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5000 Ha Betrieb führen, aber wie?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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98 Beiträge • Seite 3 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7
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Beitragvon zt423 » Fr Mär 21, 2008 18:43

würde dir auch raten mit primitiver Technik und reichlich ersatzteilen an die sache ranzugehen , und auf kleineren Flächen etwas anzubauen um die Eigenheiten der Region heruszufinden, zb 200-300ha bearbeiten , und den Rest touristisch zu nutzen ,wenn es dort einigermaßen politisch ruhig ist , was bringen dir 10 neue NH die keiner bedienen kann ,was wenn sie dir die Bevölkerung abbrennt und dich fortjagt ,auf jedenfall soltest du wenn möglich erstmal praktische Erfahrungen sammeln ,
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Beitragvon 309CA » Sa Mär 22, 2008 11:18

Hallo

Wo ist der Betrieb,Norden ,Süden,Osten.Mehr oder weniger als 500 mm Regen.Woher kommt das Wasser für die Beregnung.Warum ist die nächste Farm 50 km und auf 1100m höhe.Sind die anderen Farmer Europäer oder Afrikaner.

MfG.Franz
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Beitragvon Kim Olivier Reme » Sa Mär 22, 2008 15:18

@ 251at: Auf dem Video sind das ja so aus als würden die übers Feld fliegen so schnell sind die.
@derkarsten: Habe mich nicht richtig ausgedrückt, ich meine wenn es vom Niederschlag abhängt und ich ein künstliches Bewässerungssystem habe dann könnte ich doch linear anbauen. Kartoffeln so risikoreich, O.k aber will ich ja auch nicht nur anbauen, es soll ja auch Mais und Maniok angebaut werden, z.b wenn ich 50 Ha Kartoffeln anbaue, baue ich gleichzeitig weitere 50 Ha Maniok und 100 Ha Mais.
Für die Urbanisierung werde ich in erster Linie 2 Bulldozer D6 (Caterpilar oder Komatsu, denn dafür gibt’s hier vernünftigen Support) benutzen.
Ich gebe dir Recht das es sinnvoller wäre Maschinen zu nutzen die simpler gebaut sind.
Doch wie sieht es dort mit der Leistung aus, klar Alternative zu einem Leistungsstarken sind 2 weniger starke, aber dann brauche ich mehr Gespanne und mehr Diesel. Natürlich rechnet sich das, wenn ich dafür keine Ausfallzeiten habe, wobei mit 3 Std Wartezeit könnte man noch leben, denn hier läuft eh alles ein Tick langsamer.

Das mit dem Schwefelgehalt würde ich gerne genauer erläutet haben.

Agrarexperten 100 pro und zur Not fliege ich auch einen Mechaniker ein.

@ Piet: Ja um einen Verwalter, komme ich nicht herum, das sehe ich auch so

@hans g: Danke für den Tipp mit Topagrar, werde mich an sie wenden

@preussenglanz:

zu 1. Ich war schon mal mit einem Agrarwirt auf meiner Farm, und der meinte, dass Kartoffeln, Zwiebeln, Mais, Maniok, Anananas, Bananen, Mangos, Orangen, Tomaten, Paprika, Mohrrüben gut anbaubar wären. Doch als Ackerbau möchte ich nur Mais, Maniok, und Kartoffeln anbauen. Als Obstgut Mangos und Zitrusfrüchte.

Zu 2. Wenn das mit der Bewässerung möglich ist, dachte ich daran 45 Ha Kartoffeln, 45 Ha Maniok und 90 Ha Mais jeden Monat zu ernten. Und somit eine konstante Auslastung der Maschinen zu haben. Demnach müsste ich pro Tag 7,5 Ha pflanzen und ernten. Also 15 Ha Gesamtfläche bearbeiten. Um dies zu ermöglichen liege ich nach meiner Schätzung bei 14 Schlepper.

