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3 bauern verklagen die Bundesregierung

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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3 bauern verklagen die Bundesregierung

Beitragvon bauer hans » Do Jun 20, 2019 9:09

gestern abend bei Maischberger:
3 bauern aus pellworm haben die bundesregierung auf einhaltung der klimaziele 2020 verklagt,greenpeace ist mit im boot.
bemerkenswert ist für mich,dass ein kläger,ein biobauer 150000€ agrarknete bekommt.
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Re: 3 bauern verklagen die Bundesregierung

Beitragvon Terreblanche » Do Jun 20, 2019 9:39

Was für Dodos !

Die würden sie besser verklagen wegen der schleichenden Enteignung des bäuerlichen Mittelstandsvermögens.
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Re: 3 bauern verklagen die Bundesregierung

Beitragvon DWEWT » Do Jun 20, 2019 12:38

bauer hans hat geschrieben:bemerkenswert ist für mich,dass ein kläger,ein biobauer 150000€ agrarknete bekommt.


Bei der entsprechenden Flächengröße ist das doch kein Problem. Oder dürfen Biobauern generell nicht soviel Fördergelder bekommen?
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Re: 3 bauern verklagen die Bundesregierung

Beitragvon DWEWT » Do Jun 20, 2019 12:40

Terreblanche hat geschrieben:Was für Dodos !

Die würden sie besser verklagen wegen der schleichenden Enteignung des bäuerlichen Mittelstandsvermögens.


Das "bäuerliche Mittelstandsvermögen", ist doch erst durch die Politik der letzten 30 Jahre geschaffen worden.
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Re: 3 bauern verklagen die Bundesregierung

Beitragvon bauer hans » Do Jun 20, 2019 13:22

DWEWT hat geschrieben:
bauer hans hat geschrieben:bemerkenswert ist für mich,dass ein kläger,ein biobauer 150000€ agrarknete bekommt.


Bei der entsprechenden Flächengröße ist das doch kein Problem. Oder dürfen Biobauern generell nicht soviel Fördergelder bekommen?

die flächengrösse muss nicht kriterium sein,hier bekam ein obstbauer bei 70 ha 350000€.
bemerkenswert deshalb,weil die bundesregierung wesentlich dafür sorgt,dass er das geld bekommt und weil die klage unsinnig ist,nur gerichte beschäftigt.
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Re: 3 bauern verklagen die Bundesregierung

Beitragvon cerebro » Do Jun 20, 2019 14:06

Hans! Da kann was nicht Stimmen. 5000 pro Hektar ist Stammtischgeschwätz.
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Re: 3 bauern verklagen die Bundesregierung

Beitragvon DWEWT » Do Jun 20, 2019 14:24

cerebro hat geschrieben:Hans! Da kann was nicht Stimmen. 5000 pro Hektar ist Stammtischgeschwätz.


Die Förderbescheide für die unterschiedlichen Programme weisen immer den Förderbetrag für die gesamte Verpflichtungszeit aus. Wenn die Förderung für Dauerkulturen z.B. über 10 Jahre läuft, reduziert sich die Förderung schon auf 500€/ha/Jahr.
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Re: 3 bauern verklagen die Bundesregierung

Beitragvon GeDe » Do Jun 20, 2019 15:03

Ich glaube es geht weniger darum wieviel der bekommt, sondern von wem.
bauer hans hat geschrieben:...bemerkenswert ist für mich,dass ein kläger,ein biobauer 150000€ agrarknete bekommt...

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Re: 3 bauern verklagen die Bundesregierung

Beitragvon meyenburg1975 » Do Jun 20, 2019 18:54

DWEWT hat geschrieben:
Terreblanche hat geschrieben:Was für Dodos !

Die würden sie besser verklagen wegen der schleichenden Enteignung des bäuerlichen Mittelstandsvermögens.


Das "bäuerliche Mittelstandsvermögen", ist doch erst durch die Politik der letzten 30 Jahre geschaffen worden.

Der ist gut :lol:
Die Bauern die hier aufgehört haben die letzten Jahre, haben alle wegen Reichtum geschlossen. Und das nebenbei LKW fahren, bei anderen Melken, oder nochmal umschulen, das machen die alle nur aus Langeweile :regen:
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Re: 3 bauern verklagen die Bundesregierung

Beitragvon DWEWT » Do Jun 20, 2019 19:14

meyenburg1975 hat geschrieben:Der ist gut :lol:
Die Bauern die hier aufgehört haben die letzten Jahre, haben alle wegen Reichtum geschlossen. Und das nebenbei LKW fahren, bei anderen Melken, oder nochmal umschulen, das machen die alle nur aus Langeweile :regen:


