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Zukunft ohne Landwirtschaft - MV geht voran

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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36 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Zukunft ohne Landwirtschaft - MV geht voran

Beitragvon DWEWT » Mi Okt 07, 2020 10:21

Bisher hatte ich gedacht, dass lediglich Landwirte reflexartig auf Nachrichten reagieren. Jetzt allerdings entblödet sich auch ein großer PSM-Hersteller mit einem offenen Brief, auf die in der letzten Woche herausgebrachte Studie. Dabei wurde in der Studie über eine mögliche Gefahr durch die PSM-Rückstände gar nicht diskutiert. Dieser vorauseilende Rechtfertigungsversuch, lässt allerdings gewisse Vermutungen aufkommen. Warum reagiert man, wenn, wie immer wieder suggeriert wird, es überhaupt keine gesundheitsrelevanten PSM-Rückstände gibt? Diese Beschwichtigungsversuche werden ins Leere laufen. Aber Bayer ist ja ein "gebranntes Kind". Ich wette, die bilden schon wieder Rückstellungen. :lol:
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Re: Zukunft ohne Landwirtschaft - MV geht voran

Beitragvon T5060 » Mi Okt 07, 2020 10:26

Sind es PSM Verwehungen oder Spaltprodukte des PKW - Katalysators ?
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Re: Zukunft ohne Landwirtschaft - MV geht voran

Beitragvon Zement » Mi Okt 07, 2020 10:32

T5060 hat geschrieben:Sind es PSM Verwehungen oder Spaltprodukte des PKW - Katalysators ?

Glyphosat aus dem Pkw Kat ?
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Re: Zukunft ohne Landwirtschaft - MV geht voran

Beitragvon T5060 » Mi Okt 07, 2020 12:43

Zement hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Sind es PSM Verwehungen oder Spaltprodukte des PKW - Katalysators ?

Glyphosat aus dem Pkw Kat ?


Es gibt keine GlyphosatVerschleppung. Wer das trotzdem behauptet, der soll seine Probe - und Untersuchungsgerätschaften mal reinigen.

Glyphosat Spritzgestänge + 3 m, ab da ist der NonLevelEffekt erreicht
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Re: Zukunft ohne Landwirtschaft - MV geht voran

Beitragvon Zement » Mi Okt 07, 2020 13:13

T5060 hat geschrieben:
Zement hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Sind es PSM Verwehungen oder Spaltprodukte des PKW - Katalysators ?

Glyphosat aus dem Pkw Kat ?


Es gibt keine GlyphosatVerschleppung. Wer das trotzdem behauptet, der soll seine Probe - und Untersuchungsgerätschaften mal reinigen.

Glyphosat Spritzgestänge + 3 m, ab da ist der NonLevelEffekt erreicht

Nun was für Auswirkungen die PM haben , so ist später oft die Erkenntnissen gekommen , das die sich nicht so harmlos sind .
.
PS. Glyphosat wurde in ganz Deutschland gefunden . Die Test Stationen (ein paar 100 ) befanden sich teils mitten im Nationalpark , Wald und so weiter . Und es sind auch Dutzende andere PSM Rückstände entdeckt .
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Re: Zukunft ohne Landwirtschaft - MV geht voran

Beitragvon T5060 » Mi Okt 07, 2020 13:16

Zement hat geschrieben:Nun was für Auswirkungen die PM haben , so ist später oft die Erkenntnissen gekommen , das die sich nicht so harmlos sind .
.
PS. Glyphosat wurde in ganz Deutschland gefunden . Die Test Stationen (ein paar 100 ) befanden sich teils mitten im Nationalpark , Wald und so weiter . Und es sind auch Dutzende andere PSM Rückstände entdeckt .


Stimmt, ich finde auch überall Dihydrogenmonooxid
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Re: Zukunft ohne Landwirtschaft - MV geht voran

Beitragvon Zement » Mi Okt 07, 2020 13:25

T5060 hat geschrieben:
Zement hat geschrieben:Nun was für Auswirkungen die PM haben , so ist später oft die Erkenntnissen gekommen , das die sich nicht so harmlos sind .
.
PS. Glyphosat wurde in ganz Deutschland gefunden . Die Test Stationen (ein paar 100 ) befanden sich teils mitten im Nationalpark , Wald und so weiter . Und es sind auch Dutzende andere PSM Rückstände entdeckt .


Stimmt, ich finde auch überall Dihydrogenmonooxid

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Re: Zukunft ohne Landwirtschaft - MV geht voran

Beitragvon Todde » Mi Okt 07, 2020 13:37

Zement hat geschrieben:PS. Glyphosat wurde in ganz Deutschland gefunden . Die Test Stationen (ein paar 100 ) befanden sich teils mitten im Nationalpark , Wald und so weiter . Und es sind auch Dutzende andere PSM Rückstände entdeckt .


