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5000 Ha Betrieb führen, aber wie?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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5000 Ha Betrieb führen, aber wie?

Beitragvon Kim Olivier Reme » Di Mär 18, 2008 13:28

Seid gegruesst,

Ich, aufgewachsen im hohen Norden (Lübecker Umland), befinde mich jetzt im tiefsten Afrika(Angola) und trete das Erbe meines Großvaters an, der um 1910 hierher gezogen ist und später eine Farm hier geführt hat. Leider ist er im hiesigen Burgerkrieg ums Leben gekommen, wodurch auch auf der Farm stillstand stattgefunden hat. Nun ja 25 Jahre später bin ich her gekommen und habe jetzt eine Farm mit 5000 ha Land, aber überhaupt keinen Plan von Landwirtschaft.
Deshalb habe ich mir mal so angeschaut was andere Farmer hier so anbauen, Tomaten, Kohl, Ananas, Bananen, Paprika, Mangos, Orangen, Maniok, Mais, Kartoffeln und noch vieles mehr, je was in der jeweiligen Klimaregion gut wächst. Denn Angola ist 3-mal so groß wie Deutschland und hat dazu Höhenlagen bis zu 2500m die bepflanzt werden, also gibt es da große regionale unterschiede. Meine Farm befindet sich 400m über dem Meeresspiegel, leider bin ich noch nicht dazu gekommen Bodenproben machen zulassen(wobei ich nicht mal weiß welche Proben nötig sind), aber grundsätzlich möchte ich nur Kulturen anbauen, die im großen Mengen maschinell anbaubar sind und auch zu den Grundnahrungsmitteln gehören. Dabei dachte ich in erster Linie an Maniok (woraus ein Brei gewonnen wird, welcher im Norden des Landes Hauptnahrung ist), an Mais (woraus ein Brei gewonnen wird, welcher im Süden des Landes Hauptnahrung ist), an Zwiebeln (die im ganzen Land genutzt werden) und an Kartoffeln (die auch großflächig, aber vor allem in Ballungsgebieten viel konsumiert werden)

Mir schwebe da so vor bis zu 500 Ha Kartoffeln rotativ und das ,wenn möglich, das ganze Jahr über, des weiteren 1200 Ha Maniok rotativ im Wechsel mit Mais anzubauen. Demnach würde ich eine Fläche von 3400 Ha benutzen müssen.
Um dieses Vorhaben zu realisieren, werde ich mit Krediten arbeiten müssen, denn alleine schon die Tatsache, das es sich um Buschland handelt, welches erst noch zu Ackerland gemacht werden muss, setzt voraus das ich einen Bulldozer brauchen werde und denn bekommt man ja leider auch nicht gerade geschenkt.
Aber was ich eigentlich sagen will, ist das ich ein Konzept anfertigen muss welches, ich den Bankenvorlegen kann, und dazu brauche ich eure Hilfe. Und ich weiß es ist nicht wenig worum ich euch bitte.... denn ihr habt es mit einem blutigem Anfänger zu tun. Ich komme eigentlich aus der IT-Branche und das einzige was ich über Pflanzen weiß ist das Sie Wasser und Sonne brauchen.

Aber was ich sonst noch so wissen möchte:

- Jahresproduktion in Tonnen pro Ha (was bestimmt vom Boden, Klima und Sorte abhängt, aber wenigstens den Durchschnitt oder wenn’s gibt Minimumswert)

- welche arten von Maschinen man braucht (ich habe noch keine Einzige, nur einen großen Schrotthaufen, denn alle Maschinen die mein Opa hatte wurden einfach in Brand gesetzt)

- welche Anzahl von den jeweiligen Maschinen für diese Groessenordnung noetg sind

- welchen Hersteller man nehmen sollte
(für Kartoffeln habe da was von AVR im Web gefunden aber habe auch einige male was von Wühlmaus gelesen)

Wobei für mich ist es wichtig, das die Maschinen halten, mit Hitze klar kommen und es problemlos Ersatzteile gibt. Klar ist günstiger immer besser, aber was zählt ist Qualität und Service.

