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Zukunft ohne Landwirtschaft - MV geht voran

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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36 Beiträge • Seite 3 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Zukunft ohne Landwirtschaft - MV geht voran

Beitragvon T5060 » Mi Okt 07, 2020 20:11

DWEWT hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Dir sollte eigentlich die Problematik von Probenahme und Analytik geläufig sein und besonders du solltest auch wissen, wie die großen BIO-Arzneipflanzengärten angelegt sind.
Für eine Verschleppung durch Anwendung von PSM kann bei den gemessenen Werten keinesfalls die Rede sein. Das ist unlogisch. Von der Menge her sind das Kreuzkontaminationen.
Das Thema ist durch dauerhaftes Monitoring in verschiedenen Geländegestaltungen und Wetterlagen längst ausreichend untersucht. Und ich habe glaub ich genug Abdriftschäden gesehen.


Hier geht es in erster Linie gar nicht um "Abdrift"! Abdrift ist das Forttreiben des PSM zum Zeitpunkt seiner Ausbringung, vor allem durch die Luftbewegung. Hier geht es eher darum, dass eben nicht zeitnah zur Ausbringung sondern mehr mittelfristig, durch Luftbewegungen im und über dem Bestand, Reste des PSM, aber auch Abbauprodukte/Metabolite des PSM, die vorübergehend im Boden gelagert waren, wieder in Bewegung geraten und eben mit der Luft dann fortgeweht werden. Gerade persistente PSM können so nach langer Zeit abtransportiert/verbreitet werden.
Schon im Mittelalter war man der Überzeugung sich mit dem Wettergeschehen nicht weiter beschäftigen zu müssen, weil alle "Fakten" bekannt seien. Fakt war z.B., dass das Wetter von himmlischen Mächten gemacht würde. Wer heute sagt, "..längst ausreichend untersucht", an dem ist entweder die Wissenschaft vorbeigerauscht oder er befürchtet bei weiterer Nachforschung Ungemach. :wink:


Noch 5 oder 6 Jahre und wir werden das Mittelalter neuerleben und das was dort gemacht wurde als toll befinden.
Bei der Pest wurden die Juden als Brunnenvergifter ausgemacht und in einem Progrom geopfert.
Bei Corona sind es die Bauern.
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Re: Zukunft ohne Landwirtschaft - MV geht voran

Beitragvon CarpeDiem » Mi Okt 07, 2020 21:17

Bei diesen ganzen populär-medial aufgemachten neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen bin ich mehr als vorsichtig. Denn die Wissenschaft, oder das was wir heute als Wissenschaft bezeichnen, hat den Olymp des stringenten wissenschaftlichen Beweises längst verlassen und ist verseucht durch ideologische Vermengungen die mit unter das gemeine Volk gestreut werden. Da schreckt man auch keinesfalls vor der Unterschlagung (unangenehmer) Fakten zurück.

Das Ganze wird dann zu einer gruseligen Angelegenheit wenn die moralische Erhabenheit mit ins Spiel gebracht wird. Diese durchaus pathologische Zustand war in früheren Zeiten eher selten anzutreffen, soll aber mittlerweile in bestimmten Kreisen häufiger kursieren.
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Re: Zukunft ohne Landwirtschaft - MV geht voran

Beitragvon T5060 » Mi Okt 07, 2020 22:23

Vitamin C oder Ascorbinsäure E300 wird ja heute ausschließlich gentechnisch hergestellt. E300 hat eine ähnliche Toxizität wie Glyphosat. Zu GVO-E300 schreibt Wiki auch :

Die Zeit des Nationalsozialismus
In der Zeit des Nationalsozialismus (1933–45) förderten die Machthaber in Deutschland die Versorgung der Bevölkerung mit den damals gerade erst entdeckten Vitaminen sehr aktiv. Sie wollten so den „Volkskörper von innen stärken“, weil sie davon überzeugt waren, dass Deutschland den Ersten Weltkrieg auch als Folge von Mangelernährung verloren hatte. In Vitamin-Aktionen wurden Kinder, Mütter, Schwerstarbeiter und Soldaten mit Vitaminen versorgt, insbesondere mit Vitamin C. Nationalsozialistische Massenorganisationen wie die Deutsche Arbeitsfront und die Reichsarbeitsgemeinschaft für Volksernährung organisierten die Produktion und Verteilung von Vitamin-C-Präparaten. Hausfrauen wurden dazu aufgerufen, Hagebutten und Sanddorn zu sammeln, aus denen Brotaufstriche und andere Vitaminpräparate für die Wehrmacht hergestellt wurden. Noch 1944 bestellte die Wehrmacht 200 Tonnen Vitamin C, unter anderem bei Roche.


