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Ackerbau auf 20 ha rentabel

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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61 Beiträge • Seite 3 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Ackerbau auf 20 ha rentabel

Beitragvon Florian1980 » Do Aug 31, 2017 22:16

Sonderkulturen gehen bei euch wohl eher weniger. Aber Bayrischer wald ist dich Tourismusgebiet. Ich würde da spontan richtung Ferienwohnung, Pferde, Spanferkel denken...Alpakas oder Kamele gibts in Bayern auch...
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Re: Ackerbau auf 20 ha rentabel

Beitragvon Family Guy » Do Aug 31, 2017 22:21

Natürlich könnte man ihm auch empfehlen, 5000 Hühner in mobilen Ställen zu halten und die Eier auf Wochenmärkten zu vermarkten, sicherlich lukrativ, aber quasi nebenbei?
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Re: Ackerbau auf 20 ha rentabel

Beitragvon Fossi » Fr Sep 01, 2017 11:02

Harald hat geschrieben:Hier in meiner Ecke ist gefühlt jeder zweite Aktive Landwirt (im Sinne des Gesetzes) so ein Durchhaltebetrieb, der seine paar Hektar Eigentumsfläche noch selbst bewirtschaftet, wohl wissend, dass er nicht wirklich zukunftsfähig ist.
Die wissen natürlich auch, dass sie bei einer Vollkostenrechnung von der Substanz leben.

Da aber die alten Maschinen ohnehin bezahlt sind, Gebäude eh erhalten werden müssen und kaum anders genutzt werden können und die eigene Arbeitszeit äh Freizeit nichts kostet, bleiben doch ein paar Euro mehr hängen als bei ortsüblicher Verpachtung. Zumindest wenn man sich halbwegs geschickt anstellt. Und solange die Pachtpreise nicht weiter steigen (dafür sind hier mangels Biogaser vor allem die agressiv zupachtenden Bio-Betriebe zuständig :? ).

Allerdings wird eben jeder Maschinenersatz und jede größere Reparatur zur Existenzfrage. Wenn dann auch noch der Schlepper ersetzt werden muss, driftet das Ganze endgültig in eine quersubventionierte Liebhaberei ab.

Die nächste Aufgabewelle bei den Ackerbauern erwarte ich 2020, wenn nur noch Düngerstreuer mit Grenzstreueinrichtung zugelassen sein werden. Die haben hier bisher nur wenige der Durchhaltebetriebe.

Dass Landhändler, Werkstätten usw. auch weniger werden und somit die Fahrtwege immer länger und die Logistik somit auch komplexer, und auch die spärlich vorhandenen Lohnunternehmer immer mehr auf größere Einheiten getrimmt sind, macht es auch nicht einfacher.


Genau so sieht's aus!!!

Aus Idealismus / Hobby ok - aber Kohle verdienen: nein.

Es sei denn der Opa vererbt Dir die 20ha und Du brauchst keine Pacht zahlen... Aber auch dann würdest Du Dich besser stehen, wenn Du weiter verpachtest.
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Re: Ackerbau auf 20 ha rentabel

Beitragvon 210ponys » Fr Sep 01, 2017 11:22

Fossi hat geschrieben:
Harald hat geschrieben:Hier in meiner Ecke ist gefühlt jeder zweite Aktive Landwirt (im Sinne des Gesetzes) so ein Durchhaltebetrieb, der seine paar Hektar Eigentumsfläche noch selbst bewirtschaftet, wohl wissend, dass er nicht wirklich zukunftsfähig ist.
Die wissen natürlich auch, dass sie bei einer Vollkostenrechnung von der Substanz leben.

Da aber die alten Maschinen ohnehin bezahlt sind, Gebäude eh erhal


Genau so sieht's aus!!!

Aus Idealismus / Hobby ok - aber Kohle verdienen: nein.

Es sei denn der Opa vererbt Dir die 20ha und Du brauchst keine Pacht zahlen... Aber auch dann würdest Du Dich besser stehen, wenn Du weiter verpachtest.



für 2.50.- an einen Gaser wo jedes 2 Jahr Mais drauf steht, dann lieber noch an einen Biobauer der kann wenigstens nicht kaputt machen auf den Flächen. Oder man sucht sich Kulturen aus wo wenig zeit in Anspruch nehmen. Wie Blühmischung Sommergerste Kleegras usw.
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Re: Ackerbau auf 20 ha rentabel

Beitragvon Gollum » Fr Sep 01, 2017 14:30

Falke hat geschrieben:Wie alt bist du jetzt? 20?
Du kannst die ersten 20 Jahre durch Versuch und Irrtum, gute und schlechte Investitionen, gute und schlechte Ratschläge dich bemühen, die echten Erträge aus dem
Ackerbau so weit zu bringen, dass du die darauffolgenden 20 Jahre ein wenig damit verdienst. Wenn du dann 60 bist, bleibt +/- Null übrig. Ist das das Hobby wert?

