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Wo war PETA?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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37 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Wo war PETA?

Beitragvon heico » Di Jul 16, 2013 19:54

Nachdem die Hufe beschnitten sind und die Pferde gut fressen, wird es wohl steil bergauf gehen mit der Gesundheit.
Je schlechter es geredet wird, desto größer sind die Erfolge die jetzt verzeichnet werden können und den Blödsinn vom Einschläfern hatte ich sowieso nicht ernst genommen.
Die Presse hat offensichtlich wie immer auf so ein Thema gewartet, um Schlagzeilen zu machen und zu verdienen.

Jemand mit Geschäftssinn hätte übrigens so eine Herde locker für einen Schnäppchenpreis übernehmen können und sie innerhalb vom halben Jahr aufpäppeln können.
Der wäre dann ein Wohltäter und hätte ordentlich Kasse gemacht. :D
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Re: Wo war PETA?

Beitragvon Frau Emmy Müller » Di Jul 16, 2013 20:25

PETA interessiert es darum nicht, weil sie durch den kleinen Opa Hein zu wenig bis gar keine Aufmerksamkeit erhalten würden. PETA würde nicht ihre Anwälte, die durch Spendengelder finanziert werden, dafür einsetzen, dass der alte Mann noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen wäre.
Der alte Herr war schlichtweg einfach überfordert und hat vermutlich nicht den richtigen Zeitpunkt erwischt um mit der Tierhaltung aufzuhören.
Und ja ich bin für einen Nachweis entweder in einer Form von Abzeichen kleines/Bronze egal ob Reiten oder Fahren oder eben diesen Sachkundenachweis. Ich gehe da auch noch ein Schritt weiter mit meinen Forderungen, jeder der seine Tiere in Eigenregie hält muss Grünland nachweisen z.B. 3 Ponys ein ha und/oder 2 Pferde einen ha. Reitställe eine andere Regelung.
Und außerdem was mir gerade noch so ein fällt, hier war ein Landwirt 86 Jahre er war mit seinen Rindern auch komplett überfordert, dort ist die Organisation PETA gleich mit einem Fernsehteam SAT 1 eingeflogen. Anstatt dem alten Herrn zu helfen haben sie ihm die Hölle dort heiß gemacht.
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Re: Wo war PETA?

Beitragvon TLH » Di Jul 16, 2013 21:16

hier war ein Landwirt 86 Jahre er war mit seinen Rindern auch komplett überfordert, dort ist die Organisation PETA gleich mit einem Fernsehteam SAT 1 eingeflogen.
klar, paßt denen viel besser ins Feindbild
Ich gehe da auch noch ein Schritt weiter mit meinen Forderungen, jeder der seine Tiere in Eigenregie hält muss Grünland nachweisen
hmm, gilt das für Hunde, Katzen, Kaninchen, Meerchweinchen, Frettchen, Ratten etc. auch?
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Re: Wo war PETA?

Beitragvon Max M » Di Jul 16, 2013 22:20

-V- hat geschrieben:Was soll es bringen für alles auf der Welt einen Sachkunde nachweis zu fodern?

Das Tierwohl?
Was soll es bringen, für Landwirte einen Sachkundenachweis zu fordern, wenn PETA, Nabu & Co im Dienst der Ideologie die Tiere elend verrecken lassen?
"Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety."
Benjamin Franklin
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Re: Wo war PETA?

Beitragvon Moorfee » Mi Jul 17, 2013 10:47

heico hat geschrieben:Nachdem die Hufe beschnitten sind und die Pferde gut fressen, wird es wohl steil bergauf gehen mit der Gesundheit.
Je schlechter es geredet wird, desto größer sind die Erfolge die jetzt verzeichnet werden können und den Blödsinn vom Einschläfern hatte ich sowieso nicht ernst genommen.
Die Presse hat offensichtlich wie immer auf so ein Thema gewartet, um Schlagzeilen zu machen und zu verdienen.

Jemand mit Geschäftssinn hätte übrigens so eine Herde locker für einen Schnäppchenpreis übernehmen können und sie innerhalb vom halben Jahr aufpäppeln können.
Der wäre dann ein Wohltäter und hätte ordentlich Kasse gemacht. :D

Hallo

"Geschäft" kannst Du da vollkommen vergessen.

Das mit dem Einschläfern ist durchaus ernstzunehmen, weil sich durch eine so krasse Vernachlässigung über einen so langen Zeitraum auch die Gelenke verändern und das oft sehr zum Nachteil dann, ein Veterinäramt ordnet das nur an, wenn wirklich Gelenke und Sehnen stark deformiert sind und das kann da sehr gut der Fall sein.