Z.B New Holland hat hier eine Niederlassung(aber wie sind deren Produkte?)

- wie viel Ha pro Tag eine Maschine erntet

- wie viel Ha eine Maschine pro Tag sät.

- welche Pflanze mit welcher im Wechsel sinnvoll ist

- welchen Dünger man verwenden sollte

- welche Kartoffel- Maissorte für dieses Klima geeignet ist

- was man sonst so braucht oder beachten sollte

- was bedeutet dt/ha

Ich brauche halt Alles was man wissen muss um eine Farm zu führen.
Vorschläge zu Crash-Kurs Literatur sind auch sehr Willkommen.


Ich weiß dass ihr mehr Erfahrungen mit dem nordischen Klima habt, trotzdem bin ich für jede Hilfe oder Information (zu Mais, Kartoffeln, Zwiebeln oder Maniok) wirklich dankbar und wer weiß vielleicht wäre ja jemand von euch interessiert vor Ort einen Eindruck zu gewinnen und bei der Realisierung behilflich zu sein.


Noch einige grobe Infos vom Klima hier:

Temp.

Juli-Sep. ca.20 grad

Okt.-Juni ca.30 grad

wobei meistens eine Brise weht


Niederschlag

Regenzeit Nov.-Dez. und März-April ansonsten trocken

Kann leider nicht angeben wie hoch de Niederschlag ist, aber wenn’s hier regnet dann kräftig,

aber wird immer weniger „global warming“ lässt grüssen

Um ein Bewässerungssystem werde ich wohl nicht drum herum kommen.

Jo soweit so gut, also ich brenne schon auf eure Antworten

Gruß Kim
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Beitragvon Ernstfried » Di Mär 18, 2008 13:41

Finde ich ja irre.

Karriereorientierter IT-ler zieht ab in den Busch, um das Familienerbe in Afrika anzutreten. Der Stoff, aus dem die grossen Filme sind...

Würde mich an Deiner Stelle ´mal an den Afrika-Verein in Hamburg wenden oder an die Deutsch-Angolanische Handelskammer. Da sind zwar keine Agrarexperten beschäftigt, aber Infos über Infrastruktur, Kontaktadressen etc. sollten dort erhältlich sein.
Mir sind Leute lieber, die "mir" und "mich" verwechseln, als "mein" und "dein"
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Beitragvon Bananajoe » Di Mär 18, 2008 13:44

Könnte mir vorstellen das soetwas auch für Investoren/Absolventen interessant sein könnte.
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Beitragvon Meck-Pommer » Di Mär 18, 2008 14:50

Gibt es denn keine Farmer in deiner gegend, die Ahnung haben? (wohlmöglich Europa-Stämmige)
Gib uns doch mal die ungefähre Lage (n.B. /ö.L.) der Farm durch, dann können wir uns via google earth ein Bild von der Umgebung machen.

Gruß, Jochen
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Beitragvon Komatsu » Di Mär 18, 2008 14:53

Such Dir nen Verwalter
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Beitragvon hans g » Di Mär 18, 2008 15:20

schau mal unter uni kassel,fachbereich 11 witzenhausen
da wurden früher die tropenlandwirte ausgebildet.
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Beitragvon Kim Olivier Reme » Di Mär 18, 2008 15:48

