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Zapfwellendrehzahl/Unterschied zw 540 und 540E

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Zapfwellendrehzahl/Unterschied zw 540 und 540E

Beitragvon Einstein88 » So Nov 10, 2013 17:10

Was ist der genaue Unterschied zwischen diesen beiden 540-er Zapfwellen. Ist das etwa das Gleiche, wie wenn man eine 540 normal und eine 1000-er hat. Das heisst: Bei meinem Traktor schalte ich je nach Maschine und Kraftbedarf auf die 1000-er und kann dann die Motorendrehzahl auf 1300 U/min senken um die 540 U/min zu haben. Reicht die Kraft nicht aus, so schalte ich auf die 540-er und muss dann natürlich etwa 2300 U/min Motordrezahl haben. Was ist die Konstellation zwischen einer 540-er und einer 540 E. Gibt es diese beiden Typen auch im Bereich 1000-er Zapwellen?
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Re: Zapfwellendrehzahl/Unterschied zw 540 und 540E

Beitragvon Mad » So Nov 10, 2013 17:17

Einstein88 hat geschrieben:Was ist der genaue Unterschied zwischen diesen beiden 540-er Zapfwellen. Ist das etwa das Gleiche, wie wenn man eine 540 normal und eine 1000-er hat. Das heisst: Bei meinem Traktor schalte ich je nach Maschine und Kraftbedarf auf die 1000-er und kann dann die Motorendrehzahl auf 1300 U/min senken um die 540 U/min zu haben. Reicht die Kraft nicht aus, so schalte ich auf die 540-er und muss dann natürlich etwa 2300 U/min Motordrezahl haben. Was ist die Konstellation zwischen einer 540-er und einer 540 E. Gibt es diese beiden Typen auch im Bereich 1000-er Zapwellen?


Ich fasse es mal kurz:

540ECO und 1000ECO erreichen diese Drehzahl früher. Bei Deutz z.B. liegen diese Drehzahlen bei ca. 1600 Motorumdrehungen an.
540 und 1000 normal liegen jeweils bei Nenndrehzahl an.

Durch die ECO-Zapfwellen werden mehrere Motordrehzahlen für die gewünschte Zapfwellendrehzahl bereitgestellt, wie du selbst schon sagtest.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Zapfwellendrehzahl/Unterschied zw 540 und 540E

Beitragvon Falke » So Nov 10, 2013 17:37

Die (Motor-)Drehzahlspreizung zw. 540 und 540E ist natürlich geringer als zw. 540 und 1000.

Bei welchen (Motor-)Drehzahlen genau 540 bzw. 540E erreicht werden ist bei jedem Hersteller und dort oft
auch noch bei jeder Serie ein wenig anders - es gelten die Angaben auf dem Tachometer oder der ZW-Drehzahlanzeige ...

Und ja, es gibt auch 1000 / 1000E .

A.
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Re: Zapfwellendrehzahl/Unterschied zw 540 und 540E

Beitragvon Weinbauer » So Nov 10, 2013 17:37

bei der "E"-Zapfwelle liegt die normdrehzahl bei einer geringeren motordrehzahl an, dh. spart kraftstoff. ist natürlich nur sinnvoll, wenn das zu betreibende gerät nicht die höhere motorleistung benötigt.
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Re: Zapfwellendrehzahl/Unterschied zw 540 und 540E

Beitragvon Einstein88 » So Nov 10, 2013 17:45

Vielen Dank für Eure Antworten. Es geht um den Case Farmall 65 C. Hab in den technischen Angaben nichts gefunden, wo man sieht, bei wieviel Motordrehzahl man wieviel Zapfwellenumdrehung/min bekommt. Es ist so, dass mich dieser Traktor interessiert und in der Auswahl steht um einen alten JD 1140 zu ersetzen, der 540-er und 1000-er Zapfwelle hatte, was genial war.
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Re: Zapfwellendrehzahl/Unterschied zw 540 und 540E

Beitragvon Hans Söllner » So Nov 10, 2013 18:25

Weinbauer hat geschrieben:bei der "E"-Zapfwelle liegt die normdrehzahl bei einer geringeren motordrehzahl an, dh. spart kraftstoff. ist natürlich nur sinnvoll, wenn das zu betreibende gerät nicht die höhere motorleistung benötigt.


Im Optimalfall haben es die Konstrukteure geschafft, dass die Eco-Zapfwelle etwa in dem Motordrehzahlbereich arbeitet, in dem auch die Maximalleistung und der niedrigste Verbrauch erzielt wird.

