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Ackerbau auf 20 ha rentabel

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Ackerbau auf 20 ha rentabel

Beitragvon Alex7900 » Di Aug 29, 2017 20:51

Servus, ich werde wahrscheinlich den Hof meines Opas übernehmen er hat 20 Hektar Ackerland und 6 ha Wald. Ich spiele mit dem Gedanken Ackerbau zu betreiben. Er hat einen 110 PS starken Traktor ansonsten keine geräte, diese könnte ich mir jedoch bei meinem Nachbarn sehr kostengünstig vielleicht auch kostenlos ausleihen. Eine Ausbildung in richtung Landwirt habe ich nicht, jedoch habe ich seit ich mich errinern kann bei meinem Nachbarn mitgeholfen. ( Ich denke ich könnte mit diesen Kenntnissen einen Acker bestellen) Ich hoffe ihr könnt mir meine Frage beantworten, bzw. mich beraten.

Danke
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Re: Ackerbau auf 20 ha rentabel

Beitragvon 210ponys » Di Aug 29, 2017 20:58

welche region? Vermarktungsmöglichkeiten für Getreide Mais Raps Kleegras? Das mit dem Nachbar ist für den Anfang eine gute Möglichkeit aber nach und nach selber kaufen.
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Re: Ackerbau auf 20 ha rentabel

Beitragvon Alex7900 » Di Aug 29, 2017 21:01

Niederbayern im Bayerischen Wald. Verkauf von Getreide und Mais ist vorhanden und nicht allzu weit weg.
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Re: Ackerbau auf 20 ha rentabel

Beitragvon Pegasus_o » Di Aug 29, 2017 21:03

Was heißt "rentabel"? Das es im Nebenerwerb mehr einbringt als es kostet? Mit Beihilfen wird das wohl gelingen.

Oder daß man im Vollerwerb davon leben kann? Als klassischer Ackerbaubetrieb never ever.

Gruß
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Re: Ackerbau auf 20 ha rentabel

Beitragvon Alex7900 » Di Aug 29, 2017 21:05

Das sich die Kosten decken und etwas Gewinn herausspringt. Eher als Hobby, ich arbeite in einem relativ großen Konzern und möchte das eher im Nebenerwerb betreiben
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Re: Ackerbau auf 20 ha rentabel

Beitragvon böser wolf » Di Aug 29, 2017 21:33

Alex7900 hat geschrieben:Das sich die Kosten decken und etwas Gewinn herausspringt. Eher als Hobby, ich arbeite in einem relativ großen Konzern und möchte das eher im Nebenerwerb betreiben


wie hoch ist das pachtpreisnveau bei euch ?
also eine gewinn bleibt bei 20 ha, wenn man sich nicht ganz dumm anstellt , gerade bei niedrigen maschinenkosten aber manchmal ist verpachten die höhere wertschöpfung
böser wolf
 
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Re: Ackerbau auf 20 ha rentabel

Beitragvon Alex7900 » Di Aug 29, 2017 21:47

Um die 200€ - 250€ je ha
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Re: Ackerbau auf 20 ha rentabel

Beitragvon 210ponys » Di Aug 29, 2017 22:02

Bei dem Pachtpreis herrscht wenig Flächen Konkurrenz oder? Bayrischen Wald geht nur Silomais, vom Klima her? Kannst du auch zb. Kleegras an einen anderen Landwirt verkaufen oder Silomais? Wenn du berufstätig bist würde ich von zeit intensiven Kulturen wie Raps abraten. Und Sachen wie Kleegras Blühmischung Sommergerste anbauen hier hält sich der zeit aufwand in grenzen.
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Re: Ackerbau auf 20 ha rentabel

Beitragvon Alex7900 » Di Aug 29, 2017 22:15

Also Silomais zu verkaufen ist gar kein Problem da es in der nähe genug Biogasanlagen gibt. Körnermais kann bei uns schon angebaut werden
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Re: Ackerbau auf 20 ha rentabel

Beitragvon Family Guy » Di Aug 29, 2017 22:20

Alex7900 hat geschrieben: Er hat einen 110 PS starken Traktor ansonsten keine geräte, diese könnte ich mir jedoch bei meinem Nachbarn sehr kostengünstig vielleicht auch kostenlos ausleihen.