Du müsstest am Tag über 400m² dieser Filter täglich essen, um an die ADI zu kommen.
Interessant an solchen "Studien" wären mal natürliche toxische Stoffe, die ebenso enthalten sind und wie hoch deren Konzentration.
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Re: Zukunft ohne Landwirtschaft - MV geht voran

Beitragvon DWEWT » Mi Okt 07, 2020 14:47

Todde hat geschrieben:
Du müsstest am Tag über 400m² dieser Filter täglich essen, um an die ADI zu kommen.
Interessant an solchen "Studien" wären mal natürliche toxische Stoffe, die ebenso enthalten sind und wie hoch deren Konzentration.


Es geht allerdings nicht nur um die Rückstände/Abbauprodukte einzelner PSM, sondern auch um die Reaktionsprodukte, die Metabolite. Die werden bisher in keiner Zulassungsprüfung berücksichtigt. Dass viele chemische Stoffe miteinander reagieren, wird wohl niemand infrage stellen. Oder?
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Re: Zukunft ohne Landwirtschaft - MV geht voran

Beitragvon Todde » Mi Okt 07, 2020 14:53

DWEWT hat geschrieben:Dass viele chemische Stoffe miteinander reagieren, wird wohl niemand infrage stellen. Oder?


Ansonsten würden Pflanzenschutzmittel ja nicht funktionieren oder die Photosynthese niemals entstanden sein.
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Re: Zukunft ohne Landwirtschaft - MV geht voran

Beitragvon T5060 » Mi Okt 07, 2020 16:11

Wenn es dem Verbraucher so wichtig ist, dann sollte er sich zunächst um die Hygiene in seinem Kühlschrank und seiner Geschirrspülmaschine kümmern. Die weitaus größere PSM-Belastung hat er jedoch in Textilien. Der Textil-Cocktail in der Tat ist immens. Da hier ja Werte von Parts per billion gefunden wurden sind auch Kreuzkontaminationen mit Textilen und Probenahmegefäßen nicht mehr auszuschließen. Meß - und analysierbar ist eigentlich alles, aber die Kausalität ist nicht mehr herstellbar. Es ist nicht mal möglich die Laboreinrichtung entsprechend sauber zu halten. Werte die kleiner als 1% des Grenzwertes sind können von überall herkommen und es ist vergebene Mühe, die Quelle zu isolieren, weil es auch unnötig ist. Ein Niveau sauberer als Reinstraum erreicht man nur mit fiesen Schutzgasen auf Fluorbasis. Unsere Lebenserwartung ist dank der modernen Chemie immer länger geworden und weil niemand ewig lebt, wird die Zahl der Krebserkrankungen deshalb weiter ansteigen. Komischerweise steigt aber die letzte Zeit die Zahl der Toten durch Blutvergiftungen am stärksten an. Diese Leute von Umweltinstitut und Umwelthilfe gehören dauerhaft nach Nordkorea outgesourct. Sie haben ihre Chance in einer pluralistisch demokratischen Gesellschaft verspielt, weil sie sich in unsere Freiheit nicht integrieren wollen und damit Freiheit und Wohlstand der Anderen gefährden.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Zukunft ohne Landwirtschaft - MV geht voran

Beitragvon DWEWT » Mi Okt 07, 2020 18:23

T5060 hat geschrieben:Wenn es dem Verbraucher so wichtig ist, dann sollte er sich zunächst um die Hygiene in seinem Kühlschrank und seiner Geschirrspülmaschine kümmern. Die weitaus größere PSM-Belastung hat er jedoch in Textilien. Der Textil-Cocktail in der Tat ist immens. Da hier ja Werte von Parts per billion gefunden wurden sind auch Kreuzkontaminationen mit Textilen und Probenahmegefäßen nicht mehr auszuschließen. Meß - und analysierbar ist eigentlich alles, aber die Kausalität ist nicht mehr herstellbar. Es ist nicht mal möglich die Laboreinrichtung entsprechend sauber zu halten. Werte die kleiner als 1% des Grenzwertes sind können von überall herkommen und es ist vergebene Mühe, die Quelle zu isolieren, weil es auch unnötig ist. Ein Niveau sauberer als Reinstraum erreicht man nur mit fiesen Schutzgasen auf Fluorbasis. Unsere Lebenserwartung ist dank der modernen Chemie immer länger geworden und weil niemand ewig lebt, wird die Zahl der Krebserkrankungen deshalb weiter ansteigen. Komischerweise steigt aber die letzte Zeit die Zahl der Toten durch Blutvergiftungen am stärksten an. Diese Leute von Umweltinstitut und Umwelthilfe gehören dauerhaft nach Nordkorea outgesourct. Sie haben ihre Chance in einer pluralistisch demokratischen Gesellschaft verspielt, weil sie sich in unsere Freiheit nicht integrieren wollen und damit Freiheit und Wohlstand der Anderen gefährden.