Ich finde, ohne ausgezeichnete Ausbildung und schon gemachte Erfahrungen und ohne die Erfahrungen des Vaters und ohne auf dessen Betriebsaustattung
zurückgreifen zu können (die Opas haben idR schon zu lange nichts mehr investiert ...) ist aus Ackerbau auf paar ha kein nennenswerter Gewinn zu erwirtschaften.

Verpachte den Acker und bewirtschafte den Wald - so wie ich es mach'. Bei mir wirft das so viel ab, dass ich nur noch nebenbei im alten Beruf arbeite ... :)

Falke


Das kann ich so nicht ganz unterschreiben.
Wenn man jemanden hat der einen an die Hand nimmt kann man auch mit wenigen Ha Ackerland gut wirtschaften. Allerdings steht dann meist eher seltsames Unkraut auf den Feldern.
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Re: Ackerbau auf 20 ha rentabel

Beitragvon dappschaaf » Fr Sep 01, 2017 15:42

Hallo,

letzte Woche im Bayrischen Fernsehen...
http://www.br.de/mediathek/video/sendun ... n-106.html

Ökopunkte bringen das Geld :mrgreen:

Gruß
Dappschaaf
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Re: Ackerbau auf 20 ha rentabel

Beitragvon Alex7900 » Fr Sep 01, 2017 16:00

Also ich bin 16 Jahre alt lerne gerade Mechatroniker und werde wahrscheinlich den ehemaligen Hof meines Opas erben, da keine weiteren Erben da wären. Mein Opa hat 1983 mit Milchviehaltung mit 40 Kühen aufgehört und danach noch 10 Jahre Ackerbau betrieben. Zurzeit sind die Flächen verpachtet. Er hat einen 110PS starken Traktor einen 10to Rückewagen und eine 5to Seilwinde. Billige Geräte gibt's bei uns auch genug zu kaufen da einige Landwirte aufgehört haben. Man muss ja nicht gleich einen 4 Schar Wenderplug haben. Es reicht auch ein 3 Schar Beetpflug da mir diese Arbeit sowieso Spaß macht. Markenlücken bei uns wäre Brauweizen zum Beispiel. Aber auch Mutterkuhaltung wäre eine Nische die es bei uns in der Umgebung nicht so gibt. Ich bedanke mich schon mal für die vielen Ratschläge. Und im Wald gibt's die nächsten 60 Jahre nichts zu Arbeiten da kein Baum mehr steht.
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Re: Ackerbau auf 20 ha rentabel

Beitragvon sexzylinder » Fr Sep 01, 2017 16:29

Nr. 1. du brauchst Beratung von der LW-Kammer und Bauernverband (Betrieb wie gründen...Zahlungsansprüche woher usw...
Nr. 2. du brauchst Beratung vom Steuerberater!!! Ist vielleicht geschickt, wenn Opa dir den Betrieb überlässt...
Nr. 3. Opa muss wollen
Nr. 4. Schlau machen wie man mit möglichst wenig Arbeit und möglichst ohne Risiko ein paar Geld verdienen kann. (Gibt es Programme? Ackerlebensräume? Flächennaturschutz??? Förderung??? Erzählt dir die Nr. 1. wenn du fragst)

Wenn das alles positiv geklärt ist...kannst an pflügen denken...

Es gibt hier auch welche, die haben mit Oldtimer und Hobby angefangen und haben jetzt ´ne Ranch, Lohnbetrieb und Viecher...alles Nebenerwerb! Es geht, aber ist auch viel arbeit...und stress!
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Re: Ackerbau auf 20 ha rentabel

Beitragvon 210ponys » Fr Sep 01, 2017 19:23

wie fit ist dein Opa noch? Kann er dir noch was beibringen, und dir zeigen wie es geht?
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Re: Ackerbau auf 20 ha rentabel

