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Wo seht Ihr Euchn in 5 Jahren ohne Förderung

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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37 Beiträge • Seite 3 von 3 • 1, 2, 3

Mich würde mal interessieren, wo Ihr Euch seht, wenn es Europaweit ab sofort keine Subventionen geben würde.

Ich wäre in Kürze Pleite, mit der Folge Hartz 4
14
47%
Ich könnte endlich selbständig auf eigenen Füssen stehen
16
53%
 
Abstimmungen insgesamt : 30

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Beitragvon gerd gerdsen » So Sep 17, 2006 14:20

...dann aber auch keine gängelung mehr für uns bauern, dünger streuen spritzen, gentechnik, hormone, knicks absägen und baurecht, alles so wie wir das wollen !
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Beitragvon hektik-elektrik » So Sep 17, 2006 14:24

Nana,

ich wollte hier nur provozieren, ist ja auch gelungen.....



Aber mal ehrlich, ich kann schon verstehen das die meisten stinksauer sind, wenn man gegen solche Argumente gegenanreden muß.

Die Schuld liegt, so denke ich, bei unserer Regierung. Da könne wir wohl nichts ändern.


PS: Ich war noch nie Arbeitslos. Habe meinen Handwerksmeister aus eigener Tasche bezahlt und auch sonst noch keine Staatlichen Beihilfen bekommen.

Schönen Sonntag fürn Rest.

MfG
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Beitragvon voro » So Sep 17, 2006 14:54

Carsten hat geschrieben:Die nächste Frage wäre was machen die ganzen Angestellten die die Gelder verwaltet haben? Die wären ja alle arbeitslos?


Es ist aber egal, ob jemand gar nix tut und dafür Geld bekommt, oder ob er etwas unnützes tut und dafür Geld bekommt. In letzterem Fall verbraucht er gleichzeitig aber auch noch weitere Mittel. Ausserdem kann er ja auch in anderen Bereichen eingesetzt werden, wo er produktiver wäre.

Wir haben ein riesiges Problem in Deutschland, dass nur noch wenige Menschen produktiv tätig sind, und die Mehrzahl in irgendeiner Form verwaltet. Wir haben mehr Leute in der Landwirtschaft hinter den Schreibtischen als an produktiven Arbeitskräften auf den Betrieben.
Und die auf den Betrieben werden auch noch darauf gedrillt, vorrangig auf irgendwelche bescheuerten Subventionen / Ausgleichszahlungen / Quotensysteme zu achten, statt konstruktiv die Produktionsverfahren zu verbessern.
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Beitragvon Carsten » So Sep 17, 2006 15:08

Hallo,

voro hat geschrieben: ....
Und die auf den Betrieben werden auch noch darauf gedrillt, vorrangig auf irgendwelche bescheuerten Subventionen / Ausgleichszahlungen / Quotensysteme zu achten, statt konstruktiv die Produktionsverfahren zu verbessern.


fast richtig. Wir werden darauf gedrillt selber zum Bürokraten zu werden (Stichwort: Dokumentation, Anträge, etc) :roll:
Gruß
Carsten
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Beitragvon voro » So Sep 17, 2006 15:17

Carsten hat geschrieben:fast richtig. Wir werden darauf gedrillt selber zum Bürokraten zu werden (Stichwort: Dokumentation, Anträge, etc) :roll:


Dokumentation halte ich (in vernünftigem Rahmen) auch für die Betriebe selbst sehr wichtig, allein schon um richtige Rückschlüsse ziehen zu können und um die Produktion zu optimieren.

Aber du hast schon recht, es geht in die Richtung, den Landwirten zum Bürokraten zu machen. Allerdings glaube ich, dass das nicht so richtig gelingen wird :)
Aber das ist ja auch das, was ich schrieb: man wird davon abgelenkt, sich um die wirklichen Belange der Produktion und des Marktes zu kümmern, stattdessen wird ehr wichtig, welches Kreuz wo in welchem Antrag gesetzt wurde, und wann das ganze abgegeben wurde.
Es ist schon drollig, die Menschheit hat genug Probleme, aber mit solchen Sachen wird sich befasst :)
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Beitragvon Servus » Mo Sep 18, 2006 21:53

http://www.br-online.de/daserste/report ... 006/00296/


wollt ich euch nicht vorenthalten, unten gibts eine kamera zum draufklicken - dann kann man den beitrag anschauen

mfg
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Beitragvon Heiko » Mo Okt 23, 2006 22:19

Ohne Förderung? MuhMuh raus, Äcker weg und nur noch Sonderkulturen!

Ich gebe hier ganz ehrlich zu, dass Geld, was den bei den Äckern bei uns rumkommt, sind vielleicht 100 € ha, erst durch die Ausgleichszahlungen wird das "attraktiv", ist dann aber ehrlich gesagt auch nicht so der Bringer. Dafür sind wir einfach zu klein und der Standortnachteil Deutschland / EU zu groß.

Bei einen Preis von 15-20 € fürs Getreide je nach Sorte und Qualität würde ich aber die Subventionen liebend gerne sausen lassen...

Für den Verbraucher (4 köpfige Familie) wären das vielleicht 30 € mehr im Jahr, und der Agrartopf kann dann in die Bildung oder sonst wohin...
Einfach nur rot und schier unbesiegbar!

Am Essen spart man nicht!
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