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Abgasrückführung

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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75 Beiträge • Seite 5 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Abgasrückführung

Beitragvon 210ponys » Fr Aug 21, 2026 15:27

was erwartet ihr?
Die neueren Abgsnormen bringen die Problematik halt mit sich. Ohne entsprechenden Finanziellen aufwand wird es halt keine 250 000 km und mehr geben.
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Re: Abgasrückführung

Beitragvon nitroklaus » Mi Sep 02, 2026 15:55

Weiß jemand in wie weit die Partikelfilter an den Claas Schleppern Probleme machen?
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Re: Abgasrückführung

Beitragvon Owendlbauer » Do Sep 03, 2026 10:10

nitroklaus hat geschrieben:Weiß jemand in wie weit die Partikelfilter an den Claas Schleppern Probleme machen?

An meinem Elios mit zwischen 4- und 500 Betriebsstunden bisher keine Probleme.
Der aktuelle Füllstand wird auch im Display angezeigt und der Reinigungsvorgang ebenso. Was wohl keine Selbstverständlichkeit ist.
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Re: Abgasrückführung

Beitragvon Hans Söllner » Do Sep 03, 2026 15:44

Naja, also 4-500h fährt man ja (wenn kein Hobby wie bei dir) normal auch in einem Jahr. Wenns da schon los ginge mit den DPF Problemen wäre schon arg. Kommt auch immer darauf an ob man den aktiven oder den passiven DPF verbaut hat. Die meisten Hersteller haben ja den aktiven DPF drin. Davon abgesehen weist du ja, dass deiner immernoch ein Carraro in Claas Maske ist und mit den restlichen Claas Traktoren wenige Gemeinsamkeiten aufweist.
Adressen Gebrauchtteile: http://www.landtreff.de/post1288536.html#p1288536
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Re: Abgasrückführung

Beitragvon Hobbyfarmer01 » Do Sep 03, 2026 17:19

Bei Fahrzeugen die selten bewegt werden haben normal eher mehr Probleme mit dem Dpf.
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Re: Abgasrückführung

Beitragvon Owendlbauer » Fr Sep 04, 2026 7:16

Hans Söllner hat geschrieben:Naja, also 4-500h fährt man ja (wenn kein Hobby wie bei dir) normal auch in einem Jahr. Wenns da schon los ginge mit den DPF Problemen wäre schon arg. Kommt auch immer darauf an ob man den aktiven oder den passiven DPF verbaut hat. Die meisten Hersteller haben ja den aktiven DPF drin. Davon abgesehen weist du ja, dass deiner immernoch ein Carraro in Claas Maske ist und mit den restlichen Claas Traktoren wenige Gemeinsamkeiten aufweist.

Ich habe geschrieben, wie es sich bei meinem Elios verhält, von anderen Claas-Schleppern habe ich keine Ahnung und habe auch nicht davon geschrieben. Dass der Elios in Italien bei Carraro gebaut wird weiß ich, das heißt aber nicht, dass die DPF-Steuerungssoftware bzw. -anzeige nicht mit anderen Claas-Schleppern vergleichbar sein kann, ich weiß es aber nicht. Jedenfalls finde ich es gut, dass man so eindeutig über den DPF-Zustand und den Ausbrennvorgang informiert wird, das ist (leider) überhaupt nicht selbstverständlich. Und wie Hobbyfarmer01 schreibt, die meisten Partikelfilterprobleme gibts bei geringen Nutzungen und dann, wenn der Ausbrennvorgang öfter versehentlich abgebrochen wird (z. B. weil man den Motor abstellt), weil man eben gar nicht mitbekommt, dass er gerade läuft.

Davon abgesehen ist mein Betrieb kein Hobbybetrieb, auch wenn die Stundenzahlen vielleicht eher einem solchen entsprechen mögen. Es ist ein Forstwirtschaftsbetrieb und muss als solcher auch steuerlich abgerechnet werden. Es ist auch klar, dass man im reinen Forstbetrieb nicht solche Stundenzahlen auf den Schlepper bringt wie bei einer Felderwirtschaft.
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Re: Abgasrückführung

Beitragvon tyr » Fr Sep 04, 2026 7:57

Hobbyfarmer01 hat geschrieben:Bei Fahrzeugen die selten bewegt werden haben normal eher mehr Probleme mit dem Dpf.