Benutzt man z.B. bei einem Agrotron die normale Zapfwelle 540, dreht der Motor in einem verbrauchsungünstigen Bereich und leifert zudem auch nicht die maximale Motorleistung wie es im Bereich von etwa 1600-1900 Umdrehungen der Fall ist.
Adressen Gebrauchtteile: http://www.landtreff.de/post1288536.html#p1288536
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Re: Zapfwellendrehzahl/Unterschied zw 540 und 540E

Beitragvon Favorit » So Nov 10, 2013 18:31

Hi,

alle Erklärungen meinen das Richtige, aber so richtig griffig ist es noch nicht formuliert worden:
540E = 750/Min; 1000E = 1400/Min ->ZW-Drehzahl!

Eine MotorZW dreht ja je nach Motor/Min!
Gegeben ein Traktor hat 3 oder 4 ZW-Geschw. und die Normdrehzahlen liegen bei Nenndrehzahl, resp. bei Maximalleistung (die ja auch tiefer liegen kann, z.B. bei Konstantleistungs- oder Überleistungsmotoren).
So: Unser Schlepper hat nominell 100PS.
Der Schlepper läuft universell, aber der Misch-Betrieb benutzt im Grünland ältere Geräte, die auch mit 50/60PS laufen. Oder umgekeht: Es findet ein bisschen Ackerbau für Eigengebrauch statt und die Egge ist so eine alte/schmale - würde es total zerhauen bei 100PS! Nun muß dieser Schlepper also hier nicht auf Nennleistung gebracht werden, bzw. darf auch gar nicht...
Aber was passiert dann mit der Drehzahl von z.B. Mähklingen, Zinkenrotoren oder Bodenbearbeitungswerkzeugen etc.)?
->Um die Turnrate aufrecht zu erhalten, muß die Übersetzung bei Teilbelastung schneller sein => 750 und 1400/ZWmin drehen z.B. bei etwa 1600 MotorMin die "richtigen" Sachen, also 540/1000; es kann auch 1500Motormin sein!
Gute Motoren bieten im Teillastbereich zusätzlich einen besonder niedrigen Verbrauch und gleichzeitig hohes Drehmoment(!) an.
Damit wird also die Drehzahl der ZW-Geräte aufrecht erhalten, obwohl der Schlepper im Teillastbereich schonend fährt - bei der Leistung N, die für das kleinere Gerät suitable ist.
540/1000Geräte werden mit der 750/1400er überdreht, wenn Nenndrehzahl gefahren wird, hier also bitte VORSICHT bei der Einstellung der ZWSchaltung!
Abgesehen davon kann jedoch z.B. bei einer Seilwinde die Einzugsgeschw. erhöht werden, wenn von 540 auf 750 geschaltet wird /mediärer, als wenn gleich die 1000er genommen werden muß, die dann doch ein zu arger Sprung gewesen sein könnte...

Versch. ZWgeschw. werden am Traktor mechanisch über das ZW-Schaltgetriebe hergestellt. Die Bedienung der Schaltgabel kann jedoch bei neueren Treckern auch elektrohydraulisch usw. ausgeführt sein. 4ZW haben also 4Zahnradpaarungen mit der entspr. Übersetzungsanpassung.
Besonderheiten:
-im alpinen Raum sind teilw. ZWanlagen mit zusätzlich 430/Min verbreitet (z.B. 430/540/750/1000).
-kleine 1000er-Geräte sind vor allem in Südeuropa öfter anzutreffen - in D. ist es von Alters her so, daß kleine und mittlere Geräte im maschinengetriebe sehr häufig auf 540 ausgelegt sind und die höheren Leistungsklassen halt mit der 1000er. Eine 3fachZW reicht also hier oftmals vollauf und bei ab ca. 150PS reicht sogar 750/1000 (weil es da keine klassetreuen 540er-Maschinengetriebe mehr gibt, bzw. 1000 alternativ immer angeboten wird; kleinere 540er-Geräte werde da also immer im Teillastbereich gefahren...).
-eine sog. WegZW ist ein separater Stummel, der mit dem Getriebe übersetzt und den Gang von ->Triebachshängern regeln kann.
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Re: Zapfwellendrehzahl/Unterschied zw 540 und 540E

Beitragvon Falke » So Nov 10, 2013 18:49

"Wegzapfwellen" wirken meist auf den selben (einzigen) Zapfwellenstummel ...
(zumindest bei den mir gut bekannten STEYR, die so was (auch im Stationärbetrieb), neben der 540/1000 ZW, schon seit etwa Ende der 1960er Jahre haben).