@ take_it_1999: Klein anfangen, habe ich einerseits nicht die Geduld für und andererseits wenn ich jetzt die Möglichkeit habe einen für hier verhältnissmässig günstigen Kredit zu bekommen möchte ich es ausnutzen. Wie viel Prozent Zinsen zahlt man in D-Land, hier liegt der Satz bei 12%.
Diese Entwicklungshilfe Traktoren wären durchaus interessant, aber haste ne Idee wie es da mit der Leistung aussieht?
Und Belarus habe ich noch nicht gesehen, hier sieht man viel Chinaschrott, Mahindra oder halt New Holland.

@zt423: O.k wenn man alles abbrennt und mich verjagt, habe ich auch nix verloren denn als Sicherheit für den Kredit gebe ich eh nur die Farm. Auf den Tourismus wird man hier wohl noch einige Jahre warten müssen, und hier hat man auch die Auflage was mit dem Land zu machen sonst wird es konfisziert, deshalb ist langes warten nicht drin

@309ca: Die Farm liegt einen Tick nördlich der Landesmitte und zum Niederschlag kann ich leider keine genauere Auskunft geben
Ja die nächsten Farmen liegen auf 1100m weil es ziemlich steil aufgeht und die nächsten Farmer(Afrikaner meist europäischer Abstammung) liegen soweit entfernt, weil die direkten Nachbarn erst zurückkommen oder weil es irgendwelchen Ministern, Generäle gehört, die das Land nur besetzt haben um es zu haben.

Gruss an alle
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Beitragvon JueLue » Sa Mär 22, 2008 16:44

Ich bin da mal ganz offen, ich hoffe ich tue dir nicht unrecht, aber für mich hört sich das entweder reichlich naiv oder nach einem Joke an.

Ich denke, die Antworten hier im Forum können dir nicht mehr bringen, als dich dazu zu bewegen, professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen.

Dir feht wie ich das einschätze Erfahrung in der Landwirtschaft (hier und in den Tropen), Erfahrung in der Betriebsführung, Erfahrung in der Menschenführung, im Prinzip fehlt also fast alles was für so ein Profjekt nötig ist.

Du hast wie du schreibst Connections um an Geld zu kommen, das ist natürlich super, da man mit Geld vieles was dir fehlt einkaufen kann.


Du hast bei so einem Projekt nicht den Hauch einer Chance ohne sehr intensive Betreuung durch sehr gute Berater. Selbst dann sehe ich nur eine Chance wenn du reichlich Kapital im Hintergrund hast und auch ein paar Jahre lang erhebliche Summen zuschießen kannst.

Als allererstes solltest du ein Beraterbüro ansprechen. BBG (betriebswirtschaftliches Büro Göttingen) wurde ja schon erwähnt. Ob die sich da "unten" auskennen weiss ich nicht, aber sie haben sicher Kontakte.

Zu den Prioritäten beim Geldausgeben:
Bei einem Projekt in dieser Größenordnung sind (mehrstellige) Millionenbeträge nötig, allein um die Zeit von der Aussaat bis zur Ernte zu überstehen. Da spielen die Kosten für einen Verwalter oder eine gute Beratung in der Gesamtkalkulation nur eine untergeordnete Rolle. Geld das du dafür ausgibtst hat sicherlich die beste Verzinsung von allen Investitionen.
Ausserdem brauchst du unbedingt jemanden, der sich mit den Leuten vor Ort auskennt und mit ihnen zurechtkommt.

Wenn das Projet wirklich starten sollte würde ich mich sehr über Berichte hier freuen..

JueLue
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Beitragvon Kaii » Sa Mär 22, 2008 21:50

@kim oliver reme
der verwalter ist das a und o und spare nicht an seinen gehalt.
egal ob er 5000 oder 10000€ im monat kostet, wenn er so einen laden richtig führt ist er sein geld wert!
sparen kannst du bei deinen "handlangern" die arbeiten auch für wenig geld.
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Beitragvon 251at » So Mär 23, 2008 8:46