Dann sind ja offenbar viele der Pferde noch dazu völlig roh......ist zwar immer noch besser, als schlechte Erfahrung, aber schon an und für sich alleine gesehen negativ, da auch noch ein ordentliches Stück Arbeit.

Oft sind solche Pferde stark verwurmt.....auch das ist keineswegs so einfach zu beheben, weil es einiges an größeren Spätschäden bedeuten kann. Zum Beispiel dann Wurmlarven im Wirbelkanal, oder ständig wiederkehrende Koliken......alles nicht unbedingt jetzt.....sondern eben als Folge später.
Außenparasiten...auch so ein Thema....wird man ordentlich mit zutun bekommen....also alles besser in Stall und Weide ohne schon vorhandene, eigene Tiere....

Auch mehrfache Hufbearbeitung (die jeweils um einiges aufwendiger und teurer ist als eine normale) und ein wiederherstellen des "Normalzustands" bedeuten noch nicht, dass das so jemals (wieder) ein nutzbares Pferd wird, so etwas verursacht zwangsläufig Gelenkschäden, Sehnenschäden (die Beugesehnen/Fesselträger dürften da bei allen so ziemlich "auf" sein, so dass sie zeitlebens leicht bis schwer durchtrittig bleiben, mindestens verursachts Hufrollenprobleme) und dazu sicher teils schon Stellungsfehler der Gliedmaßen.

Muskulatur Fehlanzeige......wer weiß, wann und ob sich diese Pferde überhaupt mal zum letzten mal richtig bewegen konnten.....muss gaanz langsam aufgebaut werden, geht aber erst vernünftig, wenn die Hufe einigermaßen auf Normalzustand sind......vorher ist Bewegen zwar auch nötig , aber wieder hohes Risiko für die ohnehin unnatürlich belasteten Gelenke und Sehnen.

Dazu hohes Unfall- und Verletzungsrisiko, weil die Pferde alles nicht kennen,sich aber nicht normal bewegen können....wo ein anderer kurz mal leicht steigt, oder buckelt, haut es eine solche Mähre beim kleinsten Fehltritt vollkommen von den Socken.....

Ein halbes Jahr Futterkosten sind ein halbes Jahr Futterkosten, noch dazu Sonderaufwendungen an Tierarzt, Schmied und Betäubungsmittel und mit noch völlig unsicherem Ausgang, was Reitbarkeit und somit erträgliche Vermarktungsfähigkeit angeht.....eventuell noch ungeklärte Eigentumsverhältnisse, bis das Verfahren vor Gericht durch ist.....wer haftet wenn ein Pferd stirbt?

Zuchtwert....ist keinesfalls so klar, nur weil es angebliche Arabo/Welsh sind und ganz nett ausehen......eventuell ist noch die ein oder andere wertvollere Zuchtstute dabei......die aber in diesem Zustand auch kaum tragend wird, bzw. werden sollte.......nach Aufpäppeln ebenfalls Ausgang unsicher....

Es ist eher eine Kindergröße......auch nicht dazu angetan, künftige Besitzer zu finden, die früher kaufen, weil sie so ein Tier völlig roh selbst einreiten können....aber gut, kann ja sein, Du hast so ein 50 kg Persönchen, dass reiterlich soweit ist und sie Dir für lau alle pflegt und ausbildet.

Beim derzeitigen Markt bekommst Du für diese ganzen Aufwendungen locker aber einen ganzen Schwung kerngesunde, ansehnliche Jungpferde ohne eingebaute "Sollbruchstellen" durch so eine Vorgeschichte.

Früher hätte man die vielleicht -obwohls nicht so die rechte Rasse ist für Fleischansatz- noch in überschaubarer Zeit und mit überschaubarem Aufwand altbewährt einfach halbwegs ausschneiden und auffüttern und dann via Holland schlachten lassen können von Bremen aus.....da waren die Schlachtpreise noch entsprechend höher als hier......hat sich aber auch erledigt, seit keiner mehr Tiefkühllasagne mag... 8)

Wenns zudem keine Equidenpässe und Chips dafür gibt (eher unwahrscheinlich) und deshalb nicht eine Sondergenehmigung vom zuständigen Veterinäramt ausgestellt wird, wird man die so oder so nicht schlachten dürfen. M.W. bekommt man für Sowas dann ohnehin nur eine Zweitschrift/Pass, aber als Nichtschlachttier.

FAZIT: Bloß die Finger weg von sowas!!!

Es sei denn, man ist Lotto- oder eben Spendenmillionär mit weitreichendem Helferkomplex
Zuletzt geändert von Moorfee am Mi Jul 17, 2013 10:55, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Wo war PETA?