Welche Gefahren jeder für sich eingeht, ist ein komplett anderes Thema.
Die Ausbringung von PSM lässt sich ganz offensichtlich räumlich nicht so begrenzen, wie man uns das seit über 40 Jahren weiß machen will. Diese Problematik gehört, wie auch die Problematik der Nitratanreicherung im Grundwasser, wahrscheinlich zu den Folgen der landwirtschaftlichen Tätigkeiten. Jeder darf auf seiner Fläche, entsprechend den Anwendungsvorgaben, Stoffe zur Anwendung bringen. Wohlgemerkt, auf seiner Fläche. Eine Wirkung außerhalb der Fläche muss entsprechend dem Verursacherprinzip verfolgt werden. Wahrscheinlich sind diese Gefahren aus diesem Grunde bisher immer vehemend in Abrede gestellt worden.
Wenn der Einzelne wegen unzureichender Hygiene oder Fahrlässigkeit oder aus anderen selbst verschuldeten Gründen sein Leben riskiert, ist das zunächst seine Sache. Solange andere davon nicht beeinträchtigt werden, gehört das zur persönlichen Freiheit.
Die Einstellung, wonach die Überbringer schlechter Nachrichten zu bestrafen sind, kann heute nur müde belächelt werden. Sie zeugt von einem seltsamen Rechtsbewusstsein. Die Institutionen wie Umwelthilfe und Co, beginnen erst ihre Arbeit. Wir sollten uns darauf einstellen, dass sie unsere beruflichen Aktivitäten zukünftig noch genauer unter die Lupe nehmen.
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Re: Zukunft ohne Landwirtschaft - MV geht voran

Beitragvon Zement » Mi Okt 07, 2020 18:23

T5060 hat geschrieben:Wenn es dem Verbraucher so wichtig ist, dann sollte er sich zunächst um die Hygiene in seinem Kühlschrank und seiner Geschirrspülmaschine kümmern. Die weitaus größere PSM-Belastung hat er jedoch in Textilien. Der Textil-Cocktail in der Tat ist immens. Da hier ja Werte von Parts per billion gefunden wurden sind auch Kreuzkontaminationen mit Textilen und Probenahmegefäßen nicht mehr auszuschließen. Meß - und analysierbar ist eigentlich alles, aber die Kausalität ist nicht mehr herstellbar. Es ist nicht mal möglich die Laboreinrichtung entsprechend sauber zu halten. Werte die kleiner als 1% des Grenzwertes sind können von überall herkommen und es ist vergebene Mühe, die Quelle zu isolieren, weil es auch unnötig ist. Ein Niveau sauberer als Reinstraum erreicht man nur mit fiesen Schutzgasen auf Fluorbasis. Unsere Lebenserwartung ist dank der modernen Chemie immer länger geworden und weil niemand ewig lebt, wird die Zahl der Krebserkrankungen deshalb weiter ansteigen. Komischerweise steigt aber die letzte Zeit die Zahl der Toten durch Blutvergiftungen am stärksten an. Diese Leute von Umweltinstitut und Umwelthilfe gehören dauerhaft nach Nordkorea outgesourct. Sie haben ihre Chance in einer pluralistisch demokratischen Gesellschaft verspielt, weil sie sich in unsere Freiheit nicht integrieren wollen und damit Freiheit und Wohlstand der Anderen gefährden.

Ja du hast recht mit dem Textilien , aber es ging um die PSM die eigentlich nur auf den Pflanzen des behandelndes Acker sein dürfte .
.
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Re: Zukunft ohne Landwirtschaft - MV geht voran

Beitragvon T5060 » Mi Okt 07, 2020 18:37

Dir sollte eigentlich die Problematik von Probenahme und Analytik geläufig sein und besonders du solltest auch wissen, wie die großen BIO-Arzneipflanzengärten angelegt sind.
Für eine Verschleppung durch Anwendung von PSM kann bei den gemessenen Werten keinesfalls die Rede sein. Das ist unlogisch. Von der Menge her sind das Kreuzkontaminationen.
Das Thema ist durch dauerhaftes Monitoring in verschiedenen Geländegestaltungen und Wetterlagen längst ausreichend untersucht. Und ich habe glaub ich genug Abdriftschäden gesehen.

