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Wo war PETA?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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37 Beiträge • Seite 3 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Wo war PETA?

Beitragvon Harald » Mi Jul 17, 2013 21:58

Max M hat geschrieben:Der 'Sachkundenachweis' für alle Tierhalter wäre unbedingt eine sinnvolle und auf jeden Fall die intelligente Lösung.

Niedersachsen hat das bei den Hunden ja schon umgesetzt. Das Gesetz wurde übrigens noch unter Schwarz-Gelb verabschiedet:
Ab 01.07.2013 sind alle Regelungen des niedersächsischen Hundegesetzes in Kraft
Ab dem 1. Juli 2013 müssen Hundehalter ihre Sachkunde nachweisen können.
Ausschließlich Hundehalter, die sich nach dem 1. Juli 2011 erstmals einen Hund angeschafft haben und laut Gesetz nicht anderweitig als sachkundig gelten, müssen den Nachweis der Sachkunde über eine theoretische und praktische Prüfung erbringen.
Der Nachweis der Sachkunde besteht aus einer theoretischen und einer praktischen Prüfung. Beide Prüfungen werden jeweils ab 40 Euro kosten, über die genauen Beträge entscheiden die jeweiligen Prüfer.


Ich weiss nicht, ob ich lachen oder weinen oder kotzen soll...
Ich fordere den sofortigen Rücktritt der Bauernverbandspräsidenten Joachim Ruckwied (DBV) und Walter Heidl (BBV).
Beide sind unfähig, die Bauern ihres Verbandes in der Öffentlichkeit zu vertreten.
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Re: Wo war PETA?

Beitragvon Frau Emmy Müller » Mi Jul 17, 2013 22:08

Ich finde es gut was die Niedersachsen da gemacht haben und ich würde mir wünschen, das es in jedem Bundesland eingeführt werden würde. Weil ich denke, mit einem Sachkundenachweis würde man einigen so das horten von Tieren eventuell erschweren. Und zum zweiten würde man jeden erfassen der sich ein Tier zulegt mit der Steuer egal ob Hund oder Pferd. :wink:
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Re: Wo war PETA?

Beitragvon Moorfee » Do Jul 18, 2013 0:05

Ist das Papier nicht wert, auf dem es gedruckt ist.

Beim Führerschein gibts aber ja die Sache mit den Sehtests/Tauglichkeitstests.
Das könnte man bei sehr alten oder schon auffällig gewordenen Tierhaltern mit mehr als zwei Hunden oder Großtieren ebenfalls mit regelmäßigen Überprüfungen und ggf. Nachweis einer tauglichen Betreuungshilfe regeln.
Dann müsste eben zweimal jährlich einer vom Vetamt oder der Kammer kostenpflichtig vorbei kommen und mal kurz die Tiere anschauen und ein nettes Gespräch mit dem Halter führen.

Klar lässt sich da im Vorfeld zum Termin viel vertuschen.....aber Hufe oder Klauen völlig rundwachsen können dann immerhin keine mehr und Mist sowie Viehleichen kommen so dann auch mindestens zweimal jährlich weg :twisted: .
Bei Mißbrauch, wenn z.B. fälschlich auf einen jungen, körperlich und geistig fitten Helfer überschrieben wird, der aber gar niemals nicht vorort ist, sollte der in so einem Fall wie dem vorliegenden dann voll in der Haftung sein......was möglicherweise auch finanziell einiges erleichtern könnte dann, wenn solche Tiere untergebracht werden müssen von Amtswegen.
Der Opi wird das Geld dazu so oder so jetzt nicht haben, auch wenn sie den jetzt dazu verknacken würden, was ich kaum glaube.

Es liegt doch auch meistens eher nicht an fehlender Sachkunde, sondern wirklich an Überforderung und Realitätsverlust. dagegen kommt irgendeine Schulung ja auch nicht an.
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Re: Wo war PETA?

Beitragvon Max M » Do Jul 18, 2013 10:12

schimmel hat geschrieben:...siehst du, du hast es doch verstanden....und nun noch die Pferdesteuer oben drauf, dann passt´s... :prost: :klug:

...im Gegensatz zu Dir ja....man muss entweder Pferdehasser sein, um seine Paranoia z befriedigen oder zur Fraktion der Politiker und anderer Abzocker & Wegelagerer gehören, um marode Kassen zu sanieren... Bild
"Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety."
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Re: Wo war PETA?

