Eine fundierte Berufsausbildung ist eine gute Grundlage, kein Frage.
Aber etwas Fläche für eine eigene Kleintierhaltung kriegt man doch überall. Und wenn es ein freier Bauplatz irgendwo im Ort ist. Die sind oft kostenlos zur Bewirtschaftung zu haben, weil sich der Eigentümer den Aufwand der Mahd spart. Dafür braucht man kein Landeigentum. Und wenn es aus beruflichen oder Privaten Gründen nicht mehr geht, kann man ja jederzeit wieder aufhören.
Hier im Dorf haben wir einen Jugendlichen, der schon als 8-jähriger selbständig mit Kleinvieh angefangen hat. Hatte einfach seinen Spaß dran und hat es durchgezogen. Daheim nur einige qm Garten. Das Futter hat er sich deshalb bei den Bauern erstoppelt oder erarbeitet und dazu Straßengräben und Feldränder gemäht etc. Und jetzt hilft er öfter auf einem Hof aus, bei Ernteeinsätzen usw.
Was er dabei alles nebenher gelernt und an Kontakten geknüpft hat, nimmt ihm keiner mehr weg. So wie es bei Bauernkindern halt auch mal war. Man ist einfach rein gewachsen.