ja, weil dieses System für solche Fahrzeuge absolut nicht geeignet ist,und das weiß man in der Indusrtrie udn auch in den Fachbehörden trotzdem wird es eingebaut...
Das ganze Thema zeigt nur den Irrweg den man beim Diesel beschritten hat, ohne sich die Probleme, die draus entsehen zu beachten.
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Re: Abgasrückführung

Beitragvon Hans Söllner » Fr Sep 04, 2026 8:37

Die Firmen und Behörden können auch nichts dafür, wenn Fahrzeuge angeschafft werden die hinten und vorne nicht ausgelastet sind, zu groß gekauft werden und daher ihr Leben lang fast nur im Teillastbetrieb laufen. Wenn der Traktor ,,artgerecht´´gehalten wird, sprich regelmäßig Volllast läuft und Zeit hat sich freizubrennen, ist eine untern Strich geringe Auslastung übers Jahr nämlich auch kein Problem.
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Re: Abgasrückführung

Beitragvon tyr » Fr Sep 04, 2026 21:14

Das ist ja nicht nur ein Problem von landwirtschaftlicher Technik, sondern auch von Gewerblicher, z.B. Kleintransportern. Die werden in aller Regel auch nicht im Langstreckenverkehr eingesetzt, udn haben inzwischen alle DPF und entsprechend viele udn teure Probleme. da dürfte das DPF in Traktoren wahrscheinlich noch besser funktionieren.
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Re: Abgasrückführung

Beitragvon DST » Fr Sep 04, 2026 23:00

Damit eine automatische Regeneration des DPF stattfindet brauchts Betriebstemperatur über einen längeren Zeitraum.

Ist das Fahrzeug im Einsatz, und wird belastet dann läuft die Regeneration automatisch im Hintergrund und man kann ohne Einschränkung weiterarbeiten.

Ist die Außentemperatur ziemlich niedrig und der Motor nicht sonderlich belastet, dann wird die Temperatur nicht erreicht.

Manche Hersteller verbauen eine Abgasdrosselklappe, welche elektronisch gesteuert wird und im laufenden Betrieb einen Abgasgegendruck erzeugt und somit den Motor belastet.

Reicht das noch nicht aus kann man bei vielen Maschinen eine manuelle Regeneration oder Stillstandsregeneration auslösen.
Hierzu muss die Maschine meist stehen, und die Parkbremse aktiviert werden.
Jetzt wird über die Abgasklappe ein hoher Gegendruck erzeugt und die Einspritzung soweit verändert dass die Abgastemperatur ansteigt.
Dies geht soweit dass der Motor stark an Leistung verliert und die Maschine nicht mehr eingesetzt werden könnte, darum kann so eine manuelle Regeneration nur im Stillstand durchgeführt werden.
Meist wird das Parkbremssignal mit für die Aktivierung genutzt.

Ist so ein Motor nun zb in einem stationärem Notstromaggregat verbaut und der Benutzer oder Mechaniker will eine Regeneration auslösen dann meldet die Motorsteuerung das die Voraussetzungen für eine Regeneration nicht erfüllt sind.
Es wird aber nicht angezeigt was fehlt.
Nun schauen alle Beteiligten dumm aus der Wäsche.
Die Fachleute vom Hersteller des Notstromaggregats wissen auch nicht weiter und verweisen an den Motorhersteller.
Es rückt der Fachmann vom Motorenhersteller an, steckt sein Laptop an und sagt - die Regeneration startet nicht weil das Parkbremssignal fehlt (beim stationärem Notstromaggregat), er bastelt ne Kabelbrücke in den Zentralstecker vom Motorsteuergerät und die manuelle Regeneration lässt sich starten.
Der Motorenhersteller sagt nun das hat der Aggregathersteller schlecht gelöst.
Der Aggregathersteller sagt das Aggregat ist zu lange in Teillast gelaufen sonst wär das nicht passiert, also Bedienungsfehler.
Der Kunde sagt das Teil ist neu und funzt nicht, und er hat Garantie drauf.

So, nun baut dieser Aggregathersteller auch noch andere, billigere Motoren, ohne Abgasklappe ein, die gar nicht mehr intern ihre Abgastemperatur erhöhen können.
Hier nimmt man dann genug elektrische Bauheizer, so 15-20Kw je Heizer, und steckt dann genau so viele an wie es braucht um das Notstromaggregat möglichst voll zu belasten.

