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3 bauern verklagen die Bundesregierung

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: 3 bauern verklagen die Bundesregierung

Beitragvon marius » Do Jun 20, 2019 21:38

DWEWT hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:Die Betriebe, die ich meine, sind nicht die, die sich verzockt haben. Sondern ganz normale "Familienbetriebe". Die mit ihren Klitschen nicht über die Runden kommen...


Diese Offenheit ist doch recht erstaunlich. "Familienbetriebe" sind also Klitschen?
Sag doch mal, warum die nicht über die Runden gekommen sind?
Wie, wenn nicht mit dem Geldwert, willst du denn Vermögenswerte darstellen?


Machen wir uns doch nichts vor, und man sollte endlich mal über den Tellerrrand oder über die " Dorfgrenze " hinausschauen.

Es werden 2 Typen überleben.

Zum einen große Familienbetriebe mit viel Eigenfläche und kostenlosen Arbeitskräfte, die, bei 80 Stundenwochen zusätzlich jede Menge Substanz verbrennen können weil sie weder Lohnansatz noch Pachtansatz für Eigenfläche ansetzen.
Oder große Agrarfabriken.
Wobei ich überzeugt bin das sich letztere aus mehreren Gründen durchsetzen werden, bzw global schon durchgesetzt haben, aus Gründen die ich schon mehrmals genannt habe.

An Ewiggestrige sei gesagt :
Wer die Augen nicht zum sehen benutzt, wird sie eines Tages zum Weinen benutzen....

Mehr gibts dazu nicht zu sagen.
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Re: 3 bauern verklagen die Bundesregierung

Beitragvon T5060 » Do Jun 20, 2019 22:07

Die Deutsche Bank ist pleite, die kleine Genobank ist top.
Von Philipp Holzmann und Bilfinger oder Wayss und Freitag redet niemand mehr,
heute sieht man überall Max Bögl, Strabag und Züblin
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: 3 bauern verklagen die Bundesregierung

Beitragvon GeDe » Do Jun 20, 2019 22:19

DWEWT hat geschrieben:
GeDe hat geschrieben:Ich glaube es geht weniger darum wieviel der bekommt, sondern von wem.

Verstehe die Frage nicht. Woher, wenn nicht von den bekannten Förderstellen, sollte der Betrieb die "Agrarknete" bekommen?

Ich habe keine Frage gestellt.
Woher das Geld kommt,ist klar.
Weil "Bauer Hans" den von mir zitierten Satz extra geschrieben hat:Je nach Größe des Betriebes,kann die Summe schon stimmen.Wenn der Betrieb Steillagen bewirtschaftet,Naturschutzgebiete beweidet,...
Es wird wohl so gemeint sein,daß der Betrieb (-sleiter) überhaupt klagt,wenn er schon Geld bekommt.
Ist irgendwie,wie wenn man als Arbeitnehmer seinen Arbeitgeber von dem man jeden Monat seinen Lebensunterhalt bekommt verklagt.Indem man den klagenden Arbeitnehmer ganz einfach kündigt,muss der AG den nicht mehr bezahlen und kann das so eingesparte Geld für anderes verwenden (oder rausschmeißen).
GeDe
 
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Re: 3 bauern verklagen die Bundesregierung

Beitragvon DWEWT » Do Jun 20, 2019 22:22

marius hat geschrieben:
Es werden 2 Typen überleben.

Zum einen große Familienbetriebe mit viel Eigenfläche und kostenlosen Arbeitskräfte, die, bei 80 Stundenwochen zusätzlich jede Menge Substanz verbrennen können weil sie weder Lohnansatz noch Pachtansatz für Eigenfläche ansetzen.
Oder große Agrarfabriken.
Wobei ich überzeugt bin das sich letztere aus mehreren Gründen durchsetzen werden, bzw global schon durchgesetzt haben, aus Gründen die ich schon mehrmals genannt habe.