Dazu noch Zink, bekanntlich ein biddaphöses Schwermetall

Soll man jetzt sagen Hohes C aus GVO mit Schwermetall ?

hohes-C.JPG
hohes-C.JPG (39.41 KiB) 2387-mal betrachtet
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Re: Zukunft ohne Landwirtschaft - MV geht voran

Beitragvon DWEWT » Do Okt 08, 2020 7:23

CarpeDiem hat geschrieben:Bei diesen ganzen populär-medial aufgemachten neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen bin ich mehr als vorsichtig. Denn die Wissenschaft, oder das was wir heute als Wissenschaft bezeichnen, hat den Olymp des stringenten wissenschaftlichen Beweises längst verlassen und ist verseucht durch ideologische Vermengungen die mit unter das gemeine Volk gestreut werden. Da schreckt man auch keinesfalls vor der Unterschlagung (unangenehmer) Fakten zurück.

Das Ganze wird dann zu einer gruseligen Angelegenheit wenn die moralische Erhabenheit mit ins Spiel gebracht wird. Diese durchaus pathologische Zustand war in früheren Zeiten eher selten anzutreffen, soll aber mittlerweile in bestimmten Kreisen häufiger kursieren.


Da stellt sich aber die Frage, ob die, die mit wissenschaftlichen Erkenntnissen ihre Absichten transportieren wollen, genau diese Erkenntnisse korrekt wiedergeben. Eine wissenschaftliche Erkenntnis gibt den aktuellen Stand der Wissenschaft wieder, mehr nicht. GsD leben wir in Zeiten, in denen man (noch) offen ist für neue Erkenntnisse. Unseren Wissenschaftlern unterstelle ich immer noch ein seriöses, unabhängiges Handeln. Da sich der Staat allerdings finanziell immer mehr aus Wissenschaft und Forschung heraushält, wird natürlich so manche fragwürdige Untersuchung von Geld gebender Hand an den Forschungsbetrieb herangetragen. Dass das Ergebnis kaum besser sein kann als die Fragestellung, dürfte auch klar sein. So werden dann die Institute, mit ihren noch guten Namen, direkt für die wirtschaftlichen Interessen der Industrie eingespannt. Diese Gefahr hätte die Politik frühzeitig klar erkennen können. Aber auch hier dominiert mittlerweile das amerikanische Modell. Die Kohle wird es schon richten!
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Re: Zukunft ohne Landwirtschaft - MV geht voran

Beitragvon Estomil » Do Okt 08, 2020 10:50

Um es kurz zu machen. Wer eine wissenschaftliche Arbeit erstellt und seine These nicht beweisen kann hat ein riesen Problem. Denn damit wird in mitunter in Zukunft niemand mehr einen Forschungsauftrag erteilen. So ticken unsere Wissenschaftler und vor allen die übergeordneten Bürokraten halt in Deutschland die dir Gelder verteilen.
Es müssen Ergebnisse herauskommen die auch publiziert werden!
Dadurch ist es mittlerweile Standart, dass zum einen massenhaft arbeiten verfasst werden die keinen wissenschaftlichen nutzen haben(wir haben in einer Studie festgestellt, dass die meisten Autoreifen schwarz sind) oder dass bewusst Daten manipuliert oder zumindest anderweitig interpretiert werden so dass ergebiss passt.

Dadurch kommt es mittlerweile zu dem Problem, dass niemand in der Wissenschaft mehr weiss welchen Studien man jetzt trauen und vor allem dass niemand mehr weiss welche Ansätze vielversprechend zum weiter forschen sind!
Jede Menge tatsächlich gute arbeiten fallen unter den Tisch weil kaum jemand die Zeit hat in den tausenden arbeiten nach den perlen zu suchen.

Das läuft ähnlich wie im Bundestag indem Hyperinflationaer gesetzte beschlossen werden und niemand mehr so Recht weiss was da eigentlich drin steht....
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