Hier wird also eine Abgasreinigung eingebaut um die Luft rein zu halten und unser Klima zu schützen, und für die korrekte Funktion dieser Abgasreinigung heizt man dann mit Elektroheizern im Freien die Luft auf.

Hurra Deutschland, so retten wir das Klima.....
Erfahrungen macht man erst dann wenn man Sie bereits gebraucht hätte.......
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Re: Abgasrückführung

Beitragvon Sönke Carstens » Sa Sep 05, 2026 5:53

Wegen der ganzen Probleme werden Garantieverlängerungen oder Mietprogramme immer beliebter, dann ist es nicht das eigene Problem wenn die Kiste kaputt ist.
Oder es kommt der schwarze Sprinter und löst die Probleme dauerhaft.
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Re: Abgasrückführung

Beitragvon Milchtrinker » Sa Sep 05, 2026 6:18

DST hat geschrieben:Damit eine automatische Regeneration des DPF stattfindet brauchts Betriebstemperatur über einen längeren Zeitraum.

Ist das Fahrzeug im Einsatz, und wird belastet dann läuft die Regeneration automatisch im Hintergrund und man kann ohne Einschränkung weiterarbeiten.

Ist die Außentemperatur ziemlich niedrig und der Motor nicht sonderlich belastet, dann wird die Temperatur nicht erreicht.

Manche Hersteller verbauen eine Abgasdrosselklappe, welche elektronisch gesteuert wird und im laufenden Betrieb einen Abgasgegendruck erzeugt und somit den Motor belastet.

Reicht das noch nicht aus kann man bei vielen Maschinen eine manuelle Regeneration oder Stillstandsregeneration auslösen.
Hierzu muss die Maschine meist stehen, und die Parkbremse aktiviert werden.
Jetzt wird über die Abgasklappe ein hoher Gegendruck erzeugt und die Einspritzung soweit verändert dass die Abgastemperatur ansteigt.
Dies geht soweit dass der Motor stark an Leistung verliert und die Maschine nicht mehr eingesetzt werden könnte, darum kann so eine manuelle Regeneration nur im Stillstand durchgeführt werden.
Meist wird das Parkbremssignal mit für die Aktivierung genutzt.

Ist so ein Motor nun zb in einem stationärem Notstromaggregat verbaut und der Benutzer oder Mechaniker will eine Regeneration auslösen dann meldet die Motorsteuerung das die Voraussetzungen für eine Regeneration nicht erfüllt sind.
Es wird aber nicht angezeigt was fehlt.
Nun schauen alle Beteiligten dumm aus der Wäsche.
Die Fachleute vom Hersteller des Notstromaggregats wissen auch nicht weiter und verweisen an den Motorhersteller.
Es rückt der Fachmann vom Motorenhersteller an, steckt sein Laptop an und sagt - die Regeneration startet nicht weil das Parkbremssignal fehlt (beim stationärem Notstromaggregat), er bastelt ne Kabelbrücke in den Zentralstecker vom Motorsteuergerät und die manuelle Regeneration lässt sich starten.
Der Motorenhersteller sagt nun das hat der Aggregathersteller schlecht gelöst.
Der Aggregathersteller sagt das Aggregat ist zu lange in Teillast gelaufen sonst wär das nicht passiert, also Bedienungsfehler.
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So, nun baut dieser Aggregathersteller auch noch andere, billigere Motoren, ohne Abgasklappe ein, die gar nicht mehr intern ihre Abgastemperatur erhöhen können.
Hier nimmt man dann genug elektrische Bauheizer, so 15-20Kw je Heizer, und steckt dann genau so viele an wie es braucht um das Notstromaggregat möglichst voll zu belasten.

Hier wird also eine Abgasreinigung eingebaut um die Luft rein zu halten und unser Klima zu schützen, und für die korrekte Funktion dieser Abgasreinigung heizt man dann mit Elektroheizern im Freien die Luft auf.

Hurra Deutschland, so retten wir das Klima.....


... genau so läuft es in der Praxis ... und nicht nur was Motoren anbelangt, das Beispiel ist auf mittlerweile viele Bereiche mit politischem Einfluss zu übertragen ...
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Re: Abgasrückführung

Beitragvon tyr » Sa Sep 05, 2026 7:23

DST hat geschrieben:Damit eine automatische Regeneration des DPF stattfindet brauchts Betriebstemperatur über einen längeren Zeitraum.