Wenn es um die Zukunft der Landwirtschaft geht, muss man die nationale/ europäische und die internationale Landwirtschaft differenziert betrachten. Hier in D. wird es zukünftig kaum noch "große Agrarfabriken" geben. Ich lebe hier im Osten der Republik, umgeben von den sogen. "Agrarfabriken". Seit Brüssel immer mal wieder verlauten lässt, dass es eine Kappung der Förderung gibt, sind schon viele dieser "Agrarfabriken" in separat funktionierende Betriebseinheiten geteilt worden. Der EU-Bio-Verordnung sei es gedankt, dass es unter den Teilbetrieben jetzt sogar "Bio"-Betriebseinheiten gibt. Geläufige Teilbetriebsgrößen liegen zwischen 250 und 300ha. Diese "Teilbetriebe" treten nach außen hin wie selbständige Betriebe auf und für Außenstehende sind sie als Teil des Ganzen auch kaum auszumachen. Diesen Betrieben gehört die Zukunft. Die noch bestehenden großen, schwerfällig agierenden "Agrarfabriken", häufig anzutreffen in Form von Agrargenossenschaften, haben ihre Blütezeit schon hinter sich. Ihr Management wurde häufig noch im DDR-Regime ausgebildet und hat, nach einer kurzen Zeit unmittelbar nach der Wende, abgewirtschaftet. Hier in meiner Region sind in den letzten 5 Jahren insgesamt 4 Großbetriebe mit jeweils über 1500ha LF aufgelöst worden. Investoren haben die ganzen Betriebe übernommen und sie gleich aufgeteilt. D.h., unabhängig von den funktionalen Strukturen, werden die meisten der Zukunftsbetriebe in der Größe von 200 bis 300ha daherkommen.
Was wird aus den Familienbetrieben? Kostenlose Arbeitskräfte dürften in Zukunft eher die Ausnahme sein. Regulär bezahlte Arbeitskräfte jedoch werden sich diese Betriebe kaum leisten können. Dazu kommt die wahrscheinlich noch anhaltende Nachfrage nach Fläche für die außerlandwirtschaftliche Nutzung. Durch die steuerliche Vergünstigung hinsichtlich des Flächenverkaufs bei Betriebsaufgabe, werden zunehmend Betriebe auslaufen. Die verbleibenden Betriebe werden die freiwerdenden Flächen aufnehmen und sich so in der Größenstruktur den Ostbetrieben angleichen. Der maßgebliche Unterschied, der auch bleiben wird, liegt darin begründet, dass die Westbetriebe wirklich eingenständige Betriebe sind, während die Ostbetriebe eigentlich nur Teil eines großen Ganzen sind. Damit bleiben die Kostenvorteile der Ostbetriebe erhalten.
Die internationale Landwirtschaft, sofern sie eine Relevanz für den Weltmarkt hat, wird auch weiterhin in extremen Größenordnungen daherkommen. 40Tsd.ha-Farmen in Australien oder Südamerika, sind mit europäischen Maßstäben kaum zu erfassen. Die in USA/Kanada bewirtschafteten 300 bis gut 1000ha-Farmen, leiden zum großen Teil unter einer erheblichen Verschuldung. Hier wird es noch ganz erhebliche Verwerfungen geben. Klar ist, dass zumindest in Nordamerika die Farmen weiter wachsen werden. Inwieweit die Landwirtschaft auch außerhalb von Europa zunehmend von Umwelt- und Klimaschutz in Anspruch genommen werden wird, wage ich nicht zu beurteilen. Ob, vor den Hintergrund einer zunehmenden Ertragsunsicherheit durch klimabedingte Ausnahmesituationen, diese Umweltbemühungen auch wieder auf den Prüfstand kommen, wage ich ebenfalls nicht zu beurteilen.
Ich jedenfalls richte meinen Betrieb so aus, dass ein erheblicher Teil des Betriebseinkommens, jedenfalls mehr als bisher, zukünftig, d.h., mindestens für die nächsten 20 Jahre, aus Förderprogrammen zum Schutz von Natur und Umwelt kommen wird. Man könnte auch sagen: Naturschutz mit Zusatznutzen Lebensmittelerzeugung.
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Re: 3 bauern verklagen die Bundesregierung

Beitragvon Südbaden Bauer » Do Jun 20, 2019 22:28

Also dann mach das, aber warum musst du dann immer denen, die dein Zirkus absichern und es durch zuverlässige Nahrungserzeugung puffern immer ans Bein pinkeln?
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
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Re: 3 bauern verklagen die Bundesregierung

Beitragvon marius » Do Jun 20, 2019 22:57

T5060 hat geschrieben:Die Deutsche Bank ist pleite, die kleine Genobank ist top.
Von Philipp Holzmann und Bilfinger oder Wayss und Freitag redet niemand mehr,
heute sieht man überall Max Bögl, Strabag und Züblin


Dazu muss man auch die Geschichte kennen. Die Genobanken oder Sparkassen sind top weil sie vor allem ältere Kunden, meist keine Internetfans, vom Land als Kunden haben, die sie ( noch ) über den Tisch ziehen können.