DWEWT hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Wenn es dem Verbraucher so wichtig ist, dann sollte er sich zunächst um die Hygiene in seinem Kühlschrank und seiner Geschirrspülmaschine kümmern. Die weitaus größere PSM-Belastung hat er jedoch in Textilien. Der Textil-Cocktail in der Tat ist immens. Da hier ja Werte von Parts per billion gefunden wurden sind auch Kreuzkontaminationen mit Textilen und Probenahmegefäßen nicht mehr auszuschließen. Meß - und analysierbar ist eigentlich alles, aber die Kausalität ist nicht mehr herstellbar. Es ist nicht mal möglich die Laboreinrichtung entsprechend sauber zu halten. Werte die kleiner als 1% des Grenzwertes sind können von überall herkommen und es ist vergebene Mühe, die Quelle zu isolieren, weil es auch unnötig ist. Ein Niveau sauberer als Reinstraum erreicht man nur mit fiesen Schutzgasen auf Fluorbasis. Unsere Lebenserwartung ist dank der modernen Chemie immer länger geworden und weil niemand ewig lebt, wird die Zahl der Krebserkrankungen deshalb weiter ansteigen. Komischerweise steigt aber die letzte Zeit die Zahl der Toten durch Blutvergiftungen am stärksten an. Diese Leute von Umweltinstitut und Umwelthilfe gehören dauerhaft nach Nordkorea outgesourct. Sie haben ihre Chance in einer pluralistisch demokratischen Gesellschaft verspielt, weil sie sich in unsere Freiheit nicht integrieren wollen und damit Freiheit und Wohlstand der Anderen gefährden.


Welche Gefahren jeder für sich eingeht, ist ein komplett anderes Thema.
Die Ausbringung von PSM lässt sich ganz offensichtlich räumlich nicht so begrenzen, wie man uns das seit über 40 Jahren weiß machen will. Diese Problematik gehört, wie auch die Problematik der Nitratanreicherung im Grundwasser, wahrscheinlich zu den Folgen der landwirtschaftlichen Tätigkeiten. Jeder darf auf seiner Fläche, entsprechend den Anwendungsvorgaben, Stoffe zur Anwendung bringen. Wohlgemerkt, auf seiner Fläche. Eine Wirkung außerhalb der Fläche muss entsprechend dem Verursacherprinzip verfolgt werden. Wahrscheinlich sind diese Gefahren aus diesem Grunde bisher immer vehemend in Abrede gestellt worden.
Wenn der Einzelne wegen unzureichender Hygiene oder Fahrlässigkeit oder aus anderen selbst verschuldeten Gründen sein Leben riskiert, ist das zunächst seine Sache. Solange andere davon nicht beeinträchtigt werden, gehört das zur persönlichen Freiheit.
Die Einstellung, wonach die Überbringer schlechter Nachrichten zu bestrafen sind, kann heute nur müde belächelt werden. Sie zeugt von einem seltsamen Rechtsbewusstsein. Die Institutionen wie Umwelthilfe und Co, beginnen erst ihre Arbeit. Wir sollten uns darauf einstellen, dass sie unsere beruflichen Aktivitäten zukünftig noch genauer unter die Lupe nehmen.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: Zukunft ohne Landwirtschaft - MV geht voran

Beitragvon DWEWT » Mi Okt 07, 2020 19:45

T5060 hat geschrieben:Dir sollte eigentlich die Problematik von Probenahme und Analytik geläufig sein und besonders du solltest auch wissen, wie die großen BIO-Arzneipflanzengärten angelegt sind.
Für eine Verschleppung durch Anwendung von PSM kann bei den gemessenen Werten keinesfalls die Rede sein. Das ist unlogisch. Von der Menge her sind das Kreuzkontaminationen.
Das Thema ist durch dauerhaftes Monitoring in verschiedenen Geländegestaltungen und Wetterlagen längst ausreichend untersucht. Und ich habe glaub ich genug Abdriftschäden gesehen.


Hier geht es in erster Linie gar nicht um "Abdrift"! Abdrift ist das Forttreiben des PSM zum Zeitpunkt seiner Ausbringung, vor allem durch die Luftbewegung. Hier geht es eher darum, dass eben nicht zeitnah zur Ausbringung sondern mehr mittelfristig, durch Luftbewegungen im und über dem Bestand, Reste des PSM, aber auch Abbauprodukte/Metabolite des PSM, die vorübergehend im Boden gelagert waren, wieder in Bewegung geraten und eben mit der Luft dann fortgeweht werden. Gerade persistente PSM können so nach langer Zeit abtransportiert/verbreitet werden.
Schon im Mittelalter war man der Überzeugung sich mit dem Wettergeschehen nicht weiter beschäftigen zu müssen, weil alle "Fakten" bekannt seien. Fakt war z.B., dass das Wetter von himmlischen Mächten gemacht würde. Wer heute sagt, "..längst ausreichend untersucht", an dem ist entweder die Wissenschaft vorbeigerauscht oder er befürchtet bei weiterer Nachforschung Ungemach. :wink:
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