Beitragvon Frau Emmy Müller » Do Jul 18, 2013 10:51

@Moorfee.
Ich denke man muss das Thema teilen einmal aus der Menschlichen sozialen Sicht,
die Sache mit der Fürsorgepflicht den Pferde gegenüber und der generellen Haltung von Tieren.
Das mit der Überforderung + Realitätsverlust habe ich geschrieben, nur Moorfee, so etwas ist ein schleichender Prozess wie Alzheimer.
Und ich weiß nicht, ob es fair ist, Menschen die alt, Krank und obendrein noch debil sind öffentlich so fertig zu machen,
sie sind gestrafft genug.
Diese Menschen wissen nicht an wenn sie sich noch wenden könnten, sie sind nicht mehr so beweglich im Kopf.
Nein mir tut der alte Mann leid genauso wie mir die Viecher leidtun, gar keine Frage. Aber jemanden so dermaßen vorverurteilen weil irgendwas in den letzten Jahren verdammt bei ihnm schief lief, finde ich sehr unsozial.
Nein das kann ich null verstehen und was für mich noch unsozialer ist, sind eigentlich die Nachbarn
die sollte man mal befragen, ob sie mal ihre Hilfe angeboten haben, sie haben doch die ganzen Missstände aufm Hof mit bekommen.
Das sind eigentlich die wirklichen unsozialen Arschlöcher, sorry.
Eigentlich ist es schon für mich, untersagter Hilfeleistung aber soweit sollte und darf man nicht gehen. :roll:

Und klar diesem alten Mann wäre natürlich nicht mit einem Sachkundenachweis gedient gewesen auch im Nachhinein nicht aber man könnte versuchen von vornherein solche Vorkommnisse in Zukunft zu vermeiden. Und deshalb meine ich,
das ein Sachkundenachweis, ein Bronze Abzeichen, Richter oder Zuchtrichter Ausbildung oder, oder....da etwas Abhilfe verschaffen würde.....
klar müsste man es noch anders ausbauen, vielleicht noch andere Schwerpunktthemen, Nachschulung ab einem gewissen Alter.....

@Harald, ich kenne Landwirte die haben von Pferden und deren Haltung null Ahnung, sie haben überhaupt kein Plan was diese Tiere überhaupt benötigen. Und genau diese LW die null Plan haben, meinen, sich ein zweites Standbein aufzubauen mit einer Pferdepension ohne irgendeinen Sachkundenachweis für Pferdehaltung weil sie zu faul, zu geizig oder zu arrogant sind noch einmal für paar Tage die Schulbank zu drücken. Und das geht gar nicht meines erachten.
Es wäre das gleiche wenn ich mir Schafe hinstellen würde mit 2 Hütehunde, hätte ich auch kein Plan von. Aber es gibt beschränkte Leute, nein unbedarfte Menschen die das tun. :roll:

Achso dieser Mensch ist bestimmt kein Züchter gewesen erstens sind die Tiere nicht gebrannt oder gechipt und Welsh x Araber ist keine eigenständige Rasse. Dieser Mann war ein vermehrer, mehr nicht. :wink:
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Re: Wo war PETA?

Beitragvon Nijura » Do Jul 18, 2013 17:37

Die Leidtragenden sind die "ordentlichen" Pferdehalter/-besitzer.
Mir tut der Mann einfach nur Leid, die Tiere natürlich auch. Was muss mit einem Menschen passieren, dass es so Bergab geht und man seine geliebten Tiere so verkümmern lässt?

Gruss Frank
Lebe dein Leben.

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Wir züchten Irish Cobs(Zigeunerpferde von Irland)
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Re: Wo war PETA?

Beitragvon Moorfee » Do Jul 18, 2013 19:41

Hallo
Emmy, das seh ich im Grunde genauso wie Du.
Allerdings hängen im Ernstfall fast immer alle drei Probleme zusammen und meistens ist das ja sehr wohl doch schon auf der Gemeinde, beim Pflegedienst, bei Nachbarn bekannt.
Ich fände es auch nicht diskriminierend, wenn da turnusmäßig ein Amtsvet vorbeischaut schon eben lang im Vorfeld solcher Sachen.

Als ich noch ein Wildgehege angemeldet hatte, war dem auch regelmäßig so und zwar völlig ohne, dass ich mir irgendwas zu Schulden hätte kommen lassen.
Damit kann man absolut leben und ich könnte mir sogar vorstellen, dass es für den ein oder anderen einsamen Senior selbst eine nette Abwechslung sein könnte, solang noch alles in Ordnung ist und mal einfach ein Tierarzt vorbei kommt.
Die Frage wär halt, wie sich sowas finanziell und personell umsetzen lässt.
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