Und die deutsche Bank und Co. wird an ihrer Personalpolitik zugrunde gehen, die sie VOR der Digitalisierung / Internetzeitalter aufgebaut haben, und heute bei 50 % AK Ersparnis ohne horrende Abfindungszahlen incl Rückstellungen diese Angestellten nicht mehr loswerden. Ein Dilemma aus dem sie nicht mehr rauskommen.
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Re: 3 bauern verklagen die Bundesregierung

Beitragvon T5060 » Do Jun 20, 2019 23:16

Naja die Genobanken verdienen heute ihr Geld mit Immobilien - und Unternehmensfinanzierung sowie Geldanlagen von 300.000 € - 5 Mill. €.
Ab 5 Mill. € geht man hier dann zu Metzler´s nach Frankfurt, die haben dann auch ein recht differenziertes Angebot, wie z.B im 6b Bereich usw.
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Re: 3 bauern verklagen die Bundesregierung

Beitragvon DWEWT » Fr Jun 21, 2019 4:46

Südbaden Bauer hat geschrieben:Also dann mach das, aber warum musst du dann immer denen, die dein Zirkus absichern und es durch zuverlässige Nahrungserzeugung puffern immer ans Bein pinkeln?


Du glaubst doch wohl nicht im Ernst, dass die Landwirtschaft, in ihrer Funktion als "Volksernährer", zum Steueraufkommen beiträgt aus dem wiederum die ldw. Förderung rekrutiert wird. Ohne die Förderung, würden nicht einmal 8% der deutschen ldw. Betriebe Gewinn machen. Steueraufkommen? Fehlanzeige!
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Re: 3 bauern verklagen die Bundesregierung

Beitragvon Pinzgauer56 » Fr Jun 21, 2019 6:52

T5060 hat geschrieben:Die Deutsche Bank ist pleite, die kleine Genobank ist top.
Von Philipp Holzmann und Bilfinger oder Wayss und Freitag redet niemand mehr,
heute sieht man überall Max Bögl, Strabag und Züblin

Auch Züblin ist nicht mehr.....https://de.wikipedia.org/wiki/Z%C3%BCblin
Bei der Leni, auf der Zenzi, überall ist dieser Pinzi... 8)
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Re: 3 bauern verklagen die Bundesregierung

Beitragvon Manfred » Fr Jun 21, 2019 7:03

DWEWT hat geschrieben:Ohne die Förderung, würden nicht einmal 8% der deutschen ldw. Betriebe Gewinn machen. Steueraufkommen? Fehlanzeige!



Ohne die "Förderung" hätten wir je nach Region völlig andere Voraussetzungen.
Von den verbleibenden Betrieben würden die meisten Gewinn machen. Sonst gäbe es sie nicht mehr.
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: 3 bauern verklagen die Bundesregierung

Beitragvon Manfred » Fr Jun 21, 2019 7:07

Wegen was genau klagen die 3 eigentlich?
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Re: 3 bauern verklagen die Bundesregierung

Beitragvon DWEWT » Fr Jun 21, 2019 7:19

Manfred hat geschrieben:

Ohne die "Förderung" hätten wir je nach Region völlig andere Voraussetzungen.
Von den verbleibenden Betrieben würden die meisten Gewinn machen. Sonst gäbe es sie nicht mehr.


Wie sagte noch ein ehemaliger SPD-Funktionär: Hätte, hätte Fahrradkette. Welche, denkst du, würden denn bis heute ohne Förderung überlebt haben?
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Beitragvon Harald » Fr Jun 21, 2019 7:30

Manfred hat geschrieben:Wegen was genau klagen die 3 eigentlich?


Ist doch egal. Hauptsache billige PR für Greenpeace. Und das über Jahre hinweg. Unbezahlbar!

Hatten wir doch alles schon. Germanwatch generiert so mit Lliuya vs. RWE seit 2015 regelmäßig Schlagzeilen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Saúl_Lliuya
Ich fordere den sofortigen Rücktritt der Bauernverbandspräsidenten Joachim Ruckwied (DBV) und Walter Heidl (BBV).
Beide sind unfähig, die Bauern ihres Verbandes in der Öffentlichkeit zu vertreten.
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Re: 3 bauern verklagen die Bundesregierung

Beitragvon bauer hans » Fr Jun 21, 2019 8:25

https://www.pnn.de/nach-dem-hitze-somme ... 56198.html

einer der kläger gegen die bundesregierung.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: 3 bauern verklagen die Bundesregierung

Beitragvon LUV4.0 » Fr Jun 21, 2019 8:54

Man kann Mutti ja viel ankreiden aber, dass sie nun auch noch Schuld daran hat, dass es nicht regnet... :mrgreen: :regen:.


Dass man mit so einem Blödsinn die Gerichte beschäftigen muss.... :roll:
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