem Geld "anderer" umgegangen. Das ist das Problem der hohen Staatsverschuldung.

Die nächste Frage wäre was machen die ganzen Angestellten die die Gelder verwaltet haben? Die wären ja alle arbeitslos?

Was ich damit sagen will das keine Krähe der anderen ein Auge aushackt. Keiner wird für den Bürokratieabbau stimmen wenn daran der eigene Stuhl hängt.

So ein System lässt sich auch von heute auf Morgen nicht umkrempeln.
Gruß
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