Beitragvon Family Guy » Fr Sep 01, 2017 20:28

Ich möchte dir nicht zu nahe treten, aber Landwirtschaft ist nicht die Landwirtschaft aus der Playstation, und du hast keinen Begriff von den wichtigsten betriebswirtschaftlichen Grundlagen.
Du bist 16, lerne erst mal deinen Beruf, nebenbei kannst du ja auch was von Landwirtschaft lernen, mach die Augen auf, lass dir was erklären, und bring nie innerlich den Spruch, das kann ich schon. Lies! Fachzeitschriften, aber nich nur die mit den schönen neuen Treckern.
Wenn du dann 10 Jahre älter bist, frag nochmal im Forum nach.
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Re: Ackerbau auf 20 ha rentabel

Beitragvon Alex7900 » Fr Sep 01, 2017 20:48

Woher möchtest du wissen dass ich keinen Begriff von Betriebswirtschaftlichen Grundlagen habe? Und warum soll ich nie den Spruch bringen, dass ich was kann? Wenn ich mir immer gedacht hätte dass kann ich nicht dann wäre ich jetzt nicht da wo ich bin.
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Re: Ackerbau auf 20 ha rentabel

Beitragvon Family Guy » Fr Sep 01, 2017 20:57

Du bist 16, und genaues Lesen und Verstehen ist nicht deine Stärke.
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Re: Ackerbau auf 20 ha rentabel

Beitragvon Manfred » Fr Sep 01, 2017 20:57

@Family Guy:
Am besten warten, bis man tot ist, dann hat man keine Sorgen mehr. :lol:
Aber wehe es wird irgendwo ein m2 frei, dann balgen sich all die Schwarzseher darum wie die Straßenköter.

@Alex:
Lass dich nicht blenden. Weder vom schönen Schein der großen, neuen Maschinen, noch von der Schwarzmalerei.
Die gängigen Pfade der Massenproduktion sind ausgetreten. Damit kannst steckst du nichts auf, auch nicht mit Braugerste.
Du hast im Prinzip zwei Möglichkeiten: Entweder du fährst extensiv und betriebst Förderprogramm-Optimierung, oder du suchst dir lukrative Nischen.
Die Kosten niedrig halten. Nicht zu teuren Investitionen in Maschinen und Gebäude verführen lassen. Viel ansehen und lernen. Was sich nicht rentiert oder dir keine Freude macht sofort wieder aufhören und was sich rentiert und Freude macht ausweiten.
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Re: Ackerbau auf 20 ha rentabel

Beitragvon Alex7900 » Fr Sep 01, 2017 21:05

Was habt ihr immer mit den großen Maschinen mich interessieren Planzen und beschäftige mich gerne mit Tieren. Seit ich 8 Jahre alt bin habe ich ein Beet dass ich gerne pflege und Haustiere. Futter ernte ich selber von meiner kleinen Wiese und die Samen hole ich mir direkt wieder von den Planzen.

@ FamilyGuy Dann erklärs mir bitte dass auch ich es verstehe.
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Re: Ackerbau auf 20 ha rentabel

Beitragvon Manfred » Fr Sep 01, 2017 21:26

Auf den Maschinen reiten wir deshalb so viel herum weil sich gerade technikaffine junge Männer da gerne drin verlieren und dann aus der LandWIRTSCHAFT in Realität schnell ein MaschinenHOBBY wird.

Aber du scheinst das Herz am rechten Fleck zu haben. Beim Boden, den Pflanzen und den Tieren. Ich denke, du bist auf einem guten Weg.
Wenn du auch Freude am Umgang mit Kunden und Besuchern hast, könnte evtl. ein Direktvermarktungshof etwas für dich sein.

Ich weiß nicht, wie gut dein Englisch ist, aber schau dir z.B. mal die Videos von Richard Perkins an.
Der Mann ist echt gut. Ist sehr viel auf der Welt herumgekommen und baut sich jetzt sei einiger Zeit in Schweden seinen eigenen Vollerwerbsbetrieb auf. Er hat dort inzwischen mehrere Angestellte. Alles auf wenig Fläche.
Gemüsebau, Geflügel, Schweine, Rinder, Kurse...

https://www.youtube.com/user/mrintegral ... nce/videos

Solche Höfe entstehen überall auf der Welt. Wichtig ist halt, dass man die wirtschaftliche Seite konsequent im Blick behält und sich nicht verzettelt.
Geringe Investitionskosten, Produkte, die das Kapital schnell drehen und in der Direktvermarktung gute Renditen abwerfen. Und Freude an dem, was man tut. Dann wird das was.
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