Informiere dich doch einfach mal bei deinem Maschinenring wie hoch Maschinenmiete ist, wieso solltest du es kostenlos von den Nachbarn bekommen? Die müssen ihre Maschinen auch irgendwie finanzieren.
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Re: Ackerbau auf 20 ha rentabel

Beitragvon Alex7900 » Di Aug 29, 2017 22:24

Da ich ihm schon so oft geholfen habe und er sehr viele alte maschinen hat. Also dass meiste doppelt somit braucht er die alten nicht. Vielleicht schwer zu glauben aber ich helfe ihm-er leiht mir Maschinen
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Re: Ackerbau auf 20 ha rentabel

Beitragvon Family Guy » Di Aug 29, 2017 22:27

Das nenne ich mal ein Geschäft auf Gegenseitigkeit. Aber neulich habe ich hier im Forum einen guten Spruch gelesen, sinngemäß "scharfe Rechnung, gute Freunde".
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Ausleihen - Betriebsaufgabe

Beitragvon adefrankl » Di Aug 29, 2017 22:47

Alex7900 hat geschrieben:Servus, ich werde wahrscheinlich den Hof meines Opas übernehmen er hat 20 Hektar Ackerland und 6 ha Wald. Ich spiele mit dem Gedanken Ackerbau zu betreiben. Er hat einen 110 PS starken Traktor ansonsten keine geräte, diese könnte ich mir jedoch bei meinem Nachbarn sehr kostengünstig vielleicht auch kostenlos ausleihen. Eine Ausbildung in richtung Landwirt habe ich nicht, jedoch habe ich seit ich mich errinern kann bei meinem Nachbarn mitgeholfen. ( Ich denke ich könnte mit diesen Kenntnissen einen Acker bestellen) Ich hoffe ihr könnt mir meine Frage beantworten, bzw. mich beraten.

Danke

Also bzgl. des Ausleihens würde ich das mit dem Nachbarn frühzeitig klären. Und da gehört auf jedenfalls eine entsprechende Bezahlung dazu (z.B. Maschinenringsätze). Schon allein weil da an den Maschinen ja auch Verschleiß .... entsteht. Alles andere wäre auf jeden Fall unangemessen (es sei denn man kompensiert es durch andere gewünschte Gegenleistungen, was dann auf das gleiche raus läuft). Ansonsten dürfte die Bereitschaft zur Zusammenarbeit auch sehr schnell schwinden.
Ansonsten ist ein kritischer Punkt auf jeden Fall der Pflanzenschutz. Ohne entsprechende Sachkundenachweise darf man diesen nicht durchführen. --> Erledigen lassen? Oder um Berechtigungen kümmern (Kurse!).
Dann wer erntet. Gibt es da Lohnunternehmer. Oder Verkauf ab Feld? Wie erfolgt die Abfuhr (Schlagkraft ausreichend für Lohnunternehmer) .......
Wenn man nicht weiterführt kommt man natürlich zum Thema Betriebsaufgabe --> Steuerberater!
Eventuell zunächst keinen Teil auf eigenes Risiko(!) bewirtschaften (lassen) und den anderen Teil verpachten um eine sofortige Betriebsaufgabe zu vermeiden. Dann überlegen wie es langfristig weitergehen soll. Auf der Basis dann gegebenenfalls mit Steuerberater Weg dorthin planen.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Ackerbau auf 20 ha rentabel

Beitragvon Falke » Mi Aug 30, 2017 8:20

Wie alt bist du jetzt? 20?
Du kannst die ersten 20 Jahre durch Versuch und Irrtum, gute und schlechte Investitionen, gute und schlechte Ratschläge dich bemühen, die echten Erträge aus dem
Ackerbau so weit zu bringen, dass du die darauffolgenden 20 Jahre ein wenig damit verdienst. Wenn du dann 60 bist, bleibt +/- Null übrig. Ist das das Hobby wert?

Ich finde, ohne ausgezeichnete Ausbildung und schon gemachte Erfahrungen und ohne die Erfahrungen des Vaters und ohne auf dessen Betriebsaustattung
zurückgreifen zu können (die Opas haben idR schon zu lange nichts mehr investiert ...) ist aus Ackerbau auf paar ha kein nennenswerter Gewinn zu erwirtschaften.

Verpachte den Acker und bewirtschafte den Wald - so wie ich es mach'. Bei mir wirft das so viel ab, dass ich nur noch nebenbei im alten Beruf arbeite ... :)

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Re: Ackerbau auf 20 ha rentabel

Beitragvon 210ponys » Mi Aug 30, 2017 11:23

bei 250Euro Pacht je ha, was nicht wirklich viel ist. Bleibt wenn man es selber macht sicher mehr liegen, nur sollte man Freude daran haben. Aber eins ist sicher Du brauchst die ersten Jahre jemand wo dir hilft und dir dinge erklärt und beibringt.
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