Beitragvon Moorfee » Mi Jul 17, 2013 11:00

heico hat geschrieben:Echt ein Wunder wo doch jeder im Dorf vom Nachbar mehr weiß als von sich selber. Jedenfalls in den meisten Dörfern ist das so.
Damit will ich keineswegs sagen dass die Nachbarn die Schuld haben.

Wenn der Halter noch zurechnungsfähig ist, dann steht ihm allerdings ein kleiner Denkzettel zu.
Mindestens so viel wie die Gesundung der Tiere kostet.
Die 4 gesunden Pferde wurden dem Halter gelassen zum Verkauf innerhalb 4 Wochen, hab ich bei Radio Bremen vom 15. Juli 13 gelesen.


Hallo

Kann natürlich eine Verwechslung sein, aber m.E. geht die Geschichte unter Händlern hier im Nordwesten schon eine ganze Weile rund und keiner wollte diese Viecher abnehmen, trotz verschwindend geringem Preis.(was sicher auch mit dem neuen Hollandaspekt zutun hat.... :mrgreen: )
also vielleicht hat er selber schon länger vergeblich versucht, zu verkaufen, man weiß es nicht.
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Re: Wo war PETA?

Beitragvon Moorfee » Mi Jul 17, 2013 11:06

Bauer Harms hat geschrieben:...die Alternative wäre Lasagne? :mrgreen:


Nee, wie gesagt....der Vermarktungsweg hat sich offenbar erledigt.
Immerhin hat man so im Nachhinein dann ja mal erfahren, was "die Holländer" mit den ganzen armen Mähren angefangen haben und warum da längere Zeit der Kilopreis soviel besser war, dass sie auch dürre Araber etc. hier von den Pferde-Märkten mitgenommen haben. :twisted:
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Re: Wo war PETA?

Beitragvon Frau Emmy Müller » Mi Jul 17, 2013 11:35

Gib ich Dir recht Moorfee, ich würde solche Tiere nicht einmal nehmen, wenn mir jemand noch Geld drauf bieten würde. Ich persönlich würde mir nicht einmal mehr ein durchschnittliches Pony/Pferd kaufen, man bekommt wirklich top Tiere zurzeit für wenig Geld. Leider muss ich diese Erfahrung auch zurzeit am eigenen Leib durch machen, bin bei einer Stute um 5000,- Euro(FÜNFTAUSEND :shock: ) schon runtergegangen, obwohl sie damals 2 bestes Fohlen in ihrer Rasse ganz Deutschlands war. Nix zu machen die Stute steht wie Blei die meisten haben selbst die Kohle nicht oder es fehlt einigen einfach die Reiterlichen Erfahrungen um mit Halbblütern umzugehen. :roll:
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Re: Wo war PETA?

Beitragvon kaltblutreiter » Mi Jul 17, 2013 12:41

Link zum Interview (Radio) mit dem Halter: http://www.antenne.com/wir-niedersachsen/nachrichten/13-07/verwahrloste-pferde-werden-gerettet/

Seitenmitte unter: "Der Besitzer bezieht Stellung"
A man's home is his castle until the queen arrives.
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Re: Wo war PETA?

Beitragvon Frau Emmy Müller » Mi Jul 17, 2013 13:23

Das hatte ich mir gedacht, dass der Mann einfach überfordert war mit seiner Situation.
Und man weiß, je älter der Mensch wird, vermag er auch nicht mehr so beweglich denken zu können.
Er wusste einfach in seinem alter sich nicht mehr zu helfen und hat es so weiter laufen lassen.
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Re: Wo war PETA?

Beitragvon forenkobold » Mi Jul 17, 2013 14:16

Deshalb hab ich den Absprung von der Tierhaltung gemacht, solang ich nicht senil bin.... 8)
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Wo war PETA?

Beitragvon germane » Mi Jul 17, 2013 14:39

Ich habe gehört,daß der 2 Herzinfarkte und einen Schlaganfall gehabt haben soll.
Das Volk der Ukraine verteidigt die Ausbeutung Europas durch die Amerikaner
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Re: Wo war PETA?

Beitragvon Frau Emmy Müller » Mi Jul 17, 2013 17:33

Der Mann ist über 80 Jahre alt und ich denke mal nicht, das jeder überforderter Schweinehalter über 80 ist :roll:
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Re: Wo war PETA?

Beitragvon Frau Emmy Müller » Mi Jul 17, 2013 18:12

Alles klar Schimmel :roll:
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Re: Wo war PETA?

Beitragvon Moorfee » Mi Jul 17, 2013 21:13

Bauer Harms hat geschrieben:
Frau Emmy Müller hat geschrieben:Alles klar Schimmel :roll:


Aus meiner Sicht schon lange! :o


Also ich finde das in Anbetracht der Tatsache, dass es doch leider recht häufig so vergleichbar vorkommt, nicht ganz von der Hand zu weisen---
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