Die Finanzierung ist nicht einmal das schwierigste, denn hier laeuft sowieso alles mit Vitamin B, also wenn man keine hohen Tiere hier kennt siehst schon mal schlecht aus, und wenn man Sie kennt sind Millonen relativ leicht zu besorgen. Ja und zum Glueck kennen einige in meiner Familie solche Leute. Was mir fehlt ist das Know How, was auf einer Farm benoetigt wird und wie es eingestzt wird. War schon bei Amazone und habe mir mal paar Buecher und Videos rausgesucht, aber bis die hier sind und durchgeareitet sind vergehen Monate und dann kommt noch hinzu, das es sich dabei nur um Theorie handelt. Deshlab wuerde ich gerne von eurem Wissen und euren Erfahrungen profitieren. Ich meine alleine schon die Herstellerwahl, ist sicherlich nicht in einem Buch zu finden.
Wenn ihr irgendwas zu dem Beitragen koennt, was mir an Wissen fehlt, ist das grosse Klasse, aus den Beitraegen und aus Infos aus dem Web bastel ich mir dann was zusammen.
Was ich in erster Linie wissen muss ist, in was muss ich wieviel investieren und wieviel fahre ich damit ein.
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Beitragvon Komatsu » Di Mär 18, 2008 16:03

Setzte Dich mal mit den Leuten auseinander ... www.bbgoettingen.de
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Beitragvon eberhart » Di Mär 18, 2008 17:29

Ich würde an deiner Stelle vielleicht erstmal hier in Deutschland eine Ausbildung machen. Am besten in einem Großbetrieb, dann kennste dich wenigstens mit den Maschinen ein bisschen aus und weißt über die Pflanzen bescheid. Du musst dich dann nicht mehr völlig unwissend mit der Sache auseinander setzen.
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Beitragvon Kim Olivier Reme » Di Mär 18, 2008 18:20

Wieder nach D-Land, in die Kaelte ne Danke, ausserdem wuerde das mit der Ausbildung, z kange dauern. Ich werde auch einen Agarwirt und mehrere Mechaniker einstellen. Mit denen ich dan zusammen arbeiten und gleichzeitig auch lernen werde. Jetzt brauche ich erstmal ein Konzept um an Gelder zu kommen, dann kann ich die Leute einstellen zu koennen. Gibts denn da keine Faustformel ein Trecker pro 50 Ha z.b oder ein Feldhaechsler pro xy Ha, solche Angaben wueden mir schon behilfreich sein, oder ein Trecker sollte xy an PS haben. Wieviel Tonnen Mais oder Kartoffel erntet man denn in D-Land pro Ha so?
Und was bedeutet DT/ Ha ? Dezitonne oder was ?
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Beitragvon Kaninchen » Di Mär 18, 2008 18:34

Kim, was hast du denn für eine Ausbildung?
Ein bißchen Betriebswirtschaft tät ja nicht schaden... :wink:

Wenn das so einfach wäre mit der Landwirtschaft und man nur Tabellen bräuchte, dann könnte es ja jeder tun...
:roll:

Vielleicht solltest du erst den Agrarwirt einstellen oder aber einen Unternehmensberater hinzuziehen, denn ohne diesen und ohne betriebs- und landwirtschaftlichen Hintergrund, wird so eine Konzepterstellung wie du sie für die Bank brauchst, für dich nahezu ein Ding der Unmöglichkeit sein.
Grüßle,
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Beitragvon Mattie » Di Mär 18, 2008 18:41

Viele fangen erst mal klein an :shock: doch 5000ha und keinen blassen Schimmer :? :? :? :?
http://www.youtube.com/watch?v=An7PTGk2W0E
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eins nach den anderen hallo

Beitragvon stadlerg » Di Mär 18, 2008 21:05

hallo

erst mal respekt das du das machst

du wirst um einen verwalter nicht rum kommen

binden den jetzt schon ein

da gibts ja soviel offen fragen noch ,die kannst nur mit einen fachmann(VERWALTER ) + extrne leute anklären
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Beitragvon Waldbesitzer » Di Mär 18, 2008 21:19

Du veräppelst uns doch nicht ???
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Beitragvon Kaninchen » Di Mär 18, 2008 22:21

Kim Olivier Reme hat geschrieben:Und was bedeutet DT/ Ha ? Dezitonne oder was ?

1 Dezitonne ist übrigens ein Doppelzentner :wink: (letzteres war früher eher gebräuchlich, hält sich aber ach wie vor).
Grüßle,
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