@TE
Wenn du vorher die Auswahl zw. 540 und 1000er ZW hattest, ist eine 540 / 540 E ZW mMn eher ein Rückschritt !

Heutzutage sollte 540/540E und 1000/1000E Standard sein.

meint
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Re: Zapfwellendrehzahl/Unterschied zw 540 und 540E

Beitragvon Einstein88 » So Nov 10, 2013 19:08

@Falke; deshalb zweifle ich bereits schon ein bischen, ob der Case Farmall 65 C eine gute Auswahl wäre. Was wäre denn besser? Ich suche einen Traktor für nicht wirklich strenge Arbeiten im Bereich von so max. 65 PS. Muss nicht unbedingt ein Case sein, bin da ziemlich offen. Es gibt bei mir nur eine Einschränkung und die wäre John Deere. Damit möcht ich mich nicht nochmals bestrafen. Nicht, weil die Marke schlecht wäre, sondern ganz einfach, weil der lokale Händler derart katastrophal arbeitet und man ihn nicht noch mit einem Kauf belohnen sollte.
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Re: Zapfwellendrehzahl/Unterschied zw 540 und 540E

Beitragvon Hans Söllner » So Nov 10, 2013 19:15

Bei mir ist es so, dass ich fast nurnoch die Eco Zapfwellen benutze (der Agrotron hat ja 4-fach Zapfwelle). In 90% der Fälle tut die 540E ihren Dienst. Beim Gülle einsaugen muss die 1000E herhalten, das funktioniert zügig- im Standgas versteht sich.

Im Bereich um 70PS kann dir ein Agroplus 315 eine 540/540E/1000 Zapfwelle bieten. In der einfacheren Ecoline Variante fehlt die 1000er.
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Re: Zapfwellendrehzahl/Unterschied zw 540 und 540E

Beitragvon Falke » So Nov 10, 2013 19:32

Ich schiele da ein wenig auf die McCormick CX-L (die es auch baugleich als LANDINI Alpin gibt, und als MF 2400 gab ...)
Die gibt es wenigstens wahlweise mit 540/540E oder 540/1000.

Ein Kauf würde aber auch ein wenig von einer fähigen Werkstatt in der Nähe abhängen ...

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Re: Zapfwellendrehzahl/Unterschied zw 540 und 540E

Beitragvon Fadinger » So Nov 10, 2013 20:01

Hallo!

Welche Vertretungen hättet ihr denn in der Nähe?
CNH ist wohl vor Ort, aber gäbe es über diesen Händler auch Steyr?
Claas (Renault)?
MF und die Agco-Marken?
Die Marken von SDF?
Oder würden auch so Marken wie Zetor (Proxima) oder Farmtrac (FT670DT) in Frage kommen?
Lindner ist wahrscheinlich dann schon ein richtiger Exot, oder?

Gruß F
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Re: Zapfwellendrehzahl/Unterschied zw 540 und 540E

Beitragvon Weinbauer » So Nov 10, 2013 20:04

Falke hat geschrieben:"
Heutzutage sollte 540/540E und 1000/1000E Standard sein.
Adi[/size]


nicht so pauschal: 540/540E und 750/750E können auch sinnvoll sein. z.b. schmalspur ;)
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Re: Zapfwellendrehzahl/Unterschied zw 540 und 540E

Beitragvon Einstein88 » So Nov 10, 2013 20:40

@Fadinger; Lindner gibts in Frankreich, im Zentrum, einige hundert km weg. Für uns zu weit. Claas gibts auch, kommt aber in dieser Stärkeklasse nicht in Frage, ist eher bei stärkeren Traktoren eine Wahl. Steyer gibts nicht. Deutz-Fahr gibts in der Nähe, müsste mich mal erkundigen, ob der Händler gut arbeitet, das gleiche gilt für MF. Zetor und Farmtrac sowie Kubota kommen eher nicht in Frage. Mc Cormick bezw. Landini gibts in der Region, müsste den Händler mal besuchen gehen.
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Re: Zapfwellendrehzahl/Unterschied zw 540 und 540E

Beitragvon Hans Söllner » So Nov 10, 2013 20:41

750, 750E?
Gibts das im Ernst oder ist das nur ein Irrtum? 540E =bekanntlich 750er , 750E wäre ja ungefähr eine 1000er.
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