Das "bäuerliche Mittelstandsvermögen" dürfte in erster Linie durch das Grund- und Bodenvermögen begründet werden. Genau diese Vermögenswerte sind in den letzten 30 Jahren um ein Vielfaches gestiegen. Wer allerdings sich in die Situation gebracht hat, diese Vermögenswerte zu beleihen, ohne das Fremdkapital ordnungsgemäß wieder abzubauen, wird erfahren haben, dass sich beim Verkauf von Grund und Boden, der Staat seinen Anteil vom Veräußerungsgewinn holt. Da sind dann fast 50% vom Gewinn weg. Da Grund und Boden i.d.R. nur geringe Buchwerte aufweisen, ist fast 45% des Verkaufspreises weg. Der Rest geht häufig für die Rückzahlung des Fremdkapitals drauf. Em Ende steht, mit etwas Glück, eine schwarze Null. Aber dafür haben sie ja zwischenzeitlich einen neuen dicken Schlepper oder einen neuen aber untauglichen Stall oder oder oder, besessen. Es soll sogar Kollegen geben, die bezüglich der Versteuerung des Veräußerungsgewinns keine Ahnung hatten. So wird dann erst eine Fläche verkauft, dann nach 4 Jahren die zweite Fläche um die Steuern des ersten Verkaufs stemmen zu können. Diese Reihe setzt sich dann mit ziemlicher Regelmäßigkeit fort; bis zum bitteren Ende.
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Re: 3 bauern verklagen die Bundesregierung

Beitragvon 210ponys » Do Jun 20, 2019 19:17

die drei Bauern haben verstanden das die Agrarknete nur wenige den Großen Reibach machen... Und der Rest nur dazu bestimmt ist die Negerlein bei Laune zu halten...
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Re: 3 bauern verklagen die Bundesregierung

Beitragvon DWEWT » Do Jun 20, 2019 19:17

[quote="GeDe"]Ich glaube es geht weniger darum wieviel der bekommt, sondern von wem.

Verstehe die Frage nicht. Woher, wenn nicht von den bekannten Förderstellen, sollte der Betrieb die "Agrarknete" bekommen?
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Re: 3 bauern verklagen die Bundesregierung

Beitragvon meyenburg1975 » Do Jun 20, 2019 19:51

DWEWT hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:Der ist gut :lol:
Die Bauern die hier aufgehört haben die letzten Jahre, haben alle wegen Reichtum geschlossen. Und das nebenbei LKW fahren, bei anderen Melken, oder nochmal umschulen, das machen die alle nur aus Langeweile :regen:


Das "bäuerliche Mittelstandsvermögen" dürfte in erster Linie durch das Grund- und Bodenvermögen begründet werden. Genau diese Vermögenswerte sind in den letzten 30 Jahren um ein Vielfaches gestiegen. Wer allerdings sich in die Situation gebracht hat, diese Vermögenswerte zu beleihen, ohne das Fremdkapital ordnungsgemäß wieder abzubauen, wird erfahren haben, dass sich beim Verkauf von Grund und Boden, der Staat seinen Anteil vom Veräußerungsgewinn holt. Da sind dann fast 50% vom Gewinn weg. Da Grund und Boden i.d.R. nur geringe Buchwerte aufweisen, ist fast 45% des Verkaufspreises weg. Der Rest geht häufig für die Rückzahlung des Fremdkapitals drauf. Em Ende steht, mit etwas Glück, eine schwarze Null. Aber dafür haben sie ja zwischenzeitlich einen neuen dicken Schlepper oder einen neuen aber untauglichen Stall oder oder oder, besessen. Es soll sogar Kollegen geben, die bezüglich der Versteuerung des Veräußerungsgewinns keine Ahnung hatten. So wird dann erst eine Fläche verkauft, dann nach 4 Jahren die zweite Fläche um die Steuern des ersten Verkaufs stemmen zu können. Diese Reihe setzt sich dann mit ziemlicher Regelmäßigkeit fort; bis zum bitteren Ende.

OhMann. Weil der Geldmarkt vollgepumpt wird, jede Menge Leute nicht mehr wissen wohin mit dem Scheiß und damit auch den Bodenpreis hochpimpen, haben die Bauern mehr "Vermögen"?
Das ist die Arbeitsgrundlage und das was du Vermögen nennst, ist ne Zahl auf dem Papier. Die sich übrigens ganz schnell ändern kann, siehe Dänemark.
Die Betriebe, die ich meine, sind nicht die, die sich verzockt haben. Sondern ganz normale "Familienbetriebe". Die mit ihren Klitschen nicht über die Runden kommen...
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Re: 3 bauern verklagen die Bundesregierung

Beitragvon DWEWT » Do Jun 20, 2019 20:33

meyenburg1975 hat geschrieben:Die Betriebe, die ich meine, sind nicht die, die sich verzockt haben. Sondern ganz normale "Familienbetriebe". Die mit ihren Klitschen nicht über die Runden kommen...


Diese Offenheit ist doch recht erstaunlich. "Familienbetriebe" sind also Klitschen?
Sag doch mal, warum die nicht über die Runden gekommen sind?
Wie, wenn nicht mit dem Geldwert, willst du denn Vermögenswerte darstellen?
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Re: 3 bauern verklagen die Bundesregierung

Beitragvon meyenburg1975 » Do Jun 20, 2019 20:52

Hab ja selber ne Familienklitsche :lol: Was daran so schlimm?
Gleiche Preise, steigende Kosten. Kann man absehen, wenn man sich nicht verändern/entwickeln kann. Oder will.

Du hast geschrieben, dass bäuerliche Vermögen konnte durch die politischen Umstände gebildet werden.
Vermögenszuwachs entsteht durch "echte" Eigenkapitalbildung. Von Preissteigerungen am Bodenmarkt kann man nur beim Verkauf profitieren. Damit könnte man natürlich eine Zeit lang fehlende EK- Bildung überbrücken. Macht aber nicht wirklich Sinn.
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