Ist das Fahrzeug im Einsatz, und wird belastet dann läuft die Regeneration automatisch im Hintergrund und man kann ohne Einschränkung weiterarbeiten.

Ist die Außentemperatur ziemlich niedrig und der Motor nicht sonderlich belastet, dann wird die Temperatur nicht erreicht.

Manche Hersteller verbauen eine Abgasdrosselklappe, welche elektronisch gesteuert wird und im laufenden Betrieb einen Abgasgegendruck erzeugt und somit den Motor belastet.

Reicht das noch nicht aus kann man bei vielen Maschinen eine manuelle Regeneration oder Stillstandsregeneration auslösen.
Hierzu muss die Maschine meist stehen, und die Parkbremse aktiviert werden.
Jetzt wird über die Abgasklappe ein hoher Gegendruck erzeugt und die Einspritzung soweit verändert dass die Abgastemperatur ansteigt.
Dies geht soweit dass der Motor stark an Leistung verliert und die Maschine nicht mehr eingesetzt werden könnte, darum kann so eine manuelle Regeneration nur im Stillstand durchgeführt werden.
Meist wird das Parkbremssignal mit für die Aktivierung genutzt.

Ist so ein Motor nun zb in einem stationärem Notstromaggregat verbaut und der Benutzer oder Mechaniker will eine Regeneration auslösen dann meldet die Motorsteuerung das die Voraussetzungen für eine Regeneration nicht erfüllt sind.
Es wird aber nicht angezeigt was fehlt.
Nun schauen alle Beteiligten dumm aus der Wäsche.
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Es rückt der Fachmann vom Motorenhersteller an, steckt sein Laptop an und sagt - die Regeneration startet nicht weil das Parkbremssignal fehlt (beim stationärem Notstromaggregat), er bastelt ne Kabelbrücke in den Zentralstecker vom Motorsteuergerät und die manuelle Regeneration lässt sich starten.
Der Motorenhersteller sagt nun das hat der Aggregathersteller schlecht gelöst.
Der Aggregathersteller sagt das Aggregat ist zu lange in Teillast gelaufen sonst wär das nicht passiert, also Bedienungsfehler.
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So, nun baut dieser Aggregathersteller auch noch andere, billigere Motoren, ohne Abgasklappe ein, die gar nicht mehr intern ihre Abgastemperatur erhöhen können.
Hier nimmt man dann genug elektrische Bauheizer, so 15-20Kw je Heizer, und steckt dann genau so viele an wie es braucht um das Notstromaggregat möglichst voll zu belasten.

Hier wird also eine Abgasreinigung eingebaut um die Luft rein zu halten und unser Klima zu schützen, und für die korrekte Funktion dieser Abgasreinigung heizt man dann mit Elektroheizern im Freien die Luft auf.

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Sehr sehr schön den Wahnsinn beschrieben. Vor allem hat man sich ja das Problem selber gechaffen. Am Anfanh standen die bösen Stickoxide, udn der Ruß, die beide sowas von Krebseregend sein sollten, obwohl der Beweis bis heute außsteht. Es war wohl eher so, das der kurze Rußaustoß beim Anfahren von LKW und Bussen das empfindliche seelische Gleichgewicht des urbanen Grünen störte, und ihr Marsch durch die westlichen Institutionen ud management der großen Konzerne so weit fortgeschritten war, das man die Macht hatte, physikalisch unsinnige Gesetze udn Verordnungen durchzusetzen. Aus diesen verordnungen, udn der technischen Lösung der ERhöhung der Einspritzdrücke, was nebenbei zur Veringerung der Lebensdauer führte, entstand aus dem groben Ruß der Feinstaub, der nun nicht mehr sichtbar war, aber diesmal wirklich nicht ungefährlich. Und statt unsinnige realitätsfremde Gesetze abzuschaffen, brauchte es Gesetzesverschärfungen und neue technische Lösungen, so haben wir heute das DPF und verbrennen noch zusätzlich Harnstoff. Eine Lösung für ein Problem, das es ohne usnere realitätsfremden Eliten, udn ihren ganzen Mitläufern aus der Konzernwirtschaft, nicht gegeben hätte.
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Re: Abgasrückführung

Beitragvon DST » Sa Sep 05, 2026 7:43

Die Abgasreinigungssysteme wurden nicht auf einen Schlag flächendeckend für alle Dieselmotoren eingeführt, sondern Scheibchenweise über etliche Jahre und über mehrere Abgasstufen.