Kim Olivier Reme hat geschrieben:< snip >
Zu 2. Wenn das mit der Bewässerung möglich ist, dachte ich daran 45 Ha Kartoffeln, 45 Ha Maniok und 90 Ha Mais jeden Monat zu ernten. Und somit eine konstante Auslastung der Maschinen zu haben. Demnach müsste ich pro Tag 7,5 Ha pflanzen und ernten. Also 15 Ha Gesamtfläche bearbeiten. Um dies zu ermöglichen liege ich nach meiner Schätzung bei 14 Schlepper.
< snip >


14 Schlepper für 15 Ha am Tag, ich bezweifele das Du selbst bei New Holland Afrika so leistungungsschwache Technik bekommst.
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Beitragvon gerd gerdsen » So Mär 23, 2008 9:15

stell doch mal ein paar bilder hier rein, ich kann das irgendwie nicht glauben .

ansonsten habe ich gehört das dort unten ( oder sagt man oben ?) sehr viel schwarzarbeit gemacht wird :lol:
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Beitragvon 309CA » Mo Mär 24, 2008 11:04

Hallo

Kauf dir 3 Traktoren mit 200-300Ps am besten die 900er von Fendt sehen super aus und laufen ewig.Du sähst dann mit einer Direktsähmaschine mindestens ca,1,5ha/h*24h*3 Traktoren=108ha/Tag*10Tage=1000ha minimum.Woher kommmt dass Wasser für die Beregnung aus einem Fluss ? dass ganze Jahr verfügbar.Wasser wird dein größtes Problem werden.

MfG.Franz
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Beitragvon Mattie » Mo Mär 24, 2008 11:13

309CA hat geschrieben:Du sähst dann mit einer Direktsähmaschine mindestens ca,1,5ha/h


Iss ja wenig. Mit einem 300PS Schlepper und dann nur 1,5ha/h drillen.
http://www.youtube.com/watch?v=An7PTGk2W0E
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Beitragvon 309CA » Mo Mär 24, 2008 11:17

Hallo

1,5ha minimum können auch 3 ha sein.

MfG.Franz
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Beitragvon Mattie » Mo Mär 24, 2008 11:27

Ich habe früher mit einem 6m Rabe Gespann (Agropack+Turbodrill) etwa 5ha/h gedrillt und das mit einem 200Pser. Und an einem 12h Tag habe ich mit Pflege/Wartung, Drille abdrehen und füllen und Mittagspause so etwa 50ha geschafft.
Du solltest nicht davon ausgehen, was du mit deinem 309er schaffst, sondern in etwas grösseren Dimensionen denken :lol: :lol: :lol:
http://www.youtube.com/watch?v=An7PTGk2W0E
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Beitragvon stadlerg » Mo Mär 24, 2008 11:42

hallo

die letzetn beiträge zeigen klar das wir hier in deutschland wenig ahnung von bewirtschaftung von grossen fläche haben
ich würde behaupten das da vile mehr wie 3ha pro stunde drin sind bei richtiger technik
gibst siehe zb horsch und co
was man mit sicherheit unterschätz das mit steigender arbeist breite die wendezeit strak sinkt ,dafür aber das mit geführt saatgut und dünger nach oben geht

viel spass
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Beitragvon 309CA » Mo Mär 24, 2008 11:42

Hallo

Habe keine erfahrung mit Direktsähen wir haben Schwere Böden und sähen mit Kreiselegge.Dann braucht er nur einen Traktor und schafft 100ha/Tag.
Mfg.Franz
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Beitragvon Meini » Mo Mär 24, 2008 12:23

ich hoffe mit 12% meinst du effektiv (zinsen+rückzahlung+beararbeitung)
ansonsten vergisssss es das zahlst du hier beim Hai :?
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Beitragvon Meini » Mo Mär 24, 2008 12:38

und selbst dann wie willst du das aufbringen wächst da Mohn :? :lol:
Ernsthaft du hast Mut aber ohne wissen bringt der dich nicht weiter.
Mach Ne Ausbildung umfangreich sammle Erfahrung,oder las die finger davon denke deine Gläubiger sind nicht so zimperlich wenn ihr Geld in den Dampf geht :cry:
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