Das Startdatum war abhängig vom Einsatzzweck, grob gesagt - zb. "Onroad" Fahrzeuge wie PKW, LKW kamen als erstes.
Dann kamen die "Offroad" Fahrzeuge wie Land- und Baumaschinen.
Zum Schluß kamen Maschinen/Geräte mit Dieselmotor, aber ohne eigenen Fahrantrieb, zb Baukompressoren, Notstromaggregate, Wasserpumpen, usw.

Angefangen hat es im Onroad Bereich ca Mitte der 2000er Jahre mit Abgasstufe 4,dann 5,dann 6,mit Unterstufen.

Im Offroadbereich gings ca ab 2012 los, mit Abgasstufe 3b, dann 4, seit ca 2019 mit 5.

Beim Rest dann Anfang der 2020er Jahre.

Die letzten gut 20 Jahre wurde also regelmäßig in irgendeinem Bereich irgendwas geändert.

Nun hatte jedes neue System in jeder Abgasstufe zu Beginn mehr oder weniger Kinderkrankheiten, jeder der geschätzt 30-40 Motorenhersteller baute wiederum seine eigene Variante, und gefühlt gibt es seit 20 Jahren nur Probleme damit.

Das stimmt aber nicht ganz.

Die Hersteller arbeiteten und arbeiten kontinuierlich daran die Systeme zu verbessern, und bei den meisten ist 2-3 Jahre nach Markteinführung Ruhe eingekehrt.

Die Anfangsprobleme kamen meist von nicht ausgereiften bzw nicht ausreichend getesteten Systemen, UND unwissenden Betreibern!!!

Nicht ausgereift, weil der Hersteller einen Motor entwickelt, der dann in einen LKW, oder Schlepper, Bagger, oder Notstromaggregat verbaut wird.
Ein- und derselbe Motortyp wird unter völlig unterschiedlichen Lastprofilen eingesetzt, und der letzte Feinschliff des Abgasreinigungssystems wird erst nach Beginn der Serienfertigung, also beim und zu Lasten des Endkunden durchgeführt.

Der Bediener/Fahrer hat auch großen Einfluß auf mögliche Probleme.
Mittlerweile hat es sich rumgesprochen das man bei blinkenden bunten Kontrollleuchten mal das Hirn einschalten muss, und nicht einfach weiterfahren.

Manche Fahrer schafften es über mehrere Betriebsstunden Warnleuchten und laute Warnsummer zu ignorieren, und wunderten sich dann das der Motor "urplötzlich" kein Gas mehr annahm....
Dann stand die Maschine an Ort und Stelle, meistens im Weg, oder auch mal mitten auf der öffentlichen Straße....


Es dürfte auch jeder wissen das eine Maschine mit leerem Adbluetank nicht mehr fährt, und auch die früheren Stammtischweisheiten von "reinpinkeln" oder "Wasser reinkippen" unter Umständen unangenehm teuer werden können.

Der oder die Bediener/Betreiber/Eigentümer wurden und werden finanziell schmerzlich sensibilisiert, wenn sie die Wünsche und Bedienungsabläufe der Abgasreinigung ignorieren.

Eigentlich steuert der Fahrer das Fahrzeug nach seinem Willen, aber bei der Abgasreinigung ist es mittlerweile so, dass das Fahrzeug den Fahrer steuert.

Beachtet man das, dann hat man in aller Regel aber keine Probleme.


Ja,
über die Sinnhaftigkeit könnte man streiten, aber das Zeugs ist halt mal nun da, und wir müssen uns damit arrangieren.
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Re: Abgasrückführung

Beitragvon frafra » Sa Sep 05, 2026 8:52

das ist übrigs kein deutsches problem sonderen ein europäisches ! und nordamerikanisches?


selbst das nicht eu mitglied schweiz hat schon deutlich länger partikelfilter in der (öffentlichen) bauwirtschaft


gruß vom ad blue freien betrieb 8)

nur ein franzosen pkw hat so ein aditiv an bord aber das war bis jetzt komplett unauffällig
bei einem kaufpreis von 1, oder 2 jahre vollkaskoprämie eines durschnitts pkw aber komplett egal wenn mal was daherkommt
es gibt immer was zu tun , jabajaja........
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